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Der Stellenwert von Gott, Religion und Glaube in der Welt?

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Ich glaube, im Christentum ist das nicht so krass.

Aber im Islam ist Abkehr das Schlimmste ever. Sogar schlimmer als Homosexualität.

Dort gilt man als geisteskrank, wenn man sich vom Gott abwendet, weil das praktisch nicht möglich ist.

Und Gott = Islam. Sollte man immer dazusagen. Schon der Übertritt in eine andere Religion (meistens Christentum, als "Islam light") gilt den islamischen Fundamentalisten der Todesstrafe würdig.
 
Und Gott = Islam. Sollte man immer dazusagen. Schon der Übertritt in eine andere Religion (meistens Christentum, als "Islam light") gilt den islamischen Fundamentalisten der Todesstrafe würdig.

Ganz genau!

Weil Gott mit der Veröffentlichung der koranischen Botschaften bereits deutlich zum Ausdruck gebracht hat, dass der Christentum nicht mehr up to date ist und ganz schnell durch den Islam ersetzt werden soll.

Also, rein logisch, müsste jeder Muslime sein, weil es den Christentum praktisch nicht mehr geben kann.

Das heißt wiederum, alle die Christen sind, sind für die Hölle bestimmt, weil sie sich "weigern".
 
. Es bleibt aber immer noch die "unsichtbare Kirche" (ein geläufiger Terminus in der Theologie), die quasi den Kern der Religion bildet und die frei ist von empirisch-historischen Details.

Und woran glauben die Mitglieder dieser unsichtbaren Kirche, wenn man die Historie - Jesus, Judentum, Altes Testament und so weiter, alles historisch - wegläßt? 😕
 
Viel Grübelei bringt Dich vermutlich nicht weiter. Frage: Hast Du mal die Bibel und den Koran gelesen?

Ich habe den Koran gelesen. Das ist ja auch der Grund, wieso ich mich davon abgewendet habe.

Ich konnte mich damit nicht mehr identifizieren.

Wer behauptet, er hätte den Koran gelesen und alles für richtig befunden, der lügt oder hat keine Ahnung.

Die Bibel habe ich nicht gelesen, aber ich wette, da steht auch nicht viel anderes drin.
 
Ich glaube, im Christentum ist das nicht so krass.

Aber im Islam ist Abkehr das Schlimmste ever. Sogar schlimmer als Homosexualität.

Dort gilt man als geisteskrank, wenn man sich vom Gott abwendet, weil das praktisch nicht möglich ist.

Ja das kann man nicht vergleichen. Im Christentum gibt es in jeder Familie Atheisten und Gläubige.

Ich finde es wirklich mutig, dass du dich getraut hast, offen dazu zu stehen. Bestimmt hast du einiges an Beleidigungen dafür durch.


Ich habe mich als Jugendliche auch vom Glauben komplett abgewandt. Von diesem bösen strafenden Gott, vor dem ich schon seit meiner Kindheit Angst hatte, wollte ich mich nur noch befreien.

Viele Jahre später habe ich zum Glauben zurückgefunden, für mich ganz alleine, auch ohne Bibel (die ich eh nie ganz gelesen habe) und ohne Kirche.

Der Glaube ist für mich jetzt tägliche Selbstreflexion, eine Art Selbstgespräch mit dem Gefühl, gehört zu werden. Meine lieben Toten sind immer bei mir, ich bedanke mich abends für den Tag oder bitte den lieben Gott, dass es wieder besser wird.
Als Atheist könnte man sagen, ich lasse meinen Tag Revue passieren und plane den nächsten Tag. Nur dass ich das Gefühl dabei habe, nicht alleine zu sein sondern behütet von Gott und meinen Lieben da oben.

An vielen Kleinigkeiten spüre ich, dass ich richtig liege. Und falls doch nicht, hat mir mein wiedergefundener Glaube mein Leben unheimlich erleichtert und für mich wertvoller gemacht.

