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Allgemeine Gesellschaftskritik / soziale Pornographie

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@dagoa
Bspw. in Katalonien und im Baskenland zwischen Juli 1936 und April 1939! Du kapierst es wohl echt nicht, oder? Wenn du keine Ahnung von Anarchie hast (- welche EXTREME Selbstverantwortung voraussetzt! -) und lediglich gegen dein (linkes?) Feindbild wettern willst, such dir bitte endlich einen anderen Thread, denn hilfreich sind deine geistlosen Angriffe wirklich nicht!! Und beleidigende Unterstellungen sind es übrigens ebensowenig! Mach dich mal schlau und entschuldige dich für deine dummen Sprüche - oder begieb dich mit deinen Hasstiraden (gegen einen dir völlig unbekannten, hilfesuchenden Anarchisten) bitte woanders hin. Andernfalls melde ich dich!

@kasiopaja
>wer bestimmt, welcher Depp für alle anderen ackern muss und wer sich auf die faule Haut legen darf?< - Jeder macht, was er (am besten) kann, um der Gemeinschaft zu helfen: „Jedermann nach seinen Fähigkeiten, jedermann nach seinen Bedürfnissen“! Natürlich gibt es Absprachen darüber, wo Arbeit gebraucht wird und wer, was am besten kann: Anarchie bedeutet keineswegs Chaos oder Unordnung - und das ein jeder immer nur tut, was er gerade machen will, ist ebenfalls nicht gesagt: bei der Ernte muss jeder mitanpacken - und falls man sich gegen ein faschistoides Umfeld verteidigen muss, dann muss man das eben halt. Von >Wunschkonzert< ist in einer Anarchie nicht die Rede - Aber nach der Pfeife reicher Machthaber tanzen, muss ebenfalls niemand. Stattdessen haben alle ein Mitspracherecht in ihrer auserwählten, selbstorganisierten Gemeinde. Wie gesagt: macht euch einfach mal selber schlau, denn mich lediglich beleidigen zu wollen, bloß weil ich anders denke, hilft mir definitiv nicht weiter!
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Daryus,

zu einer deiner Fragen "Was ergibt Sinn in meiner Situation?"


Ich sehe da die 2 Möglichkeiten:

1. Sich zu arrangieren
2. Etwas tun

Ist es in deiner Situation sinnvoll, sich zu arrangieren? Ich schätze, das kannst nur du beantworten wobei ich mir vorstellen könnte, dass sich zu arrangieren nicht sehr befriedigend für dich wäre- je nachdem wie deine Prioritäten aussehen.

Die nächste Frage wäre, was kann man tun und wieviel Zeit möchte ich darin investieren.

Ich hab hier sinngemäß gelesen "raus aufs Meer und da seine Gemeinschaft gründen". An sowas musste ich auch spontan denken wobei ich mich grad frage ob es mittlerweile überhaupt noch ein Fleckchen Erde gibt, auf das niemand irgendwo Anspruch erhebt.
 
Ach ja, Andreas: Du solltest etwas gründlicher lesen, bevor du schreibst: Ich KANN inzwischen klar beweisen, dass es eine Intrige gegen mich gab, etc. - das Ganze gilt laut unserer Gesetzgebung bloß leider schon als "verjährt".

Weil ihr hier ständig bloß auf mich (als Feindbild) losgeht, anstatt ernsthaft helfen zu wollen, finde ich ohnehin, dass ihr fortan lieber den Thread wechseln solltet: Der Sinn und Zweck von "Hilferuf" ist es nämlich sicherlich nicht, seine Gesprächspartner zu beleidigen, nur weil sie andere politische Ansichten vertreten... ...oder seh ich das etwa falsch?

Ich kann nicht erkennen wo ich oder ein anderer dich in diesem Thread beleidigt haben soll.

Ich glaube dir auch, dass dir übel mitgespielt wurde und ich widerspreche auch nicht per se deiner Gesellschaftskritik. Hättest du andere Beiträge von mir gelesen, wüsstest du, dass ich durchaus auch Kritik anbringe, zB zuletzt in ökologischer Hinsicht.

Der Sinn des Hilferuf-Forums ist es in persönlichen Situationen Hilfe zu leisten.
Dir muss klar sein, dass wenn du eine politische/gesellschaftliche Diskussion aufmachst aller "Anarchie ist besser", du natürlich auch Gegenstimmen bekommst. Dass Menschen in einer Anarchie friedlich zusammenleben könnten und sich keine Ordnungssysteme ausbilden würden, ist meiner Meinung nach pures Wunschdenken.

