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Mobbing an Schulen, die Obrigkeit macht nichts, oder?

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Hallo Leser!

nein Benjamin, in der Wissenschaft wird nix eindeutig widerlegt ,sondern nur gesammelt und die einen stimmen zu, andere nicht.
Die Verhaltensbiologie hat den Sozialdarwinismus beschrieben...und bestätigt..jedenfalls viele Verhaltensbiologen vertreten diese These.

Auf welches Buch, welche Autoren genau spielst du denn genau an welches den Sozialdarwinismus widerlegt haben soll?

Und: Alpha ist nicht gleich Alpha..was da so an Alphas in Kleinrudeln auf Schulhöfen rumläuft ist was anderes als ein Alpha in einer Firma oder eines Staates...Hitler war ja an sich rein funktional und vom Habitus her auch ein Alpha oder? Ich benutze den Begriff hier rein nach seiner Führungseigenschaft. Leider war Hitler ein Alpha, der auch seine persönlichen Defizite ausgleichen wollte...das jedoch in verheerendem Ausmaß und erschreckend wieviele diesem Führer gefolgt sind nicht? Die Soziobiologie spricht hier vom Problem des kopflosen Führers, zurückgehend auf Experimente mit Schwarmfischen von denen einer (ein normaler aus der Gruppe, kein Alpha) herausgenommen und am Hirn operiert wurde, dass er gleichsam bekloppt geworden war...aber er hatte wohl sone überzeugende Art auf die anderen Fische, dass sie ihm hinterhergeschwommen sind...direkt ins freie ungesicherte Gewässer ins Haifischmaul rein...Derjenige also der gewisse Alphaqualitäten (laut zu schreien, brutal und herrschsüchtig zu sein z.B) mitbringt dem schließen sich oft viele an...die Rationalität des Rudels..wir Menschen sind halt nicht immer vernünftig oder so...und handeln auch nicht immer rational, sondern naturgemäß.
Fürhungsqualitäten kann auch ein vollkommen wahnsinniger oder persönlichkeitsgestörter Typ haben..wie dieser Hitler....
Da Menschen Schwarmfische...ähm...Rudeltiere sind wird es immer Menschen geben, die Anführern folgen, oft auch miesen und gestörten Typen...oft halt auch durch Frust und ein mieses Elternhaus mies gewordene Typen in denen ggf doch noch das Potenzial steckt sich zu ändern..wenn die Chancen dafür bestehen.
Meistens steckt sone bekloppte Machoideologie hinter solchen Rudeldingern...eine Ideologie die sich breit machen konnte, weil seitens der Eltern oder auch Lehrer keine Alternativen geboten werden..damit bricht dann wieder die Natur bzw. hier eher traditionelle Dinge durch...männliche Herrschaftsallüren...ein rudimentäres Terrorregime etabliert sich. Falls kein Alphalehrer da ist, der dabei ein Wörtchen mitzureden hat.

Viele Lehrer, insbesondere auch Leherinnen sind leider oft keine Alphas sondern gehen mit der naiven Grundeinstellung an die Schulen den lieben Kleinen was nettes beizubringen...Auf ihrem Ausbildungsplan fehlt die Schulung mit dem artgerechten Umgang mit den kleinen Raubtieren völlig und daher landen viele Lehrer sehr bald an ihren Grenzen...schlecht vorbereitet bringt der Job halt viel Stress.

Du hast Recht, gute Lehrer sind leider selten. Also sollte wohl der Ruf gelten: Neue Lehrer braucht das Land!
Ich wiederhole mich: Wer das Weltbild des Sozialdarwinismus teilt, handelt unmoralisch und befindet sich zudem in schlechter historischer Gesellschaft. Jedem moralisch handelndem ist unmittelbar gewiß, dass man nicht nur nach Gesetzten der Natur handeln kann, sondern auch befähigt und verpflichtet ist, moralisch zu handeln.
 
ähmm...du scheinst meine Beiträge sehr eindimensional wahrzunehmen..ich habe nur eine Feststellung gemacht, wissenschaftlich erklärt dass Sozialdarwinismus in meinen Augen ein reales Phänomen ist, aber nicht bewertet, also gesagt dass das gut oder schlecht sei.
Ich halte Moral und Werte für sinnvoll, aber wir leben halt in einer Gesellschaft die wirtschaftlichen Dingen Primat gibt und somit einem Moral- und Werteverfall Vorschub leistet.

