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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Den Ausdruck "Modeerscheinung" auf eine Krankheit, eine Orientierung oder einfach ein Tiefgreifendes Persönlichkeitsmerkmal zu münzen (such Dir aus, wo Du da Transgender einstufen willst) IST kein feiner Zug und zeigt, dass man das Problem bei dem ganzen kleinredet und nicht ernst nimmt.

Es sind aber nicht alle Transgender, die sich selbst in einem bestimmten Zeitpunkt für Transgender halten. Das ist Fakt. Es stellt sich die Frage, weshalb das solche Personen dennoch denken. Es muss mit der omnipräsenten Darstellung in den Medien zu tun haben.

Insofern ist das Thema eine Modeerscheinung oder besser: ein Ausdruck des gesellschaftlichen Zeitgeistes.
 
Große Schwester meinte:
Wie schon erwähnt wurde im tread ist trans sein keine Krankheit und wenn die Menschen diese OPs wollen dann sollen sie auch dafür auch die Kosten übernehmen.
Und du meinst, es werden von der Kasse nur Kosten für Krankheiten ausgegeben?
Was ist mit mit der OP bei sehr großen Brüsten?
Was mit Vorsorge oder Bluttests?
 
naja, man könnte sich aber darauf einigen, dass es eine psychiatrische Erkrankung ist und dass Krankenkassen Leidensdruck nehmen sollen;
eine komplette Angleichung kostet um die 30.000.-, habe die Rechnungen hier,
das entspricht ungefähr 30 Tagen Reha-Klinik oder Klinik für psychiatrische Krankheiten,
auch da habe ich ähnliche Rechnungen.
 
Insofern ist das Thema eine Modeerscheinung oder besser: ein Ausdruck des gesellschaftlichen Zeitgeistes.
In der Tat kann man es natürlich als eine Form von Zeitgeist sehen, dass es in unserer Gesellschaft erkannt wurde und ermöglicht wird, dass Menschen ihren Körper entsprechend angleichen.
Das ist natürlich nicht selbstverständlich, sondern natürlich einer Entwicklung geschuldet. Genauso wie wir zB eben auch erkannt haben, dass Homosexualität nicht schlimm ist.
Also ja: Das kann man als eine form von Zeitgeist betrachten. man könnte auch moralische Entwicklung dazu sagen.
Also wenn die Frage lauten würde: Ist unser Umgang mit Transgenern einem Zeitgeist unterworfen? dann ist die Antwort klar: Natürlich!
Vor 50 jahren hätte wohl niemand gedacht, dass es sowas gibt oder dass das überhaupt geht, sich umzuoperieren.
Transgender gab es natürlich damals auch schon, nur die konnten ihre Problematik natürlich nicht in dieser Weise verbalisieren: Die haben keinen Namen dafür gehabt, keinen Austausch und keine Perspektive, das Problem zu lösen. Vermutlich haben da die Betroffenen einfach gelitten, ohne zu verstehen warum und unter was sie da leiden. Und erstrecht haben sie ja keine Lösungsmöglichkeiten gehabt. Wer sich da nicht irgendwie arrangieren konnte, der hatte halt pech gehabt.

Unser heutige "Zeitgeist" ermöglicht es uns, diesem Thema einene Namen zu geben und den Betroffenen eine Perspektive.

Ja, das schon: Trotzdem ist das Problem des Transmenschen kein zeitgeist oder keine Mode: Wenn man so will: WIR (also die nichtbetroffenen) unterliegen einem zeitgeist. Nämlich dem, solche Themen ernst zu nehmen.
 
