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Haus verkaufen?

Wäre schön der TE meldet sich nochmal 😉

Ohne Fakten wie eng es ist und ob es besser werden könnte....?

Ich sehe unser Haus als Goldenkäfig.... aber wir wollten es so.
Klar kann man es nicht mitnehmen und so fahren wir nun jeder 30 km eine Strecke auf Arbeit.
Es ist trotzdem schön irgendwann zu wissen daß es unser ist.
Man fast frei gestalten und machen kann was man will.
Die Nebenkosten aktive beeinflussen kann.....( Vonovia... Hausmeister, Gartenpflege....das hatte schon was von Abzocke)

Wenn es nur der fehlende Urlaub ist .... vielleicht versuchen es günstig zu gestalten? (Ferienwohnung, Arbini, Verwandtschaft Besuchen....?)

Schau.in die Zukunft was ihr wollt?
Ein Verkauf führt vermutlich zu großen Verlusten und schränkt trotzdem ein....

Z.b. 1200 Miete? Plus den Kredit für die Schulden Hausverkauf bei vielleicht 100k?
Ups schon wieder 2k Belastung fast.
(Vorfälligkeitsentschädigung, Makler, Doppel Belastung Miete/ Kredit, Umzugskosten, .... und so weiter)


Aus der Sache kommt ihr nach so kurzer Zeit vermutlich nicht nicht billig raus....

Wir für unsern Teil, bezahlen jetzt den Goldenkäfig ab.
Und ich für mein Teil sag in hoffentlich 90 Monaten und 10 Tage, tschüss Kredit plus hallo Teilzeit🙂
 
Wenn die Eltern sich streiten Weges des Geldes, kann es das Familienleben ruinieren. Nicht nachvollziehen kann ich diesen Post:
Ich wollte Malle und Markenjeans, eine Geburtstagsparty bei McDo, ein Mofa, ins Disneyland nach Paris, sich auch mal im Restaurant bedienen lassen, ...
Liegt aber vielleicht daran, dass mir diese Art von protzen nicht liegt. Im Normalfall sieht niemand die Marke meiner Jeans und ich habe auch bei anderen noch nie darauf geachtet.

Wir sind tatsächlich auch nicht in den Urlaub geflogen, erst nach über 10 Jahren war das wieder möglich. Als wir bauten wurde der Zwerg geboren und ich denke es ist für 6 oder 8 Jährige auch okay nicht zu fliegen. Als er Teenager war, war auch so ein Trip wieder drin.
Denn zu bedenken gilt: Der Zins ist in der Regel 10 oder mehr Jahre festgeschrieben, an der Rate ändert sich nichts. Die Miete allerdings schon!
Bei einer jährlichen Mietsteigerung von 3% zahlt man nach 10 Jahren 35% mehr. Bei 5% sogar 63%. Und plötzlich ist die Miete fast so hoch wie die Rate. So nach 15 Jahren ist das so. Und dann macht alles plötzlich richtig Sinn. Wir zahlen für unser freistehendes EFH mit 250qm aktuell 1300€ (kalt). Das ließe sich zur Miete kaum realisieren. Und von der Rente (weniger als das halbe Netto) geht später keine Miete ab, Wer keine Immobilie hat ist als Rentner arm. Eltern das vorzuwerfen, weil man Markenjeans und bedient werden will, ist schon ein starkes Stück. Letztlich war nicht das Haus, sondern die Disharmonie der Eltern das Problem.
 
Auf dem Papier ist ein Hauskauf immer toll und die Bank hat dafür auch die besten Argumente:
  • Miete ist rausgeschmissenes Geld! Warum Mieten zahlen wenn man Eigentum abzahlen kann?
  • Denken Sie daran dass Mieten steigen!
  • Die Zinsen sind doch günstig! Besser jetzt bevor sie steigen!
  • Mit Eigentum ist man fürs Alter abgesichert
  • Immobilienwerte werden bestimmt steigen! Betongold!
In der Praxis sieht es oft anders aus.
  • Man zahlt mehr als man für Miete zahlt
  • Abgezahlt ist das Haus erst in 20 Jahren. Was dann ist, ob man dann überhaupt noch lebt?
  • Es kommen Renovierungs- und Instandhaltungskosten auf einen zu. 30.000 € für ein neues Dach, 20.000 € für ne neue Heizung usw.
  • Energiekosten steigen. Ein alleinstehendes Haus verbraucht deutlich mehr als z.B. eine große Etagenwohnung.
  • Man wird älter, der anfangs schöne Garten wird zur Last
  • Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und man hat eigentlich mehr Platz als man braucht
  • Immobilienwerte steigen vielleicht, aber wenn man eh nicht verkaufen will, ist das nur Reichtum auf einem Papier
  • Und die Kinder, die das Haus erben sollen, wollen vielleicht lieber mitten in der Stadt leben und verkaufen das geliebte Haus nach dem Todesfall
Ein Kernproblem beim Eigentum ist oft, dass größer gekauft als gemietet wird. Es soll ja für die Ewigkeit sein. Am Anfang ist man noch super motiviert, wenn man aber dann merkt, dass der gewohnte Urlaub nicht mehr drin ist und man sich auch sonst einschränken muss, lässt die Motivation nach.

