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Nö, das gehört ja alles dazu. Und auf Autos - die deutsche Autoindustrie - ist die wichtigste Industrie mit vielen tausenden von Arbeitsplätzen, einschließlich den Zulieferern ist nun einmal wichtig.
Das Urteil selbst ist schon gut, aber noch viel zu wenig, dafür sind sich hier doch alle einig Ich kann mir nicht vorstellen, daß ausgerechnet hier jemand für härtere Sanktionen ist.
Es ist auch ein deutliches Zeichen für die Wähler, weil jetzt genug Zeit ist um zu hören, wie die einzelnen Parteien in die nächste Bundestagswahl gehen wollen.
 
Ich finde das Urteil gut.
Sanktionen helfen nicht das Menschen eine Arbeit finden.
Demotivieren eher.
Ich wäre dafür das man die Sanktionen komplett streicht und stattdessen ein Belohnungssystem macht.
Wenn Arbeitslose eine gewisse Anzahl an Bewerberbungen im Monat schreiben dann sollen die auch 10% oder 20% mehr Geld bekommen.
Wenn sie zu Vorstellungsgesprächen gehen dann auch 30% oder 40%.
Und wenn sie einen Job gefunden haben sollen auch nicht das Überganggeld zurück bezahlen müssen.
Ich denke so ein System wäre mehr motivierender als das was wir jetzt haben.
 
Ich finde das Urteil gut.
Sanktionen helfen nicht das Menschen eine Arbeit finden.
Demotivieren eher.
Ich wäre dafür das man die Sanktionen komplett streicht und stattdessen ein Belohnungssystem macht.
Wenn Arbeitslose eine gewisse Anzahl an Bewerberbungen im Monat schreiben dann sollen die auch 10% oder 20% mehr Geld bekommen.
Wenn sie zu Vorstellungsgesprächen gehen dann auch 30% oder 40%.
Und wenn sie einen Job gefunden haben sollen auch nicht das Überganggeld zurück bezahlen müssen.
Ich denke so ein System wäre mehr motivierender als das was wir jetzt haben.


Bewerbungen gehören zur Arbeitssuche dazu. Da kann man keine Prämien dafür erwarten. Ein bisschen Eigeninitiative und Eigenmotivation sollte man schon erwarten, selbst wieder in Lohn und Brot zu kommen.

Dass nicht komplett gekürzt werden darf bei den Sanktionen, das finde ich schon sehr gut.
 
Bewerbungen gehören zur Arbeitssuche dazu. Da kann man keine Prämien dafür erwarten. Ein bisschen Eigeninitiative und Eigenmotivation sollte man schon erwarten, selbst wieder in Lohn und Brot zu kommen.

Dass nicht komplett gekürzt werden darf bei den Sanktionen, das finde ich schon sehr gut.

Aber man muss manche Menschen motivieren damit sie sich bewerben.
Schon Beispiel diese langzeit Arbeitslose diese sind oft demotiviert, weil sie keine Arbeit finden und wenn müssen sie einen Job annehmen wo sie kaum was verdienen.
Oder ältere Menschen die auf Grund ihres Altersgenossen keine Arbeit mehr finden und wo das Amt sie lieber in Sinnlose Maßnahmen stecken.
 
Aber man muss manche Menschen motivieren damit sie sich bewerben.
Schon Beispiel diese langzeit Arbeitslose diese sind oft demotiviert, weil sie keine Arbeit finden und wenn müssen sie einen Job annehmen wo sie kaum was verdienen.
Oder ältere Menschen die auf Grund ihres Altersgenossen keine Arbeit mehr finden und wo das Amt sie lieber in Sinnlose Maßnahmen stecken.


Es ist schon eine gute Sache, dass nicht mehr als ein bestimmter Prozentsatz gekürzt werden darf, ich glaube nicht, dass es dazu kommen wird, dass man eine Prämie bekommt, wenn man sich überhaupt bewirbt.
 
Aber man muss manche Menschen motivieren damit sie sich bewerben.

...und das sind dann genau die, die sich darüber beschweren wenn das Jobcenter Auflagen macht oder zum Termingespräch bittet.

Sind wir mal ehrlich: Es ist doch direkt etwas faul wenn man überhaupt auf Hilfestellung vom Jobcenter angewiesen ist. Die beiden Male in denen ich in meinem Leben dort vorstellig wurde, war nur formal. Mit meiner Jobsuche hatten die nichts zu tun. Bevor ein Angebot von denen kam, hatte ich schon 5 Bewerbungen draussen. Die mussten mir nicht sagen was ich zu machen habe.
 
...und das sind dann genau die, die sich darüber beschweren wenn das Jobcenter Auflagen macht oder zum Termingespräch bittet.

Sind wir mal ehrlich: Es ist doch direkt etwas faul wenn man überhaupt auf Hilfestellung vom Jobcenter angewiesen ist. Die beiden Male in denen ich in meinem Leben dort vorstellig wurde, war nur formal. Mit meiner Jobsuche hatten die nichts zu tun. Bevor ein Angebot von denen kam, hatte ich schon 5 Bewerbungen draussen. Die mussten mir nicht sagen was ich zu machen habe.

Bist halt ein gescheiter Kerl. Und andere sind das nicht so, oder eben in einer schlechten Situation, und brauchen ein bisschen Hilfestellung.

~~~

Die Leute, die beim Jobcenter aufschlagen, sind doch alle "kaputt", mich eingeschlossen. Das ist doch alles keine Perspektive. Aus meiner Sicht wird kein Mensch freiwillig zu einem Hartz-IV-Empfänger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sind wir mal ehrlich: Es ist doch direkt etwas faul wenn man überhaupt auf Hilfestellung vom Jobcenter angewiesen ist. Die beiden Male in denen ich in meinem Leben dort vorstellig wurde, war nur formal. Mit meiner Jobsuche hatten die nichts zu tun. Bevor ein Angebot von denen kam, hatte ich schon 5 Bewerbungen draussen. Die mussten mir nicht sagen was ich zu machen habe.


Wenn du durch Krankheit oder Schicksalschläge auf das Jobcenter angewiesen bist, dann siehst du das vielleicht etwas anders.

Ich war in meinem Leben einmal auf Alg I angewiesen und hatte damals (ist 10 Jahre her) auch viel Elan am Anfang. Aber es kann auch zermürben, weil das Arbeitsamt Arbeitslosigkeit verwaltet. Unbrauchbare Stellenanzeigen, bürokratisch umständlich. Eigeninitiative war das A und O. Ich konnte durchaus auch noch Sachen ablehnen, die mich echt wahnsinnig gemacht hätten. Mini-Befristung, dafür wegziehen usw.

Ich war auch nicht ortsgebunden, muss keine kranken Familienangehörigen pflegen und bin recht flexibel. Damals war ich auch noch recht jung.

Rutscht man erst mal in Hartz IV, dann wird es deutlich schwieriger. Das ist mir zum Glück nicht passiert. Und ich habe jetzt auch eine feste Vollzeitstelle.

Ich sage ja, dass man selbständig Bewerbungen schreibt, dafür Prämien finde ich unsinnig. Kürzen von 100% vom Grundbedarf zum Leben finde ich schon menschenverachtend.
Eine Mitte, mit der man leben kann, ist sinnvoll. Und das Urteil ist ein Anfang. Das System ist zermürbend, unfair und gehört aus meiner Sicht abgeschafft. Die Leute zwingen, in irgendeinem Bereich zu arbeiten, der für sie nicht geeignet ist, ist vollkommen unsinnig. Und Bestrafen ist widersinnig.
 
...und das sind dann genau die, die sich darüber beschweren wenn das Jobcenter Auflagen macht oder zum Termingespräch bittet.

