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zeugen jehovas...sekte oder normale religion?

Die Zeugen Jehovoas haben nach der letzen Rechtssprechung
eine genauso rechtliche Position wie die kath. und evang. Kirche.

Der Begriff Sekte ist irreführend. Der einzige Unterschied zwischen
einer "Sekte" und einer Religionsgemeinschaft wie z.B. die Kath. Kirche
besteht lediglich in der Größe. Auch die Christen galten mal als "Sekte".

Mit Erreichen des 14.Lebensjahres darf meine seine Religion selber
wählen, dh. Muslim werden oder auch sich bei Zeugen Jehovas
anmelden.

Herzlichst

Germ
 
Hallo Sigi!

..
Interessant ist, dass Mikenull aus derselben Vernunft nicht an Gott glaubt, aus der du an Gott glaubst...
Eine Erklärung könnte sein, dass die Stimme seiner Vernunft durch anderes überlagert wird.

...Die von dir angenommene Weltweisheit, die man Gott nennen könnte, wird nun ein Problem haben, wem sie von seinem Glück, was wir nach dir brauchen, gibt. Oder wie kann man das verstehen? In verschiedenen Erdteilen und Landstrichen ist diese Glücksausschüttung doch selten erarbeitet, sondern völlig ungerecht verteilt...
Ja, das ist unser altes TheodizeeProblem, zu dem ich vielleicht noch ausführlicher Stellung nehmen werde. Man wird sich die gerechte "Glückausschüttung" vermutlich in die Zukunft verlegt vorstellen müssen. Vielleicht übersteigt dieser Sachverhalt auch ganz einfach meine Erklärungsversuche.

...Außerdem behauptest du, dass die Bibel keine Offenbarung oder Anleitung Gottes ist, dein gutes Recht, das so zu sehen, aber kannst du das beweisen?...
Eine Offenbarung gewisser Wahrheiten ausserhalb meines Erkenntnisvermögens will ich nicht leugnen. Allerdings bevorzuge ich immer die Form von Wahrheit, die meinem Erkenntnisvermögen (Verstand, Vernunft etc.) entspringt oder mit ihr in Einklang steht. Die biblische Offenbarung ist mir dagegen einfach "vorgeknallt". Ich habe keinen so sicheren Bezug zu ihr wie zu der durch den Probierstein der Vernunft gegangenen Wahrheit.

...Ist der Gott, den du annimmst, willkürlich?...
Er ist kein Gott, der sich mir durch irgendwelche heiligen Schriften oder durch Zeugenaussagen zeigt. Er basiert auf meiner Vernunft und er wird sich genauso in jeder Vernunft jedes anderen Menschen auf ähnliche Weise zeigen. Er ist in diesem Sinne allgemeingültig und notwendig in der Vernunft jedes Menschen zu finden. Von Willkürlichkeit würde ich hier also nicht sprechen wollen.

...Ist das, was er für die Menschen tut oder tun will alles, was man von ihm erwarten kann? Und der hat uns nun erschaffen und lässt uns immer tiefer ins Unglück wurschteln unter einer nicht nachvollziehbaren Glückverteilung?...
Wieder Theodizee! Du könntest auch klagen: Warum leben wir nicht alle happy seit Anbeginn der Zeiten? Dann wären wir Marionetten ohne eigenen Willen. Die Würde der menschlichen Natur zeigt sich erst richtig in Auseinandersetzung mit Problemen. Aber ich gebe zu, dass dies wohl nur eine unvollständige Antwort ist. Zu diesem Thema wie bereits gesagt, vielleicht bald mal mehr.

...Wir sitzen doch alle in der Falle. Jeder hat sich eine andere Bewältigung ausgedacht, du, Minkenull, die Zeugen. ich, und und und...
Daraus muss man aber nicht immer eine Gleichberechtigung von "Lebensentwürfen" oder Weltbildern ableiten. Was ist die Basis eines Weltbilds oder einer Überzeugung? Unreflektiertes Wünschen, Ängste, Modetrieb oder der Zwang, auf die Stimme der Vernunft zu hören, die keine andere Alternative zuläßt?

