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Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk - objektiv oder manipulativ?

da mag ich doch ARTE gucken und bezahlen... nix gegen Sat1-Frühstücksfernsehen, aber ÖRR bietet da doch schon mehr
Ich persönlich schaue auch meistens arte (der ja zu den ÖR-Sendern zählt). Nach wie vor weiß ich gar nicht so genau, welche Sender bzw. Medien eigentlich von den Kritikern des ÖR konsumiert werden. Es muss ja da anscheinend was geben, was wesentlich höherwertiger ist als arte, was wäre das denn beispielsweise? Die Privatsender (RTL, sat1 etc.) können es eigentlich nicht sein, jedenfalls kommt doch dort oft genau das vor, was kritisiert wird (seichte Unterhaltung).
 
Ich persönlich schaue auch meistens arte (der ja zu den ÖR-Sendern zählt). Nach wie vor weiß ich gar nicht so genau, welche Sender bzw. Medien eigentlich von den Kritikern des ÖR konsumiert werden. Es muss ja da anscheinend was geben, was wesentlich höherwertiger ist als arte, was wäre das denn beispielsweise? Die Privatsender (RTL, sat1 etc.) können es eigentlich nicht sein, jedenfalls kommt doch dort oft genau das vor, was kritisiert wird (seichte Unterhaltung).
Ich denke nicht, dass es um ARTE geht. Arte ist eine französisch deutsche Produktion, die von den
Franzosen bestimmt wird. Wahrscheinlich ist deswegen das Programm dort zu gut.🙂
Und es ist eben kein typisch deutscher ÖR-Sender. Aber gefällt mir, dass man den deutschen ÖRR
mit ARTE verteidigt. Absurde Komik…demnächst auf ARTE. Natürlich auch auf Deutsch.
 
Aber gefällt mir, dass man den deutschen ÖRR
mit ARTE verteidigt. Absurde Komik…demnächst auf ARTE. Natürlich auch auf Deutsch.
Jetzt wäre noch zu klären, was der absurdeste Teil und der komischste Teil der erwähnten Komik ist, damit ich auch mitlachen kann.

Bislang habe ich arte nämlich für einen normalen Teil des ÖR-Konzepts gehalten. Ist das tatsächlich eine großartig amüsante köstlich witzige Aussage, wenn man das so sieht?
 
Um das Amüsement noch zu erhöhen, hier noch ein Zitat von arte, das meine erheiternde Ansicht vermutlich verursacht hat:
"ARTE ist ein öffentlich-rechtlicher europäischer Kultursender, der sich an alle weltoffenen und neugierigen Bürger in Europa wendet, insbesondere in Frankreich und Deutschland. " Und soweit ich weiß, wird der Sender von den in Deutschland und Frankreich erhobenen Rundfunkgebühren finanziert.
 
Ich denke nicht, dass es um ARTE geht. Arte ist eine französisch deutsche Produktion, die von den
Franzosen bestimmt wird. Wahrscheinlich ist deswegen das Programm dort zu gut.🙂
Und es ist eben kein typisch deutscher ÖR-Sender. Aber gefällt mir, dass man den deutschen ÖRR
mit ARTE verteidigt. Absurde Komik…demnächst auf ARTE. Natürlich auch auf Deutsch.


Ich schaue viel arte und ich schaue viele andere Sendungen des ÖRR. Ich empfinde die arte Produktionen auch oft als etwas höherwertig, die hier kritisierten Punkte, z.B. dass Migration vielschichtig und multiperspektivisch diskutiert und Kriminalität differenziert besprochen wird, ist bei arte nicht anders als bei der ARD. Ich würde im Gegenteil das Programm und die Berichterstattung von arte als tendenziell progressiver und wenn man es will, als "linker" einordnen, ARD und ZFD nehme ich in ihrer Kommentierung von gesellschaftlichen Themen als tendenziell konservativer wahr.
 
Jetzt wäre noch zu klären, was der absurdeste Teil und der komischste Teil der erwähnten Komik ist, damit ich auch mitlachen kann.

