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WIR die Sklaven des Staates

  • Starter*in Starter*in Thomas1972
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Stimme ich auch zu.

1. ... aber mal Interesse halber ... wie ist denn das Prozedere, wenn wirklich Keiner wählen geht? Bleibt dann die alte Sitzverteilung bestehen? Dann werden sicher Neuwahlen durch den Bundespräsidenten angeordnet, oder? Und wenn dann wieder keiner wählen geht? Okay ... unwahrscheinlich, da die Politiker selbst auch wählen.

2. Gibt es denn eine Grenze der Wahlbeteiligung, die überschritten werden muß, damit die Wahlen rechtens sind?

Hallo ABVjoGo,

zu 1. ist es ein interessantes Szenario, das ich mir aber nicht in der Realität vorstellen kann, da es ja immer noch Bürger gibt, die ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen und auch ausüben. Gibt aber auch Länder mit einer Wahlpflicht.

zu 2. Aufgrund Art. 38 Grundgesetz wurde das Bundeswahlgesetz geschaffen. Dies trifft aber keine Regelung bezüglich der Wahlbeteiligung.

Vor diesem Hintergrund ist es meiner unmaßgeblichen Meinung nach wichtig, dass die große Fraktion der Nichtwähler Ihr Stimmrecht ausübt und somit auch Änderungen im Bundestag, Landtag, Kreistag oder Stadtparlament sicherstellen kann. Dies würde meiner Meinung nach auch einer Politikverdrossenheit entgegenwirken. Man sollte mal untersuchen, wieviele Nichtwähler mit der Politik nicht einverstanden sind. Warum organisieren die sich nicht selbst? Wäre möglicherweise die größte Fraktion im Bundestag.

Eigentlich machen sich für mich die Nichtwähler selber zum Sklaven des Staates, da sie sich ihrer Mitbestimmungsmöglichkeiten und ihrer Verantwortung für die politische Gestaltung und Weiterentwicklung entziehen.

Gruß Thomas
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verstehe Nichtwähler nicht. Was ist denn so schlimm daran an die Urne zu gehen, und sein kreuzchen zu machen.
Bei der heutigen Vielfalt an Parteien ist doch für jeden was dabei!
 
WIR - die Sklaven der Staates ??????????

Nicht wir haben den Staat zu dienen, sondern der Staat uns.
Dieser hat dafür zu sorgen, das jeder die gleichen Chancen hat.
Die Aufgabe des Staates ist es, uns an die Hand zu nehmen und uns den richtigen Weg zu weisen - das sollte die Aufgabe eines jeden Staates sein.
Vorausgesetzt der Staat kennt den Richtigen Weg und macht sich frei von Selbstbetrug, Selbstüberschätzung, Ignoranz und Korruption - Loyalität und Humanität - das sind die Zauberwörter.

Der Staat sollte uns an die Hand nehmen?
Ich bin ein mündiger Bürger, und ich möchte nicht das mich der Staat an die Hand nimmt um mir den richtigen Weg zu weisen. Was ist denn der richtige Weg überhaupt?
Sollte nicht jeder Bürger selber entscheiden können, welchen Weg er einschlägt, sofern dieser legal ist!?
Der Staat kann uns Bürgern nur vernünftige Rahmenbedingungen schaffen. Was der einzelne daraus macht, liegt nicht in der Verantwortung des Staates.
Wen dem nicht so wäre, würden wir ja nicht in einer Demokratie leben.
 
Der Staat kann uns Bürgern nur vernünftige Rahmenbedingungen schaffen. Was der einzelne daraus macht, liegt nicht in der Verantwortung des Staates.

Wen dem nicht so wäre, würden wir ja nicht in einer Demokratie leben.

... sondern in einem Land, wo eine passive Versorgungshaltung gefördert wird. Und wer will das?

Ich möchte das nicht, denn ich will über mein Leben in dem mir gesteckten Rahmen selber bestimmen. Und zwar mit allen Risiken. Es ist mein Leben und nicht das des Staates.
 
Hallo Störer,

warum ich nicht gewählt habe - weil ich mich durch keine Partei vertreten fühle - Immer die gleichen Sprüche, neu formoliert, ein bisschen gedreht, ein wenig gewendet, viele Worte, wenig Taten - keine konstruktiven Lösungen und alle wollen nur unser Bestes - Unser Geld - und 2,5 Millionen Kinder Leben in Armut - doppelt soviel, wie vor 2 Jahren - wie fortschtittlich wir doch sind - Ein Hoch auf die die Glauben, gut gewählt zu haben!
 
Um ehrlich zu sein, bei der letzten Bundestagswahl wußte ich auch nicht so recht, was und wen ich denn nun wählen sollte. Ich bin dann aber meiner Grundeinstellung treu geblieben und habe die gewählt, die meines Erachtens die "besseren Werte" vertreten. Diese gesamte Unsicherheit spiegelte sich aber auch im Ergebnis wieder. Dazu kommen dann neuerdings auch diese TV-Shows, in denen mit heißer Luft ja nur so geschossen wurde ...
 
Um ehrlich zu sein, bei der letzten Bundestagswahl wußte ich auch nicht so recht, was und wen ich denn nun wählen sollte. Ich bin dann aber meiner Grundeinstellung treu geblieben und habe die gewählt, die meines Erachtens die "besseren Werte" vertreten. Diese gesamte Unsicherheit spiegelte sich aber auch im Ergebnis wieder. Dazu kommen dann neuerdings auch diese TV-Shows, in denen mit heißer Luft ja nur so geschossen wurde ...

Richtig!
Im Zweifel wählt man die Partei, die am ehesten die eigenen Vorstellungen vertritt. Es ist aber falsch, nicht zu wählen. Denn damit stärkt man nur die radikalen Parteien.
Und diese TV-Duelle, finde ich auch ziemlich nutzlos!
 
Was geschieht, wenn niemand mehr wählen geht - ganz einfach, die Politiker können nach Hause fahren, da die Herrschaftsform zusammengebrochen ist !
 
Was geschieht, wenn niemand mehr wählen geht - ganz einfach, die Politiker können nach Hause fahren, da die Herrschaftsform zusammengebrochen ist !

Aha! Und was ist dann? Haben wir dann Anarchie oder Bürgerkrieg?
Welche Herrschaftsform würdest du denn bevorzugen?
 
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