...Solange keiner sagen kann, seine Lösung ist die absolute (obwohl einige, auch die Zeugen das nat. für sich glauben), sollten wir uns also gegenseitig zerhacken? Bringt uns das der Lösung näher?...
Ich will nicht hoffen, dass Du mich für einen hältst, der andere (Meinungen) "zerhacken" möchte. Wenn Du mich für verletzend oder übermäßig polemisch hältst, dann lass es mich bitte wissen. Dann muss ich vielleicht an meiner Aussenwirkung arbeiten.

...Ich finde, der Respekt vor den aufrichtigen Versuchen, mit der Realität klar zu kommen, sollte uns veranlassen, den jeweils anderen wertzuschätzen, auch wenn er anders tickt. In einem sind alle gleich, wenn ich das richtig verstanden habe, dass wir uns untereinander respektvoll und ehrerbietig verhalten sollen, uns helfen sollen in Not und uns lieben, was aber nicht einschließt, vor den Lösungsversuchen des anderen zu schleimen, das tun wir ja grad auch nicht. Es ist ganz o.k. Vernunft und Unvernunft des jeweils anderen kritisch zu beleuchten und sich ins Gesicht zu sagen. Das bringt jeden Aufrichtigen zum Nachdenken (nicht zum Spotten, was manche vorziehen)...
Aus dem Bauch heraus möchte ich diesen Worten zustimmen. Allerdings - und darum ging es in diesem Thread - muss man auch gelegentlich eine Warnung (im Hinblick auf gewissen Einstellungen und Urteile) ausgeben.

...Nehmen wir euch zwei und einen Zeugen. Drei verschiedene Bewältigungsmethoden. Nehmen wir an, jeder nähme seine todernst, dann stören die anderen zwei und wer stört kann auch "gefährlich" werden...
Ich störe doch nicht, wenn ich eine eigene Meinung habe.

...Ist hier nicht ein gewisser Humor angebracht, der jeden bestehen lässt, weil jeder ganz sicher keine Art Gott ist, die sich ein Urteil erlauben kann. Man lässt sich ja auch viel lieber kritisieren, also lernt dazu, wenn man nicht ausgeschlossen wird, also als gefährlich hingestellt...
Es besteht eine Pflicht, auf Gefahren hinzuweisen.

...Natürlich hat es gefährliche Sekten oder wie man das nennen will gegeben. Ich will nicht das Mäntelchen des Allesverstehenden darüber breiten.
Aber die Zeugen haben noch keine Regierung gestürzt, noch keinen Andersedenkenden umgebracht, sich nicht an irgendwem vergangen, haben keine unbekannten, fiesen Ziele, tun alles in der Öffentlichkeit und es gibt darunter auch lockere Leute, wie Mikenull das erfahren hat, ich auch. Den Rest müssen wir tolerieren üben, finde ich, denn jede Denkrichtung hat ihre Nachteile und unter jeder Denkrichtung gibt es solche und solche Menschen. Selbst eine vereinnahmende Denkrichtung kann man tolerieren, solange sie nur in der Theorie vereinnahmt, wie die Zeugen, die jegliches gewaltbegleitete Eingreifen in die Welt ablehnen und keinen Menschen im praktischen Leben verachten, der nicht mit ihnen gleichzieht und die als vorbildliche Bürger bekannt sind.

Alles Versuche und aus jedem kann man irgendeine Kleinigkeit lernen, falls man sich nicht gar zu dem einen oder anderen hingezogen fühlt.


...
Sicherlich gibt es auch positive Züge an den Zeugen Jehovas. Aber deshalb darf man die mit ihnen verbundenen Gefahren nicht totschweigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man sollte sich bei den ganzen "Vernunftbegründungen" auch mal das vor Augen halten, was an anderer Stelle hier schon mal geschrieben worden ist:
Glaube ist ein Zufall! Man glaubt zumeist den Glauben, in den man hineingeboren wird. EU-Frank wäre also z.B. in Riad geboren sicherlich Moslem und würde seinen Glauben "vernünftig" finden - und den hiesigen vermutlich nicht. Und da es eine unbestimmte Anzahl verschiedenster Richtungen gibt.......
Insofern sind Begründungen für einen bestimmen Glauben ganz sicher woanders zu suchen.
 
