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Wieso wollen sich manche Menschen "partout" nicht helfen lassen und das Phänomen "des Helfens" ?

Naja wenn einer glaubt er ist krank und er will daran glauben, dann ist es schwer.
Wenn jemand wirklich Hilfe sucht, sollte sein Kopf geöffnet sein für Neue Ideen, Aber die meisten bewege sich gerne im alten. Und es ist an sich schon schwer sich zu ändern ab ein gewissen Alter, weil man sich solange die Gedanken antrainiert hat. Auch wenn die Veränderung möchte, passieren diese erst im aktiven Denken.

Sehr sensible Menschen müssen sich abschotten um sich zu ändern. Wenn du auf nimmst was ein fremder fühlt, ob du wills oder nicht. Der Oder diejenige muss da alleine durch sonst entdecken dieser nicht seine Inneres Kraft.
So sehr man auch von aussen hilft, es ist vergebens, wenn derjenige nicht will und sich selbst nicht sucht. Ausserdem ist Der Oder diejenige dann Von dem Helfenden abhängig und das kann böse enden.

Phänomen" helfen" ist bei mir längst umgeschlagen in Ärger weil ich nicht fassen kann Wie unsensibel , manchmal dumm und blind Menschen sein können.
 
Doch! Es gibt beispielsweise Menschen, die hatten Probleme, diese haben Sie (auch dank Ratschlägen von hier) gelöst. Und die bleiben dann hier weil es hier in jeglicher Hinsicht spannend ist und man sich auch mal nett die Zeit vertreibt.

Diese Menschen können dann sogar aus eigener Erfahrung erzählen dass es besser ist Probleme anzupacken und nicht nur zu beschreiben, dass eigentlich nie eine Lösung möglich gibt, egal was man vorgeschlagen bekommt.

Den "coolen Socken" kann man dann auch nicht so schnell erzählen was alles nicht geht, weil diese sich aus einem Problem herausgekämpft haben. Will der/die oder ein oder Andere nicht lesen, weil man auf einmal bemerkt dass es an der eigenen Verantwortung liegt. Das kommt oft nicht gut an.

Diesen Schluss halte ich - bei allem Respekt - für einen totalen Fehlschluss.

Jeder Mensch hat seine Lebensgeschichte, seine Ressourcen und ja - auch seine Probleme.

Aber da zwei unterschiedliche Menschen nicht identisch sind, kannst weder du noch eine andere Person - coole Socke oder nicht - wissen, ob eine dritte Person zu etwas bestimmtem fähig ist.

Die Fähigkeiten sind unterschiedlich. Die Reflexionsfähigkeit ist unterschiedlich. Die Energie, die jemand hat, ist unterschiedlich. Und das gilt auch für den Zufall: auch die Eltern, Freunde, Menschen, denen man begegnet und manchmal schlichtes Glück, beeinflussen, wie und wie erfolgreich jemand mit Problemen umgeht.

Wenn Person X auf eine bestimmte Weise mit einem bestimmten Problem fertig geworden ist, dann heißt das trotzdem nicht automatisch, dass dies ein gangbarer Weg für Person Y ist.

Es heißt noch nicht einmal, dass Person Y zu einem bestimmten Zeitpunkt fähig ist, mit dem Problem fertig zu werden.

Worin ich dir recht gebe, ist, dass es inspirierend sein kann, von Menschen und ihren Lösungsansätzen zu erfahren, besonders, wenn sie dem eigenen Problem ähnlich sind.

Aber was hilft, weiß nur die Person, die Hilfe sucht. Denn die muss ausprobieren.
 
Jeder MUSS und DARF selbst entscheiden, was er mit den Tipps macht. Und wenn ein(e) Helfende(r) wütend wird, dass man ihre/seine Tipps nicht befolgt, dann sollte SIE/ER sich fragen, um wen es nun tatsächlich geht: den Helfer oder dem "Geholfenen"? Und manchmal hält einen gerade nur noch der Trotz über Wasser und der ist bekanntlich nicht gerade sehr "reflektiert".

Das sehe ich auch so.

Außerdem funktionieren Menschen sehr unterschiedlich. Ich selbst brauche wenn es mir schlecht geht zB immer erstmal das Gefühl verstanden & angenommen zu werden, bevor ich offen bin um Tipps anzunehmen. Das beobachte ich auch bei vielen anderen Menschen im Forum, das Stichwort ist "validieren". Wenn ich erstmal gespiegelt bekomme, dass meine Situation & meine Gefühle auf Verständnis treffen, bin ich offener für Hilfe.
Das ist nicht bei allen Menschen gleich und hat sicherlich viel mit der Lebensgeschichte & Persönlichkeit zu tun.
Ich fühle mich schnell bedrängt, wenn zu viele Vorschläge für Veränderungen kommen. Nicht umsonst gibt's in der Selbsthilfe den Satz "Ratschläge sind auch Schläge" und es wird immer erbeten erst nachzufragen, ob der andere auch wirklich Rat möchte.
Sich zu entlasten, erstmal einfach aufzuschreiben, was drückt, sollte nicht unterschätzt werden. Iin der Sozialen Arbeit führen wir viele "Entlastungsgepräche", in denen sich auch einfach mal ausgekotzt werden kann.

