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Der Sinn des Lebens?

Ja, vielleicht auch hier nicht ganz uninteressant:


~~~

Also ja, ich würde sagen, dass wir alle in einer Illusion leben, wenn man sich mal die doch sehr unterschiedlichen Vorstellungswelten der Menschen auf der Welt etwas genauer betrachtet.

Okay, vielleicht gibt es auch jemanden, der präzise die Wahrheit erfasst hat und nur die anderen leben in einer Illusion. Das weiß ich nicht.

Diese jeweils persönliche Illusion, Halluzination, wie auch immer, ist zugleich ein Problem und die Lösung, unser Gefängnis und Freiheit zugleich.

~~~

Im Grunde kann ja jeder die Welt sehen, wie er will. Das kann einem ja niemand vorschreiben, oder?

Ich könnte bspw. sagen, dass ich gleichfalls ein Christ und ein Buddhist bin - ich folge also den jeweiligen Regeln und Ansichten. Wer oder was sollte mich dabei aufhalten?
 
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A

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Re: Der Sinn des Lebens?
Ein Hichrisbudmoju ??? ( Hindu Christ Buddhist Moslem Jude ) , manche stellen sich ja vor sie sind Gott.
Die Fantasie ist da recht großzügig mit der Vielfalt....

Realität - oder besser die Wirklichkeit - jeder die eigene oder alle eine ?

Ich denke ja , alle eine , schade nur, das sie sie nicht wahrhaben wollen, die Menschen - oder ?
 
Ein Hichrisbudmoju ??? ( Hindu Christ Buddhist Moslem Jude ) , manche stellen sich ja vor sie sind Gott.
Die Fantasie ist da recht großzügig mit der Vielfalt....

Realität - oder besser die Wirklichkeit - jeder die eigene oder alle eine ?

Ich denke ja , alle eine , schade nur, das sie sie nicht wahrhaben wollen, die Menschen - oder ?

Schwierig, sehr schwierig. Ich meine, es ist ja teils innerhalb einer kleinen Gruppe schon schwierig, sich auf irgendwas zu einigen - ob das nun die Familie, eine Schulklasse oder eine Unternehmensabteilung sei. Wenn wir dann auf die Ebene von Stadt, Land oder Welt gehen, wird es mit einer Einigung oder einem gemeinsamen Nenner nahezu unmöglich.

Klar, die Leute haben in der Regel alle zwei Arme und zwei Beine; auch haben viele wohl ein grundlegendes Übereinkommen über grundlegende Ethik. Darüber hinaus wird es mit Gemeinsamkeiten aber vielleicht eher schwierig.

Wie begründet sich das? Ohne große Wertung würde ich sagen, dass das Leben bzw. die Natur weniger zu Homogenität neigt, sondern eher zu Heterogenität bzw. Artenvielfalt - was sich dann gewissermaßen nicht nur auf das Pflanzenreich und das Tierreich bezieht, sondern auch auf die Spezies Mensch.
 
Zuletzt bearbeitet:
schwierig ??? Die haben doch alle 5 Sinne ....die Menschen.

Na ja, machen wir mal ein sehr hypothetisches Beispiel/Szenario auf, welches vielleicht die Schwierigkeit/Unmöglichkeit des Unterfangens verdeutlicht.

Also:

Gehen wir mal davon aus, du hättest einen Tag oder eine Woche Zeit, alternativ ein ganzes Leben, könntest gleichfalls die Landessprache eines jeden Menschen sprechen, um gewissermaßen gleichzeitig jedem Menschen zu sagen/zeigen/nahezubringen, was du kommunizieren möchtest.

