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  • Liebe Forenteilnehmer,

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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

Liebe Veil,

wenn ich deine Zeilen so lese, fällt mir als erstes dazu ein:
Versuche den Druck für dich selbst herauszunehmen. Mir scheint, als wärst du völlig erschöpft bereits und möchtest unbedingt am besten Gestern eine Verbesserung. Das wird so schnell aber nicht funktionieren, wenn du langfristig wieder Licht sehen willst. In so akuten Situationen schauen wir oft auf den Gipfel des Berges und fühlen uns davon nahezu erschlagen. Leichter geht es, wenn du ganz klein anfängst und in deinem Tempo Schritt für Schritt voran gehst, etwas veränderst, etwas anpackst, etc. Kontinuierlich, nicht zu viel auf einmal und dann vor lauter Erschöpfung wieder ganz ins Loch zurück fallen. Und irgendwann wirst du feststellen, dass du den erdrückenden Berg bereits erklommen hast. Auf die Kontinuität kommt es an, nicht auf die "Menge". Fang mit ganz kleinen Schritten an. Tue dir etwas Gutes, Creme dein Gesicht schön ein oder mache dir einen Lieblingssong an. Und dann schaue weiter, was als nächstes möglich ist.
Du kannst die Welt, wie sie ist, nicht ändern. Aber du kannst schauen, dass wie sehr du dich davon beeinflussen lässt. Und wenn schwere Tage dich versuchen in das Loch zu ziehen, dann steh danach wieder auf. Versuche alles innere und äußere wahrzunehmen und gehe in einen inneren Monolog mit diesen Umständen. Sage: "okay, das ist jetzt schwer, unerträglich und das ist okay, es wäre sicher für alle so. Aber ich werde das schaffen und ich werde wieder aufstehen. Morgen schon werde ich ein Eis essen gehen."
Ich hoffe, du verstehst was ich sagen will.

Gib nicht auf.
 
Selbsthilfegruppen sind nicht so meins, ich bin zu schüchtern für so etwas.

Ich habe auch schon einmal eine Beratungsstelle kontaktiert, aber die konnten mir auch nicht wirklich weiterhelfen. Trotzdem danke für deinen Input.
Manchmal hilft es ganz einfach sich auszusprechen. Damit man auch mal seine Gedanken wahrnimmt.

Warum bist du schüchtern?
Ich finde es entscheidend sich gegenüber anderen ausdrücken zu können. Ohne diese Fähigkeit wird es schwer, dass andere einen verstehen und helfen können.
Auch du selbst weißt ja dann gar nicht was Sache ist. Es hilft seine eigenen Worte und Sätze zu hören, dann spürst du erst ob das richtig oder falsch ist.

Wenn man nicht zur Ruhe kommen kann hilft mir oft eine Scheixx drauf Sichtweise^^ oder nenne es Gelassenheit, denn es gibt Dinge die kann man nicht ändern.

Mehr danach schauen was dir Kraft gibt, dir gefällt und Spaß macht. Wir sind doch nicht hier um uns nur zu grämen und zu ängstigen.
Gib dir was du brauchst, damit es dir gut geht.

Sich krank zu melden, ist in meinen Augen schädlicher als sich zu überwinden.
Und meistens geht es einem dabei ja noch schlechter.
Der Arbeitstag war dann eigentlich nur halb so schlimm wie das Krankmelden und folgende Gedankenkarussell oder?
 
Liebe Veil,

wenn ich deine Zeilen so lese, fällt mir als erstes dazu ein:
Versuche den Druck für dich selbst herauszunehmen. Mir scheint, als wärst du völlig erschöpft bereits und möchtest unbedingt am besten Gestern eine Verbesserung. Das wird so schnell aber nicht funktionieren, wenn du langfristig wieder Licht sehen willst. In so akuten Situationen schauen wir oft auf den Gipfel des Berges und fühlen uns davon nahezu erschlagen. Leichter geht es, wenn du ganz klein anfängst und in deinem Tempo Schritt für Schritt voran gehst, etwas veränderst, etwas anpackst, etc. Kontinuierlich, nicht zu viel auf einmal und dann vor lauter Erschöpfung wieder ganz ins Loch zurück fallen. Und irgendwann wirst du feststellen, dass du den erdrückenden Berg bereits erklommen hast. Auf die Kontinuität kommt es an, nicht auf die "Menge". Fang mit ganz kleinen Schritten an. Tue dir etwas Gutes, Creme dein Gesicht schön ein oder mache dir einen Lieblingssong an. Und dann schaue weiter, was als nächstes möglich ist.
Du kannst die Welt, wie sie ist, nicht ändern. Aber du kannst schauen, dass wie sehr du dich davon beeinflussen lässt. Und wenn schwere Tage dich versuchen in das Loch zu ziehen, dann steh danach wieder auf. Versuche alles innere und äußere wahrzunehmen und gehe in einen inneren Monolog mit diesen Umständen. Sage: "okay, das ist jetzt schwer, unerträglich und das ist okay, es wäre sicher für alle so. Aber ich werde das schaffen und ich werde wieder aufstehen. Morgen schon werde ich ein Eis essen gehen."
Ich hoffe, du verstehst was ich sagen will.

