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45 und immer noch nicht verheiratet

Das glaub ich nicht. Gerade bei Nachrichten kann man nochmal nachschauen was davor geschrieben wurde, sich Zeit lassen und überlegter antworten.
Bei einem Gespräch muss dass alles viel schneller gehen. Da muss man sofort auf eine Antwort reagieren.
Warum sollte das besser funktionieren?
Vor allem ist das gesagte Wort unwiederruflich gesagt und nur sehr schwer zukorrigieren.
 
Vor allem ist das gesagte Wort unwiederruflich gesagt und nur sehr schwer zukorrigieren.
Aber mündlich kann man sich schnell korrigieren, nötigenfalls entschuldigen oder etwas Unverständliches erklären.

Das ist vielleicht auch ein Grund, warum sich verbale Diskussionen nicht so schnell und heftig hochschaukeln, wie das online leider immer wieder passiert.
 
Aber mündlich kann man sich schnell korrigieren, nötigenfalls entschuldigen oder etwas Unverständliches erklären.

Das ist vielleicht auch ein Grund, warum sich verbale Diskussionen nicht so schnell und heftig hochschaukeln, wie das online leider immer wieder passiert.
Online muss auch keiner Angst vor den Konsequenzen haben im RL aber schon und ich meine damit keine Handgreiflichkeiten
 
Zu mir wurde schon öfters gesagt das Frauen den Druck merken den ich habe.

Kann sein. Aber das heißt nicht, dass es keine geben muss, die damit irgendwo klarkommt, auch wenn das hier im Thread anders dargestellt wird soweit ich mitbekam. Ihr müsst euch halt mögen. Und mindestens Einer muss mehr tätig werden, als der Andere.
 
Nur zur Info ich war 13 Jahre verheiratet
Hast du das geheim gehalten, oder kam sie ohne eigenen Wunsch danach zum Altar? Bist du geheiratet worden, oder war das mit Zögern verbunden ihrerseits?

Wer sich gegen Heirat entscheidet, der hat was vor- entweder traut er der Ehe nicht, ihr nicht, ihm nicht, sich nicht, für mich ist das ein Linker, ein Betrüger, ganz grob gesagt.
Dazu zähle ich aber auch die, die heiraten, ohne voll dazu zu stehen.

Ich bin sicher, dass es eine ideale Spur gibt- ich finde einfach die Worte nicht dafür... Heirat als Bekenntnis zueinander, als Entscheidung füreinander, als logische Konsequenz...???

Das will mir nicht eingehen, wieso man eine Hochzeit hinterfragt, wenn man sich total mag.
 
Liebe Kommunitiy, diese Idealvorstellung wird von manchen Paaren gefunden, manche verfehlen diese Linie. Ich kenne welche, die jubelten, JAA JAA, um nachher zugeben zu müssen, dieses Ja hielt nicht, was es einmal versprochen hat.
Shorny, mich täte interessieren, wie das bei euch war. Gabs Zögern...??

Bei meinem Ex kam das JAA nicht deutlich- ich habe mich praktisch selbst betrogen, weil ich trotzdem die Ehe wollte.
Ist das nicht ein Indiz, wenn einer von beiden nicht voll überzeugt ist, dass es nachher nicht gut gehen kann??

Singlemann- es ist wie es ist, du bist verurteilt, wenn du jemand heiraten willst, der dazu überredet werden muss, oder hingedrückt, oder hingerickst, hingelockt werden muss vorher.
 
Wer sich gegen Heirat entscheidet, der hat was vor- entweder traut er der Ehe nicht, ihr nicht, ihm nicht, sich nicht, für mich ist das ein Linker, ein Betrüger, ganz grob gesagt.
Dazu zähle ich aber auch die, die heiraten, ohne voll dazu zu stehen.

Ich ließ mich breitschlgen, sah für mich aber einfach keine Notwendigkeit. Ein Zettel in der Schublade hat keine Bedeutung für mich.

Das will mir nicht eingehen, wieso man eine Hochzeit hinterfragt, wenn man sich total mag.

Diese Sicht ist schon ein Generationding, die Einstellung hat sich sehr verändert.

Auch wenn wir uns gerne ein romantisches Bild von der Hochzeit malen, gab es einige andere Gründe, die eine Heirat sinnvoll machten, gerade für Frauen.
Da es deutliche Veränderungen gab, gibt es auch diese Gründe nicht mehr. Ich nutze mal wieder faul die KI:

Die wichtigsten Gründe im Detail:

Finanzielle Unabhängigkeit:
Früher war die Ehe oft eine wirtschaftliche Absicherung für Frauen. Heute können Paare ihr Leben auch ohne Trauschein gleichberechtigt und rechtlich gut absichern.

Verändertes Rollenbild:
Der gesellschaftliche Druck, im Leben unbedingt verheiratet sein zu müssen, hat stark abgenommen. Die Selbstverwirklichung steht für viele im Vordergrund.

Keine gesellschaftliche Ächtung:
Zusammenleben ohne Trauschein oder das Gründen einer Familie außerhalb der Ehe ist heute völlig normal und gesellschaftlich voll akzeptiert.

Späteres Heiraten:
Das Durchschnittsalter bei der ersten Eheschließung ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gestiegen (Männer etwa 35 Jahre, Frauen rund 33 Jahre). Paare lassen sich oft mehr Zeit, ziehen erst zusammen und prüfen, ob der Alltag funktioniert.

Alternative Lebensmodelle:
Neben der klassischen Ehe gibt es heute viele anerkannte Beziehungsmodelle, wie dauerhafte Partnerschaften oder das getrennte Wohnen („Living Apart Together“), die als genauso verbindlich gelten.

Statistiken des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen, dass die Zahl der Eheschließungen in den letzten Jahrzehnten einen kontinuierlichen Rückgang verzeichnet.
 
Wieder der Faktor zeit, Zeit ist etwas das ich nicht mehr habe. Klar können sich Meinungen ändern, aber es kann auch hinhalten sein
Das verstehe ich nicht. Warum hast du keine Zeit mehr? Ziel in deinem Leben ist doch einzig, mal verheiratet gewesen zu sein. Das kannst du auch noch mit 80, also kurz vor dem Abkratzen, wenn man mal die durchschnittliche Lebenserwartung für Männer deines Alters zu Grunde legt. Viel mehr Sinn als das Streben nach einem Trauschein hat dein Leben doch offensichtlich nicht - und so verbohrt wie du bist sehe ich auch nicht, dass sich das nochmal ändert.

Es ist schon erstaunlich, wie gering dein Anspruch an dein Leben ist.
 

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