Es ist auch nicht auszuschliessen, dass du mal wieder glaubst Großstadtlegende. Vielleicht auch nur an einen Gott dann, der für Christen und Muslime gleich ist, weil es ein Gott für alle Menschen ist.
Ohne Koran oder Bibel.

Diese Trennung in verschiedene Religionen ist ja menschgemacht.
 
Ja das kann man nicht vergleichen. Im Christentum gibt es in jeder Familie Atheisten und Gläubige.

Ich finde es wirklich mutig, dass du dich getraut hast, offen dazu zu stehen. Bestimmt hast du einiges an Beleidigungen dafür durch.


Ich habe mich als Jugendliche auch vom Glauben komplett abgewandt. Von diesem bösen strafenden Gott, vor dem ich schon seit meiner Kindheit Angst hatte, wollte ich mich nur noch befreien.

Viele Jahre später habe ich zum Glauben zurückgefunden, für mich ganz alleine, auch ohne Bibel (die ich eh nie ganz gelesen habe) und ohne Kirche.

Der Glaube ist für mich jetzt tägliche Selbstreflexion, eine Art Selbstgespräch mit dem Gefühl, gehört zu werden. Meine lieben Toten sind immer bei mir, ich bedanke mich abends für den Tag oder bitte den lieben Gott, dass es wieder besser wird.
Als Atheist könnte man sagen, ich lasse meinen Tag Revue passieren und plane den nächsten Tag. Nur dass ich das Gefühl dabei habe, nicht alleine zu sein sondern behütet von Gott und meinen Lieben da oben.

An vielen Kleinigkeiten spüre ich, dass ich richtig liege. Und falls doch nicht, hat mir mein wiedergefundener Glaube mein Leben unheimlich erleichtert und für mich wertvoller gemacht.

Es ist auch nicht auszuschliessen, dass du mal wieder glaubst Großstadtlegende. Vielleicht auch nur an einen Gott dann, der für Christen und Muslime gleich ist, weil es ein Gott für alle Menschen ist.
Ohne Koran oder Bibel.

Diese Trennung in verschiedene Religionen ist ja menschgemacht.

Danke 🙂

Mutig bezgl. Abkehr bin ich nur im Internet. In der Realität würde man mich stalken und bedrohen. Das traue ich mir dann doch nicht zu. Weil ich merke, dass andere Gläubige schon bei Kleinigkeiten relativ angespannt reagieren.

Ich hab in einem anonymen Forum mal das Thema Homosexualität eröffnet, und dass ich damit Probleme bezgl. der Religion hätte. Dann haben sich ein paar gemeldet und meinten, dass ich doch einfach alleine für mich leben soll, ohne Frau und natürlich ohne Mann, weil das ginge ja auch nicht. Und dass ich beten solle.

Dann habe ich zurückgeschrieben: sag doch mal einem Drogensüchtigen, dass er beten soll. Vielleicht macht ihn Gott ja wieder clean.

In diversen arabischen Foren merke ich auch, wie manche nicht sehr religiös eingestellt sind, aber gläubig? Selbstverständlich, Gott behüte. Dann kommen schnell mal liebe Worte wie "Hallo und guten Morgen, du Nicht-Neutraler 🙂"

Man merkt, es bringt einfach nichts. Dann kommen die üblichen Missionierungsversuche, das pseudo-vertrauliche "Ich verstehe dich, aber..." bla bla... am Ende ist es immer der Gott, der dich von allem befreien soll, obwohl ich WEGEN ihm in dieser Situation bin.
Irgendwann dachte ich mir: nein, ich habe kein Bock mehr irgendwas zu befolgen. Der Islam muss sich MIR anpassen, nicht andersrum.

Ich habe mir eines Abends gedacht: für was bete ich? Was genau will ich von Gott? Geld? Nee, ist nicht mein Ding. Glück? Ist das Leben nicht eh schon vorbestimmt? Maktub und so?

