Andreas900
Sehr aktives Mitglied
Ich habe heute den jahresrückblick mit harald schmidt und gregor gysi gesehen.
Thema war insbesondere auch Politik und GroKo.
Auch wenn ich kein Fan von Gysi, hat der doch im vergleich zu einigen anderen verstanden, dass Meckern alleine nicht hilft. Insgesamt ansonsten ein amüsanter kurzer Auftritt der beiden alten Herren, sicher auch bei Youtube abrufbar.
Die neue GroKo lautet nach aktuellen Umfragen CDU/Grüne tönte es.
Interessant am Meckern finde ich, dass meist die größten Ungerechtigkeiten gar nicht benannt werden. Es ist oft viel leichter sich auf Minderheiten oder klar abgrenzbare Grüppchen zu beziehen und die großen Missstände als naturgegeben hinzunehmen.
Mein Gott, was haben wir damals auf Schlecker geschimpft, die mit Leiharbeit Arbeitskräfte systematisch ausgebeutet haben. Die Caritas machte lange Zeit genau das gleiche aber das wurde lange nicht kritisiert, weil die Caritas sind ja die "Guten" - außerdem gab es bei der Caritas ja noch einen Bonus: Gotteslohn 🙄
Ja die Beamten - das muss man das gegen tun. Kann ja nicht angehen, dass Beamte ausreichend Pension bekommen! Hallo? Seit 1990 ist die Wirtschaft um ein Drittel gewachsen. Die Reallöhne der Arbeitnehmer konnten da nicht annähernd mithalten. Sie sind kaum nennenswert gewachsen, haben in manchen Jahren sogar stagniert. Wo also ist das zusätzlich erwirtschaftete Geld geblieben? Bei den Beamten nicht.
Den Zugewinn haben sich die oberen zehn Prozent beinahe komplett gesichert, genau genommen nur die oberen vier bis fünf Prozent: die Eigentümer der Unternehmen und ihre treuesten und teuersten Angestellten, die Topmanager. Die Deutschen erlebten eine gewaltige Umverteilung aus der Mitte nach ganz oben. Noch 1970 besaßen die reichsten 10 Prozent etwa 40 Prozent des gesamten Vermögens. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ihr Anteil inzwischen jedoch auf fast 70 Prozent angewachsen.
Nun könnte man meinen, die Menschen würden gegen diese "Reichen" aufstehen!? Mitnichten, wir kloppen uns um soziale Umverteilungskämpfe in der Unter- und Mittelschicht.
Wehe jemand hat mehr als Mindestlohn oder gar Erspartes! Das ist dann "sozial ungerecht".
Dann kommen so Slogans wie "Kapitalerträge höher besteuern!", weil es unfair sei, dass Erwerbseinkommen höher als Kapitaleinkommen besteuert würde. Ja ne, super geile Idee, damit sich das Investieren am besten gar nicht mehr lohnt.
Macht ne Vermögenssteuer und lasst die wirklich HOCH anfangen, meinetwegen bei ein paar Millionen. DAS wär mal was!
Lasst den Spitzensteuersatz nicht schon bei 52.000 € enden, sondern erhöht den nochmal bei 100.000 und 500.000 €.
Schafft Leiharbeit ab, entlastet den Mittelstand, macht hartz 4 gerechter, ganz viel wäre denkbar!
Greift da zu, wo 70% des Vermögens ist!
Mein Gott, ich bin doch keinem Menschen aus der Privatwirtschaft neidisch, der mehr verdient als ich. Und auch nicht einem Hartz 4 Empfänger wenn der Morgen 100 € mehr bekommt. Was soll der Neid?
Thema war insbesondere auch Politik und GroKo.
Auch wenn ich kein Fan von Gysi, hat der doch im vergleich zu einigen anderen verstanden, dass Meckern alleine nicht hilft. Insgesamt ansonsten ein amüsanter kurzer Auftritt der beiden alten Herren, sicher auch bei Youtube abrufbar.
Die neue GroKo lautet nach aktuellen Umfragen CDU/Grüne tönte es.
Interessant am Meckern finde ich, dass meist die größten Ungerechtigkeiten gar nicht benannt werden. Es ist oft viel leichter sich auf Minderheiten oder klar abgrenzbare Grüppchen zu beziehen und die großen Missstände als naturgegeben hinzunehmen.
Mein Gott, was haben wir damals auf Schlecker geschimpft, die mit Leiharbeit Arbeitskräfte systematisch ausgebeutet haben. Die Caritas machte lange Zeit genau das gleiche aber das wurde lange nicht kritisiert, weil die Caritas sind ja die "Guten" - außerdem gab es bei der Caritas ja noch einen Bonus: Gotteslohn 🙄
Ja die Beamten - das muss man das gegen tun. Kann ja nicht angehen, dass Beamte ausreichend Pension bekommen! Hallo? Seit 1990 ist die Wirtschaft um ein Drittel gewachsen. Die Reallöhne der Arbeitnehmer konnten da nicht annähernd mithalten. Sie sind kaum nennenswert gewachsen, haben in manchen Jahren sogar stagniert. Wo also ist das zusätzlich erwirtschaftete Geld geblieben? Bei den Beamten nicht.
Den Zugewinn haben sich die oberen zehn Prozent beinahe komplett gesichert, genau genommen nur die oberen vier bis fünf Prozent: die Eigentümer der Unternehmen und ihre treuesten und teuersten Angestellten, die Topmanager. Die Deutschen erlebten eine gewaltige Umverteilung aus der Mitte nach ganz oben. Noch 1970 besaßen die reichsten 10 Prozent etwa 40 Prozent des gesamten Vermögens. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ihr Anteil inzwischen jedoch auf fast 70 Prozent angewachsen.
Nun könnte man meinen, die Menschen würden gegen diese "Reichen" aufstehen!? Mitnichten, wir kloppen uns um soziale Umverteilungskämpfe in der Unter- und Mittelschicht.
Wehe jemand hat mehr als Mindestlohn oder gar Erspartes! Das ist dann "sozial ungerecht".
Dann kommen so Slogans wie "Kapitalerträge höher besteuern!", weil es unfair sei, dass Erwerbseinkommen höher als Kapitaleinkommen besteuert würde. Ja ne, super geile Idee, damit sich das Investieren am besten gar nicht mehr lohnt.
Macht ne Vermögenssteuer und lasst die wirklich HOCH anfangen, meinetwegen bei ein paar Millionen. DAS wär mal was!
Lasst den Spitzensteuersatz nicht schon bei 52.000 € enden, sondern erhöht den nochmal bei 100.000 und 500.000 €.
Schafft Leiharbeit ab, entlastet den Mittelstand, macht hartz 4 gerechter, ganz viel wäre denkbar!
Greift da zu, wo 70% des Vermögens ist!
Mein Gott, ich bin doch keinem Menschen aus der Privatwirtschaft neidisch, der mehr verdient als ich. Und auch nicht einem Hartz 4 Empfänger wenn der Morgen 100 € mehr bekommt. Was soll der Neid?