Bislang habe ich arte nämlich für einen normalen Teil des ÖR-Konzepts gehalten. Ist das tatsächlich eine großartig amüsante köstlich witzige Aussage, wenn man das so sieht?
Absolut falsch. ARTE ist ein europäisches Projekt, gibt es auch in anderen Ländern.
„EUROPÄISCH“ nicht „DEUTSCH“.
Also ich finde das schon amüsant, wenn man für die Qualität des ÖRR ARTE heranzieht.
Apfel mit Birnen vergleichen?
 
Der ÖRR in Frankreich hat die Fernsehgebühren abgeschafft (bis Ende 2024). Soll aus Steuergeldern
finanziert werden. Dann sollen Reformen eingeleitet werden.


Zum umstrittenen Manifest:


In dem Artikel wird der Politikwissenschaftler und emeritierter Professor Jürgen Falter zitiert:
„Dass die Grundsätze und der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Gefahr seien, ist sehr stark formuliert, tendenziell aber richtig“
 
Ich schaue viel arte und ich schaue viele andere Sendungen des ÖRR. Ich empfinde die arte Produktionen auch oft als etwas höherwertig, die hier kritisierten Punkte, z.B. dass Migration vielschichtig und multiperspektivisch diskutiert und Kriminalität differenziert besprochen wird, ist bei arte nicht anders als bei der ARD. Ich würde im Gegenteil das Programm und die Berichterstattung von arte als tendenziell progressiver und wenn man es will, als "linker" einordnen, ARD und ZFD nehme ich in ihrer Kommentierung von gesellschaftlichen Themen als tendenziell konservativer wahr.
Das nehme ich teilweise anders war, teilweise hast du Recht. Wobei ich ARTE nicht nach politischer Ausrichtung anschaue, ich finde auch die DOKUS ganz gut gemacht und ARTE hat sich ja schon
auch etwas mehr an dem Mainstream ausgerichtet. Von der Mache intelligent gemacht.
Da ist auch offensichtlich mehr Geld, bzw. eine durchdachtere Verwendung da.
Politisch wirkt es auf mich authentischer. Und ich muss ja nicht mit allem übereinstimmen bzw.
bilde mir eine Meinung aus Medien mit unterschiedlichen Standpunkten.
 
[...] In dem Artikel wird der Politikwissenschaftler und emeritierter Professor Jürgen Falter zitiert [...]
Da klicke ich mal nicht drauf, solche Überschriften wie "Experte rügt XYZ auf allen Kanälen" disqualifizieren sich für mich selbst (könnt mich für arrogant halten). Wieviele "Experten" nehmen das Wort "immer" und "alle" in den Mund bitteschön wenn es um nicht-deterministische Vorgänge geht? ;-)
 
Tatsächlich? Was für Aktivisten sind denn da gemeint und wie macht sich der Aktivismus bemerkbar? Welche Art von Aktivismus wird denn von den Aktivisten betrieben? Handelt es sich eher um Letzte-Generation-Aktivisten, oder um Bauernaktivisten? Um Pegida- oder Impfgegner-Aktivisten?
Es geht um Menschen, die eine andere Meinung haben. denen verleiht man dann gerne einen "Titel" der ihnen ihre Kompetzen abspricht und ihr Äußerungen in einen Zusammenhang mit Verschwörungen, oder Manipulationen von "denen da oben" bringt.
Also der klassische "Ad Hominem": anstatt sich inhaltlich mit einer frage auseinander zu setzen, wird der "Gegner" als Person diffamiert, indem man ihm die Integrität seiner Arbeit grundsätzlich abspricht.
Also der ÖRR berichtet halt zB nicht deswegen zu einer bestimmten Sache kritisch, weil es eben relevante Kritikprunkte an dieser Sache zu kritisieren gibt, sondern weil er von Politiker "gekauft" ist oder eben ein Aktivist einer natürlich gegnerischen Ideologie ist. Also natürlich sind Journalisten, die die eigenen Interessen sützen niemals Aktivisten oder niemals gekauft, sondern sie sind immer sauber: Nur die anderen haben Dreck am Stecken.
Das ist auch gut so, denn so muss man sich mit den Inhalten garnicht weiter befassen!
 

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