Ob ich wieder zum Islam zurückfinde? Ich denke nicht. Ich war eh nie so wahnsinnig gläubig und habe immer dran vorbei gelebt. Ich habe auch kein Bock auf dieses Ich-muss-ein-leidvolles-Leben-führe-um-gut-zu-sein Ding...
Ich genieße mein Leben lieber jetzt und kann dann immer noch in die Hölle.
 
Hab auch mal den Koran zu lesen versucht, aber schnell aufgegeben, da muß man erst mal ein Studium von Arabistik, arabischer Geschichte und religiöser Didaktik durchhaben, um die Suren zu verstehen bzw. hinterfragen zu können.

Die Bibel ist viel leichter zu lesen, weil sie aus zahlreichen Einzelgeschichten besteht, meist mit irgendeiner "Moral von der Geschicht" (die man sich aber selber dazudenken muß, da meistens nicht offensichtlich erkennbar, was schwierig sein kann, wenn man vom Judentum und seiner Geschichte keine Ahnung hat),
aber auch die sind oft mit Vorsicht zu genießen, weil die Autoren nicht immer zwischen historischer Wahrheit und Wunschträumerei zu unterscheiden wußten, plus jede Menge Schönfärberei der eigenen Seite natürlich.
Die besonders alten Teile, Genesis, Sintflutsage, sind bekanntlich aus älteren Religionen und Mythen übernommen und für jüdischen Gebrauch zurechtgebastelt und verändert worden.

Sprich wenn man nicht bereit ist, alles was irgendwo geschrieben ist, einfach blind zu glauben (da könnte ich auch an dreibeinige Marswesen glauben, die die Erde erobern wollen), sollte man bereits ein bißchen Hintergrundwissen mitbringen, um kritikfähig zu sein.
 
Der Glaube ist für mich jetzt tägliche Selbstreflexion, eine Art Selbstgespräch mit dem Gefühl, gehört zu werden. Meine lieben Toten sind immer bei mir, ich bedanke mich abends für den Tag oder bitte den lieben Gott, dass es wieder besser wird.
Als Atheist könnte man sagen, ich lasse meinen Tag Revue passieren und plane den nächsten Tag. Nur dass ich das Gefühl dabei habe, nicht alleine zu sein sondern behütet von Gott und meinen Lieben da oben.

Kennst Du Bücher wie "Das Geheimnis" oder "Bestellungen beim Universum"? Sind empfehlenswert zu lesen, da wird erklärt, wo dieses Gefühl des "behütet sein", eine Art Urvertrauen, herkommt, und wie man es gezielt nutzen kann, um sein Leben zu verbessern. Aber Vorsicht, die Antwort kommt nicht immer so, wie man sie sich vorstellt!
(Ich sage: es funktioniert. Selber ausprobiert. Nur auf den Lottogewinn warte ich immer noch. 🙄 )
 
Kennst Du Bücher wie "Das Geheimnis" oder "Bestellungen beim Universum"? Sind empfehlenswert zu lesen, da wird erklärt, wo dieses Gefühl des "behütet sein", eine Art Urvertrauen, herkommt, und wie man es gezielt nutzen kann, um sein Leben zu verbessern. Aber Vorsicht, die Antwort kommt nicht immer so, wie man sie sich vorstellt!
(Ich sage: es funktioniert. Selber ausprobiert. Nur auf den Lottogewinn warte ich immer noch. 🙄 )

Und es gibt Atheisten und Atheisten.😉🙄

Man könnte meinen, dass es einem Atheisten doch egal sein könnte, wenn ich mein Leben mit Glauben gut leben kann.

Aber manchen scheint dies direkt ein Dorn im Auge zu sein, dass sie das ständige Bedürfnis haben, den Glauben in ein schlechtes Licht zu rücken, den Glaubenden als naiv und einfältig hinzustellen.


Ich respektiere jeden Atheisten, im RL kenne ich zum Glück auch solche Muslime, Christen und Atheisten, die sich gegenseitig in Ruhe leben lassen.
 
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