Konkret zu eurer Situation: Kaufen und verkaufen in so kurzen Abständen ist extrem schlecht, allein schon wegen den Kaufnebenkosten aber auch Umzugskosten etc.

Egal, was ihr macht, überlegt es auch gut. Zwischen den Zeilen lese ich, dass der Kauf und nun der angedachte Verkauf sehr spontane Ideen sind. Seid ehrlich zu euch: Habt ihr euch das nicht vorher durchgerechnet? Warum so überrascht, dass 2350 € pro Monat fällig werden? Tilgung, Energiekosten, Steuer etc. dürften euch doch nicht überraschen.

Ihr müsst wissen was ihr wollt! Nicht "was besser ist". Hört nicht auf eine Bank oder die Verkäuferin an der Kasse, die euch sagen was zur Absicherung im Alter gut sei.

Rein finanziell ist ein Haus fast nie gut. Der Grund warum es dennoch oft gut läuft ist nicht ein angeblicher wirtschaftlicher Vorteil von Haus zu Wohnung sondern die erzwungene Sparsamkeit, die eine Immobilie mit sich bringt. Stelle euch vor, ihr wäret genauso sparsam ohne Haus und würdet die 1.000 €, die ihr heute für ein Haus mehr zahlt, in einen Aktien ETF stecken, 30 Jahre lang, statistischer Durchschnitt ist hier ein Endvermögen von 1.2 Millionen Euro!

Die Vorteile eines Hauses sind eher persönlich: Die Freiheit alles umbauen zu können wie man will, Eine stärkere emotionale Bindung zum Zuhause, die Weitergabe an Kinder, den Stolz Eigentum zu haben usw. Man pflanzt im Garten einen Baum und weiß, in 20 Jahren ist der groß und meine Enkel sitzen darunter.

mein Tipp: Betrachtet ein Haus nicht als Geldanlage oder Altersabsicherung. Betrachtet es als Lifestyle Entscheidung. Überlegt euch, ob ihr das wollt. Und überlegt es auch gut damit ihr nicht in 2 jahren wieder am zweifeln seid ob der Verkauf richtig war.

Alles Gute!
 
In der Praxis sieht es oft anders aus.
  • Man zahlt mehr als man für Miete zahlt
Mindestabtragung sind 1%! Alles darüber hinaus lässt sich mit dem Kreditinstitut verhandeln.
Verhandelt man mit einem Vermieter auch über die nächsten Mieterhöhungen?
Meine Raten steigen nicht, wenn ich das nicht möchte. Den Mieterhöhungen bist ausgeliefert. Wenn auch in einem bestimmten Rahmen. Aber selbst dieser ist ja ärgerlich.

  • Abgezahlt ist das Haus erst in 20 Jahren. Was dann ist, ob man dann überhaupt noch lebt?
Also wenn ich mit 60+ auf die Idee komme ein Eigenheim anzuschaffen, habe ich offensichtlich den richtigen Zeitpunkt verpasst. Und ein Haus in 20 Jahren abzahlen? Das wäre eine fürstliche Ausgangslage. Das kann ich dann jedem nur raten.

  • Es kommen Renovierungs- und Instandhaltungskosten auf einen zu. 30.000 € für ein neues Dach, 20.000 € für ne neue Heizung usw.
Und dennoch habe ich keine Mietzahlungen in den Gulli geschoben, sondern Wertsteigerungen geschaffen. Obwohl, mit horrenden Mietzahlungen schaffe ich auch Werte - beim Vermieter.

  • Energiekosten steigen. Ein alleinstehendes Haus verbraucht deutlich mehr als z.B. eine große Etagenwohnung.
Du kannst eine Wohnung wohl auch nicht mit einer freistehenden Immobilie vergleichen.
Oder gehst du auch ins Porschezentrum und beklagst dich darüber das die Autos teurer sind als bei Dacia nebenan?

