Vielen Dank für deine Ideen, ich nenne meine Gedanken dazu jeweils:
1. Sie wollen sich am liebsten selber helfen, um möglichst selbstständig bleiben zu können.
Ist das nicht nur bis zu einem gewissen Grad möglich ?
Ich kann doch unmöglich alle Bereiche des Lebens ohne Wissen/Bildung abdecken.
Selbst wenn ich mir alles anlese, verstehe ich doch nicht alles und brauche dazu menschliche Hilfe.
Alos muß ich jemand fragen, dazu muß ich von meiner Selbstständigkeit etwas abgeben, was mich wiederrum verletzbar machen kann
2. Sie haben ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Helfer, da nicht die emphatischsten Worte gewählt worden.
Hierzu fällt mir Empathie ein.
Es ist leider so, daß es lehrer oder Eltern gibt, die zwar helfen wollen aber nicht können (ohne Wertung)
3. Sie misstrauen durch negative Glaubenssätze aus der Kindheit sich selbst und anderen Menschen.
Ja, das ist schade, ich sollte mir den Mut geben, das zu hinterfragen
🙂
4. Sie waren zu lange schädlichen psychischen und physischen Einflüssen ausgesetzt und glauben schlecht an eine Änderung.
Zum Teil kenne ich das, das kann tief sitzen
🙁
5. Sie wollen mit ihren Sorgen, Problemen und Nöten einfach so akzeptiert werden.
Herimit verbinde ich "gehört/gesehen werden" zu wollen.
6. Sie leiden schon mal gerne vor sich hin, da durch eine falsche Erziehung, Mobbing usw., es für diese Menschen zur Normalität geworden sein kann, als der Böse zu gelten. Schädliche Gefühle können dann zur Sucht werden.
Passend zu Punkt fünf, evtl. fühlt/spürt man sich nur in dieser extremen Situation
7. Sie verstehen das Hilfsangebot des Helfers nicht.
Vielleicht will man durch Verständnisfragen den anderen und sich nicht vor den Kopf stoßen.
8. Sie finden das Angebot des Helfers einfach nicht hilfreich.
Das könnte man erwidern: "Danke für deine Hilfe, leider hilft es mir gerade nicht"