Ich finde es interessant in welche Schubladen Kinder und Jugendliche hier gesteckt werden.
Was soll das. Dein Denke ist dann was? Auch nur eine Schubladendenke. Nur weil es ein paar Ausnahmen geben KANN.
Natürlich werden Freundschaften zwischen Erwachsenen und Kindern / Jugendlichen nicht gerade häufig vor kommen, doch sie existieren mit Sicherheit und ich gehe sogar davon aus das sowohl das Kind bzw der Jugendliche wie auch der Erwachsene davon profitieren.
Es gibt auch unter Erwachsenen-Beziehungen Machtverhältnisse, sei es alleine die Tatsache der sozialen Herkunft, des finanziellen Standes usw.
Auch hier spielen Erfahrungs-Werte eine Rolle, doch wie bereits erwähnt kann das Machtverhältniss auch von beiden gewollt sein.
Du redest gerne von Machtverhältnisen um erklären zu wollen. Ich rede aus meiner Lebenserfahrung. Glaub mir, wenn man mit der pubertären Gleichgültigkeit konfrontiert wird, bricht Deine These samt Machtverhältnissen zusammen wie ein Kartenhaus. So schnell kannst Du gar nicht gucken.
Kinder leiden darunter, genau wie Erwachsene, wenn sie kein Freunde/sozialen Kontakte haben.
Dann gibt es welche, denen das weniger bis nichts ausmacht.
Aber generell ist es eben auffällig, dass die Kinder von den Eltern die selber kaum oder keine sozialen Kontakte haben, auch kaum oder keine Freunde habe. Und dann kommt ein 30+ Mann ins Spiel. Klingelt da was bei Dir?
- Nun frage ich Dich! Wie macht der Mann das? Mit welcher Motivation?
Wie muss ich mir die Kontaktaufnahme vorstellen?
Also wenn ich merke da macht sich jemand an mein Kind ran, was glaubst was passiert? Das ich den beiden Gratuliere oder wie?
Das familiäre Vorbild spielt hier eine sehr große Rolle. Es wäre also nur klug, wenn dieser 30+ Mann Freundschaft zu den Eltern suchen würde. Ohne Hintergedanken! Wenn das klappt, heißt das noch lange nichts. Schon gar nicht das man den Verstand abschaltet.
Wer bewußt eine Freundschaft zu einem Kind sucht, der hat für mich schon mal mehr als ein Problem.
Die Eltern sind bei Dir außen vor. Das sind aber nun mal Schutzbefohlene. Da müssen wir im Grunde alle ein Auge drauf haben. Schon deswegen ist diese Konstellation mehr als fragwürdig. Und der Grund, weswegen es so wenig davon gibt.
Kinder lernen
nicht nur von den Eltern wie man Freundschaften aufbaut und pflegt. Warum sollte sich ein Kind mit alten Männer oder Frauen abgeben, wo es doch Kontakt zu gleichaltrigen sucht und braucht.
Denkt jetzt das Kind auch in Schubladen? Oder ist genau das Verhalten völlig normal?
Den Kids wird präventiv beigebracht, von Schule und Elternhaus, worauf sie aufpassen sollen
und müssen. Worauf wohl? Ist Kinderschutz auch Schubladendenken?
Wie will man es den unterscheiden können, wer nur gutes will und wer nicht?
Sorry, wenn einem Erwachsenen nicht klar ist was passieren kann und wie grenzwertig das ist, dann sollten man sich um so mehr von Kindern fernhalten.
Was hat ein Kind effektiv von dieser Freundschaft ohne Augenhöhe, außer Ärger, argwöhnische Blicke und abwertende Kommentare? Sollen die Elltern auch noch zuschauen?
Sorry.... die Realität sieht anders. Das würde ich dem Herrn schlicht verbieten. Denn das sind mir zu viele Fragezeichen.