Den Eindruck hatte ich auch.kann das sein, daß Du finanzielle Dinge komplett Deinem Mann überlässt?
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Den Eindruck hatte ich auch.kann das sein, daß Du finanzielle Dinge komplett Deinem Mann überlässt?
Hallo Sollilja,
schau mal hier: Haus verkaufen?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Ich machs kurz, weil ich das Thema nicht meiner Kaufen/Mieten Debatte sprengen will. Deswegen zitiere ich hier einfach nur Google Gemini:Die Immobilienpreise zeigten jedoch so lange ich denken kann, in lediglich eine Richtung. Nach oben!
Die Lage ist hauptsächlich entscheidend dafür, wie hoch die Wertsteigerung einer Immobilie sein wird - aber es stellt sich nicht die Frage DAS es eine Wertsteigerung gibt. Von daher sehe ich das, zumindest in unserer gesamten Generationsphase, nicht als reine Spekulation.
Natürlich ist die Vorgehensweise wichtig. Und das wurde hier auch ab und zu schon beschrieben. Und auch du hast nicht Unrecht wenn du z.b. der Meinung bist das ein teures Objekt am Ende des Lebens seine Wertsteigerung für den Eigentümer nicht mehr realisieren kann.
Ich zb. bin der Ansicht das günstige, kleinere Objekte zu Beginn der beste Einstieg sind, wenn man nicht gerade Geld im Überfluss hat.
Viel Eigenleistung oder handwerklich begabte Kumpels, Rumänentrupp, etc.
Unser früherer Nachbar hatte sein Haus für 38.000 gekauft. 70k insgesamt aufgenommen wegen Renovierungen / Modernisierungen. 8 Jahre später verkauft für 150.000.
Ja, das kann sein. In Bezug auf das Topic würden mich halt nach wie vor die Details zu den Finanzen interessieren. Natürlich ist nicht jede Immobilie für jeden potentiellen Käufer geeignet.
Sehe ich absolut genauso. Die genannten Kosten können ja nicht überraschend sein, se sei denn die TE hat sich vorher nicht genau damit beschäftigt und z.b. allem ihrem Mann überlassen.Hallo Soundsystem,
kann das sein, daß Du finanzielle Dinge komplett Deinem Mann überlässt?
Mir war das schon in Deinem ersten Beitrag aufgefallen, daß Du etwas vage die Kostenbelastung Haus und Mietwohnung gegenüberstellst. Die Aussage
2350 € für das Haus inkl. die ganzen Vers. und Strom etc
gegenüber
1200 € warm für eine Mietwohnung.
Das ist viel zu ungenau. So kannst du nicht rechnen. Du vermischt Fixkosten und variable Kosten. Kosten, die in der Warmmiete enthalten sind und welche, die Du auch in einer Wohnung on top zahlen müßtest. Kosten auf die Du Einfluß hast und die Du senken könntest und Beträge, die für eine gewisse Zeit festgeschrieben sind.
Was Dir bleibt, ist eine Unzufriedenheit und das Gefühl zu wenig Geld auf lange Sicht zur Verfügung zu haben und den Wunsch, Eure finanzielle Situation irgendwie zu verändern, um mehr Spielraum zu haben. Aber es hört sich für mich so an, als ob Du die Details der einzelnen Kostenpositionen und Verbindlichkeiten gar nicht genau kennst und Dir der Überblick über Eure komplette finanzielle Lage fehlt.
Ich finde das aber ganz wichtig, daß Du Dir diese Infos verschaffst. Nur so kannst Du Dich positionieren und entscheiden, was Du möchtest. Und auch schauen, wo man noch Kostenpositionen verändern kann durch Anbieteroptimierung etc. Und auch um zu überblicken, wie sich die kostenpositionen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickeln. Denn 2350 € wird kein fixer Betrag für die nächsten 30 Jahre sein, wenn Du da alles mögliche an Nebenkosten einrechnest. genausowenig wie eine Miete unverändert bleibt.
An Deiner Stelle wäre daher für mich ein erster Schritt, Haushaltsbuch zu führen, alle Verbindlichkeiten aufzulisten, um zu klären, habt Ihr Euch wirklich übernommen oder ist in einzelnen Positionen Spielraum.
Bei einer so großen Investition, bei der auch noch Deine Eltern einen großen Betrag zugegeben haben, würde ich mich doch nie auf allg. Infos verlassen, sondern hätte jeden Vertrag bis ins letzte Detail mitgeprüft und wüßte ganz genau Bescheid.
Das kannst Du nachholen und Dich auch jetzt noch darin einarbeiten. Und dann schauen, ob Du die Reißleine ziehen willst und evtl. auch mit Verlust aus den Verbindlichkeiten aussteigen willst.
Aber wenn Du sagst, Dein Mann hat den Kreditvertrag unterschrieben, wer ist denn Eigentümer des Hauses? Er oder Ihr beide? Wer haftet für die Verbindlichkeiten? Was geschieht, wenn ein Gehalt wegfällt, was geschieht bei Krankheit oder Tod? Hast Du da genaue Infos?