Man sollte sich bei den ganzen "Vernunftbegründungen" auch mal das vor Augen halten, was an anderer Stelle hier schon mal geschrieben worden ist:
Glaube ist ein Zufall! Man glaubt zumeist den Glauben, in den man hineingeboren wird. EU-Frank wäre also z.B. in Riad geboren sicherlich Moslem und würde seinen Glauben "vernünftig" finden - und den hiesigen vermutlich nicht. Und da es eine unbestimmte Anzahl verschiedenster Richtungen gibt.......
Insofern sind Begründungen für einen bestimmen Glauben ganz sicher woanders zu suchen.


Ich glaube nicht mehr den Glauben, in dem ich aufgewachsen bin. Der Mensch fängt irgendwann an zu hinterfragen, das ist doch normal. Vielen ist es aber auch im innersten relativ egal, was sie glauben. Ihnen geht es nur um Traditionen, Bequemlichkeiten, familiäre Gepflogenheiten und Vorteile, u.s.w. Die werden dann möglicherweise nichts ändern. Warum sollten sie auch?
Sigi hat recht mit dem was er in einem seiner Beiträge sagte: Das Urchristentum -das ist identisch mit der unverfälschten und unverformten Botschaft der Bibel- musste an vielen Stellen anecken. Es war eben nicht "abgeschliffen" und "vorgewaschen", um sich an die weltlichen Umstände anzupassen. Jeder der Christus wirklich erkennen und kennenlernen will, muss dorthin zurückkehren. Überall wo es abgeschliffen ist, dort sollte er gehen, dort findet er Christus nicht.
Jesus ist radikal, ungeteilt, vollkommen hinter Gott stehend, absolut auf Fundamente (feste Grundlagen) bauend, er selbst wird auch "das Wort Gottes" genannt. Was ist er anderes als Fundamentalist? Diese Nachfolge fordert er auch von seinen Nachfolgern! Aber ohne jegliche Gewalt, ein Mann des Friedens ist er, wohlgemerkt.

Wer die Bibel liest, wird feststellen, daß dort von Verfolgung, Hass und Verachtung gegen alle wahren Nachfolger gesprochen wird (2.Tim 3,12), nicht etwa nur in manchen Ländern. Man beachte das, weil es nämlich vielen gar nicht wiederfährt!?!?! Das muß nicht physischer Natur sein, sondern kann auch Ausgrenzung, Verachtung und böse Nachrede sein.(Mt 5,10-12)
Ob das Urchristentum nun speziell bei den Zeugen Jehovas zu finden ist, ist eine Frage, die ich aus mehreren Gründen kritisch sehe.

