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Was ist bloß mit meinem Jungen los...

ich nehme die Probleme meines sohnes durchaus ernst...und diese Schule war auch die Schule seiner Wahl. Ich glaube es ist wichtig zu lernen nicht immer davon laufen zu können, wenns eben nicht so rund läuft.


Kennst du seine "wirklichen" Probleme ?

Kein Mensch kann bei einer Wahl der Schule schon im Vorfeld sagen ,
dass es die richtige Wahl war , man kennt sein Umfeld/Mitschüler
noch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gehen bei dir nicht sämtliche Alarmglocken an, Janis, nachdem du den Brief deines Sohnes gelesen hast? Er hat keinen Spaß mehr am Leben, schreibt er. Das würde ich nicht unter dem Motto "er hat halt kein Durchhaltevermögen" abtun. Der Junge schreit um Hilfe, mit allem, was er tut, und zwar lauthals.

Du und dein Mann, ihr solltet schleunigst in die Puschen kommen und was bewegen. Dein Sohn hat massive Probleme, indem du ihm zu seinem "Besten" zwingst, wirst du nichts verbessern, sondern verschlechtern. Ich will nicht schwarz malen, aber der Satz "ich habe keinen Spaß mehr am Leben..." sollte einem schwer zu denken geben.

Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass der Junge unter einem ziemlichen Erfolgsdruck steht, den du z. T. mit verursachst. Allein schon in deinem Anfangstposting fiel mir das auf, als du von seinem Fußball berichtetest. Du scheinst ziemlich hinterher gewesen zu sein, dass er Fußball spielt und auch ja kein Training auslässt. Ich frage mich da, weshalb der Junge diese Finten ausheckte und dich ablinkte, was das Abholen vom "Training" betrifft, anstatt dir rundheraus zu sagen, dass er nicht mehr Fußball spielen möchte.

Gleiches vermute ich, was die Schule angeht. Offensichtlich fühlt er sich auf dem Gymnasium als Versager und überfordert. Ich verstehe nicht, weshalb du ihn nicht seinem Wunsch entsprechend auf die Hauptschule wechseln lässt, so nimmst du ihm auf jeden Fall in schulischer Hinsicht Druck. Ich kann nachvollziehen, dass du den Wunsch hast, dein Sohn möge einen gehobenen Schulabschluss machen, aber in der jetzigen Situation wird er das nicht schaffen, und wenn ihr ihn sogar an den Haaren zur Schule schleifen würdet. Er wird zwar beim Unterricht anwesend sein, aber wird er auch lernen (können)? Das Ergebnis wird für ihn eine erneute Versagenserfahrung sein, wenn er das Klassenziel nicht erreicht. Und das ist garantiert nicht förderlich für ihn, in seinem derzeitigen Gemütszustand.

Warum nicht seinem Wunsch entsprechen und ihn auf die Hauptschule gehen lassen? Sein Bruder geht doch auch dorthin, weshalb muss er nun unbedingt auf´s Gymnasium? Das Abitur kann er doch später immer noch nachmachen, zumindest ist das hier in Deutschland möglich.

Auf jeden Fall würde ich allerdings zunächst schnellstmöglich bei einem Kinder/Schulpsychologen vorstellig werden. Die Probleme, die dein Junge hat, müssen erkannt und behandelt werden, vor allem anderen.
 
Hallo,

ich habe nicht den ganzen Thread gelesen, ich hoffe einfach mal, dass meine Erfahrungen Anstoß sein können:

Meine Tochter ist 12 und ging aufs Gymnasium. Sie lag notenmäßig im Mittelfeld, in der Nahrungskette hing sie ein bißchen weiter unten (wurde aber nicht gemobbt). Ich dachte "es läuft" - könnte zwar besser sein, aber im Großen und Ganzen kein Grund sich ernsthafte Sorgen zu machen.
Urplötzlich bekam sie extreme Migräneanfälle, die neben den Kopfschmerzen mit Sprachstörungen, Lähmungen und Zittern einhergingen. Sowas hatte sie vorher nie gehabt und auf einmal war es zwei bis drei mal die Woche die Regel. Wir haben physisch alles abgeklopft, inkl. Klinikaufenthalt, Kernspin, Augenarzt etc. - war nichts zu finden.

