Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mobbing an Schulen, die Obrigkeit macht nichts, oder?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn es um mobbing geht wird immer nur geredet. Wenn es zu einem Fall kommt ignoriert es doch jeder. Aus eigener Erfahrung kann ich sprechen. Meine Lehrer haben nur gequatscht, aber nie ist was passiert. Meine Rektorin kann mich jetzt nicht mehr leiden. Mit dem mobbing hat es in der fünften begonnen mitlerweile bin ich in der neunten. Es ist etwas besser geworden. Aber dank diesen Jahren hat meine Seele einige Narben erhalten. Tja, und so wie ich das sehe mag mich meine Rektorin nicht mehr, weil ich es gewagt habe mit einem Problem zu ihr zu kommen. Also es sollte echt mal was geschehen. Es wird immer über Amokläufer so groß berichtet, aber doch fast nie über die Ursachen.
Mein Fazit "die Obrigkeit" redet viel um den Schein der Anteilnahme zu wahren, aber interessiert sich kein bisschen dafür.
 
hallo Eufrank.

Unglücklicherweise ist mir das Thema Mobbing und Ausgrenzung in den Schulen alles andere ais unbekannt. 🙁

Meiner Erfahrung nach, wird sehr viel und ausführlich über diese Thema gesprochen , dennoch belässt es ein Großteil der Lehrkräfte bei diesen Gesprächen.

Ich habe die Erfahrung gemacht , das an ein Kind gewisse Erwartungen gestellt werden.

Ein Kind hat Frohsinn und Leichtigkeit an den Tag zu legen, wenn so ein kleines Mädchen so oft traurig ausschaut oder oft weint wird es von den Lehrern gemieden und ganz oft wird die Schuld unmittelbar bei dem Kind selbst gesucht.

Ein trauriges Kind, dass eine Last auf seinen Schultern trägt und gezwungen ist kein Kind mehr zu sein - das ist ein "Phänomen" , dass die Lehrer nicht sehen wollen, es ignorieren und meiden.


Als ich 11 Jahre alt war und mich in einer SCHRECKLICHEN Situation befand, stand ich immer unter Druck "fröhlich " auszusehen, denn ohne die Maske der Fröhlichkeit , war man in den Augen der Lehrer ein Problemkind.🙁
 
hallo Eufrank.

Unglücklicherweise ist mir das Thema Mobbing und Ausgrenzung in den Schulen alles andere ais unbekannt. 🙁

Meiner Erfahrung nach, wird sehr viel und ausführlich über diese Thema gesprochen , dennoch belässt es ein Großteil der Lehrkräfte bei diesen Gesprächen.

Ich habe die Erfahrung gemacht , das an ein Kind gewisse Erwartungen gestellt werden.

Ein Kind hat Frohsinn und Leichtigkeit an den Tag zu legen, wenn so ein kleines Mädchen so oft traurig ausschaut oder oft weint wird es von den Lehrern gemieden und ganz oft wird die Schuld unmittelbar bei dem Kind selbst gesucht.

Ein trauriges Kind, dass eine Last auf seinen Schultern trägt und gezwungen ist kein Kind mehr zu sein - das ist ein "Phänomen" , dass die Lehrer nicht sehen wollen, es ignorieren und meiden.


Als ich 11 Jahre alt war und mich in einer SCHRECKLICHEN Situation befand, stand ich immer unter Druck "fröhlich " auszusehen, denn ohne die Maske der Fröhlichkeit , war man in den Augen der Lehrer ein Problemkind.🙁
Hallo Bambieaugen!

Ich bin etwas unter Zeitdruck. Daher nur kurz gesagt: Ich finde es ja schon gut, wenn Lehrer überhaupt ihre Schüler so gut kennen, dass es ihnen auffällt, wenn ein Kind sich nicht mehr kindgerecht verhält. Und unter kindgerecht verstehe ich eigentlich schon ein lachendes Kind.

Ich finde es jedenfalls schon gut, wenn Lehrern überhaupt Emotionen ihrer Schüler auffallen. Oft werden Schüler ja nur noch als Speicherort von Lehrinformationen betrachtet.

Ich erinnere mich daran, dass mich mal ein Sportlehrer auf meine scheinbare Traurigkeit ansprach. Er fragte, ob ein Haustier von mir gestorben sei, weil ich so traurig wirken würde.

Ehrlich gesagt empfand ich das auch etwas zu privat. Ich war vielleicht in der 6. Klasse. Aber immerhin: er hat sich Gedanken gemacht. Ich glaube, er hieß Krause und dürfte wohl schon tot sein.
 
Hallo Bambieaugen!

Ich bin etwas unter Zeitdruck. Daher nur kurz gesagt: Ich finde es ja schon gut, wenn Lehrer überhaupt ihre Schüler so gut kennen, dass es ihnen auffällt, wenn ein Kind sich nicht mehr kindgerecht verhält. Und unter kindgerecht verstehe ich eigentlich schon ein lachendes Kind.

Ich finde es jedenfalls schon gut, wenn Lehrern überhaupt Emotionen ihrer Schüler auffallen. Oft werden Schüler ja nur noch als Speicherort von Lehrinformationen betrachtet.

Ich erinnere mich daran, dass mich mal ein Sportlehrer auf meine scheinbare Traurigkeit ansprach. Er fragte, ob ein Haustier von mir gestorben sei, weil ich so traurig wirken würde.