Was glaubst du, was das zum Effekt haben wird?

~~~

Ganz theoretisch/hypothetisch gibt es ja nur zwei Möglichkeiten. Die Leute nehmen deinen Glauben/Einstellung/Sichtweise an, ihr einigt euch darauf, oder eben nicht. Ich behaupte, dass die letztgenannte Variante wahrscheinlicher/realistischer ist. Meinst du nicht?

Vielleicht könntest du dich mit einem Großteil der Menschen auf deine Sichtweise einigen, wobei ich selbst das schon für äußerst schwierig halte. Ich glaube nicht, dass irgendjemand es aktuell, vielleicht auch niemals, schaffen könnte, andere gewissermaßen zu einem Klon der eigenen Lebenseinstellung zu machen. Und wenn wir mal über Legitimation sprechen, ja, die läge vielleicht höchstens bei Gott oder den absoluten Lebensprinzipien --> Ultima Ratio existenzieller Natur.
 
Was es nun im Speziellen Gott/Religion/Glaube betrifft, ich würde sagen, dass die Existenz gewissermaßen unvermeidlich war. Und sollte man von dem Ganzen nichts halten, nun ja, wie könnte man sich eine Welt vorstellen, in der ganz allgemein und bspw. ab morgen keine Religionen mehr existieren würden und der Mensch gewissermaßen nur noch die Wissenschaft hätte?

Ich glaube nicht nur, dass das schwierig wäre, sondern auch nicht zwingend besser. Wird Gott/Religion/Glaube immer einen Platz in dieser Welt haben? Das kann ich natürlich nicht sagen.

Ist es nur ein vorübergehendes Phänomen in der Menschheitsgeschichte oder zwingend notwendig?
 
Da die reale Existenz noch nicht geklärt ist , wird sich das nicht beantworten lassen.

An dem Tag , an dem Gott sich offenbart und wieder mit den Menschen kommuniziert, wird es klar, weil er die Antworten hat.
An dem Tag wo es bewiesen ist, da ist nix außer uns, die Menschen haben sich was eingebildet /erfunden/ausgedacht, könnte man drüber nachdenken warum.

Aber so lange das im Raum steht - als unbeantwortete Frage ist eine emotionale Entscheidung dafür oder dagegen immer nur eine fifty fifty Chance,
deshalb steh wohl in der Bibel etwas von Ausharren und das es darauf ankäme.

Das ist für mich die logischste Variante. Warten wir es ab.
 
Da die reale Existenz noch nicht geklärt ist , wird sich das nicht beantworten lassen.

An dem Tag , an dem Gott sich offenbart und wieder mit den Menschen kommuniziert, wird es klar, weil er die Antworten hat.
An dem Tag wo es bewiesen ist, da ist nix außer uns, die Menschen haben sich was eingebildet /erfunden/ausgedacht, könnte man drüber nachdenken warum.

Aber so lange das im Raum steht - als unbeantwortete Frage ist eine emotionale Entscheidung dafür oder dagegen immer nur eine fifty fifty Chance,
deshalb steh wohl in der Bibel etwas von Ausharren und das es darauf ankäme.

Das ist für mich die logischste Variante. Warten wir es ab.

Ich denke, man kann sich auch vorher schon darüber Gedanken machen, also der Gläubige eher nicht, denn für den ist es ja eine unumstößliche (?) Lebensrealität. Für den Nicht-Gläubigen wäre es vielleicht interessanter, sich darüber Gedanken zu machen.

Wie kommt man zu einem spezifischen Glauben? Ich denke, das ist zu großen Teilen einfach Zufall. Nehmen wir mal die Inder/Hindus, die haben sich das ja nicht ausgesucht, die sind einfach so geboren und aufgewachsen.

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War ja auch mal bei den Hindus im Ashram, habe mit denen meditiert, gegessen, usw. Käme da irgendwie gar nicht auf die Idee, da groß was zu kritisieren, sie zu was anderem zu bewegen oder so. Insofern ich da nicht was vollkommen Merkwürdiges/Ungesundes/Schädliches sehe, erscheint das gewissermaßen gar nicht weiter groß auf meinem Radar.

~~~

Irgendwas "glaube" ich auch, aber es hat wohl weniger was mit den gängigen Religionen zu tun, vielleicht aber auch mit allen.

Ich meine, während meiner Besuche bei den Christen, Juden, Muslimen, Hindus, Buddhisten, Aleviten, etc., hatte ich so ein immer wiederkehrendes Déjà Vu: Denen ging es allen im Kern um ein gutes und gerechtes Leben, obwohl die Auslegungen und Rituale jeweils etwas unterschiedlich waren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ja, ich würde sagen, dass Religion in gewisser Weise die Implementierung eines Lebenssinns ist. Wie wahr, wichtig oder hilfreich das ist, kann ja jeder für sich selbst entscheiden.

~~~

Ist Religion nun alternativlos, wenn es um den Sinn des Lebens geht? Das glaube ich nicht. Es mag sich aber unter Umständen schwieriger gestalten, wenn man nun gar keinen Bezug zu Religionen hat. Philosophie wäre vielleicht eine Alternative. Aus meiner Sicht gibt es im Bereich der Religion sowie Philosophie Lehren, Aussagen und Gedankengut, welche du außerhalb nur schwierig oder gar nicht findest - und da mögen wichtige Dinge dabei sein.
 
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