  • Man wird älter, der anfangs schöne Garten wird zur Last
Das ist korrekt. Der Garten ist aber immer noch schön, auch wenn er dir zu Last fällt! 😉
Entweder holt man sich einen Jugendlichen aus dem Ort der einen für ein Taschengeld unterstützt, verkleinert seinen Garten (wir verkaufen z.b. irgendwann das unbebaute Nachbargrundstück) oder legt den Garten rechtzeitig so an das er so pflegeleicht wie möglich ist. Hat man alles selbst in der Hand.

  • Irgendwann sind die Kinder aus dem Haus und man hat eigentlich mehr Platz als man braucht
Wir können nie genug Platz haben. Für Hobbies, etc.
Aber auch hier: Das letzte Eigenheim kann man ja dann anschaffen wenn die Kinder aus dem Haus sind. Bei uns sind die Kinder aus dem Haus, da war ich Ende 40. Da ist also noch lange nichts zu spät. Vorherige Immobilien ließen sich mit deutlichem Gewinn verkaufen. Was dann wiederum sogar vorteilhaft für das letzte Objekt ist.

  • Immobilienwerte steigen vielleicht, aber wenn man eh nicht verkaufen will, ist das nur Reichtum auf einem Papier
Das ist korrekt. Die Werte die wir heute schaffen, sind dann nur noch für unsere Erben.
Aber ist das was schlechtes für die Kinder vorzusorgen? Macht man das nicht wenn man Kinder hat?
Sorgst du lieber für die Kinder des Vermieters? ^^

  • Und die Kinder, die das Haus erben sollen, wollen vielleicht lieber mitten in der Stadt leben und verkaufen das geliebte Haus nach dem Todesfall
Ein Sarg hat halt keine Regale. Das können sie machen wie sie wollen. Ist doch schön wenn sie dadurch finanziell ihrem Traum vom Stadtleben, dann dadurch eher und leichter erreichen können.

Wenn unser geliebtes Haus jemand bekommt der es genauso zu schätzen weiss, ist doch alles gut.
Und falls nicht, soll mich das interessieren wenn ich bereits die Augen zugemacht habe?
Das Haus war, bevor wir es gekauft haben, doch auch nicht unser.
 
Zuletzt bearbeitet:
Guten Abend,

Wir überlegen unser Haus wieder zu verkaufen da es eine große finanzielle Belastung ist und es iwie auch schon oft Streit gab deswegen..

Wir haben das Haus im Herbst 2024 gekauft und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.
Es ist so viel Geld und man kann kaum was sparen und wenn man mal was gespart hat würde man ja auch mal gerne in den Urlaub fahren aber dann muss man auch wiederum hoffen das nichts kaputt geht. Es ist iwie super nervig und oft habe ich schon gedacht es wäre schön einfach in einer Mietwohnung zu wohnen

Bei uns in der Gegend kriegt man für 1200 Euro warm Miete schon sehr schöne und neuwertige Wohnungen mit Balkon und wir hätten einfach 1350 Euro mehr im Monat und wenn was kaputt geht rufe ich einfach den Vermieter an ..

Ich frage mich trotzdem immer wieder ob es langfristig gesehen doch besser ist im eigenen Haus zu leben und einfach die finanzielle Last auszuhalten.

Beim Kauf hatten wir nur sehr wenig EK, deswegen haben meine Eltern uns auch finanziell unterstützt und einen Großteil des EK gesponsert.
Außerdem hat das Haus einen sehr großen Garten. Unser Traum war immer das Eigenheim um sich auch für das Alter abzusichern und damit unsere Kinder später mal ein abgezahltes Haus haben wie unsere Eltern es haben.
Gibt es hier welche die ein Haus gekauft haben oder sogar ein Haus bauen?

Hat jemand schonmsl ähnliche Gedanken gehabt ? Oder Villt sogar den Schritt gemacht und verkauft ?
Hallo,

wir hatten auch ein Haus , aber nur als Sparanlage nutzen wollten ,
darum haben wir nicht soooo eine starke Bindung aufgebaut.
Leider wurde ich dann sehr krank und wir haben uns für den Verkauf entschieden.
FAZIT
Wir haben es nie bereut wieder zur Miete zu wohnen ,
es ist um einiges tatsächlich billiger und man kann wieder besser wirtschaften.
Auch wenn es bei uns durch Krankheit verkauft wurde ,
macht nicht den Unterschied wegen der Belastungen die man hat .
Ihr habt noch Kinder , wer kennt nicht all diese Belastungen auch noch......

