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Noch Hoffnung?

Hallo liebe Eine,

ich weiß nicht, ob du gerne liest.
Mir hat ein Buch ganz viel aufgezeigt.


Vielleicht kannst du auch etwas für dich finden.

EMDR ist nicht immer das beste Mittel. Ich kann verstehen, wenn du dir damit unsicher bist.
 
Es gibt keine Garantie, nur Versuche.

Es soll jetzt EMDR versucht werden. Damit hatte ich allerdings schon schlechte Erfahrungen ge macht. Ich bin da sehr misstrauisch. TRIMB ist nicht ausreichend, sie wollen erreichen aus den vielen Fetzen ein rundes Bild zu machen, damit ich das integrieren kann. Aber es hat ja wahrscheinlich einen Grund, warum es so zersplittert in mir drin ist. Ich glaube, das bekomme ich nicht gut hin. Und ich frage mich, ob es sinnvoll ist, so kurz vor der Entlassung...

Dazu kann ich leider nichts beitragen. Darüber weiß ich zu wenig.

TRIMB erinnert mich allerdings an ein Buch, mit dem ich eine Weile experimentiert habe.

Allione: Den Dämonen Nahrung geben.


Ob dir das in irgendeiner Form helfen kann, weiß ich leider nicht.

Falls es dich ansprechen sollte, besprich diese Herangehensweise bitte mit deinem Arzt bzw dem dich betreuenden Team.

Die Erfahrungen, die ich damit gemacht habe, waren nicht schlecht, aber ich bin nicht du und meine Probleme doch etwas andere als deine , glaube ich.
 
Hallo liebe Eine,

ich weiß nicht, ob du gerne liest.
Mir hat ein Buch ganz viel aufgezeigt.


Vielleicht kannst du auch etwas für dich finden.

EMDR ist nicht immer das beste Mittel. Ich kann verstehen, wenn du dir damit unsicher bist.
Ich glaube ich bin eine. Aber da ist der mann in meinem kopf. Und ein anderer. Ich kann das nicht gut erklären.
 
Ich glaube ich bin eine. Aber da ist der mann in meinem kopf. Und ein anderer. Ich kann das nicht gut erklären.

Was auch immer die Wünsche einer Agnostikerin wert sind:

Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und hoffe, dass du einen Weg durch deine Schwierigkeiten hindurch findest.

Obwohl ich Agnostikerin bin, war ich einmal in Taize und mochte die Kerzen und die Musik:

 
Bitte erklärt mir die radikale Akzeptanz. Wie soll das gehen, was ist der Weg dorthin? Ich schaffe das einfach nicht. Ich schaffe es nicht zu akzeptieren und anzunehmen, dass die Dinge, mein Leben nun so ist, wie es ist - und dass ich es hätte besser machen können. Ja, sogar besser machen müssen. Die Uhr nicht zurück drehen zu können. Ich kann so nicht leben, ich möchte so nicht leben. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels. 🙁
 
Bitte erklärt mir die radikale Akzeptanz. Wie soll das gehen, was ist der Weg dorthin? Ich schaffe das einfach nicht. Ich schaffe es nicht zu akzeptieren und anzunehmen, dass die Dinge, mein Leben nun so ist, wie es ist - und dass ich es hätte besser machen können. Ja, sogar besser machen müssen. Die Uhr nicht zurück drehen zu können. Ich kann so nicht leben, ich möchte so nicht leben. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels. 🙁

Wie das mit der radikalen Akzeptanz geht, weiß ich nicht.

Ich kenne auch niemanden, der das beherrscht, glaube ich.

Zum ersten Mal ist mir der Gedanke der radikalen Akzeptanz so begegnet:

"Das Vergangne am Menschen zu erlösen und alles „Es war“ umzuschaffen, bis der Wille spricht:
„Aber so wollte ich es! So werde ich's wollen —“

— Dies hiess ich ihnen Erlösung, Dies allein lehrte ich sie Erlösung heissen. —"

Das ist ein Zitat aus Nietzsches 'Also sprach Zarathustra'.

Aber auch für Nietzsche selbst war das ein Wunschbild, nicht Wirklichkeit.

Seine Idee war, die Gegenwart so schön, so strahlend zu machen, sich so an der Gegenwart zu freuen, dass man um ihretwegen die Vergangenheit mit all ihren Fehlern heilig spricht, weil sie zu dieser Gegenwart führen konnte (zumindest habe ich ihn so verstanden : bei Dichtern und Philosophen gibt es immer mehr als eine Interpretationsmöglichkeit).

Das ist im Moment nicht wirklich hilfreich für dich, fürchte ich.

Was ich dir anbieten kann, ist, dass ich versuche einen Weg mit dir zu teilen, der bei mir zu mehr Akzeptanz geführt hat (wenn auch nicht zu radikaler Akzeptanz) :

Vor langer Zeit schrieb ein Therapeut etwas für mich auf einen Post it Zettel und meinte, dass ich mir den Zettel an den Badezimmerspiegel kleben solle.

Jeden Morgen sollte ich in den Spiegel schauen und laut lesen, was auf dem Zettel stand.

Dort stand: ich liebe und akzeptiere mich, genau so, wie ich bin.

Das hat geholfen, zumindest ein wenig.

Falls jemand einen Weg zu mehr Akzeptanz oder sogar radikaler Akzeptanz gefunden hat, dann würde mich das auch interessieren.
 
Danke. Ich mag das Buch, das Zitat ist mir bekannt. 🙂

Ich denke, ich kann das akzeptieren, was ich selbst getan habe, denn es war zu jener Zeit das richtige, der mirscheinbar einzige Weg. Ich tue mir aber sehr damit zu akzeptieren, was mir widerfahren ist und suche dort immer wieder nach meiner Schuld - oder nach dem, was ich selbst hätte besser machen können. Ich kann nicht akzeptieren, dass meine Entscheidungungen mir die einzig möglichen gewrsen sein sollen - obwohl es zu jener Zeit doch genau so war. Und ich kann noch schwerer akzeptieren, was die Konsequenzen meines Handeln waren. Ich drehe mich da im Kreis und komme aus der Trauer um alles, was ich verloren habe nicht raus. Trauer ist so schlimm, so langwierig und überschattet alles. Ich habe völlig den Glauben an eine positive Zukunft verloren...
Und dennoch, ich schaffe es einfach nicht den letzten Schritt zu gehen... 🙁
Was fehlt mir nur dafür?
 
Gibt es hier denn jemanden, der diesen letzten Schritt gegangen, die letzte dem Leben zugewandte Stimme ignorieren konnte, der überlebt hat? Was fehlt mir, warum kann ich sie nicht überwinden, wo ich es mir doch so sehr wünsche? Ich möchte diesen Krieg nicht mehr in meinem Kopf. 🙁
 

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