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Was sind Safe Space und Angsträume für euch? Triggerwarnung

Ich persönlich ekle mich wenndann vor Schwimmbädern, da ist ja sehr konzentriert alles mögliche menschliche drin von Pipi zu etc. Seen finde ich nur unangenehm, wenn sie sehr voller Algen oder Müll sind, aber vor natürlichen Sachen (bzw nicht menschlichen) ekel ich mich kaum.

Die könnten aber doch auch in den See pissen… oder redest du nur von fast menschenleeren Seen?
 
Mir soll auch mal einer erklären, wieso es so etwas geben kann wie „Mord an Polizisten“.

Polizisten sind trainiert, sie sind ausgerüstet. Es liegt nicht am Opfer, seiner Wehrlosigkeit und Schwäche. Es liegt am Täter.
 
Das stimmt schon, die Entscheidung zur Gewalt, egal welcher Form, trifft immer der Täter. Ich dachte früher anders, aber ich bin mir heute sicher, dass ich früher ein sehr einfaches "Opfer" war, weil mich meine Angst vor Gewalt schon immer gelähmt hatte und ich entsprechend eine Unsicherheit ausgestrahlt habe. Du machst Karate, hilft dir das nicht, im Inneren sicherer zu werden? Für mich war der Einstieg in die Kampfkunst der entscheidende Schlüssel wieder eine innere Sicherheit aufzubauen. Das ist noch lange nicht gut und ich bin in vielen Situationen immer noch sehr unsicher. Aber ich bin wachsam und immer vorbereitet, aber ohne mich von der Angst lähmen zu lassen. Zumindest klappt das heute wieder besser als früher.
Ich übe im Alltag viele Situationen. Neulich erst ging ich an der Ampel auf einen großen Mann zu, friedlich aber sehr entschlossen. Kurz vor im wich ich ihm zur Seite aus und stellte mich neben ihn. Witzigerweise hatte er sich sofort bei mir entschuldigt, weil er mir nicht direkt aus dem Weg gegangen ist.
Erst gar nicht in Gefahr geraten, ist die beste Methode sich zu schützen. Gegen Messerangriffe ist man nahezu ausgeliefert. Egal wie oft man irgendwelche Abwehr- und Entwaffnungstechniken übt. Da ist weglaufen sofern man es kann, immer die bessere Methode. Und auf das Bauchgefühl hören. Ganz wichtig. Wachsam nicht nur im Aussen zu sein, sondern auch im Inneren. Was sagt mir mein Körper gerade? Ist das realistisch? Ein Abgleich mit der Realität.
Das alles muss man immer wieder üben. Gerade mit PTBS. Irgendwann wird es besser. Es ist ein langer, nicht immer einfacher Weg, aber er ist gangbar, wenn auch manchmal steinig. Bleib dran mit dem Karate.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt schon, die Entscheidung zur Gewalt, egal welcher Form, trifft immer der Täter. Ich dachte früher anders, aber ich bin mir heute sicher, dass ich früher ein sehr einfaches "Opfer" war, weil mich meine Angst vor Gewalt schon immer gelähmt hatte und ich entsprechend eine Unsicherheit ausgestrahlt habe. Du machst Karate, hilft dir das nicht, im Inneren sicherer zu werden? Für mich war der Einstieg in die Kampfkunst der entscheidende Schlüssel wieder eine innere Sicherheit aufzubauen. Ich bin wachsam und immer vorbereitet, aber ohne mich von der Angst lähmen zu lassen.
Ich übe im Alltag viele Situationen. Neulich erst ging ich an der Ampel auf einen großen Mann zu, friedlich aber sehr entschlossen. Kurz vor im wich ich ihm zur Seite aus und stellte mich neben ihn. Witzigerweise hatte er sich sofort bei mir entschuldigt, weil er mir nicht direkt aus dem Weg gegangen ist.
Erst gar nicht in Gefahr geraten, ist die beste Methode sich zu schützen. Gegen Messerangriffe ist man nahezu ausgeliefert. Egal wie oft man irgendwelche Abwehr- und Entwaffnungstechniken übt. Da ist weglaufen sofern man es kann, immer die bessere Methode. Und auf das Bauchgefühl hören. Ganz wichtig. Wachsam nicht nur im Aussen zu sein, sondern auch im Inneren. Was sagt mir mein Körper gerade? Ist das realistisch? Ein Abgleich mit der Realität.
Das alles muss man immer wieder üben. Gerade mit PTBS. Irgendwann wird es besser.