Dabei sollte ein Zuhause Halt geben und nicht ständig Druck erzeugen. Dass ihr überhaupt darüber nachdenkt, zeigt Verantwortungsbewusstsein.
Und daran müsst ihr auch denken,
ein Haus zu halten nur um was zu vererben , ist nicht nötig....

Du schreibst...
Bei uns in der Gegend kriegt man für 1200 Euro warm Miete schon sehr schöne und neuwertige Wohnungen mit Balkon und wir hätten einfach 1350 Euro mehr im Monat und wenn was kaputt geht rufe ich einfach den Vermieter an ..

Und wenn ihr Euch zeit nehmt , dann findet man auch was schönes , manchmal sogar was mit Garten.

Das schlimmste ist jetzt schon raus zukommen, der ""Negativ-Zins"" ist schon extrem .
 
Und dennoch habe ich keine Mietzahlungen in den Gulli geschoben, sondern Wertsteigerungen geschaffen. Obwohl, mit horrenden Mietzahlungen schaffe ich auch Werte - beim Vermieter.
Und genau diese Denkweise, dass "Miete herausgeschmissenes Geld" sei und die Abzahlung eines Eigentums eine Geldanlage, halte ich für grundfalsch. Selbstbewohntes Eigentum ist nie eine Geldanlage, es ist immer Konsum.

Die finanzielle Frage ist immer nur womit man in der Bilanz am Ende besser landet:
A) Kaufen und nach 30 Jahren schauen was die Immobilie wert ist
B) Mieten, die Ersparnis gegenüber dem Kauf anlegen und schauen, was in 30 Jahren die Anlage wert ist
Statistisch würde ich immer auf B wetten.

Du kannst eine Wohnung wohl auch nicht mit einer freistehenden Immobilie vergleichen.
Oder gehst du auch ins Porschezentrum und beklagst dich darüber das die Autos teurer sind als bei Dacia nebenan?
Stimmt! Aber genau das ist ja das Problem. Häuser werden selten gemietet. Die Entscheidung ist fast immer die einer Mietwohnung oder eines gekauften Hauses. Wer kauft, wohnt statistisch gesehen meist einfach größer. Das habe ich zuvor gemeint mit: "Ein Kernproblem beim Eigentum ist oft, dass größer gekauft als gemietet wird."

Man redet sich ein, dass Wohnraum größer sein darf und mehr kosten darf wenn man ihn kauft. Die Bank gibt alles dafür dir das Haus als "Investition" in die Zukunft zu verkaufen. Am Ende stehen die Menschen dann da, hatten vorher 1.000 € Miete, jetzt 2.000 € Kredit + Instandhaltung, über 20-30 Jahre.
Ich habe vorgerechnet, dass diese 1.000 € Differenz über 30 Jahre satte 1.2 Millionen Euro Rendite machen.
Ja klar, alles richtig: steigende Mieten, mögliche Wertsteigerung der Immobilie, Haus VS Wohnung etc.
Was mich erschreckt ist, dass die meisten Käufer sich das alles nicht durchrechnen. Sowie hier auch: Oh wir müssen jetzt Kredit abzahlen und können das Geld nicht mehr für Urlaub ausgeben? Ups! Aber die Bank sagte doch es ist total gut zu kaufen!?
All diese Gedanken, ob sich Kaufen lohnt, machen die meisten nicht. So folgen einfach nur einfachen Narrativen wie "Miete ist rausgeschmissenes Geld" und deswegen kaufen sie, egal wie teuer, egal wie groß, kaufen, kaufen, kaufen.
 
Und genau diese Denkweise, dass "Miete herausgeschmissenes Geld" sei und die Abzahlung eines Eigentums eine Geldanlage, halte ich für grundfalsch. Selbstbewohntes Eigentum ist nie eine Geldanlage, es ist immer Konsum.
Oh, das ist Mist. Du hättest uns, bevor wir 200k EK aufgebaut hatten, aufgrund von Verkäufen vorheriger Objekte...erklären müssen das das gar nicht geht... 😉

Und selbst wenn man das beiseite lässt, bleibt immer noch der Fakt das Mieten sowieso nur Konsum sein kann. Also kann ich hierbei immer noch keinen Vorteil entdecken.