Da es aber dein Thread ist, bin ich natürlich gerne bereit diesen zu verlassen.
 
Oh mann, was für eine total naive Denkweise...

"Anarchist", "Misanthrop", je ne ist klar... 🙄 Vielleicht mal zur Abwechslung back to reality?

Klar, es gibt überall Missstände - aber bitte hört endlich auf, so zu tun, als könne man in DE nicht mehr leben.

Wir haben sehr wohl Rechte und rechtliche Institutionen.
Du hast Ansprüche, die du durchsetzen kannst? Dann musst du dich selbst drum kümmern!

Zum TE: du willst "echte Gerechtigkeit" - einfach mal Strafgesetzbuch aufschlagen und lesen.

Übrigens, es gibt Dinge, die nennen sich "Verträge"... beim nächsten Mal, wenn du jemandem etwas leihst (Leihvertrag), davor absichern und nicht sich dumm anstellen und dann später auf die Justiz schieben.
Dummheit und Naivität im Rechtsverkehr werden leider nicht grenzenlos vom Staat geschützt.

Die Aussage mit dem "Wem gehört Luft, Wasser, Wohnen etc."

Ernsthaft? Dann schlaf doch im Wald und trink Regenwasser.
Es soll bitte alles vernünftig bereitgestellt werden, aber entlohnen? Nein?!
Und dass man fürs Atmen Steuern zahlen muss, ist mir auch noch nicht bekannt.
 
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@Keep Going
Vielen Dank, Keep Going. Du hast das Problem gut zusamengefasst: Seit Christiania praktisch wieder unter dänischer Regierungsgewalt steht, gibt es nahezu nirgendwo mehr ansatzweise so etwas wie echte Anarchie. Selbst auf dem offenen Weltmeer, dass früher als gesetzesfreier Raum bekannt war, gelten inzwischen internationale Gesetze - und sobald man es irgendwo schafft, mit harter Gemeinschaftsarbeit autark zusammenzuleben, tut man dies indirekt immer auf dem Hoheitsgebiet von jemandem anders, der dir seine (starre) Gesetzesvorstellung jederzeit wieder aufzwingen kann, sobald er es will. Und würde man es erneut schaffen, auf einem zuvor gekauften oder eroberten Gebiet Anarchie auszurufen, so zöge dies automatisch Verbrecher und A********* an. Selbst WENN man es dann schaffen würde, mit einer aufgeklärten Gemeinschaft friedlich ohne Herrschertum (oder Währungsform) zusammenzuleben, dürfte dies ziemlich schnell als Problem von den Machthabern im Umfeld betrachtet werden, welche durch ein Anwerfen ihrer Propaganda-Maschinerie schnell mal für militante Angriffe sorgen könnten - und das lezte, was ein Anarchist gut brauchen kann, ist Waffengewalt.
Wer sich mit dem hier herrschenden Unrecht einfach abfindet, trägt selbst zu dessen Fortbestand (oder Sieg) bei - aber es unabhängig davon, irgendwo anders besser zu machen, scheint ebenfalls nicht mehr möglich zu sein. Was also bleibt einem da noch übrig, wenn man Selbstmord (und Selbstjustiz) eigentlich gerne vermeiden würde?? Es ist nett, dass du im Gegensatz zu den anderen hier, wenigstens mit darüber nachdenkst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielen Dank, Keep Going. Du hast das Problem gut zusamengefasst: Seit Christiania praktisch wieder unter dänischer Regierungsgewalt steht, gibt es nahezu nirgendwo mehr ansatzweise so etwas wie echte Anarchie. Selbst auf dem offenen Weltmeer, dass früher als gesetzesfreier Raum bekannt war, gelten inzwischen internationale Gesetze - und sobald man es irgendwo schafft, mit harter Gemeinschaftsarbeit autark zusammenzuleben, tut man dies indirekt immer auf dem Hoheitsgebiet von jemandem anders, der dir seine (starre) Gesetzesvorstellung jederzeit wieder aufzwingen kann, sobald er es will. Und würde man es erneut schaffen, auf einem zuvor gekauften oder eroberten Gebiet Anarchie auszurufen, so zöge dies automatisch Verbrecher und A********* an. Selbst WENN man es dann schaffen würde, mit einer aufgeklärten Gemeinschaft friedlich ohne Herrschertum (oder Währungsform) zusammenzuleben, dürfte dies ziemlich schnell als Problem von den Machthabern im Umfeld betrachtet werden, welche durch ein Anwerfen ihrer Propaganda-Maschinerie schnell mal für militante Angriffe sorgen könnten - und das leztzte, was ein Anarchist gut brauchen kann, ist Waffengewalt.
Wer sich mit dem hier herrschenden Unrecht einfach abfindet, trägt selbst zu dessen Fortbestand (oder Sieg) bei - aber es unabhängig davon, irgendwo anders besser zu machen, scheint ebenfalls nicht mehr möglich zu sein. Was also bleibt einem da noch übrig, wenn man Selbstmord (und Selbstjustiz) eigentlich gerne vermeiden würde?? Es ist nett, dass du im Gegensatz zu den anderen hier, wenigstens mit darüber nachdenkst!