Ich habe schon lange bevor ich Opfer von Gewalt wurde Karate gemacht. Hat es mir Selbstbewusstsein verliehen?
Ja, schon… aber das hat mich halt nicht davor geschützt, Opfer von Gewalt zu werden. Was mich geschützt hätte: Vorsicht (problematische Plätze meiden) und eventuell sogar weniger Selbstbewusstsein… also ich bin Opfer von Gewalt geworden, weil als ich mit meiner Schwester unterwegs war, meiner Schwester anzügliche Dinge hinterhergerufen wurden und ich habe etwas dazu gesagt. Ich bin trotzdem froh, dass ich etwas gesagt habe… seitdem aber verhalte ich mich manchmal ziemlich defensiv, das heißt werde angepöbelt und sage einfach mal nichts, statt kontra zu geben…

Ich denk mir „Ist es nicht wert…“.

Gewisse Beleidigungen gehen zu weit. Ich würde noch immer etwas sagen, wenn jemand meiner Schwester etwas hinterherruft.

Da würde ich noch immer etwas sagen, aber wenn irgendein besoffener Typ zu mir irgendetwas sagt, einfach weil er alle Leute anpöbelt, tu ich so als hätte ich es nicht gehört… der ist es halt nicht wert.
 
Mir soll auch mal einer erklären, wieso es so etwas geben kann wie „Mord an Polizisten“.
Polizisten sind trainiert, sie sind ausgerüstet. Es liegt nicht am Opfer, seiner Wehrlosigkeit und Schwäche. Es liegt am Täter.
Ein Mordmerkmal ist Arglosigkeit, die Ahnungslosigkeit des Opfers. Auch ein Polizist kann ahnungslos in eine Falle geraten oder ganz plötzlich beschossen werden, vor einem spontanen Überfall oder Hinterhalt ist niemand sicher.
Aber von dieser geringen Wahrscheinlichkeit daß einem selber sowas passiert, darf man sich das Leben nicht vermiesen lassen, denn sonst kann man gar nicht aus dem Haus gehen, und selbst auf das Haus könnte ein Flugzeug fallen oder ein Lastwagen in die Hauswand rasen. Oder wenn innendrin oder nebendran im Gehsteig Gasleitungen verlaufen ... da erhöht sich das Risiko auf eine Gasexplosion schon massiv. Ist schon passiert, Häuser die selber gar nicht ans Gas angeschlossen waren, aber durch eine lecke Gasleitung unter der Straße nebendran ist Gas in den Keller eingedrungen, dann ein Funke von irgendeiner Zeitschaltuhr oder anderem Gerät, und das ganze Haus flog in die Luft. So kann es gehen, ganz unerwartet und ohne eigene Schuld.
 
Versuche solchen Situationen künftig aus dem Weg zu gehen. Selbstsicherheit hat nicht wirklich etwas mit lautem oder aggressivem Auftreten zutun.
 
Es gibt teilweise Orte,wo die Wahrscheinlichkeit von Gefahr größer ist,als an anderen Orten.
Was nicht heißt,dass einem an sicheren Orten nichts passieren kann.
Gesunde Vorsicht kann einen in gewisser Weise schützen.
Sicherheitsgefühl und Geborgenheit sind aber trotzdem wichtig,auch wenn sie eigentlich nur eine Illusion sind.
100 Prozent ist man nirgends.
Es ist manchmal schwer, zwischen gesunder Vorsicht und Angst zu unterscheiden.
Wann ist Angst berechtigt?
Schwierig und nicht immer zu beantworten.
 
Versuche solchen Situationen künftig aus dem Weg zu gehen. Selbstsicherheit hat nicht wirklich etwas mit lautem oder aggressivem Auftreten zutun.

Ich bin weder sehr laut noch sehr aggressiv aufgetreten, nur selbstbewusst.

Situationen, in denen eine meiner Schwestern anzügliche Dinge hinterhergerufen werden könnten, die habe ich noch nie absichtlich aufgesucht. Situationen in denen ich Opfer von Gewalt werden könnte auch nicht. Ich war halt zu naiv gewesen.

Dennoch sind die Täter das Problem nicht ich.

Warum wird hier überlegt, was ich alles falsch gemacht habe? Die haben etwas falsch gemacht, nicht ich.
 
Was nicht heißt,dass einem an sicheren Orten nichts passieren kann.
Oft sind es leider gerade diese Orte, die vermeintlich sicheren, weil man dort weniger wachsam ist und das Ungute vielleicht übersieht.

Deshalb ist der Schlüssel, im inneren eine gewisse Selbstsicherheit aufzubauen. Dann ist der Ort selbst vielleicht nicht mehr ganz so entscheidend, wenn natürlich trotzdem ein nicht unerheblicher Faktor. Geht mir jedenfall so.
 

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