Ehrlich gesagt empfand ich das auch etwas zu privat. Ich war vielleicht in der 6. Klasse. Aber immerhin: er hat sich Gedanken gemacht. Ich glaube, er hieß Krause und dürfte wohl schon tot sein.

Hallo Eufrank.

Ich muss dir leider widersprechen , denn wenn ein Lehrer Emotionen seiner Schüler erkennt , um sie dann zu ignorieren , kann ich dabei nichts Gutes entdecken.

ich war ein sehr speziellen Fall der nicht zu übersehen , aber eben zu ignorieren war.

Aber das war auch in der 4Klasse.
im Gymnasium kennen die Lehrer nicht einmal die Namen ihrer Schüler.

In den Schulen herrscht erschreckende Anonymität und soziale Kältewelle.


Ich muss sagen , dass ich meine Lehrer immer idealisiert und bewundert habe, aber ich bin SEHR froh nicht mehr auf ihre Hilfe (die nie kommt) angewiesen zu sein.

Für mich war es schlimm ein Kind zu sein.

Diese Ohnmacht brennt sich tief in die Seele ein und obwohl ich "schon " 18 bin, fühle ich mich oft immer noch wie dieses ohnmächtige Kind von damals.
 
Hallo Eufrank.

Ich muss dir leider widersprechen , denn wenn ein Lehrer Emotionen seiner Schüler erkennt , um sie dann zu ignorieren , kann ich dabei nichts Gutes entdecken.

ich war ein sehr speziellen Fall der nicht zu übersehen , aber eben zu ignorieren war.

Aber das war auch in der 4Klasse.
im Gymnasium kennen die Lehrer nicht einmal die Namen ihrer Schüler.

In den Schulen herrscht erschreckende Anonymität und soziale Kältewelle.


Ich muss sagen , dass ich meine Lehrer immer idealisiert und bewundert habe, aber ich bin SEHR froh nicht mehr auf ihre Hilfe (die nie kommt) angewiesen zu sein.

Für mich war es schlimm ein Kind zu sein.
Hallo Bambieaugen!

Ich glaube, Du hast mich missverstanden. Ich kann erst wieder in zwei Stunden antworten.
 
ich könnte so einiges über die Gastfreundlichkeit und pädagogische Kompetenz der Lehrer an deutschen Schulen schreiben , aber ich erhalte lieber den trügerischen Schein einer idealisieren Vorstellung von denen , die dazu berufen sind die junge Generation zu erziehen.
 
Hallo Eufrank.

Ich muss dir leider widersprechen , denn wenn ein Lehrer Emotionen seiner Schüler erkennt , um sie dann zu ignorieren , kann ich dabei nichts Gutes entdecken.
Ich denke mal, dass ein normaler Lehrer auf eine dreistellige Schülerzahl kommt. Das ist es vermutlich auch nicht ganz leicht, auf jede negative (traurige) Mimik einzugehen. Jedenfalls finde ich es bereits gut, wenn ein Lehrer überhaupt die Sensibilität für die Gesichtsaudrücke und die dahinterstehenden Emotionen seiner Schüler besitzt.

ich war ein sehr speziellen Fall der nicht zu übersehen , aber eben zu ignorieren war.
Ich hatte Dich ursprünglich so verstanden, dass es Dich genervt hatte, dass Deine Lehrer Deinen traurigen Gesichtsausdruck ursprünglich erkannt hatten und Dich lieber lachen sehen wollten. Daraufhin hattest Du Dich verstellt. Und die Verstellerei nervt Dich nun. Siehe dazu Dein Zitat:
Als ich 11 Jahre alt war und mich in einer SCHRECKLICHEN Situation befand, stand ich immer unter Druck "fröhlich " auszusehen, denn ohne die Maske der Fröhlichkeit , war man in den Augen der Lehrer ein Problemkind.🙁

Aber das war auch in der 4Klasse.
im Gymnasium kennen die Lehrer nicht einmal die Namen ihrer Schüler...
In den Schulen herrscht erschreckende Anonymität und soziale Kältewelle.
Ja, das finde ich auch nicht gut.
 
Ich glaube der ewige Schrei nach der Obrigkeit ist auch schon ziemlich ausgelutscht. Alles was man selber nicht gebacken bekommt soll die Obrigkeit, wer auch immer das ist, regeln.
Eigentlich fängt das im Kleinen ( den Familien) an und setzt sich bis in die Unendlichkeit fort.
Solange man Respekt voreinander hat funktioniert das auch innerhalb der Gesellschft.
Irgendwann ist es den Menschen abgewöhnt worden Respekt und Mitgefühl zu zeigen oder auch zu empfinden, und von nun an gings bergab.
Eltern und Lehrer werden nicht mehr als "Leitwesen" anerkannt, von denen man eigentlich einiges lernen sollte, also handelt man nur noch instinktiv.
Das dabei am Ende Mobbing, egal wo, ensteht wundert einen nicht mehr.
Was in den Familien schief läuft kann auch eine Obrigkeit nicht mehr bügeln.
Da haben wir wieder so einen Fall, was früher extrem streng ablief in Familien und Schulen, läuft in der heutigen Zeit extrem ins Gegenteil. Komisch das der Mensch nie den goldenen Mittelweg findet und praktiziert.
 
Ich erinnere mich an einen Referendar, der damals auch noch blöde gelacht hat, als mich meine Mitschüler mal wieder runtergemacht hatten. 🙁
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben