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Der Stellenwert von Gott, Religion und Glaube in der Welt?

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Liefere mir bitte einen Beweis für die Nichtexistenz Gottes! Keine Sorge! Nur eine rhetorische Forderung 😉.

Oh bitte fang jetzt nicht mit sowas an... ich kann behaupten, dass es keinen Gott gibt. Ganz einfach. Es gibt Indizien, wissenschaftliche Nachweise.

Kannst du behaupten, dass es einen Gott gibt?

Wenn das nicht geht, so mache mir bitte klar, warum es falsch ist, auf ein höheres gerechtes Wesen zu hoffen!

Gott ist nirgends so richtig gerecht. Nur in bestimmten Situationen. Bei bestimmten Menschen. An bestimmten Orten.

Was ist der Vorteil des atheistischen Glaubens? Ich sage "Glauben", weil man ja bezüglich der Existenz oder Nicht-Existenz Gottes nichts entscheiden kann. Wir wissen es nicht.

Der Vorteil ist, dass ich mich auf mich selbst konzentriere und mein Denken und meine Handlungen nicht auf irgendwas Übernatürliches projiziere.
Bei mir gibt es demnach keine "Schicksale", sondern nur Zufälle.

Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass das Leben vorherbestimmt ist, sondern dass wir unser Leben selbst gestalten.
 
Ich habe durchaus das Gefühl, dass auf Religionskritik eingegangen wird. Mir fehlt aber in diesem Forum ganz massiv Empathie seitens der Atheisten gegenüber Gläubigen. Da gibt es nur einige wenige Ausnahmen.
Naja, Dir traue ich Empathie schon mal rein gar nicht zu.

Ja, weil die Gläubigen gegenüber Nichtgläubigen ja auch sooooo empathisch sind.

Zu der Zeit, als ich gläubig war, hatte ich immer das Gefühl, dass Atheisten viel aufgeschlossener waren als Gläubige, die sich bei jeder Kritik gleich angegriffen fühlten.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Atheisten viel vernünftiger argumentieren konnten als Gläubige.
 
Sehr viele Menschen, die schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht haben, kennen nur eine einzige religiöse Subkultur - und schließen dann verallgemeinernd auf die sehr heterogene Grundgesamtheit der Gläubigen.
 
Ich denke, es ist nicht Gottes Aufgabe dafür zu sorgen, dass alle Menschen hier ein schönes Leben haben.
Auch denke ich, dass menschliche Forderungen "was Gott tun sollte" mit den Forderungen kollidieren, die Gott an Menschen richtet.

Und, was ist dann seine Aufgabe?

Er bringt Verse/Suren auf die Erde, sucht sich Auserwählte, um die Botschaften zu verbreiten und das war's dann?

Botschaften, die zu unterschiedlichen Zeiten veröffentlicht werden, in Sprachen, die nur bestimmte Regionen verstehen konnten, die nur von bestimmten Menschen verstanden werden konnten.

Der tolle Gott, der einen so liebt und nur Gutes will, kann und darf man nicht sehen. Wieso eigentlich nicht?

Wieso wurden die Botschaften erst so spät herabgesandt? Was war davor? Da gab es doch auch schon Menschen.

Wieso gibt es überhaupt mehrere Versionen von Gottes Worten? Bibel? Koran? Thora? Was weiß ich...

Also, spätestens hier sollte man echt arg ins Grübeln kommen, oder?
 
Sehr viele Menschen, die schlechte Erfahrungen mit Gläubigen gemacht haben, kennen nur eine einzige religiöse Subkultur - und schließen dann verallgemeinernd auf die sehr heterogene Grundgesamtheit der Gläubigen.

Naja, also wenn sogar der Moscheeprediger ein Doppelleben führt, trotz dessen dass er den Koran in- und auswendig kennt, dann denkt man sich auch irgendwann: hat Religion überhaupt einen Sinn?

Das Gleiche gilt für Pfarrer, die dann letztendlich auch merken, dass man seine sexuellen Gelüste nicht mit Beten abtun kann... Gott ist unsichtbar, aber Sex ist real.

Ja, es gibt verschiedene Ströme, aber im Grundtenor sind alle gleich.

Wenn du gläubig bist, dann ist das doch gut. Du hast Gründe, an Gott zu glauben, weil du überzeugt bist... und ich bin überzeugt davon, dass ich mich davon besser fernhalten sollte. Dafür hat man dann aber auch kein Verständnis.
 
Genau, das entspricht meinen Erfahrungen: dafür haben viele Gläubige eben auch kein Verständnis und wollen keine Empathie dafür aufbringen.

Ich glaube, im Christentum ist das nicht so krass.

Aber im Islam ist Abkehr das Schlimmste ever. Sogar schlimmer als Homosexualität.

Dort gilt man als geisteskrank, wenn man sich vom Gott abwendet, weil das praktisch nicht möglich ist.
 
Ja, es gibt verschiedene Ströme, aber im Grundtenor sind alle gleich.

Wenn du gläubig bist, dann ist das doch gut. Du hast Gründe, an Gott zu glauben, weil du überzeugt bist... und ich bin überzeugt davon, dass ich mich davon besser fernhalten sollte. Dafür hat man dann aber auch kein Verständnis.