Gib nicht auf.

Ich verstehe, was du meinst. Danke für deine lieben Worte.
 
Ich würde an deiner Stelle in den sauren Apfel beißen und mir das Geld für die ärztliche Behandlung zusammenleihen. Bei den schweizer Gehältern handelt es sich wahrscheinlich höchstens um ein halbes Monatsgehalt. Eltern fragen, Freunde, Verwandte. Wenn du wegen ständiger Krankschreibungen gekündigt wirst, ist deine finanzielle Situation wesentlich angespannter als bei so einem Kleindarlehen.

Gesundheit geht einfach vor. Meine Meinung.
 
Was mir damals in meiner schwersten Zeit unglaublich geholfen hatte, war ein Gespräch völlig außerhalb eines Therapie Kontextes, wo immer nur vorschnell darauf geschaut wird, Lösungen bereit zu stellen. Ich war damals in einer Klinik und hatte eine ganz fürchterliche Therapeutin erwischt, die ihr eigenes Trauma auf ihre Patienten übertrug... In meiner Verzweiflung suchte ich dort vor Ort einen Pastor auf, obwohl ich weder an irgendeinen Gott glaube, noch an ein Leben danach. Dieses Gespräch dauerte drei Stunden und es war das Beste, das ich je geführt hätte, weil dieser Mensch einfach nur da war und sich alles angehört hatte. Ich wüsste, ich würde ihn nie wieder sehen und konnte dadurch viel Scham zur Seite schieben und einfach mal alles los werden. Das war absolut befreiend. Später kontaktierte ich ihn noch einmal, um mich bei ihm für seine Zeit zu bedanken. Kein Therapeut hat dies je geschafft, weil es in der Therapie oft eben darum geht, Lösungen zu entwickeln und nicht einfach nur gesehen zu werden.

Vielleicht gibt es bei dir im Ort auch so einen Menschen?
 
Manchmal hilft es ganz einfach sich auszusprechen. Damit man auch mal seine Gedanken wahrnimmt.

Warum bist du schüchtern?
Ich finde es entscheidend sich gegenüber anderen ausdrücken zu können. Ohne diese Fähigkeit wird es schwer, dass andere einen verstehen und helfen können.
Auch du selbst weißt ja dann gar nicht was Sache ist. Es hilft seine eigenen Worte und Sätze zu hören, dann spürst du erst ob das richtig oder falsch ist.

Wenn man nicht zur Ruhe kommen kann hilft mir oft eine Scheixx drauf Sichtweise^^ oder nenne es Gelassenheit, denn es gibt Dinge die kann man nicht ändern.

Mehr danach schauen was dir Kraft gibt, dir gefällt und Spaß macht. Wir sind doch nicht hier um uns nur zu grämen und zu ängstigen.
Gib dir was du brauchst, damit es dir gut geht.

Sich krank zu melden, ist in meinen Augen schädlicher als sich zu überwinden.
Und meistens geht es einem dabei ja noch schlechter.
Der Arbeitstag war dann eigentlich nur halb so schlimm wie das Krankmelden und folgende Gedankenkarussell oder?

Das hier ist ja auch so was wie eine Selbsthilfegruppe, aber halt in schriftlicher Form.

Schüchtern ist relativ, es kommt auch auf das Thema an. Wenn es um mich geht, ich mag es einfach nicht, es fühlt sich eklig an und ich scanne gerne zuerst, wie andere Menschen sind, bevor ich mich öffnen kann. Das ist für mich einfach ein heikles Thema, Menschen im Allgemeinen. Ich habe das Vertrauen in sie verloren und ohne Vertrauen keine offene Kommunikation.

Ja, das Gedankenkarussell... besser zusammenreißen, da hast du schon recht. Es ist ja dann auf der Arbeit auch nicht anders. Ich weiß auch nicht, weshalb ich das schon wieder gemacht habe, es ist saudumm.
 
Ich erinnere mich an einige deiner Fäden und muss sagen, dein Ex ist ein Prachtexemplar von D********. Er macht Schulden, du musst zahlen. Ich verstehe solche Richter nicht. Wie lange wird das noch gehen? Ist ein Ende abzusehen? Solang du zahlst, bist du mit dem Typ verbunden. ER ist das, was dich krank macht.
Vielleicht brauchst du weder Therapie, noch Antidepressiva, noch Krankschreibungen. Sondern Kontakt zu Frauen, die dir weiterhelfen, die dich dabei unterstützen, den Typen komplett aus deinem Leben und Bewusstsein zu kicken.
Du musst deiner Wut ausdruck verleihen dürfen. Mach einen Trommelkurs, mach ein Selbstverteidigungstraining für Frauen, komm in ein Handeln, welches dir gut tut.
Du kommst raus aus diesem Loch, ganz sicher. Aber du solltest deine Strategie modifizieren.
Ich wünsche dir alles Gute. 🌻
 

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