Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Immer mehr Minusstunden wegen Krankheit

Sbiggy

Mitglied
Hallo,
was würdet ihr in dieser Situation tun? Ich bin seit 1 3/4 Jahr schwer krank, bin zwar in neurologischer Behandlung und war auch 7 Wochen in einer Klinik, aber eine Diagnose habe ich leider nicht erhalten. Also werde ich nur symptomatisch behandelt mit mittelmäßigen Erfolg.
Dadurch, dass es mir ständig schlecht geht schaffe ich es oft nicht länger als 3-4 Stunden zu arbeiten. Kann also aktuell meine reguläre Wochenarbeitszeit nicht erfüllen. Dadurch sammeln sich immer mehr Minusstunden an.

So kann es aber nicht mehr lange weitergehen. Ich war nun diese Woche wieder in meiner Arztpraxis. Da war aber nur eine junge Ärztin in Weiterbildung die anscheinend nicht wirklich viel Ahnung hatte. Sie hat nur was an der Medikamentendosis geändert bzw. meinte, dass es dauert bis das eine Medikament wirkt, was aber bislang keine Verbesserung meiner Situation brachte. Jetzt habe ich erst wieder in 3 Monaten den nächsten Termin. Bin dahin werde ich aber wieder neue Minusstunden anhäufen.

So kann es einfach nicht weitergehen. Meine Arbeitszeiten (vorübergehend) reduzieren kann ich nicht da ich eh nur 25 Stunden pro Woche arbeite und das Geld dann nicht mehr reicht.

Krankschreibung geht auch nicht mehr, da ich schon mehr wie 6 Wochen im letzten halben Jahr krank geschrieben war und ich dann ins Krankengeld rutschen würde. Kann ich mir auch nicht erlauben.

Was würdet ihr machen? Ich überlege morgen zur Hausärztin zu gehen und darum zu bitten mich als Notfall in irgendeine Klinik einzuweisen. Aber ich fürchte, dass das auch nichts bringen wird weil eine 0/8/15 Klinik wahrscheinlich genauso wenig weiter weiß wie die Ärzte und die Klinik die ich bislang aufgesucht habe und ich eher eine spezielle Fachklinik bräuchte wo man aber auch nicht einfach so ohne Wartezeit hin kann. Und dann würde ich natürlich auch wieder fehlen auf Arbeit und ins Krankengeld rutschen.

Irgendjemand eine zündende Idee?

MfG
 
Ich würde dir empfehlen mal abklären zu lassen, ob die Beschwerden eine psychische Ursache haben. Wenn Ärzte nichts finden und Behandlungen nicht anschlagen, könnte das sein.

Wenn du dich mit einer neuen Diagnose krank schreiben lässt, rutschst du übrigens auch nicht ins Krankengeld, glaube ich.
 
@Tanja Susi:
Und wie soll ich eine Pause machen und wie und in welche Klinik soll ich kurzfristig gehen?

@Lala8471:
Das wurde ja gemacht, dafür war ich ja die 7 Wochen in der Klinik. Da ist aber nichts bei raus gekommen, also man wusste nicht woher meine Symptome kommen.
Von einer Krankschreibung werde ich auch nicht wieder gesund.
 
Termin in 3 Monaten in deiner Situation geht ja gar nicht. Ausserdem müssen eine Ärzte doch zumindest irgend einen Verdacht haben, denn ins Blaue hinein kann man keine Medikamente verordnen. Und spezifisch, hochwirksame ohnehin nicht.

Bestehe auf weiterer diagnostischer Abklärung und lass dich an ein Spezialzentrum überweisen, das evt. in Frage kommt. So ist das doch kein Zustand! Du musst doch irgendwann wissen, woran du bist, auch für deine Lebensplanung.

Warst du schon in einer speziellen Reha? Das käme dann als nächstes, nach einer Eingrenzung der Diagnostik. Lass das jetzt nicht schleifen, sonst sitzt du bald in einer lausigen Erwerbsunfähigkeitsrente.
 
Es gibt aber nur die zwei Optionen Anpassung des Arbeitsvertrages oder Krankschreibung.

Wahrscheinlich ist die Option Krankschreibung finanziell immer noch günstiger als eine dauerhafte Arbeitszeitreduzierung?

Du bist ja immer so schwammig/ bewusst inkonkret ob der "Diagnose", fühltest Dich aber fehldiagnostiziert. Weißt Du denn für Dich bzw. hast Du selbst eine konkrete Vorstellung, was für eine Erkrankung Du hast?

Entweder ist das eine seltene Erkrankung oder etwas schwer Greifbares wie diese Fatigue-Erkrankungen. Wenn Du eine Vorstellung hast, dann solltest Du Dich an entsprechende Spezialist*innen wenden und nicht an die Hausarztpraxis und dann triffst Du dort noch nicht einmal Deine Hausärztin.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben