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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

........ und ich scanne gerne zuerst, wie andere Menschen sind, bevor ich mich öffnen kann. Das ist für mich einfach ein heikles Thema, Menschen im Allgemeinen. Ich habe das Vertrauen in sie verloren und ohne Vertrauen keine offene Kommunikation.

Das ist verständlich ..... und ich glaube auch wichtig zu deinem Schutz. Es hat ja einen Hintergrund und eine Funktion dass es so ist. Und das darf auch so sein!

Aber wenn du dann jemanden triffst, dazu muss man natürlich unter Leute gehen, dann die Gelegenheit wie sie Schutzhütte oben schreibt, nutzen.

Ich hatte auch 3 mal über die Jahre meines Prozesses die Gelegenheit jemanden anzutreffen, wo die Chemie gestimmt hat, und ich konnte reden so wie´s grad war. Einfach angenommen sein, wie´s grad ist, mit allem was ausgesprochen oder auch geweint wird, sein dürfen.

Ich wünsche dir solche Begegnungen.

Auch eine Möglichkeit, die es hier gibt, Beratungsgespräche bei der Kirche auf Spendenbasis. Also du kannst Gespräche/Beratung haben und entscheidest selbst, was du geben kannst.

Kann durchaus der Anfang eines Weges sein, der vermutlich etwas länger ist als es zunächst erscheinen mag. Aber eine schnelle Lösung wird es nicht geben.
 
Ich glaube, das würde meinen finanziellen Rahmen sprengen.

Jetzt mal 'Hand aufs Herz'. Du arbeitest als Fachkraft mit Erfahrung in Vollzeit in der Schweiz.

Der Durchschnittslohn liegt dort bei rund 85'000 CHF im Jahr. Damit gehört Frau in Deutschland zu einem Promillebereich, indem sich nur wenige Topverdiener/innen bewegen....Die 2'400 Selbstbeteiligung für die Krankenversicherung entsprechen 200 CHF pro Monat. Warum kannst du das nicht zurücklegen / bezahlen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Lerne in aller erster Linie wieder dir selbst zu vertrauen. Darauf, dass dein Kompass dir den Weg schon weisen wird, auf dein Bauchgefühl und darauf, dass du gut so bist, wie du bist.
Und wenn dieses Vertrauen einigermaßen wieder im Lot ist, beginne damit, auch wieder anderen ein bisschen Vertrauen entgegen zu bringen. Aber nur so viel, wie du dich gut damit fühlst.
Ich habe früher den Fehler gemacht und geglaubt, dass meine Loyalität stark an das Vertrauen an andere geknüpft ist. Heute weiß ich: ich bin in erster Linie mir selbst gegenüber Loyal, wenn ich nicht jedem Onkel auf der Parkbank mehr Vertrauen schenke als mir selbst. 🙂
 
Ich bin einfach zu sensibel geworden, mein System kommt einfach kaum mehr zur Ruhe. Ich kann nicht abschalten, und schaffe ich es dann doch mal, kommt schon die nächste Bombe. Es sind mittlerweile auch Kleinigkeiten, Sachen, die ich früher einfach weggesteckt habe.

Ich muss jetzt etwas ändern, ich weiß einfach nicht wie.
Dumm ist,dass ich mich mit eurem Gesundheitssystem nicht auskenne,da kann ich dir auch keine große Hilfe sein.

Du brauchst schon Hilfe das ist klar,wie ist es wenn du mit dem Hausarzt redest?

Der wäre hier der erste Ansprechpartner

Oder aber eine Selbsthilfegruppe?
 
Ich habe dein Tagebuch immer verfolgt.
Vieles was du beschreibst hat mich an mich selbst erinnert, an meinen Zustand vor Jahren.
Auch die Dinge die du erlebt hast mit deinem Ex.
Meiner Meinung nach liegen bei dir Traumata vor, die werden sich nicht von selbst auflösen .
Deswegen steckst du fest und drehst dich im Kreis.
Das wirst du ohne professionelle Hilfe nicht bewältigen können.
Du brauchst intensive Therapie.
 
Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll. Ich komme einfach nicht selbst aus diesem Loch heraus. Ich habe mich schon wieder krankgemeldet und irgendwann wird mir das Probleme bereiten. Wenn ich so weitermache, werde ich sicherlich gekündigt. Ich bräuchte wahrscheinlich eine Therapie. So wie es jetzt läuft, funktioniert das nicht mer und ich will das so auch nicht, aber ich habe Schwierigkeiten, es anzugehen. Ich habe es letztes Jahr versucht und wurde von meinem Hausarzt ein halbes Jahr lang mit Antidepressiva vertröstet und nsch hause geschikt, obwohl ich ihm sehr deutlich sagte, dass ich hilfe brauche.


Heute Morgen habe ich an die dargebotenen hand im Chat geschrieben. Es fühlte sich an, als würde eine KI antworten. Ich hoffte, dass sie mir einen Tipp geben könnte, was ich tun kann, aber nein. Es hat sich angefühlt, als würde ich mit einer KI schreiben, es kam nur: „Ich verstehe und es tut mir leid, dass Sie sich so fühlen.“ Was soll ich denn damit anfangen?

Jetzt schreibe ich das hier und weiß eigentlich, dass es keine Lösung gibt, aber ich hoffe, dass hier jemand doch noch einen guten Tipp für mich hat.

Ich lebe in der Schweiz, und wenn ich zum Arzt gehe, zahle ich den Selbstbehalt selbst, also müsste ich bis 2'500 Fr. im Jahr erst mal selbst decken. Das kann ich mir einfach nicht leisten. Also bin ich in einer Beschissenen Lage. Vielleicht weiß ja jemand von euch, wie ich das Problem angehen könnte. Ich habe keine Energie mehr, mich damit so ausführlich auseinanderzusetzen.

Vielleicht muss ich grundsätzlich an mir etwas ändern. Ich muss irgendwie an mir arbeiten, aber ich weiß nicht wie. An die, denen es genau so ging wie mir: Wie habt ihr es aus dem Loch geschafft? Was hat euch geholfen?

Danke euch schon mal im Voraus fürs Lesen und sorry für das Gejammer.

Liebe Grüße
Veil
Hallo @Veil, für mein Empfinden gibt es hier nur einen Weg. Entscheide Dich für Deine Gesundheit und geh den Weg ohne Rücksicht auf Verluste. Bzw. Es gibt schon auch noch das Arbeitsrecht und Möglichkeiten, Dich zu wehren... In solchen Momenten, wie Du es beschreibst, sind die Ängste immer groß. Aber da wo die Angst ist, geht der Weg lang.
Wenn Du krank bist, wirst Du krank geschrieben, brauchst Du Behandlung, dann hilft kein rum eiern.
 
Ich bräuchte wahrscheinlich eine Therapie.

Ich muss jetzt etwas ändern, ich weiß einfach nicht wie.

Du hast immer nur den Tag heute. Gestern gibt es nicht ( mehr), morgen gibt es noch nicht.

Bleib heute am Leben, schaffs irgendwie diesen Tag wie einen Therapietag für dich zu gestalten.
Schultern nach unten fallen lassen, seufzen so richtig, Beine kreisen, Zehen aufspreizen, müde und träge einen Arm heben, dann den nächsten und fertig, Kopf baumeln lassen geht vielleicht auch noch...finde heraus, das entspannt und lockert dich und zugleich spürst du Entlastung, wenn du diese Schlappheit auslebst, dich ihr hingibst.

Nichts passiert dir, auch wenn du schlapp bist und sehr, sehr langsam bist. Mach bei der Arbeit nicht auf beflissen, schwindle dich irgendwie durch, auch wenn du träge bist, wirst du sicher noch einiges beitragen können an Mithilfe im Job. Dann lobe dich und schau, dass du deinem Körper zuführst, was ihm hilft, nicht unterzuckert zu sein, nicht überlastet zu sein.
 

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