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Mobbing an Schulen, die Obrigkeit macht nichts, oder?

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Jetzt gehts aber los hier...:mad:😉🙂🙂
Ne, nach dem Sozialdarwinismus soll es für eine Gesellschaft gesund sein, wenn das Recht des Stärkeren oder das Survival of the fittest regiert - weil dadurch die Schwächeren aussterben und nur die Starken sich fortpflanzen... So einer Theorie bedienen sich natürlich Rassisten, Faschisten, Nationalsozialisten, etc. besonders gerne. Die sagen dann, sie hätten ein natürliches Recht für ihre Verbrechen.

Es ist natürlich klar, dass beim Fußball diejenigen mit den schnelleren Beinen gewinnen sollten - aber unsere Gesellschaften würde sich bestimmt nicht zum Positiven entwickeln, wenn der beste Fußballer Bundeskanzler würde.

Ich schätz mal du versteht mich absichtlich falsch.
Mit meiner Aussage dass sozialdarwinismus nicht ganz falsch ist habe ich gemeint, dass in der Theorie gewisse Elemente sind die wahr sind. Das zeigt die Realität. Rassistische Ideen die aus dem Sozialdarwinismus abgeleitet sind halte ich wie alle anderen rassistischen Ideen für Schwachsinn. Also kannste ganz locker bleiben.
 
ich stimme FreshDumbledore zu...rassistische Theorien hatte ich auch nicht angesprochen, sondern einfach den verhaltensbiologischen Sozialdarwinismus.

Ich stimme auch Oh_jee, oh_jee zu...es versagen hauptsächlich die Akteure vor Ort die bestehende Möglichkeiten nicht nutzen...angefangen von den Opfern selber über die Lehrer oder Eltern...

Viele Schulen nutzen die Programme nicht, die es gibt...kostet alles Zeit und Arbeit. Was die Obrigkeit an sich tun müsste wäre mehr Lehrerposten einzurichten, die Schulklassen kleiner zu machen (maximal 18-20 Schüler pro Klasse etc)

Wird aber wohl net passieren aufgrund des Prinzips: maximaler Gewinn bei minimalem Investment..das derzeitige System wirft immer noch genügend Leute ab die das System braucht und der Rest ist halt Ausschuss, der mit durchgezogen wird irgendwie.
 
Das stimmt allerdings. Das das Buddy-Programm ist eigentlich genau das was gebraucht wird - also ein Schritt in die richtige Richtung.


Nur die Schulen müssen den Schritt auch tun!

VodafoneStiftung schiebt die Knete dafür rüber.

Und unser Projekt ist eine Weiterentwicklung davon, daher bundesweit einmalig und das zahlt die Kommune.

Ein wenig Angeben muss auch mal sein.🙂
 
Und zur Ergänzung ein Artikel aus der Frankfurter Neuen Presse vom 09.06.2008:

09.06.2008
Kasinoschule zeigt es: Streit gewaltfrei lösen

Höchst. Als erste Förderschule in Frankfurt hat die Höchster Kasinoschule das PiT-Gütesiegel des Landes Hessen erhalten. PiT steht für „Prävention im Team“, ein Programm, in dem die Schülern lernen sollen, Konfliktsituationen gewaltfrei zu lösen. Die siebten Klassen der Kasinoschule haben das bereits ausprobiert.

„Es ist nicht so, dass wir uns alle im Kreis zusammensetzen und überlegen dann, wie wir uns besser vertragen können“, stellt Lehrer Steffen Schwinn klar. Möglichkeiten der Deeskalation werden vielmehr spielerisch von den Schülern selbst erarbeitet. Dazu werden in Rollenspielen Alltagssituationen nachgestellt oder beim Sport Regeln formuliert, wie sich Gewalt vermeiden lässt. Um die Jugendlichen dabei pädagogisch unterstützen zu können, haben Steffen Schwinn und sein Kollege Rudi Huisken im vergangenen Sommer an einer Fortbildung teilgenommen.

