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Was sind Safe Space und Angsträume für euch? Triggerwarnung

Ich möchte dir ans Herz legen zu versuchen dieses Verhalten ein wenig abzulegen. Du zerstörst dir damit sonst ggf. wertvolle Beziehungen. Ich hatte auch mal so jemanden in meinem Leben, so einen Kontrollfreak. Am Ende hatte er es absolut nicht mehr im Griff und überschritt jedwede Grenze in seinem Kontrollwahn.
Schwieriges Thema… und ich habe mich zu absolut ausgedrückt.

Es ist nicht so, dass ich nie vertraue… zu vielen Leuten habe ich auch Vertrauen… aber es ist so, dass ich grundlegend bei Fremden, die Macht über mich haben, etwa bei Ämtern, misstrauisch bin, erstmal das Schlimmste befürchte… befürchte, dass die machtgeil und bösartig sind.
Bei Ärzten befürchte ich Inkompetenz und so weiter…

Es ist auch so, dass ich Leute, die ich mag beispielshalber meine Frau, am liebsten zu ihrem eigenen Besten bevormunden möchte, damit ihr nichts schlimmes passiert, aber ich bin da sehr reflektiert. Ich lasse das nicht raus.

Ich lasse mir das meistens nicht anmerken. Das spielt sich nur in meinem Kopf ab.

Ich denke, dass ich reflektierter bin als die meisten Leute und ein guter Partner und Ehemann.
 
🤔😉

Ich weiß nicht, ob du das verstehst, wie ich mich fühle und wie sehr ich das Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust hasse… weil um das zu verstehen müsstest du so ein Kontrollfreak ohne Grundvertrauen sein wie ich und das will man keinem wünschen… 😱😉

Außer du bist auch genau das… dann tust mir leid für dich 😢
Oh ja, das Gefühl kenne ich. Ist wie im andauernden freien Fall, bloß dass das der Normalzustand ist... und kompensiere über Kontrolle. Du auch?
 
Ich möchte dir ans Herz legen zu versuchen dieses Verhalten ein wenig abzulegen. Du zerstörst dir damit sonst ggf. wertvolle Beziehungen. Ich hatte auch mal so jemanden in meinem Leben, so einen Kontrollfreak. Am Ende hatte er es absolut nicht mehr im Griff und überschritt jedwede Grenze in seinem Kontrollwahn.
@_Phoenix2_ geht es Dir auch so, dass Du bei diesen Zeilen denkst, ,,häh, welches Verhalten?" Weil das nichts ist, was Du steuern kannst?
Z. Bsp. stelle ich meinem Partner kontrollierende Fragen, aber ich kontrolliere ihn garnicht. Das hab ich ihm mal erklärt, und dann fällt es auch auf. Ich weiß die Antworten hinterher nicht mehr. Nu wissen wir beide, was das ist, und dass das eben keine echte Kontrolle ist. Ist es bei Dir auch ähnlich? Oder geht es bei Dir ins Zwanghafte über?
Ich habe phasenweise kleine Zwänge.
 
Oh ja, das Gefühl kenne ich. Ist wie im andauernden freien Fall, bloß dass das der Normalzustand ist... und kompensiere über Kontrolle. Du auch?

Normalzustand würde ich jetzt nicht sagen zum Glück. Oft fühle ich mich ganz glücklich und im Einklang mit der Welt.
In letzter Zeit geht es mir ziemlich gut, aber es gibt Situationen, die mich stressen, weil man sich hilflos und seiner Handlungsmöglichkeiten beraubt fühlt, wie Ämter, Behörden, Krankenhäuser.

Viele Leute vertrauen dann einfach, aber ich finde es schwer Fremden zu vertrauen und es stresst mich, wenn ich oder Angehörige darauf angewiesen sind... weil man halt so ausgeliefert ist…

Verstehst du, was ich meine?

Das ist nur ein Gefühl. Ich mache dann nichts, spreche es nicht mal an. Was sollte das auch bringen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr Safe Space und Angsträume
Ich würde sagen, dass ich nicht viele vordefinierten Safe Spaces oder Angsträume benennen kann, sondern es hängt überwiegend davon ab, welche anderen Leute in der Nähe sind, falls jemand in der Nähe ist.

Wo ich mich fast immer sicher fühle: bei allem, was mit Kunst und Kultur zu tun hat (Museen, Theater, Bibliotheken). Auch im Fernverkehr der DB fühle ich mich normalerweise sicher (obwohl es da vereinzelt zu Übergriffen kommen kann, aber ich habe es noch nie erlebt). In Restaurants und Cafés fühle ich mich normalerweise auch sicher.

Bei Angsträumen muss ich überlegen. Ich denke, am unwohlsten fühle ich mich, wenn Gruppen von (jungen) Leuten irgendwo herumhängen, die womöglich noch viel Krach machen. Da gehe ich ungern dran vorbei. Auch Gruppen von Fußballfans können mir manchmal Angst machen, wenn sie aufgedreht sind, vor allem nach einem verlorenen Spiel. Dann kann auch mal das Innere eines Zuges zum Angstraum werden.
 
Normalzustand würde ich jetzt nicht sagen zum Glück. Oft fühle ich mich ganz glücklich und im Einklang mit der Welt.
In letzter Zeit geht es mir ziemlich gut, aber es gibt Situationen, die mich stressen, weil man sich hilflos und seiner Handlungsmöglichkeiten beraubt fühlt, wie Ämter, Behörden, Krankenhäuser.

Viele Leute vertrauen dann einfach, aber ich finde es schwer Fremden zu vertrauen und es stresst mich, wenn ich oder Angehörige darauf angewiesen sind... weil man halt so ausgeliefert ist…

Verstehst du, was ich meine.

Das ist nur ein Gefühl. Ich mache dann nichts, spreche es nicht mal an. Was sollte das auch bringen?
Ja, ich verstehe.
 
Ich finde das schwierig zu beantworten allen voran gibt ja angststörungen und Panikattacken die können in der Regel wenn man Pech hat überall eintreten !

Safe Space ist meiner Meinung nach -> man selbst !
 

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