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Gerade überfordert, könnte ein wenig Hilfe gebrauchen.

Ich verdiene die Hälfte davon im Jahr. Lass es, du hast keine Ahnung, wie meine Situation aussieht und ich kann über meinen Lohn erst seit einem Jahr selbst verfügen. Ich muss Gerichtsverhandlung und Anwaltskosten zurückzahlen, der 13ente ist für die Steuern draufgegangen, und es hat ja nicht mal gereicht. Jetzt kommt noch eine Mieterhöhung und es wird bestimmt auch noch eine Abrechnung von den Nebenkosten kommen, obwohl im Mietvertrag inbegriffen. Ich zahle knapp 400 Franken jeden Monat für die Krankenkasse.

Anstelle solcher Zahlen hier reinzustellen, könntest du auch einfach fragen. Ich habe sonst schon genug und dann kommen Menschen wie du und saugen einem noch mehr Kraft aus. Hast du gelesen, dass es mir nicht gut geht? Und das Einzige, was dir in den Sinn kommt, ist zu schreiben, dass ich scheinbar doppelt so viel verdiene, wie es wirklich ist. Halt dich hier bitte zurück und lass mich mit deinen Annahmen in Ruhe.

Richtig - die Steuern sind in der Schweiz sehr niedrig. Fast 12 Gehälter kann der Arbeitnehmer behalten und der 13. Lohn geht quasi an den Staat. Während in Deutschland 3,5 bis 4 Gehälter von Vater Staat eingezogen werden.

Die Hälfte vom Durchschnittsverdienst in der Schweiz bekommen Leute, die keine ausgebildeten Fachkräfte sind, sondern 'angelernt' wurden und keine Qualifikation haben und häufig keine Sprachkenntnisse vorweisen können. Ansonsten ist das fast nicht möglich. Selbst Berufsanfänger ohne Erfahrung steigen mit mindestens 65'000 ein.

Also was machst du? Das ist kein üblicher Lohn in Vollzeit.

Und ja - 600 CHF im Monat - ist dann der normale Tarif, wenn man die Versicherungsleistung in Anspruch nimmt. Das ist nicht überzogen. Dafür hat man freie Arztwahl, da bei niedergelassenen Ärzten nicht zwischen privat und Grundversicherung unterschieden wird. Diese Unterscheidung gibt es dann nur bei stationärem Aufenthalt im Spital.

Wer hat denn bis vor einem Jahr über dein Gehalt verfügt? Dein Mann?
 
Ist das ein Verhör?
Lies dir bitte den Eingangspost durch; der TE geht es wirklich schlecht, sie ist in einem fragilen Zustand.
Macht es da Sinn, sie über ihre vermeintlichen Fehler zu belehren?

Was geht denn dich das an?

Hier wurde über das schrecklich teure System in der Schweiz geklagt. Das stimmt so halt einfach nicht. Das System ist wesentlich besser als in Deutschland und man bekommt auch viel schneller Termine beim Spezialisten. Während man in Deutschland monatelang warten muss. Die Ärzte nehmen sich auch mehr Zeit für den einzelnen Patienten und man sitzt nicht 3 Stunden im Wartezimmer um dann in 2 Minuten abgefertigt zu werden.
 
Ich hätte dir gerne etwas Hilfreiches geschrieben.
Ich weiß aber nichts.
Aber zumindest wollte ich dir Kraft wünschen, für deine schwere Zeit.
Auch , wenn man denkt, man hat keine mehr, hat man oft noch versteckte Reserven
Nach schweren Zeiten kommen auch wieder gute, ich bin fest davon überzeugt!
Bei dir auch!
LG
 
Hier wurde über das schrecklich teure System in der Schweiz geklagt. Das stimmt so halt einfach nicht. Das System ist wesentlich besser als in Deutschland und man bekommt auch viel schneller Termine beim Spezialisten. Während man in Deutschland monatelang warten muss. Die Ärzte nehmen sich auch mehr Zeit für den einzelnen Patienten und man sitzt nicht 3 Stunden im Wartezimmer um dann in 2 Minuten abgefertigt zu werden.
Darum geht es nicht.
Dein Beitrag hilft der TE kein Stück, im Gegenteil.
 
Darum geht es nicht.
Dein Beitrag hilft der TE kein Stück, im Gegenteil.