Sind wir mal ehrlich: Es ist doch direkt etwas faul wenn man überhaupt auf Hilfestellung vom Jobcenter angewiesen ist. Die beiden Male in denen ich in meinem Leben dort vorstellig wurde, war nur formal. Mit meiner Jobsuche hatten die nichts zu tun. Bevor ein Angebot von denen kam, hatte ich schon 5 Bewerbungen draussen. Die mussten mir nicht sagen was ich zu machen habe.

Soso, du wurdest formal beim Jobcenter vorstellig ... Interessant, das bedeutet also, du hast mindestens ein komplettes Jahr lang Arbeitslosengeld 1 bezogen, wo du genau das gemacht hast, was du anprangerst. Findest du das nicht vielleicht ein bisschen überheblich, sich dann so darstellen zu wollen, als wärst du der Checker schlechthin, wo du nach deiner Info hier ein Jahr ein fauler Arbeitsloser warst?

Aber das sind offensichtlich nur Detailfragen für dich, hm?

Das Urteil, um das es hier geht hat nur eines gemacht und das ist folgendes:

Das soziale Sicherungssystem wieder so hergestellt wie es vor der Einführung von Hartz IV gegolten hat. Da gab es auch nur eine maximale Sanktion von 30% und ebenso waren Totalsanktionen in sehr eng gestecktem Rahmen möglich und sind es jetzt auch noch, nur eben halt wie vor der Einführung von Hartz IV.

Ich bezweilfe ganz stark, dass du irgendetwas bei dem Urteil verstanden oder kapiert hast. Wir leben hier in einem Sozialstaat, falls es dir nicht aufgefallen sein sollte.

Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber am Ende bleibt es dabei, dass du ein Pseudoinformierter Mensch bist, der gerne pauschalisiert und bei näherer Betrachtung doch keine Ahnung davon hat. Lieber Stammtischparolen zum besten geben nach Bildmanier, nichts wirklich kapieren oder gar hinterfragen (nicht einmal sich selbst) und dann auf den Tisch hauen wollen und das ohne Substanz.
 
Wer bei der Jobsuche auf das Jobcenter wartet, kann lange warten 😉

Welche Hilfe erwartet man denn auch? Die meisten Jobs sind in Zeitungen und Online ausgeschrieben. Das findet man selbst. Und auch sollte man selber wissen, was man kann und will.

Ich war genau EINMAL als Kunde beim Jobcenter bzw. damals beim Arbeitsamt, ich war 18, kurz vorm Abi und suchte schon mal einen Job. Das war die mieseste Berufsberatung, die ich mir vorstellen konnte.

Kein Mitarbeiter aus dem Jobcenter hat die Zeit sich lange pro Kunde aufzuhalten. Entsprechend kurz wird beraten und schnell wird beurteilt. Kommt jemand nicht zum Termin oder bringt nicht die geforderten Bewerbungen bzw. die geforderte Mitwirkung wird direkt gekürzt.

Das ist ein "Service", den nur noch die Telekom Hotline schlechter macht.... 🙄

Aber dadurch entsteht eben auch die Unzufriedenheit. Der Hilfesuchende erwartet Zeit und aktive Unterstützung, die er aber kaum kriegt.
Meine Mutter bekommt zb Hartz 4, bewohnt aber Eigentum. Ist ihre Heizung defekt, lautet die Standard Antwort: "Für Heizungsreparaturen ist ihr Vermieter zuständig". Das Jobcenter antwortet nicht so, weil es bös ist, sondern weil der zuständige Mitarbeiter 50 Anfragen der Art am Tag hat und in 48 Fällen die Standardantwort zieht.

Beim letzten Schaden hat meine Mutter meinen Hinweis beherzigt und direkt darauf hingewiesen, dass sie Eigentum hat. Klar steht das auch in ihrer Akte, aber da schaut eben der Sachbearbeiter nicht immer rein....

Das Jobcenter ist entgegen jeder Wortmalerei kein Servicecenter mit Kuschelecke. Primär hat der Hilfesuchende eine Bringpflicht. Macht er nicht hinreichend mit, wird gekürzt.
 
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