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Der Stellenwert von Gott, Religion und Glaube in der Welt?

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Ich glaube, die Hauptfrage ist. Warum greift Gott nicht ein, wenn die Welt im Chaos versinkt, verstehe ich auch nicht wirklich.

Ich denke, es ist nicht Gottes Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Menschen hier ein schönes Leben haben.
Auch denke ich, dass menschliche Forderungen "was Gott tun sollte" mit den Forderungen kollidieren, die Gott an Menschen richtet.
 
Warum greift Gott nicht ein, wenn die Welt im Chaos versinkt, verstehe ich auch nicht wirklich.
Deine Frage impliziert von vornherein, dass Gott eine Art übernatürliches Wesen mit bestimmten Eigenschaften ist, das in den Verlauf des Geschehens eingreifen kann. Würdest du stattdessen hinterfragen, was "Gott" überhaupt ist, könntest du besser verstehen, warum Gott nicht handeln kann. Wenn er das könnte, hätte er Jesus vom Kreuz geholt und würde sich auch um "das Chaos" in der Welt kümmern. Gott ist auch nicht der Schöpfer der Welt, sondern das unendliche Gewahrsein, in dem die Schöpfung der fünf Elemente stattfindet. Demnach ist nichts und niemand von der göttlichen Essenz (Liebe) getrennt - alles ist eins. Man könnte also sagen, dass Gott so was wie eine Leinwand ohne Anfang und Ende ist, auf der die Bilder des Lebens projiziert werden. Und jetzt stell dir vor, auf dieser Leinwand läuft gerade ein Kriegsfilm mit ziemlich unschönen Szenen. Der Leinwand wäre es logischerweise nicht möglich, die Filmrolle auszutauschen oder anderweitig in das Geschehen einzugreifen - sie kann nur als Zeuge oder stiller Beobachter gegenwärtig sein, während sie von allen Handlungen unberührt bleibt.
 
(...), bei Jesus war es der Wunsch, das Judentum seiner Zeit zu reformieren, eine Art Martin Luther (ohne Antisemitismus) seiner Zeit, allerdings scheiterte er mit diesem Versuch. Eine eigene Religion zu gründen hatte er garantiert nicht im Sinn, das "Christentum" wurde bekanntlich erst später von den Leuten, die in seinem Namen zu sprechen behaupteten, begründet.

Jesus wollte das Werk seines Vaters vollenden. Also hat er selbst nicht in dem trennenden Schema Juden-/Christentum gedacht. Entsprechend kann man aber auch nicht sagen, dass er das Judentum reformieren wollte.
 
Keiner von euch religiösen geht auf die berechtigte religionskritik ein. Einfach weil ihr nichts dagegen in der hand habt. Religion könnte falscher und unwahrer nicht sein. Es gibt nunmal keinen gott oder götter.

Ich habe durchaus das Gefühl, dass auf Religionskritik eingegangen wird. Mir fehlt aber in diesem Forum ganz massiv Empathie seitens der Atheisten gegenüber Gläubigen. Da gibt es nur einige wenige Ausnahmen.
Naja, Dir traue ich Empathie schon mal rein gar nicht zu.
 
Deine Frage impliziert von vornherein, dass Gott eine Art übernatürliches Wesen mit bestimmten Eigenschaften ist, das in den Verlauf des Geschehens eingreifen kann. Würdest du stattdessen hinterfragen, was "Gott" überhaupt ist, könntest du besser verstehen, warum Gott nicht handeln kann. Wenn er das könnte, hätte er Jesus vom Kreuz geholt und würde sich auch um "das Chaos" in der Welt kümmern.

Diese Logik ist für mich nicht nachvollziehbar. Wie kommst Du auf darauf?

Gott ist auch nicht der Schöpfer der Welt, sondern das unendliche Gewahrsein, in dem die Schöpfung der fünf Elemente stattfindet. Demnach ist nichts und niemand von der göttlichen Essenz (Liebe) getrennt - alles ist eins.

Was macht Dich da so sicher, dass es so ist, wie Du schreibst?
 
Ich habe durchaus das Gefühl, dass auf Religionskritik eingegangen wird. Mir fehlt aber in diesem Forum ganz massiv Empathie seitens der Atheisten gegenüber Gläubigen.
Ich würde mir generell mehr Empathie wünschen, in alle Richtungen. Auch Gläubige sind nicht immer sehr empathisch gegenüber Nichtgläubigen oder Menschen, die aus irgendwelchen Gründen nicht ins Schema passen (z.B. Andersgläubige, Homosexuelle, Geschiedene oder Wiederverheiratete,...)
 
Ich würde mir generell mehr Empathie wünschen, in alle Richtungen. Auch Gläubige sind nicht immer sehr empathisch gegenüber Nichtgläubigen oder Menschen, die aus irgendwelchen Gründen nicht ins Schema passen (z.B. Andersgläubige, Homosexuelle, Geschiedene oder Wiederverheiratete,...)

Da ich auch einmal in einem deutlich distanzierteren Verhältnis zur Religion stand, kann ich gut nachvollziehen, wenn man sich gegen dieselbe stellt.

Es gibt ja nun auch wirklich Tatbestände in der Kirche, die einem vernunftorientierten Menschen nicht gefallen (dürfen). Es bleibt aber immer noch die "unsichtbare Kirche" (ein geläufiger Terminus in der Theologie), die quasi den Kern der Religion bildet und die frei ist von empirisch-historischen Details. Und diese Kirche ist auch nur eine einzige, weil die menschliche Vernunft auch nur pi mal Daumen auf ein und dieselbe Weise funktioniert. Aber ich fürchte, jetzt verstehen mich einige (zu Recht) nicht mehr 😉.
 
Ich würde mir generell mehr Empathie wünschen, in alle Richtungen. Auch Gläubige sind nicht immer sehr empathisch gegenüber Nichtgläubigen oder Menschen, die aus irgendwelchen Gründen nicht ins Schema passen (z.B. Andersgläubige, Homosexuelle, Geschiedene oder Wiederverheiratete,...)

Sicher, sicher. Die 'Bibelkeule' kenne ich auch. Aber hier im Forum ist man als Gläubiger bei bestimmten Themen per se der Ar***!
 
Aber hier im Forum ist man als Gläubiger bei bestimmten Themen per se der Ar***!
Dieses Gefühl kenne ich übrigens als Nichtgläubiger auch nur zu gut. Vielleicht nicht hier im Forum, aber bei vielen anderen Gelegenheiten. Und sobald man Mittel- bzw. Westeuropa verlässt, sowieso. Da kann es sogar lebensgefährlich werden, wenn man nicht gläubig ist (und damit meine ich nicht nur streng islamische Regionen).
 
Glaub ich Dir auf's Wort, Arktur. Nur werden wir als Mitteleuropäer andere Weltregionen nicht ändern können - das müssen die Menschen dort selbst machen.
Nur hier im Forum hätte man die Möglichkeit, die Stimmung zu ändern. (Sofern man das denn wollte.) Gegen Atheisten habe ich nichts, aber dieser teilweise betont aggressive, antitheistische Geist, der hier von manchen hochgehalten wird, bringt dem Forum nichts. Nur habe ich persönlich den Eindruck, dass das ganz bewusst zugelassen wird.
 
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