Die Idee von Merz ist eine unter vielen: Es gibt Leute, die könnten und sollten in Aktien investieren- das ist klar: Darunter könnten dann auch Kleinverdiener sein, aber das ist keine Pauschale Lösung und genauso klang sein Vorschlag in dem Kontext eben. Auch einem Politiker wie Merz sollte klar sein, dass die Politik für so einen Fall mehrere Lösungen anbieten sollte, denn es gibt eben auch leute, die können NICHT in Aktien investieren.
Klar könnte man jetzt sagen. Dann soll derjenige sich halt damit befassen, aber das ist doch unrealistisch: Es gibt und wird immer leute geben, die damit nicht klarkommen. Und für die ist das nichts.
Wer wirklich mit Aktien etwas aufbauen will, muss ein Mindestmaß an Grundwissen darüber mitbringen: Das hat aber zB die 70 Jährige Oma die ihr Leben lang nur Hausfrau war nicht unbedingt und auch eine Putzfrau, die kaum ein Wort Detusch spricht und keinen Pc bedienen kann, wird das vielleicht nicht so leicht hinbekommen. Zumal solchen Leuten dann oft die Zeit fehlt, sich da wirklich einzuarbeiten. Und dann gibt es Leute, die haben einfach kein Händchen für sowas.
Was tun solche Leute dann? Sollen die sich lieber von der Bank zu teuren Fondpaketen überreden lassen, die im Endeffekt nur der Bank was nützen? (Vielleicht war das die Idee von Merz?) Oder sollen die am Ende in dubiose Aktien investieren, die ihnen irgendein "Freund" empfiehlt?
Das Thema Aktien ist eben mitunter auch eine riskante Sache- wenn man sich nicht auskennt.
An Merz stört mich gewaltig, dass er offenbar sehr stark von sich auf andere schließt: Er scheint sich nicht im Klaren darüber zu sein, dass es genug Leute gibt, die eben weder Kohle noch Wissen haben und die eben auf eher sichere und einfach zu durchschauende Anlagen aus sind.
Ich sage Dir: Würde Merzens Idee Schule machen, hätten wir ziemlich schnell eine ganz neue Gruppe armer Menschen: Diejenigen, die ihre Altervorsorge verzockt haben.
Nein, nicht jedem, denn um sinnvoll in Aktien zu investieren ist es erstens nötig Geld zu haben (und seien es eben nur diese 50 Euro) UND !!! man muss sich auch ein wenig auskennen: Und genau da finde ich den Vorschlag von Merz verantwortungslos: Auch ihm muss klar sein, dass es absolut verwerflich ist, jemandem, der sich nicht auskennt, zu raten, seine Altersvorsorge auf Aktien aufzubauen!Merz Idee hätte vermutlich jedem geholfen, der auch nur etwas mehr als Mindestlohn verdient und davon monatlich 50 € zurücklegen kann.
Klar könnte man jetzt sagen. Dann soll derjenige sich halt damit befassen, aber das ist doch unrealistisch: Es gibt und wird immer leute geben, die damit nicht klarkommen. Und für die ist das nichts.
Wer wirklich mit Aktien etwas aufbauen will, muss ein Mindestmaß an Grundwissen darüber mitbringen: Das hat aber zB die 70 Jährige Oma die ihr Leben lang nur Hausfrau war nicht unbedingt und auch eine Putzfrau, die kaum ein Wort Detusch spricht und keinen Pc bedienen kann, wird das vielleicht nicht so leicht hinbekommen. Zumal solchen Leuten dann oft die Zeit fehlt, sich da wirklich einzuarbeiten. Und dann gibt es Leute, die haben einfach kein Händchen für sowas.
Was tun solche Leute dann? Sollen die sich lieber von der Bank zu teuren Fondpaketen überreden lassen, die im Endeffekt nur der Bank was nützen? (Vielleicht war das die Idee von Merz?) Oder sollen die am Ende in dubiose Aktien investieren, die ihnen irgendein "Freund" empfiehlt?
Das Thema Aktien ist eben mitunter auch eine riskante Sache- wenn man sich nicht auskennt.
An Merz stört mich gewaltig, dass er offenbar sehr stark von sich auf andere schließt: Er scheint sich nicht im Klaren darüber zu sein, dass es genug Leute gibt, die eben weder Kohle noch Wissen haben und die eben auf eher sichere und einfach zu durchschauende Anlagen aus sind.
Ich sage Dir: Würde Merzens Idee Schule machen, hätten wir ziemlich schnell eine ganz neue Gruppe armer Menschen: Diejenigen, die ihre Altervorsorge verzockt haben.