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Mobbing an Schulen, die Obrigkeit macht nichts, oder?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Mit Evolution hat Mobbing nichts zu tun - das wäre Sozialdarwinismus.

Mobbing trifft nicht die schwachen Mitglieder einer "Spezies", sondern Schüler die körperlich unterlegen sind. Darum sind sie aber kein schwaches Mitglied einer Gesellschaft.

Ein Mobbingopfer ist nicht schwach,sondern wird schwach gemacht,denn mobbende Schüler machen sich in einer Gruppe stark,um aus
" Freude an der Tat "Gewalt auszuüben.
 
Wer ist denn schon so weise?

Steht das in schlauen Büchern wie man sich zu verhalten hat?
Durch wen wurden diese Bûcher geschrieben?
Sind das alles Erfahrungen die diese Menschen selbst gemacht haben?
Hast du selbst schon soviel Schlimmes erlebt und weisst wie du es besser anpacken kannst,oder was du tun musst damit dir nie wieder das Gleiche passiert?

Ist es nicht die LEBENSERFAHRUNG,das ERLEBTE das uns die "Weisheit" gibt Dinge zu ändern,weil wir DANN erst wissen das es uns schadet,NACHDEM wir es durchleben mussten?

Welches Kind das gemobbt wird kommt auf die Idee Kampfsport zu lernen damit es sich wehren kann?
Bestimmt einige,aber DIE gehen dann auch mit falschen Erwartungen an die Sache ran.
Karate Kid war das oder?🙄
Jaja,wenn ich gross bin werde ichs euch allen zeigen ne?

Das hilft aber in dem Moment nicht,weil...man nicht eben so ratzfatz ein Jean-Claude Vandamme wird.
Selbstbewusstsein stärken,so a la "wenn ich wöllte könnte ich dich mit einer Hand die Eingeweide aus dem Leib ziehen" und mit nem fetten Grinsen sich umdrehen und gehen?
Das ändert NICHTS an der Tatsache das ich KEINE Adidas,Puma,Niks Schuhe habe,das ich kein tolles Handy,keinen PC besitze,das ich NICHT erzÄhlen kann wie toll der Urlaub war und noch nicht mal das Geld da ist um ein ordentliches Pausenbrot mitzunehmen und das ich DESWEGEN von so möchtergern Spacken im vorbeigehn bespuckt und ausgelacht werde.
Und mit jedes mal mehr sinkt das Selbstvertrauen,mit jedes Mal mehr vergeht die Lust zur Schule zu gehn und die Scham und die Angst wird grösser...
Was in Herrgottsnamen hat das mit körpperliche Schwäche zu tun?
Und sowieso,Gewalt mit Gegengewalt zu lösen bringts doch wohl kaum.

Die gemobbten kommen aus sozialschwachen Familien,und an deren "Zustand" wird sich so schnell nichts ändern.
Da kann man nur hoffen das die Kinder versuchen es besser zu machen aber die die es "gschafft" haben dann auch nie vergessen wo ihre Wurzeln sind und sie nicht auch zu solch armseilge mobbende Kreaturen werden.




Lise
 
stimmt, oft nehmen Rudel sich Einzelne aufs Korn...Menschen jagen ja bereits immer schon oft im Rudel....tja und wenn sich dann der Einzelne nicht zu wehren weiss...indem er sich z.b. Hilfe von außen holt sieht es natürlich mies aus.

Biologisch aufgeklärte Lehrer sollten an sich kein Problem damit haben den Alpha des Rudels zu räsonieren....

Gemobbt werden an sich nur die, die das nicht nur einmal, nicht nur zweimal, sondern immer wieder dulden, sich nicht wehren und Dulden ist Schwäche. Oft entspringt dieses Verhalten einem unterentwickelten Selbstbewusstsein, einer devoten Grundhaltung...Ist ne Rangordnungssache. Es gibt halt immer welche die herrschen und einige die sich ducken....blöd ist nur wenn die Herrscher unsozialisierte Kinder Jugendliche sind, die sehr sehr grausam sein können. Und blöd, wenn dann Eltern nur devot und überfordert und nicht wissend was zu tun ist daneben stehen und nix tun und ungeschulte Lehrer blöd daneben stehen und nix oder zu wenig tun.