Wieso? Willst auf dem Atlantik ein Haus bauen oder wieso juckt dich das jetzt so, dass es dort internationale Gesetze und Hoheitsgebiete gibt? Zumal Hohe See ja keinem "gehört".

Anarchie so wie du es dir vorstellst, wird nie funktionieren. Es wird immer jemanden geben, der leitet und geleitet wird. Es werden immer Regeln und Richtlinien benötigt werden, grenzenlose Selbstjustiz würde irgendwann dazu führen, dass sich die Menschen gegenseitig auslöschen.
 
@dagoa
Bspw. in Katalonien und im Baskenland zwischen Juli 1936 und April 1939! Du kapierst es wohl echt nicht, oder? Wenn du keine Ahnung von Anarchie hast (- welche EXTREME Selbstverantwortung voraussetzt! -)

An Deiner EXTREMEN Selbstverantwortung mangelt es vielen heutigen selbsternannten Anarchisten häufig, die meisten streben wirklich nur ein simples Leben an, in dem man möglichst ohne eigene große Leistung ein gutes Leben hat. Die typischen BGE-Befürworter, die keine Hemmungen hätten, von dem System zu leben, das sie aus vollem Herzen ablehnen.

Zu dem genannten Beispiel erzählt Wikipedia in einem ausführlichen Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Anarchismus_in_Spanien :

rein überflugmäßig handelt es sich um den speziell spanischen Weg von Aufklärung und Emanzipation von der früher "gottgewollten" Herrschaft von Adel und sich bildender Großindustrie
(weniger dem Klerus, der sehr lange seine Machtposition in Spanien innehatte - siehe der systematische organisierte Kinderraub in der Franco-Diktatur und auch danach noch, in den die Kirche schwer verwickelt war)

(einen Weg in die Moderne, den jeder europäische Staat auf seine eigene Weise durchlebte, die Franzosen mit ihrer Revolution ("Kopf ab!"), die Deutschen in Etappen mit Bildung eines großen Staates aus den früheren Fürstentümern und der langsamen demokratischen Entwicklung durch zwei Weltkriege hindurch etc.,)

hier also spanientypisch über den Anarchismus, weil der, wie der Artikel weiter unten sagt, in der überwiegend ländlichen Bevölkerung maximalen Widerhall fand.

Wenn man sich aber die Unmenge an geschilderten Auseinandersetzungen anschaut, hat sich dieser Anarchismus in erster Linie über seine "Feinde" definiert, weniger über seine Leistungen ("Revolution von 1936" und ganz unten, "Feminismus").

Daß sich Menschen bei Druck von außen zusammenschließen und zu Höchstleistungen fähig sind ist nichts ungewöhnliches und keine spezielle Errungenschaft des Anarchismus,
die Probleme entstehen immer dann, sobald der Druck von außen wegfällt.
Denn dann beginnt sich jeder wieder zu fragen, was für ihn persönlich drin ist, wie die Gegenleistungen für seine Leistung aussehen, man beginnt sich wieder mit anderen zu vergleichen ... und der Mensch ist nun mal von Natur aus egoistisch und möchte gern etwas mehr, haben oder sein, als sein Nachbar. Und dann zerfällt das System, zuerst schleichend, später lawinenartig. Aus dem "Miteinander" wird wieder ein "Gegeneinander", und erneut werden manche Tiere gleicher als andere, erhebt sich eine neue Oberschicht, egal welchen Namen sie sich gibt.