Einzig auffällig war, dass die Anfälle nur zur Schulzeit kamen - nie Nachmittags, nie in den Ferien oder am WE. Es folgten viele Gespräche mit ihr und sie beteuerte, dass sie in der Schule keine Probs habe. Dann ein Gespräch mit dem Direktor, der mir sagte, er habe den Eindruck, dass sie sich selbst unter zu großen Druck setze. Wir beschlossen, sie kurzerhand auf die Realschule zu geben. Ein Wochenende Geheule und seitdem ist das Kind wie ausgewechselt. Keine Migräne mehr.

Auch im Nachhinein sagt sie, dass sie keine Probleme auf dem Gymnasium hatte und dass sie sich nicht überfordert fühlte - und zumindest im Nachhinein ist sie eigentlich immer offen zu mir.

Meine Vermutung geht in die Richtung, dass auf der Realschule, verzeiht mir, wenn ich das so sage, ein "anderer Schlag" Kinder sitzt als auf dem Gymnasium. Sie geht mit viel mehr Freude in die Schule, hat massig Freunde und auch die Unterrichtsfächer dort liegen ihr viel mehr (Werken z.B. gibt es bei uns auf dem Gym nicht).

Rein notenmäßig hätte sie das Gymnasium (noch) nicht verlassen müssen, aber ich bereue diesen Schritt kein bißchen.

Nun ist Dein Sohn ja auch von einer Volksschule auf das Gymnasium gekommen. Vielleicht liegt ihm die Schulform einfach nicht? Manchmal geht es nicht darum, ob ein Kind das Gymnasium von den Umdrehungen im Kopf her schaffen könnte, sondern darum, was seinen Lernbedingungen am besten entspricht.

Als unser Gym-Direktor vom "zu hohen Druck" sprach, war ich erst entsetzt, weil ich weiß, dass ich ihr keinen Notendruck mache, aber er entgegnete, dass es auch einfach der Druck sein kann, den Eltern gefallen zu wollen. Und da fiel mir ein, dass ich jetzt kürzlich selbst eine Hochschulzulassungsprüfung gemacht habe - mit 1,1. Kurz danach fing die Migräne an...

Vielleicht denkst Du auch mal in diese Richtung nach. Zwischen Gymnasium und Realschule liegen mehr Unterschiede als die Menge des Lernstoffs.

Mücke
 
Bei mir ist der Eindruck entstanden, dass der Junge unter einem ziemlichen Erfolgsdruck steht, den du z. T. mit verursachst. Allein schon in deinem Anfangstposting fiel mir das auf, als du von seinem Fußball berichtetest. Du scheinst ziemlich hinterher gewesen zu sein, dass er Fußball spielt und auch ja kein Training auslässt. Ich frage mich da, weshalb der Junge diese Finten ausheckte und dich ablinkte, was das Abholen vom "Training" betrifft, anstatt dir rundheraus zu sagen, dass er nicht mehr Fußball spielen möchte.

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Das fußballspielen war immer der wunsch meines Sohnes...und auch der Vereinswechsel war sein Wunsch...ich hab sicher einiges falsch gemacht, aber ich habe meine Kinder bestimmt nie zu etwas gezwungen.
 
ich habe eben den tred gelesen,und kann dir nur raten auch wenn dein sohn vor einen halben jahr gewechselt hat,lasse ihn auf keinen fall weiter in dieser schule.du siehst er schreibt er hat keinen lebensmut mehr.was nutzt es dir wenn er jetzt dort bleibt und du auf seinen grabstein stehen hast er war auf den gymnasium.
ich denke dein sohn war der meinung als er vor einen halben jahr gewechselt hat das die neue schule leichter ist und hat diese deswegen vorgeschlagen.hat jetzt gesehen das sie zu schwer ist und bittet dich jetzt den weg gehen zu dürfen der für ihn gangbar ist.das hat nichts mit fortlaufen zu tun.sondern einfach er will leben und sucht nach lösungen ,die für ihn tragbar sind.gehe nicht blind über den hilfeschrei deines kindes hinweg.es könnte sonst zu spät sein
 
Gleiches vermute ich, was die Schule angeht. Offensichtlich fühlt er sich auf dem Gymnasium als Versager und überfordert. Ich verstehe nicht, weshalb du ihn nicht seinem Wunsch entsprechend auf die Hauptschule wechseln lässt, so nimmst du ihm auf jeden Fall in schulischer Hinsicht Druck. Ich kann nachvollziehen, dass du den Wunsch hast, dein Sohn möge einen gehobenen Schulabschluss machen, aber in der jetzigen Situation wird er das nicht schaffen, und wenn ihr ihn sogar an den Haaren zur Schule schleifen würdet. Er wird zwar beim Unterricht anwesend sein, aber wird er auch lernen (können)? Das Ergebnis wird für ihn eine erneute Versagenserfahrung sein, wenn er das Klassenziel nicht erreicht. Und das ist garantiert nicht förderlich für ihn, in seinem derzeitigen Gemütszustand.