Ich denke ähnlich wie lise, dass Mobbing mit gesellschaftlicher Stellung, gesellschaftlichem Status zu tun hat und sozial schwache Familien häufiger Mobbingopfer hervorbringen...dazu hatte ich ja auch bereits geschrieben, dass es Aufgabe der Politik wäre mehr reelle Chancengleichheit reinzubringen...

Wie auch immer: unterm Strich verbleibt es bei der Situation, dass Mobbingopfer irgendwie einen WEg raus aus ihrer Opferhaltung finden müssen oder aber Opfer bleiben.

Gewalt ist und bleibt Machtmittel und das wittern bereits die Kinder und Jugendlichen und nutzen dieses Machtmittel um sich gut zu fühlen...oft auch aus einer inneren Unruhe heraus und dem unterbewussten Wissen, dass sie im wirklichen Leben ggf. niemals wieder diese Macht haben werden, wenig Aussicht auf Erfolge haben...wenig Chancen auf einen sozialen Aufstieg und das frustet und Frust macht aggressiv. Und dann trifft es willkürlich ausgewählte Opfer und diejenigen, die Schwächen zeigen und sich weiterhin als Opfer eignen werden dann weitergemobbt...so ungefähr läuft es glaube ich ab.

Ich bin mit ca. 17/18 Jahren (1,70 groß, 52 Kilo schwer, sportlich fit) auch mal in ein Rudel aggressiver Jungs geraten...ich habe die Sache mit Gegengewalt (es hilft oft nur Gegengewalt!! auch wenn es dann die Staatsgewalt ist, also Strafanzeige etc.) Vortäuschen von Kampferfahrung gelöst und dem Alpha und dem daneben direkt einen aufs Maul gegeben und habe wohl derart furchterregend gewirkt, dass der Rest der Meute Schiss bekam und sich verzogen hat....als Mobbingopfer eigne ich mich nicht, weil ich immer tit for tat vorgehe...Grundhaltung freundlich, aber wenn ich angegriffen werden direkter Gegenschlag...je nach Lage körperlich oder verbal oder sonstwie. Tit for tat ist eine gute und meiner Erfahrung nach gut funktionierende Taktik gegen Gewalt. Mittlerweile habe ich Kampfsporterfahrung und das bringt schon einen guten Tacken mehr Selbstbewusstsein, hält geistig und körperlich fit und beweglich...das finde ich generell wichtig, auch im Job etc. Man tritt damit ganz anders auf und erwachsene Gegner schätzen einen da gleich von Anfang an ganz anders an und einige schräge Hunde lassen von vornherein die Finger von einem. Beim Job läuft das Ganze oft hintenrum und psychologischer ab...aber auch hier kann man mit der tit fot tat-Taktik gleich die Grenzen klar machen.

Zu Mobbing gibt es Schulungen...ich meine natürlich gegen Mobbing...hihi...und Kurse und therapeutische Anleitungen, an einigen Schulen laufen manchmal auch Projekte mit Deeskalationstraining etc...aber leider viel zu wenig.

Ich persönlich habe in meiner Kindheit viel elterliche Gewalt erlebt, mir dann aber so ab dem 13.14 Lebensjahr selber versprochen, dass damit Schluss ist und einen Weg gefunden dieses Kapitel meines Lebens zu beenden....gegen meinen gewalttätigen Vater bin ich mit körperlicher Gegengewalt angegangen..und mit Drohung mit der Staatsgewalt, sprich Anzeige...es hat gewirkt..dazu muss man natürlich seinen Gegner genau studieren und gut einschätzen....es gibt auch härtere Kaliber bei denen meine Taktik nicht gewirkt hätte, da hatte ich halt auch viel Glück.

Ich denke jeder Mensch hat gewisse Grundfähigkeiten und kommt an den Punkt an den ich gekommen bin...nur die weniger mutigen = schwächeren trauen sich dann wohl nicht selber mal Macht und notfalls mit Gegengewalt auszuüben...und bleiben dann Opfer...Bei mir hat es halt damals Klick im Kopf gemacht und ich habe erkannt wie das Spielchen mit der Gewalt läuft und wie man gewinnen kann...ich will halt gewinnen, ich denke ein Wille zum Gewinnen muss da schon da sein. Von den Tätern aufgepropfte Scham- oder Schuldgefühle sind dabei oft nur hinderlich und man sollte sie manchmal beiseite wischen, wie einen lästigen Mückenschwarm der einem die Sicht auf das Wesentliche vernebelt.
 
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Es tut sich sehr viel.

