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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

Die Belastungen, denen du ausgesetzt warst, die hast du noch nicht verarbeitet, dieses Loch, in dem du bist, das ist gut, es ist wie ein Ruhemodus. Erholen geht viel besser, wenn du das so belässt einmal und nicht dagegen ankämpfst. Das brauchst du jetzt.
Finde okay, wie es momentan ist und arbeite nicht dagegen, vor allem trete dich nicht, weil du jetzt müde und matt bist und du einen tiefen Seufzer aus dir vernimmst. Tu dir leid und bemuttere dich, rolle dich zusammen und umarme dich, weine mal alles heraus, was gestaut ist.

Wie ist das eigentlich- wenn du keine Schulden hast, dann müsste dir die Bank helfen, dass du mit einem Schlag alle Schulden überweist, diese dann an die Bank zurückzahlst ( eventuell mit längerer Laufzeit, geringeren Raten). Beim Ex muss abgeschlossen werden, verhindert werden, dass er dich je wieder haftbar macht für etwas. Nie wieder soll er irgendwie mit dir zu tun haben müssen, kauf dich frei.
Gefühlsmässig kannst du dich von diesem Mann befreien, indem er dir ab heute egal ist.
 
Jetzt mal 'Hand aufs Herz'. Du arbeitest als Fachkraft mit Erfahrung in Vollzeit in der Schweiz.

Der Durchschnittslohn liegt dort bei rund 85'000 CHF im Jahr. Damit gehört Frau in Deutschland zu einem Promillebereich, indem sich nur wenige Topverdiener/innen bewegen....Die 2'400 Selbstbeteiligung für die Krankenversicherung entsprechen 200 CHF pro Monat. Warum kannst du das nicht zurücklegen / bezahlen?


Ich verdiene die Hälfte davon im Jahr. Lass es, du hast keine Ahnung, wie meine Situation aussieht und ich kann über meinen Lohn erst seit einem Jahr selbst verfügen. Ich muss Gerichtsverhandlung und Anwaltskosten zurückzahlen, der 13ente ist für die Steuern draufgegangen, und es hat ja nicht mal gereicht. Jetzt kommt noch eine Mieterhöhung und es wird bestimmt auch noch eine Abrechnung von den Nebenkosten kommen, obwohl im Mietvertrag inbegriffen. Ich zahle knapp 400 Franken jeden Monat für die Krankenkasse.

Anstelle solcher Zahlen hier reinzustellen, könntest du auch einfach fragen. Ich habe sonst schon genug und dann kommen Menschen wie du und saugen einem noch mehr Kraft aus. Hast du gelesen, dass es mir nicht gut geht? Und das Einzige, was dir in den Sinn kommt, ist zu schreiben, dass ich scheinbar doppelt so viel verdiene, wie es wirklich ist. Halt dich hier bitte zurück und lass mich mit deinen Annahmen in Ruhe.
 
Ich verdiene die Hälfte davon im Jahr. Lass es, du hast keine Ahnung, wie meine Situation aussieht und ich kann über meinen Lohn erst seit einem Jahr selbst verfügen. Ich muss Gerichtsverhandlung und Anwaltskosten zurückzahlen, der 13ente ist für die Steuern draufgegangen, und es hat ja nicht mal gereicht. Jetzt kommt noch eine Mieterhöhung und es wird bestimmt auch noch eine Abrechnung von den Nebenkosten kommen, obwohl im Mietvertrag inbegriffen. Ich zahle knapp 400 Franken jeden Monat für die Krankenkasse.

Anstelle solcher Zahlen hier reinzustellen, könntest du auch einfach fragen. Ich habe sonst schon genug und dann kommen Menschen wie du und saugen einem noch mehr Kraft aus. Hast du gelesen, dass es mir nicht gut geht? Und das Einzige, was dir in den Sinn kommt, ist zu schreiben, dass ich scheinbar doppelt so viel verdiene, wie es wirklich ist. Halt dich hier bitte zurück und lass mich mit deinen Annahmen in Ruhe.

Richtig - die Steuern sind in der Schweiz sehr niedrig. Fast 12 Gehälter kann der Arbeitnehmer behalten und der 13. Lohn geht quasi an den Staat. Während in Deutschland 3,5 bis 4 Gehälter von Vater Staat eingezogen werden.