Wie schon erwähnt wurde im tread ist trans sein keine Krankheit und wenn die Menschen diese OPs wollen dann sollen sie auch dafür auch die Kosten übernehmen.
Du behauptest, es sei keine Krankheit?
Sorry, aber dann weißt Du mehr, als die Wissenschaft, denn aktuell weiß KEINER was genau es ist: Eine Krankheit? Eine angeborene Besonderheit? Eine gelernte Sache? Genetisch? Hormonell? Psychologisch? Neurologisch?
Keiner weiß was es ist! Es gibt Hinweise, aber genau weiß man es nicht.
Mann hat zB (wie schon geschrieben) Hinweise darauf, dass es sich in gehirnstrukturen niederschlägt, bzw dort repräsentiert ist, aber was man nicht weiß ist: Wie kommt es dazu? Genetisch? Hormonelle Veränderungen? Man weiß es nicht.


Übrigens: Wenn unsere KK nur Krankheiten zahlen würden..oje...
Bist Du dann auch dagegen, dass sie Dinge zahlen, wie zB einen Rollstuhl für einen von Geburt Gehbehinderten (ist ja auch keine Krankheit), oder eine OP von übergroßen Brüsten (auch keine Krankheit), eine Korrektur beim Kieferorthopäden (auch eine Zahnfehlstellung ist keine krankheit) usw usf.
Unsere KK haben nicht das alleinie Zeil Krankheiten oder Verletzungen ,bzw deren Behandlung zu finanzieren.
Das sollte eigentlich jedem klar sein.


Und außerdem: Wie definierst Du Krankheit?

"Vielleicht" ist nicht das Transgender-sein die Krankheit, aber der Leidensdruck, der entsteht, wenn es unbehandelt bleibt?
Was, wenn DIES dann krankheitswert hat? Genau darum geht es doch: Es wird ja nicht der Transgender behandelt, sondern das Leid und das kann man sehr wohl als Krankheit bezeichnen. Es gibt ja auch Transgender, die kommen ohne OP klar: Die haben das leid nicht ,also auch nichts mit Krankheitswert.
 
Du behauptest, es sei keine Krankheit?
Sorry, aber dann weißt Du mehr, als die Wissenschaft, denn aktuell weiß KEINER was genau es ist:
Ich behauptet gar nicht es wurde hier im tread gepostet das Trans sein eben Keine Krankheit ist.
Somit wollen sich gesunde Menschen mehrere OPs unterziehen die nicht nötig wären.
Schönheits OPs werden ja auch nicht übernommen.

Bist Du dann auch dagegen, dass sie Dinge zahlen, wie zB einen Rollstuhl für einen von Geburt Gehbehinderten (ist ja auch keine Krankheit), oder eine OP von übergroßen Brüsten (auch keine Krankheit), eine Korrektur beim Kieferorthopäden (auch eine
Das ist was anderes Menschen die nicht gehen können brauchen RRollstühle Menschen die trans sind brauchen eben keine OPs.

Es sind aber nicht alle Transgender, die sich selbst in einem bestimmten Zeitpunkt für Transgender halten. Das ist Fakt. Es stellt sich die Frage, weshalb das solche Personen dennoch denken. Es muss mit der omnipräsenten Darstellung in den Medien zu tun haben.

Insofern ist das Thema eine Modeerscheinung oder besser: ein Ausdruck des gesellschaftlichen Zeitgeistes.
Deswegen finde ich es auch richtig das Menschen bevor sie überhaupt eine Hormonbehandlung bekommen zum Therapeuten gehen müssen.
Das ist ja nicht zum Spaß wichtig. Die Therapeuten sollen herausfinden ob diese Menschen wirklich im falschen Körper leben oder z.b ein Trauma oder sonst was dahinter steckt. Wie schon erwähnt ich kenne eine Dame die in ihrer Kindheit schrecklich missbraucht wurde. Im Teenager alter und darüber hinaus bildete sie sich ein trans zu sein. Zog sich an wie ein Mann bindet ihre brüste damit man sie nicht sah. Benahm sich wohl auch wie ein Mann war auch mit einer Frau zusammen.
Ihr Therapeut erkannte zum Glück das der missbrauch die Ursache dazu war und eben nicht das sie im falschen Körper geboren wurde.
Irgendwann lernte sie dann ihren Mann kennen und heiratet ihn und bekam schließlich ihren Sohn.
Die OP wäre für sie nie das richtige gewesen.
 
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