Ändere das doch indem du eine neue Partei gründest, die die Wirtschaft mal mehr an die Kandarre nehmen und den Reichtum besser umverteilen will, damit sich für alle bessere Chancen ergeben. und mehr Wert auf Werte leg, ich vermute jedoch dass dich kaum jemand wählen wird.
Das Problem ist halt komplex und ich habe hier einige Hintergründe aus wissenschaftlicher Sicht geliefert...es bedarf leider auch komplexer Lösungsansätze um in punkto mitmenschlichem Verhalten ein wenig ändern zu können.

Mir als einem Menschen mit einer guten Grundausbildung und geschultem Intellekt ist schon klar was du da forderst aber guck doch mal raus in die Welt wo auf Hauptschulschulhöfen eher Eierschaukeln und archaisches Faustrecht angesagt ist als Diskussion über Moral und Werte....denen kannste dann mit Pflicht zur Morl kommen und die lachen sich nur kaputt über dich und brezeln dir eine über...Menschen sind immer auch ein stückweit ungebändigte Natur...man kann niemanden zur Moral zwingen oder verpflichten, sondern eher nur dazu überreden mit einem Zuckerle...indem man für gutes (=moralisches und soziales) Verhalten belohnt und schlechtes Verhalten sanktioniert...Sanktionsmöglichkeiten gibt es ja, aber was hat diese Gesellschaft zur Belohnung zu bieten? Gutbezahlte Jobs für alle? Chancengleichheit für alle?
Man kann den Menschen nicht einseitig Pflichten abfordern und sie gleichzeitig gewisser Grundrechte (auf einen selbstgewählten Job etc. gleiche Chancen, Teilhabe an dem Reichtum einer Gesellschaft) berauben...das funktioniert einfach nicht. Menschen sind nicht blöd und handeln stets so dass es gewisse Vorteile für sie hat. Nur wenn moralisches Verhalten Vorteile bietet werden Menschen sich auch moralisch verhalten...aber die heutige Jugend ist weitgehend chancenlos und da ist es an sich egal wie sie sich benimmt...und sie spüren dass und benehmen sich frust-aggressiv....Von diesen Menschen rede ich, nicht von einem von dir ideal illusionierten homo rationalis oder Gutmenschen, der meiner Ansicht nach nicht existiert, zumindest nicht überall.

Dein Ansatz ist glaube ich zu knapp bedacht..wie bereits geschrieben: das Problem ist komplex und bedarf einer umfassenderen Analyse und Handhabung.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Auf welches Buch, welche Autoren genau spielst du denn genau an welches den Sozialdarwinismus widerlegt haben soll?
Spontan fallen mir Franz Wuketits von der Uni Wien: "Darwin und Darwinismus" und Markl: "Evolution, Genetik und gesellschaftliches Verhalten" ein. Sozialdarwinismus ist aber schon länger diskreditiert, schon allein wegen dem, was damit schon alles gerechtfertigt wurde.

Meistens steckt sone bekloppte Machoideologie hinter solchen Rudeldingern...eine Ideologie die sich breit machen konnte, weil seitens der Eltern oder auch Lehrer keine Alternativen geboten werden..damit bricht dann wieder die Natur bzw. hier eher traditionelle Dinge durch...männliche Herrschaftsallüren...ein rudimentäres Terrorregime etabliert sich. Falls kein Alphalehrer da ist, der dabei ein Wörtchen mitzureden hat.
Ja, gute Lehrer sind eine Menge wert - da könnte die Politik ruhig mehr Mittel investieren.
 
Es ist ja eigentlich nicht verwunderlich dass eine gut zusammenarbeitende Gemeinschaft im Vorteil gegenüber einem Einzelnen ist. Mit ein bisschen Nachdenken leuchtet einem das eigentlich ein. Da könnte man unendlich viele Beispiele geben. Im Sport funktionierts auch am besten wenn alle an einem Strang ziehen in einer Mannschaft.
So ganz falsch kann Sozialdarwinismus allerdings meiner Meinung nach auch nicht sein weil eine Bambinimannschaft immer noch gegen eine Männermanschaft verliert😀
 
Hallo Oh_jee, oh_jee!