Vernunft...allein mit Vernunft ist Glaube ganz sicher nicht zu begründen. Das wäre etwa, wenn man Gott beweisen könnte, und das jüngste Gericht, u.s.w. Dann würden alle "Glauben", aber es ist schon kein Glaube mehr. Es gibt gewisse Dinge, die für Gott sprechen. Wie gesagt etwa in Natur und Geschichte oder auch seinen biblischen Aussagen, die sich wiederholt erfüllen oder man als wahr erkennt, ist er auszumachen. Aber man muß ihn finden wollen, ihn erkennen wollen, ihn suchen.
Abgesehen von diesen "Indikatoren" (so nenne ich es mal), müssen wir auf das Vertrauen, was er uns in seinem Wort sagt. Wenn wir das tun, erkennen wir immer mehr Dinge, die sich als wahr herausstellen, nach und nach. Wir merken auch, es ist tatsächlich wahr, was er sagt, er hilft uns, u.s.w.. Das Vertrauen bestätigt sich also und wir erlangen dadurch grösseres Vertrauen, grössere Erkenntnis u.s.w. Auch das ist ein kontinuierlicher Prozess.
Einleiten können wir diesen Prozess, in dem wir selbst mit ganzem Herzen Gott suchen und uns auf unser bestmögliches, zu diesem Zeitpunkt mögliches Vertrauen einlassen. Wir können auch um Vertrauen bitten! Bei manchen ist es mehr, bei manchen ist es weniger. Wenn Gott sagt: "Setze Deinen Verstand nicht über das Vertrauen zu mir, sondern bedenke stets meine Worte" (Sprüche 3,5-6 nach eigenen Worten) dann können wir das in diversen Situationen auch mit einem Grundvertrauen (das meistens gering ist) bereits tun.
Hm...ein Beispiel: Angenommen, wir sind in der SA oder SS (irgendwie hineingeraten, weil Papa es so wollte etc.) und man fordert uns auf, einen Juden zu erschiessen. Wir wissen: Wenn wir es nicht tun, drohen uns harte Konsequenzen. Unsere Freunde und Familie sind wir garantiert los, den Job vermutlich auch, vielleicht landen wir selbst im KZ.
Was tun wir? Gott sagt: "Du sollst nicht töten, liebe Deinen Nächsten, auch Deinen Feind." Der Verstand (auf den Satan Einfluß nimmt) sagt: Es wird für uns viel einfacher, wenn wir es tun, vielleicht droht uns sogar der Tod." Gott sagt: "Verlass Dich auf mich." Der Verstand sagt: "Wo sind die Sicherheiten, ich sehe Gott nicht."
Wir haben aber -ich hoffe das ist verständlich- auch hier bereits die Möglichkeit, uns auf den Glauben (Vertrauen zu Gott, Gottes Wort) einzulassen, und zu sagen: "Nicht mit mir. Das kann ich mit meinem Gewissen nicht vereinbaren." Aus einem Bericht weiß ich, daß so einer nur seinen Posten bei der SS los wurde. Vielleicht hat es andere Entscheidungen gegeben, denkbar.
 
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Hallo Leser!

Man sollte sich bei den ganzen "Vernunftbegründungen" auch mal das vor Augen halten, was an anderer Stelle hier schon mal geschrieben worden ist:
Glaube ist ein Zufall! Man glaubt zumeist den Glauben, in den man hineingeboren wird. ...
Auf Vernunft basierender Glaube (=Vernunftglaube) ist nicht zufällig, sondern notwendig und allgemein.

ZB sagt mir die Vernunft, dass ich nicht lügen soll. Dieser Glaube ist überall dort verbreitet, wo vernünftige (mit Vernunft begabte) Menschen leben.

Vernunft ist wie ein Naturgesetz unabhänigig von Kultur oder Erfahrung. Sie ist eher wie Mathematik, universell und allgemein gültig und nie beliebig oder zufällig. Sie hat verpflichtenden Charakter.
 
Na ja, soundso hat Dir es jetzt ja auch gesagt. Und natürlich bist Du im Glauben, Du und Deine Religion wäre vernünftig. Genau das aber, sagt jede Religion von sich. Also nichts umwerfend Neues - eher auch eine Art Fundamentalismus.
Ich sage: Alle Religionen ( auch die der Zeugen ) ist im Auge des Gläubigen "vernünftig". Aber man kann auch - siehe mich - sehr wohl vernünftig sein, ohne an einen Gott und anderes Zeug zu glauben.
 
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Hallo Sigi!


Eine Erklärung könnte sein, dass die Stimme seiner Vernunft durch anderes überlagert wird.


Ja, das ist unser altes TheodizeeProblem, zu dem ich vielleicht noch ausführlicher Stellung nehmen werde. Man wird sich die gerechte "Glückausschüttung" vermutlich in die Zukunft verlegt vorstellen müssen. Vielleicht übersteigt dieser Sachverhalt auch ganz einfach meine Erklärungsversuche.

