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Single Ende 40 /Selbstbewusstsein / innerer Friede

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 115599
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im Moment sehe ich keine großartigen Stärken...ok ich hab nen Job...Bürojob.... nicht studiert oder so... kann selbständig arbeiten...hab aber zwei Chefs, die sind irgendwie naja...für mich so wie sie sind "unfähig"... der eine eine Kommunikationsgenie (es wird nicht geredet keine Entscheidung getroffen ) der andere schreit nur rum...und am Ende halten sie zueinander... keiner kommt gegen die an!! Und die die schon mal aufbegehrt haben, die haben die A-Karte oder arbeiten nicht mehr dort.

Aber Lob oder mal das man mal irgendwo mit einbezogen wird...nein... sonst könnte man ja zuviel mitreden...
Ich würde die Stärken auch nicht nur im beruflichen Bereich suchen. Als sensibler Mensch hast du wahrscheinlich auch viel Einfühlungsvermögen. Vielleicht bist du auch musikalisch oder kannst gut zeichnen, kochen, backen, dekorieren, mit Kindern oder Tieren umgehen, Briefe schreiben, handarbeiten. handwerken, bist in einer oder mehreren Sportarten oder Fremdsprachen gut oder was auch immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
wo ich spontan sagen würde ich habe viel Einfühlungsvermögen... ob das eine Stärke ist???
Sonst ...nein Sarnade...ich plätschere durch seichtes Wasser...lach
 
Wichtig ist doch nur, dass man mit seinem Leben selbst zufrieden ist.
Ob reich oder weniger reich, ob Putzfrau oder Arzt ist doch eigentlich furzegal.

Hier wurde ja (auch von mir) über Freundeskreis diskutiert.
Ich persönlich finde diesen Background schon wichtig. Allein sein zu dürfen, wenn es einem danach ist oder die Gesellschaft der anderen, wenn man das Bedürfnis nach Unterhaltung und Unternehmungen hat.
Ich glaube schon, dass es auf dem Land ( wo ich wohne) wesentlich einfacher ist, als in einer Großstadt.

Ich kann mich auch mal für ein halbes Jahr ausklinken und wenn ich dann wieder auftauche gibts ein großes Hallo und gut ist es.

Man kennt sich halt seit der Jugend. Manche haben sich während der Familienphase ausgeklinkt und nun im Alter, da die Kids flügge wurden, die Partner starben oder sich anders orientierten kommt man wieder zu seinen Jugendfreunden zurück.

Wichtig ist aber, dass man mit seinen Bekannten immer im Gespräch bleibt.
 
Sarnade: das glaube ich Dir, dass Du Existenzängste hattest und was das für ein Gefühl war... aber Du hast es geschafft diese zu besiegen!!! Da braucht man auch Glück dazu !!
 
Man kennt sich halt seit der Jugend. Manche haben sich während der Familienphase ausgeklinkt und nun im Alter, da die Kids flügge wurden, die Partner starben oder sich anders orientierten kommt man wieder zu seinen Jugendfreunden zurück.
Das kann klappen, wenn man besonderes Glück hat. Immer klappt es aber längst nicht, auch dann nicht, wenn man noch so großen Wert darauf legt und sich um eine Wiederaufnahme oder Vertiefung des Kontakts zu Jugendfreunden bemüht. Ich habe es selbst erlebt mit einer vermeintlichen früheren Schulfreundin, die sich lieber nach oben orientiert und der ich mit meiner Biographie offenbar zu wenig zu bieten habe. Ein anspruchsvolles Studium erfolgreich abgeschlossen zu haben und seit über einem Vierteljahrhundert im höheren Verwaltungsdienst tätig zu sein, zudem bei einer bedeutenden Behörde, reicht dafür nicht aus. Da müssen auch noch Häuser, erfolgreiche und wohlhabende Ehemänner, einflussreiche Verwandte und Bekannte her, im Idealfall auch Kinder, Upper-class-Hobbys und Fernreisen - sonst wird man für unbedeutend gehalten und übersehen.

Im Übrigen sind die Leute, die einen geräuschlos fallen lassen, ja auch zu feige, einem die eigentlichen Gründe für das Desinteresse zu offenbaren. Wenn man über die Gründe im Unklaren gelassen wird, hat man nicht einmal eine Chance, ggf. ein Missverständnis richtigzustellen, an sich zu arbeiten oder auch nur zu entscheiden, ob dies überhaupt notwendig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Woher willst Du wissen, dass es an Deiner Biographie lag und nicht andere Gründe hatte?
Ich schließe das aus dem Umgang, den die betreffende Person ansonsten bevorzugt. Auffallend viele aus besonders gutem, "weltläufigem" Hause, Bildungsbürgertum, Politiker etc. Der Ehemann war mal Geschäftsführer bei einem Verband. Das lief nicht gut, man hat sich letztlich von ihm getrennt. In dem Zusammenhang verwendete meine ehemalige Freundin in Bezug auf die Mitglieder des Verbandes mal abfällig den Ausdruck "kleinbürgerlich". Das sagt mir genug. Die Verhältnisse, die mich in meiner Kindheit und Jugend geprägt haben, kann man nur als kleinbürgerliches Milieu bezeichnen.
 
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