In Spanien wurde die Anarchistenbewegung unter Franco unterdrückt, z. T. niedergeschlagen oder z. T. in legale Gewerkschaften integriert (vermutlich wenn sie dem diktatorischen System nützlich erschienen) - siehe "Heute" -

da aber die gesellschaftlichen Verhältnisse auch in Spanien inzwischen wieder ganz andere sind als 1978 oder 1939,

und obendrein der technologische Fortschritt in Europa deftig angezogen hat und "Verbesserungen" nach Graswurzeltaktik heute nicht mehr so einfach machbar sind wie damals in den Landwirtschaftskommunen und Fabriken ("Rüstungsindustrie", Zulieferer für den 2. Weltkrieg!),
hat die Bewegung es heute nicht mehr so einfach wie in früheren Zeiten. Die Hausbesetzer werden zitiert, die vom totalen Crash der Immobilienblase in Spanien vor etlichen Jahren profitieren, die aber mehr in Richtung jugendliches Revoluzzertum gehen, zu viel Jugendarbeitslosigkeit, miese Zukunftaussichten ... nur Anarchisten der aktuellen Umstände wegen, aber nicht weil sie von der generellen Richtigkeit überzeugt wären.
 
An Deiner EXTREMEN Selbstverantwortung mangelt es vielen heutigen selbsternannten Anarchisten häufig, die meisten streben wirklich nur ein simples Leben an, in dem man möglichst ohne eigene große Leistung ein gutes Leben hat. Die typischen BGE-Befürworter, die keine Hemmungen hätten, von dem System zu leben, das sie aus vollem Herzen ablehnen.

Das wäre jetzt aber extrem peinlich wenn er tatsächlich vom Staat leben würde. 😀
 
@masi
Ich war schon lang vor dem Betrug (und privatem Justizskandal) ein Surrealist / Anarchist - aber du hast natürlich völlig Recht: Bei einem Hass gegen die Menschheit und deren Verhaltensweisen darf man sich selber nicht ausklammern, solange man es nicht ernsthaft besser macht. Um letzteres (im Einklang mit der Natur) tun zu können, suche ich ja (u.a. hier) nach Möglichkeiten dazu - denn ganz alleine in einen Urwald zu ziehen, welcher bereits von irgendeinem Großkapitalisten als abholzbares Hoheitsgebiet betrachtet wird, ist ziemlich hart und verändert an den allgemein herrschenden Missständen sehr wenig. Danke aber dafür, dass du wenigstens nicht bloß auf mir rumhakst!!

@dagoa
Schön, dass du dich endlich mal etwas informiert hast, bevor du einfach nur Kontra gibst! Da du jetzt schon mehrfach die Farm der Tiere zitiert hast: ist dir klar, dass auch Orwell auf der Seite der Anarchisten kämpfte, bevor er >1984< und >Animal Farm< schrieb?? Würdest du ihn ebenfalls als Sozial-Schmarotzer bezeichnen wollen? Fang echt mal an, dich zu entschuldigen - oder wechsele den Thread!

Was >An Deiner EXTREMEN Selbstverantwortung mangelt es vielen heutigen selbsternannten Anarchisten häufig, die meisten streben wirklich nur ein simples Leben an, in dem man möglichst ohne eigene große Leistung ein gutes Leben hat. Die typischen BGE-Befürworter, die keine Hemmungen hätten, von dem System zu leben, das sie aus vollem Herzen ablehnen.< - Nun, was das betrifft, muss ich dir Recht geben: Es ist wirklich erschreckend, was sich heutzutage alles Anarchist nennen darf, ohne die leisete Selbstverantwortung an den Tag zu legen. Mit den Ansätzen der C.N.T. und F.A.I. hatte dies jedoch nahezu gar nichts zu tun. Auch was die Notlage angeht, gebe ich dir selbstverständlich Recht: Solange es den meisten Leuten hier noch halbwegs gut geht, wird sich am etablierten Irrsinn sicherlich nichts groß verändern. Die ewig treuen C.D.U. Wähler beweisen derartiges zur Genüge. Doch ohne Revolutionen, wie bspw. die französische, hätten wir nicht mal die Meinungsfreiheit herausgeboxt - und ich könnte Kritiken wie diese hier, nicht mal gefahrlos niederschreiben. Ich korrigiere mich daher: Mit einer aufgeklärten, vernunftbegabten Bevölkerung, (wie man sie heutzutage leider vergeblich sucht), funktioniert Anarchie durchaus!

@Fadi
Nein, ich lebe selbstverständlich nicht >vom Staat< oder >(A)sozialen Institutionen< wie bspw. dem Arbeitsamt! Tatsächlich würde ich lieber unter Brücken verhungern, als Brot von der Caritas oder der Sozialhilfe anzunehmen.
Wenn du etwas gründlicher lesen würdest, wüsstest du bereits, dass ich sogar Selbstmord und (moralisch rechtfertigbare) Seltbsjustiz vorzuziehen gedenke. Anbei: wenn du lediglich gegen Anarchie wettern willst, geh lieber auf eine rechtsradikale Seite: Du bist hier nämlich bei >Hilferuf<!
 
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