Janis_Joplin
Mitglied
In dem Alter deines Sohnes ist das Finden der
Geschlechtsidentiät ein wichtiger Vorgang.
Normalerweise ist insbesondere der Vater dafür da,
solches sicherzustellen.
Was aber wenn Vater nicht erreichbar ist ? Dann
sucht sich Sohn Vorbilder da draußen.
Befragt man minderjährige Töchter nach ihren Vorbildern, so
antwortet ein großer Teil: Meine Mutter.
Bei Jungen ist das anders. Es verwundert auch nicht in
einer vaterlosen Gesellschaft. Doch es geht noch weiter,
damit nicht genug: Erst nimmt man den Kindern den
Vater, dann die Mutter.
Auf was will ich hinaus ?
Ich vermute, dass ihr Beide euch zu wenig um euren Sohn
gekümmert hat.
Die beste Therapie ist ein gutes Familienleben.
Probiert es aus, falls es noch nicht zu spät dafür ist.
Herzlichst
Germ
Der leibliche Vater meines Sohnes hat sich gar nicht gekümmert...wir haben uns getrennt als mein Großer in die 1. Klasse ging...es gab zwei - drei Treffen...danach ist der Kontakt total eingeschlafen...Mein Sohn wollte nie darüber sprechen...im letzten Jahr, bekamen wir einen Brief von der Bewährungshelferin meines Exmannes, dass der Gute den Wunsch verspürt meine Jungs zu sehen...ich dachte ich rede erst mit den beiden um sicher zu stellen, dass sie ihren Vater sehen möchten...Wider Erwarten war mein großer sehr angetan davon seinen Vater zu treffen...Aus dem Termin wurde dann nichts, da sich weder die Bewährungshelferin noch mein Ex zum vereinbarten Termin bei mir gemeldet haben...und auch dass war eine der Ohrfeigen die ihm das Leben im letzten Jahr verpasst hat...
Aber ich glaube nicht, dass ich mich zu wenig gekümmert habe...vielleicht hab ich mich falsch gekümmert...es gab auch Zeiten in denen es mir nicht besonders gut ging, aber ich habe immer versucht, dass meine Kinder nichts davon zu spüren bekommen...