Entweder sie ist krank, dann sollte sie zum Arzt gehen und eben in ihrem Budget die zusätzlichen 200 CHF fest einplanen. Wenn sie entscheidet, diese nicht ausgeben zu wollen, dann soll sie sich eben nicht krank melden oder damit leben, dass der AG irgendwann beginnt, die vielen Krankheitsausfälle zu hinterfragen, bei denen immer nach der Karenzzeit ohne Arztzeugnis, die plötzliche Wunderheilung eintritt und sie am ersten Tag, wo sie ein Arztzeugnis bringen müsste, wieder am Arbeitsplatz auftaucht.

Natürlich irritiert das Arbeitgeber, wenn jemand ständig kurzzeitig ausfällt und dies nie ärztlich checken lässt bzw. sich nie ärztliche Hilfe sucht.
 
Liebe TE, du kannst Nutzer, deren Beiträge dir nicht gut tun, auf Ignore setzen.

Die Einschätzung der TE, dass eine arbeitgeberseitige Kündigung droht, ist jedenfalls berechtigt. Diese Gefahr ist real. Da helfen auch jetzt warme Worte und Beschönigung nicht. Der Kündigungsschutz in der Schweiz ist anders als in Deutschland und sie rechnet nicht umsonst damit, dass das kommen könnte.
 
Nein Vorwürfe und Belehrungen sind der falsche Weg.

Habt ihr die Überschrift nicht gelesen?

Liebe TE..deine Situation ist wirklich verzwickt..

Gibt es bei euch den keine Ämter die dir Tipps geben können?

Es muss doch eine Aufstelle geben, irgendwie ist es für mich schwer zu verstehen,dass man einfach alleine gelassen wird.

Dann Versuche Menschen zu finden die in einer ähnlichen Situation sind, vielleicht können sie dir Tipps geben.

Wenn es dir so richtig dreckig geht,könntest du dann im Krankenhaus oder aber mit der Versicherung keine Ratenzahlung vereinbaren....die können einen doch nicht so im Regen stehen lassen..

Mehr ist mir leider im Moment nicht eingefallen 😕
Ich überlege weiter und recherchiere für dich

Die Versicherung lässt sie nicht 'im Regen stehen'.

Sie hat sich bewusst für einen Tarif mit verhältnismäßig geringerer monatlicher Rate und dafür höherer Franchise / Selbstbeteiligung entschieden. Die Versicherung erfüllt somit Ihren Teil der Abmachung, indem sie die ersten Behandlungen eben bis zur verabredeten Selbstbeteiligung selbst übernimmt. Die Versicherung geht dabei übrigens zuerst in Vorkasse und überweist das Geld direkt an den behandelnden Arzt. Sie bekommt dann im Anschluss eine Kostenaufstellung der Versicherung mit dem Hinweis, dass die ausgelegten Gebühren ihr entsprechend verrechnet werden gemäß abgeschlossenem Vertrag und von ihr ausgewählten Tarif.
 
Die Versicherung lässt sie nicht 'im Regen stehen'.

Sie hat sich bewusst für einen Tarif mit verhältnismäßig geringerer monatlicher Rate und dafür höherer Franchise / Selbstbeteiligung entschieden. Die Versicherung erfüllt somit Ihren Teil der Abmachung, indem sie die ersten Behandlungen eben bis zur verabredeten Selbstbeteiligung selbst übernimmt. Die Versicherung geht dabei übrigens zuerst in Vorkasse und überweist das Geld direkt an den behandelnden Arzt. Sie bekommt dann im Anschluss eine Kostenaufstellung der Versicherung mit dem Hinweis, dass die ausgelegten Gebühren ihr entsprechend verrechnet werden gemäß abgeschlossenem Vertrag und von ihr ausgewählten Tarif.

Das ist alles gut und schön für "Normalos", die jahrelang einfach ihr Gehalt verdienen und dabei auch etwas zur Seite legen können.

Nach einer unschönen Scheidung, wie bei @Veil , ist die finanzielle Situation aber anders.

Kannst du das bitte berücksichtigen? Die Kosten für die Scheidung, die neue Wohnung und vermutlich Unterhalt für ihren dämlichen Ex, der im übrigen die Schulden verursacht hat, sind sicherlich nicht gering.
 

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