In Bezug auf die eingangs erwähnte Situation mit der Nichte könnte ich mir zB vorstellen, dass sie erstmal nach Orientierung sucht, einer Vorstellung, wie es dort aussieht & abläuft. Wenn der richtige Moment gekommen ist, bucht sie vielleicht oder auch nicht.
Manche Menschen sind einfach langsamer, unsicherer, verkopfter mit Entscheidungen. Ich frage auch manchmal zB nach Tipps für kulturelle Veranstaltungen, setze die dann ewig nicht um und zack, irgendwann ist die richtige Stimmung da & ich gehe irgendwo hin.

Lasst den Menschen ihr Tempo. 🙂 Und falls ein Mensch in seiner Art nach Hilfe zu fragen für euch zu anstrengend ist, kann man dem doch wunderbar aus dem Weg gehen, gerade hier im Forum. Ich merke auch manchmal, dass der TE meine Beiträge nicht liest/ nicht versteht, blöd findet. So ist das eben, sind ja alles nur Angebote im Rahmen meiner Möglichkeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja die meisten Menschen sind zu unbewusst um sowas zu kommunizieren. Wenn dieser bewusst wäre, was er braucht, würde es dieser an mitmenschen im realen Leben kommunizieren Oder er kämpft damit seine Meinung gehört wird. Ich denke es liegt auch daran, dass Menschen gehört werden wollen und oft das richtige tun wollen, Aber das richtig gibt es nicht. Es ist für jeden etwas anderes.
Deswegen muss man Menschen Leben lassen, sollen Sie doch in ihrem Tunnel Leben.
 
Was mich interessieren würde, was hast du mit den Antworten gemacht? Hast du sie dir durch den Kopf gehen lassen? Hast du es überhaupt in Erwägung gezogen einen Vorschlag auch auszuprobieren? Oder war es dir egal, was da so kam, hauptsache es kamen Antworten damit du dich nicht so alleine fühlen musstest?
Hallo, also.. ich habe mir die Gedanken durch den Kopf gehen lassen. Und in manchen Dingen denke ich nach dem Geschreibsel hier auch anders. Also – es bringt mir hier was.

Letztes Jahr war es auch so schlimm, weil ich, quasi durch eine „Veränderung“ durchmusste. Eine Umstellung. Ich bin quasi von einer längeren Arbeitslosigkeit auf eine Vollzeittätigkeit.

Aber hier – phasenweise – jede Woche mehrere Posts zu schreiben, finde ich als Bewältigungsstrategie gar nicht so schlecht. Es ist besser als andere (ungünstige) Strategien!

Sonst wäre ja Bsp. Sport hilfreich.

Manche Mitglieder dürfen nicht so streng mit ihren Mitmenschen sein –dieses Forum heißt ja Hilferuf. Wir wissen nicht, aus welcher Situation die Menschen kommen.



Oder er kämpft damit seine Meinung gehört wird. Ich denke es liegt auch daran, dass Menschen gehört werden wollen und oft das richtige tun wollen
Ich denke auch, dass nicht Jeder sich traut offen seine Meinung zu sagen..

Offen zu sagen, was man denkt... da sind viele, wirklich viele Menschen gehemmt.

Aber seine Meinung zu sagen, ist fast ein Grundbedürfnis..

Aber virtuell ist es ja einfacher… also… wird hier offen, seine Meinung offen kund getan.
 
Offen zu sagen, was man denkt... da sind viele, wirklich viele Menschen gehemmt.
Naja, bei manchen nutzt es auch nicht die Meinung zu sagen. Im gegenzug im Internet wird sich zeitgelassen um auf die Meinung Der anderen zu lesen.
Gesagte Worte sind manchmal zu schnell Oder zu laut gesagt Oder gar nicht.
Dann ist das internet eine gute anlaufstellen um besser zu kommunizieren.
Ich Habe auch festgestellt, ich mag es lieber zu schreiben als zu reden bzw. Es kommt auf den Menschen an.
 
Andere Leute merken meine Angst und reagieren entsprechend negativ.
Das verschlechtert dann alles.
 

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