Es kommt ja auch gar nicht auf irgendeine Belohnung an, sondern darauf, was DU für dich daraus mitnehmen kannst. Meine Fortschritte sind ganz andere als jene bei anderen.
Genau, versuche jeden Tag eine bessere Version von dir selbst zu werden als gestern. Wie konkret das aussieht spielt keine Rolle und ist bei jedem anders.
Ich bin von außen betrachtet auch kein wirklich guter Schüler im Vergleich zu anderen. Ich bin unter Stress ein richtiger Körperklaus und brauche lange, um Bewegungsmuster kopieren und dann verinnerlichen zu können, auch wenn ich das Prinzip verstanden habe. Aber meine Schritte sind eben andere, kleiner. Wo andere eben bei 0 angefangen haben, habe ich bei - 4 begonnen. Der Weg ist das Ziel. Und wenn ich mir anschaue, wie weit ich schon bin im Vergleich zu absoluten Beginnern, dann freue ich mich über meinen Weg.
Wirklich geholfen hat mir das beständige dran bleiben, auch wenn es extrem frustrierend und hart war und auch immer noch ist. Und das langsame überwinden von inneren Grenzen. Ich habe heute weniger Angst davor, physisch verletzt zu werden. Ich weiß, was mein Körper in der Lage ist auszuhalten, wenn es sein muss. Das alles war aber nur möglich, weil mich meine Lehrer da abgeholt haben, wo ich stand. Kampfsport, wo man sich einfach nur auf die Schnauze haut, hätte nicht für mich funktioniert.