Die finanzielle Frage ist immer nur womit man in der Bilanz am Ende besser landet:
A) Kaufen und nach 30 Jahren schauen was die Immobilie wert ist
B) Mieten, die Ersparnis gegenüber dem Kauf anlegen und schauen, was in 30 Jahren die Anlage wert ist
Statistisch würde ich immer auf B wetten.
Dann spekulierst du über Dinge worüber du gar nichts weisst.
Ohne Eckdaten des Miet-, und Kaufobjektes kann ich so etwas gar nicht vorurteilsfrei und sachlich bewerten. Das kannst nur du! ^^

Stimmt! Aber genau das ist ja das Problem. Häuser werden selten gemietet. Die Entscheidung ist fast immer die einer Mietwohnung oder eines gekauften Hauses. Wer kauft, wohnt statistisch gesehen meist einfach größer. Das habe ich zuvor gemeint mit: "Ein Kernproblem beim Eigentum ist oft, dass größer gekauft als gemietet wird."
Wo du hierin ein Problem siehst weiss ich nicht. Für mich ist das ein völlig wertfreier Fakt.
Kommt doch darauf an was man möchte. Oder geht es dir im Leben nur um billig, billig, billig....
dann am Besten einen Kleingarten pachten, bei welchem man auch den ersten Wohnsitz anmelden darf.

Ich weiss aus vielen anderen Threads das du mit Lebensqualität an sich, irgendwie nicht viel zu schaffen hast. Wenn in deinem Leben immer alles lediglich praktikabel, komfortlos, mit geringstem Aufwand und billig sein muss, dann sind solche Überlegungen natürlich schwierig.

Andere vererben ihren Kindern was, du nimmst das Geld stattdessen mit ins Grab weil du dich selbst ein leben lang auf Sparflamme geiselst. Wenn DAS dein Ziel ist.

Am Ende stehen die Menschen dann da, hatten vorher 1.000 € Miete, jetzt 2.000 € Kredit + Instandhaltung, über 20-30 Jahre.
Aber man muss den Menschen doch zutrauen das sie selbst wissen das sich sich mit eigenem Wohnraum evtl. vergrößern. Und sorry, ich kenne niemanden der ein Haus besitzt und dann Räume nicht nutzt.

Und was deine Zahlenspiele angehen. Wir tilgen 1.400 im Monat. Unser Haus würdest du unter 2.500 gar nicht mieten können. Das geht einfach gar nicht weil du solche Sonderobjekte mit 2 Garagen, zig Stellplätzen, 2.500 qm Garten, 30 Meter eigene Einfahrt mit Toranlage gar nicht kategorisieren kannst.


Ich habe vorgerechnet, dass diese 1.000 € Differenz über 30 Jahre satte 1.2 Millionen Euro Rendite machen.
was machen die?

Ja klar, alles richtig: steigende Mieten, mögliche Wertsteigerung der Immobilie, Haus VS Wohnung etc.
Was mich erschreckt ist, dass die meisten Käufer sich das alles nicht durchrechnen. Sowie hier auch: Oh wir müssen jetzt Kredit abzahlen und können das Geld nicht mehr für Urlaub ausgeben? Ups! Aber die Bank sagte doch es ist total gut zu kaufen!?
Ja, wenn man einfach jedem Käufer total Hirnlosigkeit unterstellt, passt die eigene Denkweise.

Es gibt sicherlich Fälle in den es finanziell eng wird, aber ich muss doch selbst wissen was ich möchte und was ich mir zutrauen kann. Ich bin doch nicht entmündigt. Ich brauche doch keinen Berater der mir sagt wie viel ich danach noch zum Leben habe.

Wir diskutieren doch hier über pro und contra von Häusern. Und nicht über die Dummheit von Menschen.
Sonst kann ich ja auch sagen das sich jemand mit einer Mietwohnung jedes mal übernimmt weil er es nicht checkt. Auf dieser Basis zu diskutieren halte ich für ziemlich sinnlos.

Und was die Kosten von Reparaturen angeht weil du die Heizung eingeworfen hattest.
Der Vermieter streicht die Förderung ein. Die Kosten die ihm dann noch für eine Modernisierung entstanden sind, kann er auf die Mietparteien umlegen. Du zahlst also nicht nur deine Verbrauchskosten, sondern die fremde Heizung.
Wenn du morgen ausziehst, wirst du dann auch ausbezahlt von deinem Vermieter weil ein Teil der Heizung ja im Prinzip dir gehören müsste? Schließlich hast du sie ja bezahlt.

Das einzige was er macht ist dir mit dem Taschentuch hinterher winken, weil du so ein guter Zahler warst.
 

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