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WIR die Sklaven des Staates

  • Starter*in Starter*in Thomas1972
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Werten möchte ich dies nicht.
Ich wollte nicht moralisieren. Ich denke nur, dass Macht ein derart fundamentales Prinzip (nicht das einzig entscheidende, nein) von Politik ist, dass sich einiges daraus erklärt. Als Wähler müssen wir am Schluß die Handlungen und Ergebnisse bewerten.
Ich kann auch nicht erkennen, ob wir überhaupt einen Dissens haben.
 
@ Byk

Ich weiß es nicht. Und ich glaube, niemand weiß es genau. Wir sind alle viel zu weit weg, um das beurteilen zu können. Ich kann mir z.B. bei einem Christian Ströbele nicht vorstellen, daß den "Macht" groß interessiert. Da ich es aber nicht weiß....Wir kennen ja nur die Gesichter, die sich die Politiker im TV aufsetzen. Ich bin mir sicher, daß da manch einer ganz anders ist, wie er rüberkommt. Von Schumacher, Merkel und Lance Amstrong weiß man, daß sie die Dienste von Persönlichkeitstrainern benutzt haben. Oder waren es Rhetorik-Trainer? Ist ja egal, Du weißt was ich meine.
Ich sehe da auch einen Unterschied zwischen der Macht, die Störer beschreibt - die wohl notwendig ist - und dieser Geschichte, wo Politiker sozusagen "über Leichen gehen".
 
Ich wollte nicht moralisieren. Ich denke nur, dass Macht ein derart fundamentales Prinzip (nicht das einzig entscheidende, nein) von Politik ist, dass sich einiges daraus erklärt. Als Wähler müssen wir am Schluß die Handlungen und Ergebnisse bewerten.
Ich kann auch nicht erkennen, ob wir überhaupt einen Dissens haben.

Einen Dissens haben wir auch nicht. Wollte eigentlich nur Deine Auffassung verstärken.

Wie sagte einst Richelieu so treffend: Macht ist was wunderbares, man verleiht sie, man entzieht sie!

Damals meinte er sich damit. Heute ist es der Wähler.
 
und dieser Geschichte, wo Politiker sozusagen "über Leichen gehen".
Das ist mir eh ein wenig zu simpel. Aber ich werfe mal ein Beispiel in den Ring und würde mich für Meinungen interessieren: Oskar Lafontaine.

Die Übernahme des SPD-Vorsitzes war recht überraschend. Vor seinem Rücktritt als Finanzminister war auch ein regelrechter Machtkampf zu beobachten.

Es ist auch öfters auffällig, wie bestimmte Dinge ,,durchsickern''. Da wird doch nicht immer nur Sachpolitik gemacht.
 
Ist überhaupt nicht simpel. Kohl war in meinen Augen ein reiner Machtmensch und hat genug "Leichen" hinterlassen: Biedenkopf, Geissler, Schäuble.....
Merkel hat zumindest mal den erwähnten Bierdeckel Merz auf dem Gewissen.
Ich frage mich schon, wie sie Koch und Wulf für die nächste Bundestagswahl unterdrücken kann.

Ich fand den Saarländer eigentlich immer gut. Ich bin der Tage zufällig auf eine längere Rede von ihm gestossen, die er 1998 gehalten hat und die er heute noch im Wortlaut vertritt. Insofern hat er sich nicht geändert. Er hat die SPD gespalten. Aber wenn er eines Tages abtritt, wäre der Weg für ein Linksbündnis frei.
 
Ist überhaupt nicht simpel. Kohl war in meinen Augen ein reiner Machtmensch und hat genug "Leichen" hinterlassen: Biedenkopf, Geissler, Schäuble.....
Merkel hat zumindest mal den erwähnten Bierdeckel Merz auf dem Gewissen.
Ich frage mich schon, wie sie Koch und Wulf für die nächste Bundestagswahl unterdrücken kann.

Ich fand den Saarländer eigentlich immer gut. Ich bin der Tage zufällig auf eine längere Rede von ihm gestossen, die er 1998 gehalten hat und die er heute noch im Wortlaut vertritt. Insofern hat er sich nicht geändert. Er hat die SPD gespalten. Aber wenn er eines Tages abtritt, wäre der Weg für ein Linksbündnis frei.

Hallo,

kann man so sehen, in der Tat

Grüsse
Isarglueck01
 
Ist überhaupt nicht simpel. Kohl war in meinen Augen ein reiner Machtmensch und hat genug "Leichen" hinterlassen: Biedenkopf, Geissler, Schäuble.....
Merkel hat zumindest mal den erwähnten Bierdeckel Merz auf dem Gewissen.
Ich frage mich schon, wie sie Koch und Wulf für die nächste Bundestagswahl unterdrücken kann.