In die Zukunft verlegtes Glück, hört sich fast an wie die Erklärung der Zeugen 😉


Eine Offenbarung gewisser Wahrheiten ausserhalb meines Erkenntnisvermögens will ich nicht leugnen. Allerdings bevorzuge ich immer die Form von Wahrheit, die meinem Erkenntnisvermögen (Verstand, Vernunft etc.) entspringt oder mit ihr in Einklang steht. Die biblische Offenbarung ist mir dagegen einfach "vorgeknallt". Ich habe keinen so sicheren Bezug zu ihr wie zu der durch den Probierstein der Vernunft gegangenen Wahrheit.

Die biblische Wahrheit soll ja gemäß Bibel selbst nicht geschluckt, sondern ständig geprüft werden (habe schon viel dazu gesagt)


Er ist kein Gott, der sich mir durch irgendwelche heiligen Schriften oder durch Zeugenaussagen zeigt. Er basiert auf meiner Vernunft und er wird sich genauso in jeder Vernunft jedes anderen Menschen auf ähnliche Weise zeigen. Er ist in diesem Sinne allgemeingültig und notwendig in der Vernunft jedes Menschen zu finden. Von Willkürlichkeit würde ich hier also nicht sprechen wollen.

Die Vernunft, von der su sprichtst ist deine, und wir wissen ja, dass jeder zu einer anderen Schlussfolgerung kommt, z. B. Mikenull. Da jedoch behauptest du einfach so, ihm ist etwas vor die Brille geraten oder so. Ob das so richtig ist?


Wieder Theodizee! Du könntest auch klagen: Warum leben wir nicht alle happy seit Anbeginn der Zeiten? Dann wären wir Marionetten ohne eigenen Willen. Die Würde der menschlichen Natur zeigt sich erst richtig in Auseinandersetzung mit Problemen. Aber ich gebe zu, dass dies wohl nur eine unvollständige Antwort ist. Zu diesem Thema wie bereits gesagt, vielleicht bald mal mehr.

Theodizee - ein theologisches Wort, was Laien gleich mal verprellt. Ein Wort was vor die vernünftigen Überlegungen gelegt wird, die manche Theorie eines Menschen fragwürdig machen. O.k, hab mich jetzt auch nicht grad gut ausgedrückt.

Daraus muss man aber nicht immer eine Gleichberechtigung von "Lebensentwürfen" oder Weltbildern ableiten. Was ist die Basis eines Weltbilds oder einer Überzeugung? Unreflektiertes Wünschen, Ängste, Modetrieb oder der Zwang, auf die Stimme der Vernunft zu hören, die keine andere Alternative zuläßt?


Ich will nicht hoffen, dass Du mich für einen hältst, der andere (Meinungen) "zerhacken" möchte. Wenn Du mich für verletzend oder übermäßig polemisch hältst, dann lass es mich bitte wissen. Dann muss ich vielleicht an meiner Aussenwirkung arbeiten.

Zerhacken heißt z. B. dass du schriebst du musst vor den Zeugen warnen. Es klänge vielleicht besser, sie im Verein der nach Wahrheit suchenden willkommen zu heißen und dann fortzufahren, an ihnen habe ich aber folgendes zu kritisieren ....
Aus dem Bauch heraus möchte ich diesen Worten zustimmen. Allerdings - und darum ging es in diesem Thread - muss man auch gelegentlich eine Warnung (im Hinblick auf gewissen Einstellungen und Urteile) ausgeben.

Dann aber bitte auf die spezielle Einstellung bezug nehmen und nicht vor der ganzen Religion warnen, das käme besser an und . . . (das gilt dann auch für den Rest)

Ich störe doch nicht, wenn ich eine eigene Meinung habe.

Die Zeugen ja auch nicht, dann ist ja alles gut.

Es besteht eine Pflicht, auf Gefahren hinzuweisen.


Sicherlich gibt es auch positive Züge an den Zeugen Jehovas. Aber deshalb darf man die mit ihnen verbundenen Gefahren nicht totschweigen.