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In keinster Weise habe ich gesagt, dass ich darauf bestehe, dass mein Kind aufs Gymnasium geht...Mein Gefühl sagt mir halt das es ihm noch weniger gut tut, wenn er innerhalb eines halben Jahres wieder die Schule wechselt..
 
In keinster Weise habe ich gesagt, dass ich darauf bestehe, dass mein Kind aufs Gymnasium geht...Mein Gefühl sagt mir halt das es ihm noch weniger gut tut, wenn er innerhalb eines halben Jahres wieder die Schule wechselt..

Hmmm... da lese ich hier aber etwas ganz anderes aus deinen Zeilen:


Da mit dem Brief war wirklich eine tolle Geschichte...vorallem das erste Lebenszeichen seit Monaten...
er hat eben in seinem Brief auch geschrieben, dass er nur einen Wunsch hätte, in die Hauptschule zu wechseln...das ist halt kein Thema,denn damit würde ich ihm keinen Gefallen tun...weil es wieder ein Wegrennen wäre. Es ist so wichtig dass er sich ein wenig behaupten lernt im Leben.

Heute hat mein Mann ihn zur Schule gebracht, morgen werde ich ihn hinbringen und am Nachmittag haben wir ein gemeinsames Gespräch mit seinem Klassenlehrer. Der scheint ein wirklich netter verständnisvoller älterer Herr zu sein. Er hat den Schulkameraden meines Sohnes aufgetragen, keine Bemerkungen über sein Fehlen zu machen, ansonsten gibts Probleme....um ihm den Weg zu ebnen...


Fakt ist, dein Sohn hat Probleme. Und zwar so immense Probleme, dass er nach eigenem Bekunden keine Lust mehr zu leben hat. Das hat er dir schriftlich mitgeteilt. Einen läuteren Hilfeschrei kann es m. E. gar nicht geben. Da lese ich Verzweiflung durch und durch. Und das von einem Kind, dass laut dir sonst nie mit der Sprache rausrückt. Wenn das nicht ein verweifelter Versuch ist, dich zu erreichen, dann weiss ich nicht, was es sonst ist.

Du solltest jetzt nicht versuchen, an seinem Durchhaltevermögen rumzubasteln, sondern dringendst kompetente Hilfe in Anspruch nehmen, und damit meine ich nicht den Lehrer deines Sohnes, der den Mitschülern Verhaltenstips mitgibt, was sie deinem Sohn gegenüber nicht äußern sollen (wobei das eine ist, was der Lehrer sagt und etwas anderes, was die Mitschüler tatsächlich machen!).

Die zweifelsohne psychisch begründeten Probleme deines Sohnes bedürfen fachärztlicher Untersuchung, wenn das alles geklärt ist, dann kannst du daran gehen, ihn auf den "rechten" Weg zu bringen. Sein "Weglaufen" wird ja nicht von irgendwoher kommen, das liegt in etwas begründet und eben das muss herausgefunden werden, damit der Druck von ihm genommen wird und er sich seinen Aufgaben wieder gewachsen fühlt.

Weisst du, ich schreibe das hier nicht, um dich zu kritisieren, oder dir Vorwürfe zu machen. Ich wollte nur mal aufzeigen, was mir so aufgefallen ist, da ich da einen Zusammenhang sehe. Als Unbeteiligtem fallen einem oft Dinge auf, die man als Beteiligter aus "Betriebsblindheit" nicht so sieht, vor allem, wenn man meint, nach bestem Wissen und Gewissen zu handeln.
Aber ich sehe hier unbedingten Handlungsbedarf im Sinne deines Sohnes, bevor etwas Schlimmes passiert.

Also, was wirst du hinsichtlich deines Jungen nun unternehmen?
 
Diese Fußballgeschichte empfinde ich auch als recht eigentümlich.

Es kommt nur durch Zufall heraus,dass der Junge keine Freude und keine Freunde in seinem Verein hatte, gemobbt wurde ,seine Zeit auf der Reservebank verbracht hat.
Genauso wie in dem vorherigen Verein.
Fußballinteresse macht noch lange keinen "guten" Fußballer aus.
Wer nicht gut genug ist ,von den anderen Spielern
aus irgendwelchen Gründen abgelehnt wird,bekommt keinen Fuß an den Ball,wird gemobbt.
Dieses passierte in 08/15 Vereinen.

