(Ohne jetzt den gesamten Thread durchgelesen zu haben: ...) Als jemand der sich nicht als Pornosüchtig betrachten würde, der aber in anderer Richtung diese Sucht, oder vielmehr den Suchterzeugenden Gedanken dahinter versteht, kann ich Dir nur subjektiv raten, es langsam abzubauen. Und damit meine ich nicht Deinen Pornokonsum für sich. Das würde sich eh mit der Zeit reduzieren und zwar ganz von selbst.
Es geht meiner Ansicht nach vielmehr um das dahinter und weniger um den Effekt, wenn Du verstehst wie ich das meine. Zu ergründen, warum Du Dich leer und ausgebrannt(?) fühlst, warum Dich diese Gefühle übermannen, die Du mit etwas füllen musst, was Du seit Deiner Kindheit her kennst, um es zu kompensieren.
Hast Du Dich schon einmal selbst gefragt: "Warum mache ich das? Was steckt dahinter?". Hast Du Internet-Recherche betrieben, nach Symptomen und die Ursachen für Dich freigelegt, um Klarheit über das eigentliche Problem zu bekommen? Denn so wie ich Dein Eingangsposting interpretiere, versuchst Du mit aller Kraft den Baum am wachsen zu hindern, indem Du ständig die Krone beschneidest, aber Dich nie um die Wurzeln gekümmert hast, um es mal zu metaphorisieren. (Ja, ich mag sowas 😁)
Ich für meinen Teil (nur so als Beispiel) kam mir sehr früh sehr komisch vor. Alle meine Gedanken, meine Gefühle, mein Dasein, einfach alles an mir empfand ich als seltsam. Zusätzlich zu der Frage, die ständig irgendwo da war: Wo gehöre ich hin? Als ich einen Internetzugang bekam, habe ich irgendwann angefangen zu recherchieren. Erst einmal nur einzelne Worte und das führte mich immer tiefer in einen Kaninchenbau, der mir jetzt endlich Klarheit beschert hat. Und jetzt bin ich zumindest in diesem Bezug weit entspannter und habe mir quasi selbst beigebracht, damit zu leben.
So viel zu meinen 2Cents. ✌️