Engagiere Dich doch auch dabei, dann werden es mehr.

Alles fängt irgendwann mal klein an.

Hier eines unserer Projekte:

Projekt Streitschlichter


Baut auf das Buddy-Projekt auf.

Falls hier interessierte Lehrkräfte vorhanden sind, gebe ich gerne weitere Informationen. Auch über Fördermöglichkeiten.
 
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Und mit jedes mal mehr sinkt das Selbstvertrauen,mit jedes Mal mehr vergeht die Lust zur Schule zu gehn und die Scham und die Angst wird grösser...
Was in Herrgottsnamen hat das mit körpperliche Schwäche zu tun?
Und sowieso,Gewalt mit Gegengewalt zu lösen bringts doch wohl kaum.

das hat natürlich nix mit körperlicher Schwäche zu tun, sondern eher mit Schwäche des Selbstbewusstseins und Abgrenzungsvermögens...ich hatte die Schwächen ja differenziert und geschrieben, dass Schwächen vielseitig sein können und wenn zu viele Schwächen aufeinandertreffen man ein Fressen für die Meute ist...das war immer schon so...damals im Neandertal wurden halt die vom Säbelzahntiger gepackt, die am lahmsten laufen konnten oder zu blöd waren in die richtige Richtung in Sicherheit zu laufen oder versucht haben nen Säbelzahntiger mit nem Strohhalm abzuwehren etc.
Scham und Angst sind Dinge über die man sich in manchen Lebenslagen hinwegsetzen muss oder halt drin hocken bleibt und nicht weiterkommt. Ich habe mich damals auch immer dafür geschämt, dass mein Vater mich geschlagen hatte, darin habe ich jedoch den Trick des Täters erkannt und erkannt dass zu viel Scham mich schwächt, also weg damit! Und dasselbe mit der Angst...die ist dazu da sie zu überwinden, eine Herausforderung, kein Hemmnis oder eine unüberwindliche Hürde.

Manchmal hilft nur Gegengewalt...ggf. Staatsgewalt, also Polizei, Strafanzeige und Gerichtsverfahren....oder in Gefahrensituationen halt schnell und gezielt zuschlagen.....
 
das hat natürlich nix mit körperlicher Schwäche zu tun, sondern eher mit Schwäche des Selbstbewusstseins und Abgrenzungsvermögens...ich hatte die Schwächen ja differenziert und geschrieben, dass Schwächen vielseitig sein können und wenn zu viele Schwächen aufeinandertreffen man ein Fressen für die Meute ist...das war immer schon so...damals im Neandertal wurden halt die vom Säbelzahntiger gepackt, die am lahmsten laufen konnten oder zu blöd waren in die richtige Richtung in Sicherheit zu laufen oder versucht haben nen Säbelzahntiger mit nem Strohhalm abzuwehren etc.
Scham und Angst sind Dinge über die man sich in manchen Lebenslagen hinwegsetzen muss oder halt drin hocken bleibt und nicht weiterkommt. Ich habe mich damals auch immer dafür geschämt, dass mein Vater mich geschlagen hatte, darin habe ich jedoch den Trick des Täters erkannt und erkannt dass zu viel Scham mich schwächt, also weg damit! Und dasselbe mit der Angst...die ist dazu da sie zu überwinden, eine Herausforderung, kein Hemmnis oder eine unüberwindliche Hürde.

Manchmal hilft nur Gegengewalt...ggf. Staatsgewalt, also Polizei, Strafanzeige und Gerichtsverfahren....oder in Gefahrensituationen halt schnell und gezielt zuschlagen.....

Und wo bleibt die Prävention im schulischen Umfeld?
 
Hallo Tyra!

Nein Benjamin, ich sehe die Sache aus verhaltensbiologischer oder anthropologischer Sicht und denke, das alles beim menschlichen Verhalten immer auch was mit Evolution zu tun hat, sonst würden wir ja außerhalb und quasi über der Natur stehen und daran glaube ich nicht...
Die Fähigkeit zur Moral erhebt uns über die Natur.

