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Thema Krankheit im Job?

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Aber dieses "Vertrauen" muss man sich natürlich auch verdienen.
Ich finde nicht, dass man sich Vertrauen verdienen muss. Eine gute Führungskraft setzt erst einmal Vertrauen in den Mitarbeiter und nimmt nicht direkt an, dass er simuliert.
Da geht es vielmehr um Eigenverantwortung, und wenn ich mich so schlecht fühle, dass ich keine angemessene Leistung erbringen kann, dann reicht das - da mag der Arbeitgeber gerne denken, was er will.
Wenn es ein grundsätzliches Problem mit Blaumachern im Betrieb gibt, besteht die Möglichkeit, eine Krankschreibung ab dem ersten Tag zu verlangen. Und wenn der Arzt die ausstellt, dann hat der Vorgesetzte auch das zu akzeptieren. Wie ist das denn bei euch im Betrieb @TE?
Es wird noch genügend Zeit geben, dass auch dein/e Vorgesetzte/r sieht, dass du kein Blaumacher bist.
 
A

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Re: Thema Krankheit im Job?
Naja mit einer Grippe kann man nun mal nicht arbeiten gehen und keiner will mit einem ansteckenden Kollegen im Büro sitzen. Und 5-10 Krankheitstage im Jahr sind nun deutlich unter dem Durchschnitt. Ich komme auf 30-50 Krankheitstage im Jahr und da bin ich nicht die Einzige bei mir im Unternehmen. Kann man halt nichts machen, wenn man krank ist.
Ich finde das aber schon extrem viel.
 
Ich komme auf 30-50 Krankheitstage im Jahr und da bin ich nicht die Einzige bei mir im Unternehmen. Kann man halt nichts machen, wenn man krank ist.
Dann bist du aber chronisch krank, oder? 30-50 Krankheitstage im Jahr sind für einen Menschen, der bei normaler Gesundheit ist, definitiv nicht normal. Da sollte man dann schon mal näher hinschauen.
 
Ja ich bin chronisch krank. Wer sollte da näher hinschauen?
Deshalb hatte ich gefragt, ob du chronisch krank bist.
Wärst du es nicht und eine solche Quote bei euch normal, wäre es möglich, dass es krankmachende Faktoren im Unternehmen gibt. Das reicht von einer schlechten Führungskraft bis hin zur schlechten Stimmung in Betrieb, Über-/Unterforderung, krankmachenden Substanzen etc. etc... und diversen anderen Belastungsfaktoren.
 
Ein BEM Gespräch muss angeboten werden, wenn der MA innerhalb der letzten 12 Monate länger als 6 Wochen krank gewesen ist. Es gibt allerdings keine Pflicht, das Gesprächsangebot anzunehmen.
Ja, das verdeutlicht doch sehr, wie wenig normal 30 Tage Arbeitsunfähigkeit (oder 6 Wochen im Jahr) sind.
Ein solches Gespräch nicht anzunehmen, erhöht die Chance auf eine nicht anfechtbare Kündigung enorm.
 
Bei uns in der Firma muss man vom ersten Tag an Krankschreibung vorlegen.
Blöd, wenn man schon ganz am Anfang zu Hause bleiben muss.
Aber manchmal geht es halt nicht anders.

Ich arbeite im Großraumbüro und finde das doof, wenn sich Kollegen zur Arbeit schleppen und andere anstecken.
Unsere Vorgesetzten sehen das ähnlich und wir wurden schon gebeten, das zu unterlassen.
 
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