_Tsunami_
Urgestein
Ich denke, man kann sich auch vorher schon darüber Gedanken machen, also der Gläubige eher nicht, denn für den ist es ja eine unumstößliche (?) Lebensrealität. Für den Nicht-Gläubigen wäre es vielleicht interessanter, sich darüber Gedanken zu machen.
Wie kommt man zu einem spezifischen Glauben? Ich denke, das ist zu großen Teilen einfach Zufall. Nehmen wir mal die Inder/Hindus, die haben sich das ja nicht ausgesucht, die sind einfach so geboren und aufgewachsen.
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War ja auch mal bei den Hindus im Ashram, habe mit denen meditiert, gegessen, usw. Käme da irgendwie gar nicht auf die Idee, da groß was zu kritisieren, sie zu was anderem zu bewegen oder so. Insofern ich da nicht was vollkommen Merkwürdiges/Ungesundes/Schädliches sehe, erscheint das gewissermaßen gar nicht weiter groß auf meinem Radar.
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Irgendwas "glaube" ich auch, aber es hat wohl weniger was mit den gängigen Religionen zu tun, vielleicht aber auch mit allen.
Ich meine, während meiner Besuche bei den Christen, Juden, Muslimen, Hindus, Buddhisten, Aleviten, etc., hatte ich so ein immer wiederkehrendes Déjà Vu: Denen ging es allen im Kern um ein gutes und gerechtes Leben, obwohl die Auslegungen und Rituale jeweils etwas unterschiedlich waren.
Und ja, ein gutes und gerechtes Leben. Ist das nicht ein guter Sinn für das Leben?