Ich fand den Saarländer eigentlich immer gut. Ich bin der Tage zufällig auf eine längere Rede von ihm gestossen, die er 1998 gehalten hat und die er heute noch im Wortlaut vertritt. Insofern hat er sich nicht geändert. Er hat die SPD gespalten. Aber wenn er eines Tages abtritt, wäre der Weg für ein Linksbündnis frei.

Ja der nette Hr. Lafontaine......
Im Wahlkampf hat er allzu oft von Fremdarbeitern gesprochen, und machte Stimmung gegen die EU, die SPD und gegen die Union sowieso. Populismus ist halt immer noch eine der schärfsten Waffen im Wahlkampf.
Pech für ihn, das nun langsam auch der letzte Sozialromantiker in dieser Republik merkt, das Oscars Sprüche nur leere Phrasen sind. Denn ein Sozialstaat wie er und seine Genossen ihn sich vorstellen, würde alle bißher eingeleiteten Reformen wohl über den Haufen werfen. Ich wundere mich ein wenig, das ein Sozialist mit Leib und Seele wie Lafo hier gelobt wird. Und eine rot-rote Bundesregierung, wäre wohl das schlimmste was unserem Land passieren könnte! Wohin soetwas führen würde, kann man ja in Berlin sehen! Berlin ist vom Partybürgermeister und seinen roten Konsorten runtergewirtschaftet worden, wie kein anderes Bundesland!
 
Natürlich Cheney, das ist Deine Ansicht. Aber die Realitäten sind andere. Der gute Friedbert ( "demnächst kann der Irak Raketen anch Wien schießen" ) wird froh sein, wenn er überhaupt ein paar Stimmen in Berlin bekommt und die CDU insgesamt wird sehen müssen, daß sie überhaupt Volkspartei bleiben kann. Im Moment sieht Frau Merkel wohl ihre einzigste Chance darin, sich lustigerweise an das Parteiprogramm der SPD anzuhängen und zu hoffen, daß es niemand merkt. Aber ich sage voraus: In einem halben Jahr werden die ersten Diskussionen in der CDU losgehen, ob es sinnvoll sein, Parteispitze und Kanzlerkandidatur in einer Hand zu vereinigen....Die Stunde von Koch oder Wulf.
 
Richtig, diese Diskussionen werde losgehen. Und ich finde das gar nicht mal negativ. Natürlich wird Wowi in Berlin gewinnen. Mir persönlich ist zwar schleierhaft wie man einen solchen Mann wählen kann, aber die Leute werde schon ihre Gründe haben.
Für die Union kann es nur gut sein, wenn Fr. Merkel langsam entmachtet wird. Ich habe noch keinen Bundeskanzler erlebt, der so wenig Führungsstärke besitzt. Da lob ich mir Hr. Kohl, der hatte die Zügel wenigstens fest in der Hand! Man kann für die Union nur hoffen, das die Demontage von Fr. Merkel nicht zur Schlammschlacht wird! Jedenfalls im Hinblick auf die kommenden Wahlkämpfe!
 
1. Da lob ich mir Hr. Kohl, der hatte die Zügel wenigstens fest in der Hand!

2. Man kann für die Union nur hoffen, das die Demontage von Fr. Merkel nicht zur Schlammschlacht wird! Jedenfalls im Hinblick auf die kommenden Wahlkämpfe!


Guten morgen Cheney,

zu 1. ja, die hatte er fest in der Hand. Das stimmt. Und jeder, der ihn auf Fehler aufmerksam machte, die kickte er raus. Das ist ein Fehler, wenn man reiner Machtmensch ist und nicht auf andere hört. Also da fehlt die Teamfähigkeit. Und die ist heute mehr gefragt als je. Dieses Land würde nicht so dastehen, wenn gravierende Fehler seit 1982 nicht gemacht worden wären. Wohlgemerkt, es war unter der Regierung Kohl, als die Renten tatsächlich gesenkt wurden. Habe hier noch den Rentenbescheid meiner Mutter.

zu 2. Es wird eine Schlammschlacht werden, ohne Zweifel. Und in diesem Zusammenhang frage ich mich ganz allgemein, ob es den Politikern nur noch um die Sekundärmotivation (Sicherung des eigenenen Lebensstandards) oder um die Primärmotivation (die eigentliche Aufgabe zum Wohle des Volkes) geht. M.E. sind die alle davon weit entfernt.

Viele Grüße

Thomas
 
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