...Ich denke eher, wir sind Naturwesen wie alles andere auf dieser Welt auch, uns hat die Evolution hervorgebracht und unser Verhalten ist Produkt der Evolution. Einige Menschen glauben natürlich an Gott und dass sie eine Sonderstellung im Universum haben..ich finde das überheblich und falsch und sogar für sehr gefährlich denn dieser Irrglaube und die daraus resultierende überkandidelte Grundhaltung führt zur Ausbeutung, Zerstörung des Planeten etc...dieser Prozess ist ja bereits im vollen Gange und der christliche Glaube mit seiner Theorie des Übermenschen (im Sinne von über der Natur stehend) kombiniert mit Technisierung hat diesen Prozess noch beschleunigt...
Es ist im Gegenteil gefährlich, wenn man den Menschen nur als ein Stück Natur betrachtet. Man nimmt ihm dadurch seine Würde. Auf diese Weise gibt es nichts wertvolles mehr in dieser Welt. Und wenn man keine Werte mehr vorfindet, ist die Frustration und Aggression nicht mehr weit.

Sobald man aber den besonderen Wert des Menschen erkannt hat, wird man eher auch entsprechend handeln. Wenn mir der Mensch mehr wert ist als ein Stück Holz (=Natur), dann entsteht daraus Verantwortungsgefühl etc.

...Ich halte Mobbing für eine Art Sozialdarwinismus...es werden Schwache gemobbt oder? Und nicht selten werden die Opfer depressiv und suizidal..auch so kann man Leute wegselektieren, somit werden sie dann eventuell zu schwachen Mitgliedern der Gesellschaft, die ewig (u.a. auch finanziell) abhängig bleiben und der Gesellschaft nichts zurückgeben können....es sei denn sie entwickeln sich aus ihrer Opferhaltung raus.

Es gibt auch Menschen in sozial strukturierten Systemen (wie unserem Sozialstaat z.B) die ihre Krankheiten oder Schwächen funktionalisieren, weil es auch bequeme Vorteile hat abhängig zu sein/bleiben...allerdings überwiegen dann glaube ich letztlich doch die Nachteile (weniger Chancen an Partner zu kommen, oft Isolation und Einsamkeit, Ausschluss von vielen gesellschaftlichen Ereignissen etc.)...muss jeder halt für sich abwägen...vieles läuft da in den Menschen aber auch unbewusst oder nur teilbewusst ab und viele sind nicht in der Lage sich selbst zu reflektieren, sich selbst realistisch einzuschätzen und in ihrem Sein und Tun zu erkennen...es sei denn sie lernen das mittels Therapie oder wie ich durch Stärkung des Intellekts, Uni, gezieltes Hirn/Intellektualitätstraining sozusagen, gehen etwas selbstkritisch ran und sind bereit ständig irgendwelche "Stellschrauben" mal umzujustieren, halt ständig an sich zu arbeiten.

Ähmm und körperliche Unterlegenheit ist eine Schwäche, man ist halt körperlich schwach, schwächer als andere...oft nur eingebildet schwächer...und diese Schwäche kann man ja i.d.R. an sich gut mit Kampfsporttraining oder Intellekt ausgleichen z.B. Wenn beides fehlt sieht es natürlich nicht so gut aus. Wir hatten hier im Forum übrigens auch mal Fälle (u.a. einen 1,90 m großen Sportler, wohl eher ein ordentlicher Kanten von einem Mann) bei denen nicht die körperliche Unterlegenheit die Hauptrolle als Mobbinggrund spielte sondern eher eine ungünstige Grundhaltung (zu gutmütig und duldsam) und ein mangelhaftes Selbstbewusstsein und zu geringes Abgrenzungsvermögen.

Schwächen kann man auf vielen Gebieten haben, sowohl körperlich als auch intellektuell haben, ein schwaches Selbstwertgefühl, zu schwaches Abgrenzungsvermögen, zu schwaches Selbstbewusstsein, zu geringes Durchsetzungsvermögen etc. etc.Und die allermeisten Schwächen kann man an sich gut durch Arbeit an sich ausgleichen/beheben.. Ich halte es für Blödsinn darauf zu bestehen das Schwächen weiter bestehen sollten und immer ein Papa oder Lehrer oder Papa Staat da sein muss um die ewig lang Schwachen zu schützen. Viele Menschen denken viel zu statisch und denken: einmal schwach = immer schwach was totaler Blödsinn ist...alles ändert sich ständig, warum also nicht auch der Einzelne?
Ein Opferhabitus läßt sich überwinden..ist oft ne kleine Denkrevolution vorher notwendig um aus dieser statischen Denkfalle wegzukommen und viele sind auch zu faul/träge für Entwicklung, nicht leistungsbereit genug um sich weiterzuentwickeln...und bleiben dann halt in ihrer schwachen Opferhaltung hocken...werden dadurch oft krank und depressiv, drehen sich im Kreis...