Die Hälfte vom Durchschnittsverdienst in der Schweiz bekommen Leute, die keine ausgebildeten Fachkräfte sind, sondern 'angelernt' wurden und keine Qualifikation haben und häufig keine Sprachkenntnisse vorweisen können. Ansonsten ist das fast nicht möglich. Selbst Berufsanfänger ohne Erfahrung steigen mit mindestens 65'000 ein.

Also was machst du? Das ist kein üblicher Lohn in Vollzeit.

Und ja - 600 CHF im Monat - ist dann der normale Tarif, wenn man die Versicherungsleistung in Anspruch nimmt. Das ist nicht überzogen. Dafür hat man freie Arztwahl, da bei niedergelassenen Ärzten nicht zwischen privat und Grundversicherung unterschieden wird. Diese Unterscheidung gibt es dann nur bei stationärem Aufenthalt im Spital.

Wer hat denn bis vor einem Jahr über dein Gehalt verfügt? Dein Mann?
 
Ist das ein Verhör?
Lies dir bitte den Eingangspost durch; der TE geht es wirklich schlecht, sie ist in einem fragilen Zustand.
Macht es da Sinn, sie über ihre vermeintlichen Fehler zu belehren?

Was geht denn dich das an?

Hier wurde über das schrecklich teure System in der Schweiz geklagt. Das stimmt so halt einfach nicht. Das System ist wesentlich besser als in Deutschland und man bekommt auch viel schneller Termine beim Spezialisten. Während man in Deutschland monatelang warten muss. Die Ärzte nehmen sich auch mehr Zeit für den einzelnen Patienten und man sitzt nicht 3 Stunden im Wartezimmer um dann in 2 Minuten abgefertigt zu werden.
 
Ich hätte dir gerne etwas Hilfreiches geschrieben.
Ich weiß aber nichts.
Aber zumindest wollte ich dir Kraft wünschen, für deine schwere Zeit.
Auch , wenn man denkt, man hat keine mehr, hat man oft noch versteckte Reserven
Nach schweren Zeiten kommen auch wieder gute, ich bin fest davon überzeugt!
Bei dir auch!
LG
 
Hier wurde über das schrecklich teure System in der Schweiz geklagt. Das stimmt so halt einfach nicht. Das System ist wesentlich besser als in Deutschland und man bekommt auch viel schneller Termine beim Spezialisten. Während man in Deutschland monatelang warten muss. Die Ärzte nehmen sich auch mehr Zeit für den einzelnen Patienten und man sitzt nicht 3 Stunden im Wartezimmer um dann in 2 Minuten abgefertigt zu werden.
Darum geht es nicht.
Dein Beitrag hilft der TE kein Stück, im Gegenteil.
 
Darum geht es nicht.
Dein Beitrag hilft der TE kein Stück, im Gegenteil.

Entweder sie ist krank, dann sollte sie zum Arzt gehen und eben in ihrem Budget die zusätzlichen 200 CHF fest einplanen. Wenn sie entscheidet, diese nicht ausgeben zu wollen, dann soll sie sich eben nicht krank melden oder damit leben, dass der AG irgendwann beginnt, die vielen Krankheitsausfälle zu hinterfragen, bei denen immer nach der Karenzzeit ohne Arztzeugnis, die plötzliche Wunderheilung eintritt und sie am ersten Tag, wo sie ein Arztzeugnis bringen müsste, wieder am Arbeitsplatz auftaucht.

Natürlich irritiert das Arbeitgeber, wenn jemand ständig kurzzeitig ausfällt und dies nie ärztlich checken lässt bzw. sich nie ärztliche Hilfe sucht.
 
Liebe TE, du kannst Nutzer, deren Beiträge dir nicht gut tun, auf Ignore setzen.

Die Einschätzung der TE, dass eine arbeitgeberseitige Kündigung droht, ist jedenfalls berechtigt. Diese Gefahr ist real. Da helfen auch jetzt warme Worte und Beschönigung nicht. Der Kündigungsschutz in der Schweiz ist anders als in Deutschland und sie rechnet nicht umsonst damit, dass das kommen könnte.
 

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