Auf deine Theodizeeerklärung bin ich gespannt, danke, wenn du sie einstellst. Sigi grüßt dich,
denn da muss eine vernünftige Erklärung her, eine Erklärung, die "mir" hilft, in welche Richtung sich mein "Glaube" bewegen soll, in die Mikenulls, in die deine, in die der Zeugen, oder oder oder
 
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Ich weiß jetzt nicht ob das OT ist, aber ich wollte bemerken, das ich gestern Abend wohl - in einer Pause des Boxens - ein recht interessantes Gespräch mit Frank Elstner und Rüdiger Nehberg gesehen ( gehört ) Habe. Rüdiger Nehberg steht der Organisation "Target" vor, die sich um beschnittene Frauen ( grausam verstümmelte Frauen und Mädchen z.T. im Säuglingsalter ) kümmert. Dies passiert wohl hauptsächlich im afrikanischen Raum. Und zwar bei den Moslems mit Begründung auf den Koran - aber auch bei Christen mit Begründung auf die Bibel.
Nur mal so als kleiner Einwurf auf die Schwarz-weiß bzw. Gut-Böse-Theorien.
 
Christen sind niemals für die Beschneidung von Frauen.
Da hast Du dich verhört.
Was Du meinen könntest, das ist die Beschneidung der männlichen Vorhaut bei Säuglingen.Davon steht im alten Testament geschrieben. Was aber nicht die Christen sondern die Orthodoxen Juden teilweise praktizieren.




Ich weiß jetzt nicht ob das OT ist, aber ich wollte bemerken, das ich gestern Abend wohl - in einer Pause des Boxens - ein recht interessantes Gespräch mit Frank Elstner und Rüdiger Nehberg gesehen ( gehört ) Habe. Rüdiger Nehberg steht der Organisation "Target" vor, die sich um beschnittene Frauen ( grausam verstümmelte Frauen und Mädchen z.T. im Säuglingsalter ) kümmert. Dies passiert wohl hauptsächlich im afrikanischen Raum. Und zwar bei den Moslems mit Begründung auf den Koran - aber auch bei Christen mit Begründung auf die Bibel.
Nur mal so als kleiner Einwurf auf die Schwarz-weiß bzw. Gut-Böse-Theorien.
 
Ich habe mich nicht verhört und ich höre sehr genau hin. Du willst das nicht lesen!

Und Lena, sei nicht so dumm, Du weißt genau, das in Kürze hier die schriftlichen Beweise auftauchen werden.....

Hier nämlich:
( Zitat: Kulturforum Korbach im Gespräch mit R.Nehberg )

Kämpfer für Menschenrecht
Den Yanomami-Indianern brachte Nehbergs Einsatz über viele Jahre Hilfe. Zum Jahrtausendwechsel steckte sich der „Vorstadtbäcker" aus Deutschland also ein neues Ziel: „Target" heißt sein Verein, der die Genitalverstümmelung von Mädchen weltweit ächtet. „Alle elf Sekunden, 8000-mal am Tag", wird das grausame Verbrechen verübt. 150 Millionen Frauen seien davon betroffen, vor allem in afrikanischen Ländern, vorwiegend im Islam, aber auch Christen. Und immer unter dem scheinheiligen Deckmantel, die Heilige Schrift fordere dies - ob Koran oder Bibel.
Nehberg schildert die Situation so drastisch, dass die Zuhörer im Stuhl innerlich wegsacken. Sechs-, siebenjährige Mädchen, manchmal schon wenige Wochen alte Babys werden unter brutaler Fessel mit Rasierklingen, dreckigen Messern oder auch nur scharfen Dosenblechen beschnitten, Körper und Seele zerstört für ein ganzes Menschenleben. Ein Drittel der Kleinkinder muss dabei sterben, andere verüben später Selbstmord aus Schmerz und Scham. Die verheerendsten Bilder zeigt Nehberg gar nicht als Dia, sondern verweist auf einen Ordner zum Anschauen an der Bühne
 
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