PiT unterscheidet sich von anderen Gewaltpräventionsprogrammen, da es zusätzlich die Polizei und die Jugendhilfe ins Boot holt. Die siebten Klassen der Kasinoschule gehen alle 14 Tage für einen Vormittag zum PiT-Training ins Höchster Jugendzentrum (Juz). An den Terminen nehmen neben den Klassenleitern und den PiT-Trainern der Schule auch Astrid Feist vom Juz und Jenz Wenzel vom 17. Polizeirevier teil.

„Neben einem Polizisten zu sitzen, war für mich am ersten Tag total seltsam. Aber dann hab ich mich schnell daran gewöhnt“, sagt Chayma. Auch ihr Mitschüler Sebastian zieht alles in allem eine positive Bilanz für sich. Zwar sei er auch schon früher Konflikten aus dem Weg gegangen, glaubt aber trotzdem, dass er mit PiT noch etwas lernen konnte, was ihn im Alltag weiterbringt. In ihrem Klassenzimmer haben die Jugendlichen ein Plakat mit den erarbeiteten Regeln aufgehängt: „Wir lassen den anderen ausreden“ oder „Wir lachen im Gespräch niemanden aus“ ist darauf zu lesen.

Dass Chayma und Sebastian keine Einzelmeinung vertreten, bestätigt Astrid Feist. Sie hat die Antworten der Schüler auf den Fragebögen zu PiT ausgewertet. „Viele schreiben, sie seien selbstbewusster geworden und würden nicht mehr gleich losschlagen, sondern erstmal das Gespräch suchen“, schildert Frau Feist. Aber es gab auch Kritik, und die nehmen sich die PiT-Trainer durchaus zu Herzen. „Etliche Schüler fanden die Einführungsrunden, in denen erstmal jeder erzählen sollte, wie es ihm geht, total langweilig. Da werden wir etwas umstrukturieren.“

Da trotz des großen Zeitaufwands, den das Projekt für Schule, Polizei und Jugendhilfe bedeutet, die Bilanz nach einem Schuljahr für alle Seiten positiv ausfällt, will die Kasinoschule an dem Programm festhalten, bestätigt Leiterin Marina Lausser-Bollin.

Und macht das auch öffentlich: Jeder, der an der Kasino-Schule vorbeikommt, kann nun auch sehen, dass dort Gewaltprävention in Teamarbeit eine große Rolle spielt. Seit einigen Tagen schmückt ein entsprechendes Schild den Eingang zum Pausenhof. (geo)

Quelle: Frankfurter Neue Presse Online[id]=4874251
 
rollenspiele sind m.e. eine gute idee...
da kann ein jeder mal begrenzt in die haut des anderen schlüpfen.

ist von deer vorbereitung sicherlich etwas aufwendiger als ein stuhlkreis, aber man muss ja kein theaterstück daraus machen 😉
 
P.S Übrigens regiert die Wirtschaft nicht die Politik, und solange "der Laden" läuft und hier die Bosse mit ihren Geldspielchen beschäftigt sind und die Politik dem liberal-devot ggü steht herrschen halt rauhe Sitten. Die Wirtschaft ist reiner Darwinismus und braucht nur starke Leute..die Schwachen können da ruhig draufgehen, die stören da eher, weil sie das Gesamtsystem schwächen.

Die Wirtschaft schafft die Politik, sie regiert nicht die Politik.

Ist vielleicht gerade dieser Grundsatz des Darwinismus die Schuld dafür das nichts passiert?

Liebe Grüße

Brasco
 
hi eufrank,
da gebe ich dir auf jeden fall recht die politiker tun überhaupt nichts dagegen, erst wenn es zu einem amoklauf wie in winnenden kommt sagen die etwas zu dem thema weil der amokläufer das anscheinend gemacht hat weil er auf der schule gemobbt wurde und außerdem muss man noch dazu nehmen wie viele schüler sich umbringen weil die es nicht mehr aushalten so gemobbt zu werden.
viele schüler in meiner nähe haben sich schon umgebracht, weil die gemobbt wurden und die politiker scheint das gar nicht zu interessieren!!!:mad:
 
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