E
EuFrank
Gast
Hallo mikenull!
Ausnahmsweise dazu off topic:
Die Vernunft fordert die Annahme von Gott (so wie sie die Annahme der Willensfreiheit fordert). Das Wissen wird auf diese Weise ergänzt.
Es handelt sich um einen Vernunftglauben. Die Vernunft tut ja auch sonst Dinge, die sie nicht beweisen kann. Aus Vernunft sorgt man in einer kalten Berghütte vor, damit man im Winter nicht erfriert. Einen Beweis für einen kalten Winter kann man dabei auch nicht erbringen.
Einen Beweis für die Willensfreiheit kann man auch nicht erbringen. Dennoch verhalten wir uns alle (wenn wir bei klarem Verstand sind) so, als ob wir willensfrei wären. Und das ist vernünftig, obwohl man es nicht beweisen kann.
Zwischen Wissen und Glauben besteht kein Widerspruch, da sie beide verschiedenen Bereichen angehören. Der Glaube richtet sich ja auf etwas, was jenseits aller Erfahrung liegt (zB der eventuell kommende harte Winter; man kann ja nicht in die Zukunft blicken). Es ist aber ein Bedürfnis der Vernunft, einen harten Winter anzunehmen.
Und was hat das mit den Zeugen Jehovas zu tun 🙂?Vertrauen ist was völlig anderes als Vernunft. Religion wäre nur vernünftig, wenn sie beweisbar wäre. So ist sie nichts weiter als eine zusätzliche Mühe - oder halt für diejenigen, die glauben ein Privatvergnügen.
Es wäre sicherlich vernünftig an Gott zu glauben, wenn es dafür eine nachweisbare Gegenleistung gäbe - das aber ist nur vielleicht so.
Ausnahmsweise dazu off topic:
Die Vernunft fordert die Annahme von Gott (so wie sie die Annahme der Willensfreiheit fordert). Das Wissen wird auf diese Weise ergänzt.
Es handelt sich um einen Vernunftglauben. Die Vernunft tut ja auch sonst Dinge, die sie nicht beweisen kann. Aus Vernunft sorgt man in einer kalten Berghütte vor, damit man im Winter nicht erfriert. Einen Beweis für einen kalten Winter kann man dabei auch nicht erbringen.
Einen Beweis für die Willensfreiheit kann man auch nicht erbringen. Dennoch verhalten wir uns alle (wenn wir bei klarem Verstand sind) so, als ob wir willensfrei wären. Und das ist vernünftig, obwohl man es nicht beweisen kann.
Zwischen Wissen und Glauben besteht kein Widerspruch, da sie beide verschiedenen Bereichen angehören. Der Glaube richtet sich ja auf etwas, was jenseits aller Erfahrung liegt (zB der eventuell kommende harte Winter; man kann ja nicht in die Zukunft blicken). Es ist aber ein Bedürfnis der Vernunft, einen harten Winter anzunehmen.
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