Anschließend bringt dein Mann den Jungen in einem Bundesligaverein
unter,...in der sehr hohe Anforderungen an die Spieler gestellt werden.
Eigentlich vorhersehbar,dass das nicht klappen würde.
Dein Sohn in diesem Verein,auch bei noch so viel Fleiß ,
keinen Anschluß finden würde.
Das hat er selbst bei dem ersten Training schon erkannt.
Vorher wird ihm das nicht klar gewesen sein,oder er wollte deinem Mann
einen Gefallen tun.
Das Thema Fußball ,verbunden mit Erfolg in dieser Sportart ,scheint in eurem Leben,durch deinen Mann, einen hohen Stellenwert einzunehmen.
Ihr seid enttäuscht,dass es nicht so klappt wie ihr es euch vorgestellt habt.

Ich habe gelesen,dass das Verhältnis zwischen deinem Mann und dem Jungen seit einigen Monaten gestört ist.
Liege ich richtig in der Annahme,dass es gestört ist ,
seit dem Zeitpunkt als der Junge aus dem letzten Verein gemobbt wurde?

Der Junge von Euch wegen "fehlendem" Fleiss und Einsatzbereitschaft
als Versager empfunden und auch so hingestellt wird?

Der Junge scheint Spaß am Fußball s p i e l e n zu haben , wie die
Teilnahme am Training seines jüngeren Bruders zeigte.
In dieser Altersklasse sind die Anforderungen nicht so hoch,
oder dein Sohn ist den jüngeren Spielern gegenüber körperlich besser
gewachsen.
In welchem Alter ist dein ältester Sohn angefangen Fußball zu spielen ?
Schon als 5-6 jähriger Steppke,oder wie ich annehme erst später durch
deinen jetzigen Mann ?
Ich kann mir vorstellen, dass so bereits zu Anfang Unterschiede zu den anderen Spielern bestanden haben konnten, die als Nachzügler nicht aufzuholen sind.

Dein Sohn hat einen verdammt schweren Stand, er fühlt sich überall
abgelehnt.
Zuerst der leibliche Vater, der ein Treffen anleiert und sich dann doch
nicht meldet.
Dann die Vereinskameraden,die ihn obendrein noch mobben.
In der Schule wird es nach meiner Meinung auch nicht anders laufen,
sonst hätte dein Sohn private Kontakte zu seinen Mitschülern.

Dein Sohn wird dir auch nicht ehrlich sagen können,was an der Schule los ist,denn er wird gezwungen diese Schule weiterhin zu besuchen,
müsste die Folgen dort in Zukunft selbst ertragen wenn er den Mund aufmacht.
Ich spreche da aus eigener Erfahrung,hatte die gleichen Probleme mit meinem Sohn an einer Schule.

Dieses ist bereits in einem Beitrag einer Schülerin, die sich am Besten
mit den heutigen Verhältnissen an den Schulen auskennt geschrieben worden.

hey, muss zugeben die geschichte ist echt hart,aber eins muss ich loswerden: es hat bestimmt ettwas mit den mitschülern zu tun... ich bin auch 14(lasst euch ja nicht von meinem alter beeinflussen😛) und ich weis wie brutal die jugentlichen heutzutage sein können,ich wurde früher auch mal gemobbt,konnte mich jedoch wehren und hat schnell wieder aufgehört...

jedenfallskönnt ihr erwachsenen leider nich viel tun... wir jugentliche sind echt schlimm,und ich widerhole das bewusst... wenn jemand strafe bekommt weil er einem ne orfeige gegeben hat,jukt das den nicht umbedingt... im gegenteil... der ders gepetzt hat kommt meistens nochmal dran... leider die realität...
 
Ich habe gelesen,dass das Verhältnis zwischen deinem Mann und dem Jungen seit einigen Monaten gestört ist.
Liege ich richtig in der Annahme,dass es gestört ist ,
seit dem Zeitpunkt als der Junge aus dem letzten Verein gemobbt wurde?

.[/B]


nein da liegst du nicht richtig...das ist erst in letzter Zeit so.
Irgendwie scheinen hier alles den eindruck zu haben wir wären ehrgeizige herzlose Eltern die erfolgreiche Kinder wollen...ich möchte vorallem glückliche Kinder
 

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