Es ist wichtig, sich damit zu beschäftigen. Nicht, daß Dein allg. Gefühl, das Dir sagt, es ist alles etwas viel und passt so nicht, zutrifft und Ihr in finanzielle Schwierigkeiten geratet.
Finde ich ehrlich gesagt, logisch.Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man nie primär als Geldanlage betrachten und man sollte nie davon ausgehen, dass der Wert wirklich steigen wird. Ein Haus kauft man zum wohnen.
Stimmt! Das Problem liegt nicht am Haus sondern es ist ein individuelles Problem von Menschen, die ihre Finanzen nicht gut planen oder blind nach Narrativen aller "Kaufen ist immer besser" handeln.Oder man kauft sich das, was man sich leisten kann, und baut kein Haus für über eine halbe Million. Viele scheinen sich aber überhaupt nicht mit ihren Finanzen zu befassen, bevor sie so einen Schritt gehen. Ist aber ein individuelles Problem und nicht das Problem von Eigentum.
Das heißt, dass dein Mann mit seinem Gehalt allein den Kredit bewilligt bekommen hat? Nicht schlecht.Guten Abend,
Danke für die Antworten ich brauche etwas Zeit um alle Infos zu verarbeiten. Den Kreditvertrag hat mein Mann unterschrieben also müsste ich ihn nochmals genauer fragen.
Was ich noch sagen wollte wir könnten das Haus auch in 2 separate Wohnungen trennen und die untere Wohnung vermieten wäre das eine Idee?
Das finde ich auch einen sehr wichtigen Punkt. Man muss auch bedenken, dass man Miete immer wird zahlen müssen. Das Haus ist aber irgendwann abbezahlt. Habt ihr euch vor dem Bau überhaupt Gedanken um die Finanzen gemacht? Wie gesagt, wir haben uns damals extra ein Maximum gesetzt, damit wir am Ende ähnlich rauskommen wie bei der Miete. Aktuell zahlen wir mehr, man muss aber auch sagen, dass ich in der Mietwohnung auch keine einzige Versicherung hatte. Ist jetzt mit dem Haus eben anders. Andererseits gibt es Menschen, die zur Miete wohnen und alles Mögliche versichern.. Also wie man sieht, es gibt sehr viele unterschiedliche Argumente.Das ist viel zu ungenau. So kannst du nicht rechnen. Du vermischt Fixkosten und variable Kosten. Kosten, die in der Warmmiete enthalten sind und welche, die Du auch in einer Wohnung on top zahlen müßtest.
Sagen wir jemand entscheidet sich mit 35 für Kaufen oder Mieten und er hat eine Lebenserwartung von noch 50 Jahren. Es handelt sich um eine Wohnung mit 60m² mittlerer Lage, mittlerer QualitätFinde ich ehrlich gesagt, logisch.
Und selbst wenn die Wertsteigerung ausbliebe, habe ich immer noch keinen Verlust. Im Gegensatz zur Miete. Da kommt nix wieder zurück.
Deshalb finde ich diese Aufzählung angeblicher Kritikpunkte und Spekulationen meistens albern. Das sind lustigerweise Faktoren oder Möglichkeiten, die ich als Mieter von vornherein nie habe.
Die Mieten sind iin Deutschland ja ziemlich niedrig, obwohl wir hohe Bau und Handwerkerkosten haben. Insofern ist mieten oft günstiger.Guten Abend,
Wir überlegen unser Haus wieder zu verkaufen da es eine große finanzielle Belastung ist und es iwie auch schon oft Streit gab deswegen..
Wir haben das Haus im Herbst 2024 gekauft und insgesamt mit den ganzen Versicherungen Strom Gas und allen was dazu gehört zahlen wir 2350 pro Monat in 30 Jahren.
Es ist so viel Geld und man kann kaum was sparen und wenn man mal was gespart hat würde man ja auch mal gerne in den Urlaub fahren aber dann muss man auch wiederum hoffen das nichts kaputt geht. Es ist iwie super nervig und oft habe ich schon gedacht es wäre schön einfach in einer Mietwohnung zu wohnen
Bei uns in der Gegend kriegt man für 1200 Euro warm Miete schon sehr schöne und neuwertige Wohnungen mit Balkon und wir hätten einfach 1350 Euro mehr im Monat und wenn was kaputt geht rufe ich einfach den Vermieter an ..
Ich frage mich trotzdem immer wieder ob es langfristig gesehen doch besser ist im eigenen Haus zu leben und einfach die finanzielle Last auszuhalten.
Beim Kauf hatten wir nur sehr wenig EK, deswegen haben meine Eltern uns auch finanziell unterstützt und einen Großteil des EK gesponsert.
Außerdem hat das Haus einen sehr großen Garten. Unser Traum war immer das Eigenheim um sich auch für das Alter abzusichern und damit unsere Kinder später mal ein abgezahltes Haus haben wie unsere Eltern es haben.
Gibt es hier welche die ein Haus gekauft haben oder sogar ein Haus bauen?
Hat jemand schonmsl ähnliche Gedanken gehabt ? Oder Villt sogar den Schritt gemacht und verkauft ?
Die Mieten sind iin Deutschland ja ziemlich niedrig
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