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Wieso wollen sich manche Menschen "partout" nicht helfen lassen und das Phänomen "des Helfens" ?

Was ich an mir selber erlebt habe. Ich lese gerne Reisebücher. Es gibt Ziele, da habe auch ernsthaft vor, in dem Moment, dort hinzufahren. Buch ausgelesen, immer noch Interesse, im Internet herumgesucht Hatte ein Reiseziel in Asien, Info bei Outdoor-Ausrüster geholt und und und dann war das Interesse futschikato. Aber ich kenne die Orte aus den Büchern, wenig vergessen und ich weiß wo der gefährlichste Flughafen ist 🙂😉😎

Ich habe etwas Schönes gelesen, wenn man etwas will, soll man 20 Minuten warten, dann ist das Wollen weg. Es ging dabei um Süßigkeitenfutterei. Man kann es auch auf andere Dinge anwenden.
 
Ich hab mich von ihnen echt distanzieren müssen, weil ich es nicht mehr ertragen habe, monate lang immer das gleiche Vorgeheult zu bekommen ohne, dass man jemals auch nur irgendeinen ernsthaften Willen gesehen hätte, etwas zu ändern.

In solchen Fällen kann man versuchen den Leuten zu sagen, dass man von gewissen Themen nix mehr hören möchte bzw. dass bestimmte Themen bitte ab sofort ausgeklammert werden sollen, weil man es nicht mehr hören kann bzw. es sich im Kreis dreht.

Jemand, dem etwas an einem liegt und der einen nicht verlieren möchte, wird vesuchen sich dran zu halten.

Jemand der einen nur als seelischen Mülleimer missbraucht, wird sich dann entweder von selber fernhalten, weil man den Zweck des Mülleimers nicht mehr erfüllt und man dadurch uninteressant wird, oder die Bitte total übergehen, und dann kann man selber die Konsequenzen daraus ziehen und den Kontakt beenden.
 
Was ich mir bei manchen dieser Hilfesuchenden vorstellen könnte:
1. Sie wollen sich am liebsten selber helfen, um möglichst selbstständig bleiben zu können.
2. Sie haben ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Helfer, da nicht die emphatischsten Worte gewählt worden.
3. Sie misstrauen durch negative Glaubenssätze aus der Kindheit sich selbst und anderen Menschen.
4. Sie waren zu lange schädlichen psychischen und physischen Einflüssen ausgesetzt und glauben schlecht an eine Änderung.
5. Sie wollen mit ihren Sorgen, Problemen und Nöten einfach so akzeptiert werden.
6. Sie leiden schon mal gerne vor sich hin, da durch eine falsche Erziehung, Mobbing usw., es für diese Menschen zur Normalität geworden sein kann, als der Böse zu gelten. Schädliche Gefühle können dann zur Sucht werden.
7. Sie verstehen das Hilfsangebot des Helfers nicht.
8. Sie finden das Angebot des Helfers einfach nicht hilfreich.
Ich sehe das kurz und schmerzlos: Menschen sind dumm, faul und gierig und weil ich nicht dumm, faul und gierig bin, setze ich mich mit anderen Sachen auseinander als mit diesen Menschen.
 
In solchen Fällen kann man versuchen den Leuten zu sagen, dass man von gewissen Themen nix mehr hören möchte bzw. dass bestimmte Themen bitte ab sofort ausgeklammert werden sollen, weil man es nicht mehr hören kann bzw. es sich im Kreis dreht.

Jemand, dem etwas an einem liegt und der einen nicht verlieren möchte, wird vesuchen sich dran zu halten.

Jemand der einen nur als seelischen Mülleimer missbraucht, wird sich dann entweder von selber fernhalten, weil man den Zweck des Mülleimers nicht mehr erfüllt und man dadurch uninteressant wird, oder die Bitte total übergehen, und dann kann man selber die Konsequenzen daraus ziehen und den Kontakt beenden.

Ja, die Situation war hier etwas komplexer. Das hatte sie so übernommen, dass es ständig wieder kam. Da half der Hinweis "Du weißt, was du da machen könntest, ich hab keine Lust mehr darüber zu reden" leider auch nicht mehr. Am Ende half nur noch Distanz.
 
Vielen Dank für deine Ideen, ich nenne meine Gedanken dazu jeweils:
1. Sie wollen sich am liebsten selber helfen, um möglichst selbstständig bleiben zu können.
Ist das nicht nur bis zu einem gewissen Grad möglich ?
Ich kann doch unmöglich alle Bereiche des Lebens ohne Wissen/Bildung abdecken.
Selbst wenn ich mir alles anlese, verstehe ich doch nicht alles und brauche dazu menschliche Hilfe.
Alos muß ich jemand fragen, dazu muß ich von meiner Selbstständigkeit etwas abgeben, was mich wiederrum verletzbar machen kann
2. Sie haben ein gewisses Misstrauen gegenüber dem Helfer, da nicht die emphatischsten Worte gewählt worden.
Hierzu fällt mir Empathie ein.
Es ist leider so, daß es lehrer oder Eltern gibt, die zwar helfen wollen aber nicht können (ohne Wertung)
3. Sie misstrauen durch negative Glaubenssätze aus der Kindheit sich selbst und anderen Menschen.
Ja, das ist schade, ich sollte mir den Mut geben, das zu hinterfragen 🙂
4. Sie waren zu lange schädlichen psychischen und physischen Einflüssen ausgesetzt und glauben schlecht an eine Änderung.
Zum Teil kenne ich das, das kann tief sitzen 🙁
5. Sie wollen mit ihren Sorgen, Problemen und Nöten einfach so akzeptiert werden.
Herimit verbinde ich "gehört/gesehen werden" zu wollen.
6. Sie leiden schon mal gerne vor sich hin, da durch eine falsche Erziehung, Mobbing usw., es für diese Menschen zur Normalität geworden sein kann, als der Böse zu gelten. Schädliche Gefühle können dann zur Sucht werden.
Passend zu Punkt fünf, evtl. fühlt/spürt man sich nur in dieser extremen Situation
7. Sie verstehen das Hilfsangebot des Helfers nicht.
Vielleicht will man durch Verständnisfragen den anderen und sich nicht vor den Kopf stoßen.
8. Sie finden das Angebot des Helfers einfach nicht hilfreich.
Das könnte man erwidern: "Danke für deine Hilfe, leider hilft es mir gerade nicht"
 
Beide, sowohl Hilfesuchende als auch helfen wollende (oder die, die es vorgeben) versuchen ja (zumindest hier) irgendeine Leere damit zu füllen. Sei es Einsamkeit, Langeweile oder sonst was.
Sie schenken sich also nichts.
Der eine ist nicht besser als der andere.
Und wenn jmd. meint, ein anderer müsste doch gefälligst seine RatSCHLÄGE annehmen sehe ich das Problem auf seiner Seite. Wie war das mit den Schuhen des anderen…
 
Und das Thema mit der Schwieger?Nichte:
Vielleicht ist sie einfach heilfroh, ein unverfängliches leidlich interessantes Thema gefunden zu haben über das sie sich mit ihrem Schwieger?Onkel unterhalten kann.
 

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