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Thema Krankheit im Job?

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Scheint ja eher "Firmenphilosophie" zu sein ( " bin nicht die Einzige") und Arbeitgeber, die sich das gefallen lassen.
"Gefallen lassen" würde ich dazu nicht sagen. Ich glaube, in den sozialen Berufen hat man schlichtweg keine andere Wahl, da der Fachkräftemangel hier schwer zu Buche schlägt. Da ist man dankbar über jeden, der "nur" krank ist und nicht gleich ganz abhaut.
 
Bei einer Grippe hat man normalerweise Fieber und sehr wenig Energie.

Dir scheint es ziemlich gut zu gehen. Du schreibst im Forum, bist aber nach 2 Wochen neuer Job und Einarbeitung gleich mal für eine Woche krankgeschrieben.

Was der Chef dir sagt und was er denkt, muss nicht das gleiche sein.

Entscheidend wird sein, wie du dich im Job anstrengst.

Wie gehst du mit Fehlern um, machst du die gleichen Fehler öfters. Wie ist deine Kommunikation gegenüber Kollegen und Vorgesetzten?

Ist der Job anspruchsvoll? Ein Naturtalent, was Sozialkompetenz angeht, scheinst du ja nicht zu sein.
Man beobachtet, bringt sich ein.

Aber du solltest an dir arbeiten, Kommunikation in Wort und Schrift. Authentisch bleiben und sich nicht zurückziehen, wenn es unangenehm wird.
 
Ich sage auch zu meinen studentischen Hilfskräften in Ordnung, wenn sie sich krank melden. Im Sinne von zur Kenntnis genommen.

Geschieht das sehr oft und regelmäßig, dann überlegt man sich aber schon, ob man Arbeitsverträge verlängert.
 
Generell ist es natürlich unglücklich in den ersten Wochen gleich eine komplette Woche auszufallen. Wie "schlimm" es ist hängt auch von deiner Entwicklung und Arbeitsleistung ab.
 
10 Tage im Jahr ist nicht total wenig. Ich habe Kollegen, die sind chronisch krank, die sind öfter nicht da und das jeden Monat.

Bei einem gesunden jungen Mann sollte man nicht davon ausgehen, dass er regelmäßig krank ist.
 
Das liegt ja aber daran, dass die Leute keine Ahnung haben, was eine richtige Grippe ist und einen grippalen Infekt/ eine Erkältung eben Grippe nennen. Dass viele diesen Begriff falsch verwenden, weiß aber doch jeder.
Eine Kollegin von mir hatte Grippe. Ihr taten sogar die Haarwurzeln weh. Sie lag eine Woche flach. Normalerweise hat man eine Grippe alle Jubeljahre - also sehr selten.
 
Es ist generell blöd, wenn man gleich am Anfang in der Probezeit krank wird.

Es gibt hier zwei Möglichkeiten und ich weiß nicht, welche besser ist. Zum einen kannst Du zu Hause bleiben, dich auskurieren und dann gesund und leistungsfähig zur Arbeit kommen. Dann warst du zwar krank, ja, das wird der Chef zur Kenntnis nehmen und gut. Darüber hinaus nimmt er aber auch wahr, dass Du ein motivierter Mitarbeiter bist und etwas für das Unternehmen leistest. Und damit ist dann wahrscheinlich einfach alles gut.
Zum Anderen hast du auch die Möglichkeit, dich krank zur Arbeit zu schleppen. Am Besten noch voll mit Gripostad und Co. Dann nimmt Dein Chef weiß dann ja nicht, dass Du eigentlich krank bist. Du bist aber keinesfalls voll leistungsfähig und schon gar nicht motiviert. Und ich fürchte, dass wird sich weit schlechter auf den künftigen Job auswirken als wenn Du Dich krank meldest. Denn den Ruf, dass Du ein unmotivierter Arbeiter bist, nicht belastbar und nur Deine Zeit absitzt, den wirst du weiter schwerer los als die Tatsache, dass Du mal krank warst.

Hat alles immer mehrere Seiten. Mach Dir einfach weniger Sorgen, wenn Du krank bist, dann bist Du krank. Daran trägst Du keine Schuld. Du kannst nur das Beste daraus machen und versuchen so schnell wie möglich gesund zu werden. Das ist die Pflicht, die Du als Arbeitnehmer hast. Genau deswegen achten gute FKs auch darauf, dass Mitarbeiter gesund bleiben. Dazu gehört dann als FK auch Händchenhalten und Verständnis und manchmal auch eher Papa/Mama als Chef zu sein.
 
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