Menschen die körperlich schwach sind können an sich mit anderen Stärken (z.b. einem soliden Selbstbewusstsein und intellektuellen Stärken) ausgleichen und dann kommt die eine oder andere Schwäche nicht so sehr zum Tragen. Ich denke jeder Mensch hat seine Schwächen und Stärken, aber es kommt dabei auch auf ein gewisses Maß an und ob man zu viele Schwächen hat an denen man ggf. arbeiten muss und zu wenig Stärken, die man ggf. erst noch aufbauen muss. Mensch ist halt ne ewige Baustelle...jeder muss ständig an seinen Schwächen arbeiten und neue Stärken aufbauen...
Wenn man in mehreren Punkten Schwächen aufweist, z.B die Kombi körperlicher Unterlegenheit/Schwäche mit schwachem Selbstbewusstsein und dazu noch ne Sprachschwäche oder Behinderung irgendeiner Art z.B ist man natürlich ein gefundenes Fressen für Mobber. Anderssein und Abweichungen werden gemobbt...halt ganz normal natürlich wie in der freien Natur in der auf einem Hühnerhof diejenigen, die zu schwach sind oder aber nicht genügend angepasst sind zwar nicht wie bei Hühnern totgepickt werden aber wie das bei uns Menschen heißt gemobbt sind. Wir Menschen sind halt auch nur Tiere, die nach gewissen Naturgesetzen funktionieren und nicht von Natur aus gut und moralisch und Kinder in Schulen müssen in ihrem Verhalten kontrolliert und korrigiert werden, aber die Lehrer tuns nicht, die Eltern auch nicht und somit hat man Mobbingopfer und dann ist das Geschrei groß...weil man glaube ich mit einem falschen/unrealistischen Menschenbild agiert und der unrealistischen Vorstellung anhaftet, dass Menschen aus sich heraus zahme, liebe Wesen sind...sind sie nicht: sie bleiben hochentwickelte Raubtiere, die man mühsam sozialisieren muss und v.a. in der Kindheits- und auch Jugendphase und da läßt man sie in unserer Gesellschaft weitgehend vogelfrei aufeinander losgehen...kopfschüttel. Mich wundert es dass nicht noch öfters krassere Dinge geschehen.

Ich verbleibe somit bei der These, dass Mobbingopfer daran arbeiten müssen ihre Schwächen auszugleichen und gewisse Stärken aufbauen müssen um auf dieser Welt bestehen zu können. Das bedeutet oft Stress und Arbeit, aber von nix kommt halt nix und das Leben ist nicht Hollywood mit Garantie auf ein Happy End. Jeder Mensch muss das Drehbuch seines Lebens selber schreiben und zugucken wie er einigermaßen unbeschadet durchkommt...
Du sagst, dass Mobbingopfer schwach sind und nur an sich selbst arbeiten sollen und damit wäre es dann OK.
Leider kann man auch als starker selbstbewußter Mensch leicht Mobbingopfer werden. Es ist ganz egal, wie ein Mobbingopfer beschaffen ist, es verdient den Schutz des Staates. Die Würde des Menschen soll unantastbar sein. Ist sie aber nicht in unseren Schulen.

 
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Und wo bleibt die Prävention im schulischen Umfeld?

die bleibt in den Schubladen der Politik....hatte ich ja bereits geschrieben...es gibt genügend wissenschaftliche Arbeiten dazu und auch Projekte, nur die Politik setzt sie nicht um, also sollten es die Bürger tun..die Eltern...
 
die bleibt in den Schubladen der Politik....hatte ich ja bereits geschrieben...es gibt genügend wissenschaftliche Arbeiten dazu und auch Projekte, nur die Politik setzt sie nicht um, also sollten es die Bürger tun..die Eltern...

Die Politik setzt sie auch um, siehe oben.

Irgendeiner muss ja mal den Anfang machen.

Oder liest Du nicht alles?
 
Leider kann man auch als starker selbstbewußter Mensch leicht Mobbingopfer werden.

Stimmt nicht, denn es gehören immer zwei dazu. Einer der versucht zu mobben und der andere, der es zulässt.

Wenn ein angeblich starker Mensch zulässt, dass er Opfer wird, ist er selber daran schuld. Oder er ist nicht so stark wie er vorgibt zu sein.
 
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