Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
So geht es wohl jedem normal denkenden Menschen. (Ganz nebenbei kann ein solches Krankheitsverhalten übrigens auch unmittelbar mit der FK zusammenhängen. Wusstest du, dass über Studien belegt werden konnte, dass FK die Fehlzeiten ihrer Teams selbst bei Wechseln mitnehmen? Siehe auch hier. Schelm, wer Böses dabei denkt) ;-) Das war zwar nicht der Punkt, passt mir aber zur Denke von @MisterEko, ein Mitarbeiter müsse sich Vertrauen verdienen oder man solle sich nicht so anstellen, wenn man krank ist und die Zähne zusammenbeißen.Dennoch spricht es für mich eine Sprache, wenn Jemand häufiger kurzzeitig ausfällt.
In diesem konkreten Fall ging darum, dass der TE jetzt kurzfristig ausgefallen ist, ihm in diesem Forum teilweise sein Gefühl, zu krank zum Arbeiten zu sein, sogar abgesprochen wurde (unmöglich ist das) und er den Rat erhielt, sollte das jetzt nochmal passieren, er die Zähne lieber zusammenzubeißen sollte. Und das ist aus meiner Sicht eben ein schlechter Rat. Stattdessen habe ich empfohlen, das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen. Wäre der MA schon im festen Anstellungsverhältnis wäre es sogar völlig ausreichend, den Vorgesetzten lediglich über die Krankschreibung zu informieren. Man muss das nicht ausschweifend tun - ein solcher Anspruch wäre hier völlig daneben, da Diagnosen einfach nicht zu interessieren haben. Was die FK belustigt als "lange und breite Erklärung" wahrnimmt kann auch einfach Ausdruck der Sorge sein, man würde wie auch immer sanktioniert, wenn man nicht genug Grund offenbart.
Ganz unbefleckt bin ich auf dem Gebiet der betrieblichen Gesundheit übrigens nicht, beschäftige mich mit solchen Thematiken nämlich beruflich und führe auch regelmäßig Gespräche mit unseren Führungskräften. Daher weiß ich eben auch, dass es Führungskräfte gibt, für die immer noch ein guter Mitarbeiter der ist, der selbst mit dem Kopf unterm Arm zur Arbeit kommt.