Die Schulen haben die Aufgabe, dem Schüler ein mobbingfreies Lernklima zu bieten. Und die Schulen haben die Aufgabe, den Lehrern ein vernünftiges Lernklima zu bieten. In anderen Ländern gelingt dies auch oder besser. Warum nicht in Deutschland?

Wenn alle an einem Strang ziehen, wie bereits oben geschildert, funktioniert das ja auch.

Gibt ja auch entsprechende Programme, die eingesetzt werden. Hatte ich bereits oben mit entsprechendem Link gepostet. Nur die entsprechenden Akteure und selbsternannten Sozialwissenschaftler machen einen Fehler, sie vernetzen sich nicht und kennen diese Dinge halt nicht. Ist ja auch einfacher zu fabulieren, anstelle sich wo anzuschließen und Programme durchzuziehen.

In anderen Ländern funktioniert das ja auch.

Aber typisch Deutsch, hier wird herumfabuliert und theoretisiert, aber nicht gehandelt. Sieht man ja beispielhaft in diesem Thread. Auf meine Einwände bzw. Hinweise und Ergänzungen hat kein Mensch reagiert. Damit kann man sich ja auch nicht selber produzieren und darstellen, anstatt mal die Idee aufzugreifen. Ist halt ein typisches deutsches Verhalten.

Dabei ist das doch so einfach und kostet ganz wenig Geld.

Für dieses eine Projekt in einer Schule in einem Gebiet mit herausfordernden Eigenschaften zahlen wir mal gerade schlappe 10.000 €. Und die sind sinnvoll investiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ganz falsch kann Sozialdarwinismus allerdings meiner Meinung nach auch nicht sein weil eine Bambinimannschaft immer noch gegen eine Männermanschaft verliert😀
Jetzt gehts aber los hier...:mad:😉🙂🙂
Ne, nach dem Sozialdarwinismus soll es für eine Gesellschaft gesund sein, wenn das Recht des Stärkeren oder das Survival of the fittest regiert - weil dadurch die Schwächeren aussterben und nur die Starken sich fortpflanzen... So einer Theorie bedienen sich natürlich Rassisten, Faschisten, Nationalsozialisten, etc. besonders gerne. Die sagen dann, sie hätten ein natürliches Recht für ihre Verbrechen.

Es ist natürlich klar, dass beim Fußball diejenigen mit den schnelleren Beinen gewinnen sollten - aber unsere Gesellschaften würde sich bestimmt nicht zum Positiven entwickeln, wenn der beste Fußballer Bundeskanzler würde.
 
Jetzt gehts aber los hier...:mad:😉🙂🙂
Ne, nach dem Sozialdarwinismus soll es für eine Gesellschaft gesund sein, wenn das Recht des Stärkeren oder das Survival of the fittest regiert - weil dadurch die Schwächeren aussterben und nur die Starken sich fortpflanzen... So einer Theorie bedienen sich natürlich Rassisten, Faschisten, Nationalsozialisten, etc. besonders gerne. Die sagen dann, sie hätten ein natürliches Recht für ihre Verbrechen.

Richtig, aber was hat das mit unserem Thema zu tun?
 
Du meinst, ich soll aufpassen, dass ich nicht gesperrt werde?


Von mir sicherlich nicht. Ich sehe das gesperrt sein mittlerweile als Auszeichnung an, da man dokumentiert, dass man kein Ja-Sager von irgendwessen Gnaden ist.

Nur ich habe in den Thread auf Programme hingewiesen, die sich um die Problematik kümmern, vom Staat finanziert, und anscheinend interessiert das kein Mensch.

Dabei hat doch dieser Thread dieses Thema, dass die Obrigkeit anscheinend versagt.

Dabei versagen eigentlich die Akteure vor Ort, die diese Programme nicht in Anspruch nehmen. Sprich Lehrer, Sozialarbeiter, etc.....

Gibt sogar welche, die durch die Wirtschaft finanziert werden, wie z.B. Vodafone-Stiftung
 
Nur ich habe in den Thread auf Programme hingewiesen, die sich um die Problematik kümmern, vom Staat finanziert, und anscheinend interessiert das kein Mensch.
Das stimmt allerdings. Das das Buddy-Programm ist eigentlich genau das was gebraucht wird - also ein Schritt in die richtige Richtung.
 
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