Schon die Atheisten sind nicht alle gleich - es gibt unter ihnen wiederum entspanntere, aber auch Anti-Theisten, die meinen, man müsse Religion quasi bekämpfen. Ich hab zB auch welche erlebt, die aus der Bibel ein paar Lehren gezogen haben (auch in klassischen Sagen des Altertums steckt viel Weisheit - und manche Atheisten sehen die Bibel quasi als Sagensammlung.).

Übrigens habe ich mich als mal als Atheist gefühlt. Aber einige 'Geschwister im Geiste' kamen mir so unversöhnlich gegenüber allem Theistischen vor, dass ich - erst mal - mich Richtung Agnostikertum bewegt habe. Später fand ich zum Glauben.
Also haben mir ein paar unversönliche Menschen auf lange Sicht indirekt den Weg zum Glauben geebnet. Krass, oder^^

Wenn schon die Atheisten nicht alle gleich sind, und das habe ich ja dargelegt, ist es eine tollkühne Behauptung, dass alle Gläubigen gleich wären.
Meine Güte, was hab ich schon Diskussionen mit Glaubensgeschwistern geführt. Manchmal sehr human, manchmal emotional, vereinzelt schon hitzig....

Und, keine Sorge, ich weiß, dass man niemanden direkt zum Glauben bringen kann. Ich hätte mich damals auch nicht belatschern lassen. Ist ein bisschen wie bei der Ernährungsdebatte: Da geht ja auch jeder seinen eigenen Weg....
 
Schon die Atheisten sind nicht alle gleich - es gibt unter ihnen wiederum entspanntere, aber auch Anti-Theisten, die meinen, man müsse Religion quasi bekämpfen. Ich hab zB auch welche erlebt, die aus der Bibel ein paar Lehren gezogen haben (auch in klassischen Sagen des Altertums steckt viel Weisheit - und manche Atheisten sehen die Bibel quasi als Sagensammlung.).

Übrigens habe ich mich als mal als Atheist gefühlt. Aber einige 'Geschwister im Geiste' kamen mir so unversöhnlich gegenüber allem Theistischen vor, dass ich - erst mal - mich Richtung Agnostikertum bewegt habe. Später fand ich zum Glauben.
Also haben mir ein paar unversönliche Menschen auf lange Sicht indirekt den Weg zum Glauben geebnet. Krass, oder^^

Wenn schon die Atheisten nicht alle gleich sind, und das habe ich ja dargelegt, ist es eine tollkühne Behauptung, dass alle Gläubigen gleich wären.
Meine Güte, was hab ich schon Diskussionen mit Glaubensgeschwistern geführt. Manchmal sehr human, manchmal emotional, vereinzelt schon hitzig....

Und, keine Sorge, ich weiß, dass man niemanden direkt zum Glauben bringen kann. Ich hätte mich damals auch nicht belatschern lassen. Ist ein bisschen wie bei der Ernährungsdebatte: Da geht ja auch jeder seinen eigenen Weg....

Das ist ja schön, dass du deinen Weg gefunden hast.

Und? Was genau machst du jetzt mit deinem Glauben? Glaubst du nur an Gott oder auch an die Bibel?
Wenn ja, glaubst du an alles, was in der Bibel steht oder pickst du dir nur die tollen Sachen raus?

Ich finds Quatsch von manchen, die behaupten, Religion würde irgendwie bilden oder man würde dadurch lehrreicher sein.

Dass man nicht klauen und töten darf, habe ich auch in der Schule gelernt. Dafür brauche ich keinen Gott, der mich dafür sowieso nie bestrafen kann. Das können nur Menschen in Form von weltlichen Gesetzen (Polizei, Gerichte, Gesellschaft).

Wenn jemand an den Koran glaubt, dann muss er an ALLES glauben, das heißt, er muss auch Juden und Andersgläubige verbannen und Frauen unterdrücken. Ja, das gehört dazu.
Das machen viele aber nicht, weil es ihnen zu unmoralisch ist. Ist man jetzt immer noch gläubig oder nur so halb?

Denn das hat ja Gott gesagt.
 
Jesus wollte das Werk seines Vaters vollenden. Also hat er selbst nicht in dem trennenden Schema Juden-/Christentum gedacht. Entsprechend kann man aber auch nicht sagen, dass er das Judentum reformieren wollte.
Welcher Vater? Seine körperliche Vaterschaft ist ja unklar, und daß "Sohn Gottes" sich bei den Juden damals nicht auf irgendeine (angeblich) reale göttliche Abstammung berief wie in anderen Religionen, wo Pharaonen, römische Kaiser und diverse berühmte Krieger (Herakles) sich auf direkte Abstammung von diesem oder jenem Gott beriefen, sondern einfach ein Titel war, der jüdischen Volkshelden zugeordnet wurde, darüber hab ich schon mal geschrieben.

Außer Du meinst was im Sinne der bis heute geläufigen Allgemeinphrase "Wir alle sind Kinder Gottes". Aber dann wäre Jesus auch nichts besonderes gewesen.
 
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