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[h=2]Mit diesem Plan will von der Leyen den Waffen- und Personalmangel bei der Bundeswehr beseitigen[/h] Der Verteidigungsetat soll bis 2023 auf 60 Milliarden Euro anwachsen. Damit stünde der Bundeswehr deutlich mehr Geld zur Verfügung – die Mangelwirtschaft soll beendet werden.

https://www.handelsblatt.com/politi...E6k&ticket=ST-142970-ayGKwF766UNR914doceW-ap6

Aber für die Rente ist angeblich kein Geld da? Oder werden doch neue Arbeitsplätze für die Rentner geschaffen?Als siebzigjähriger nochmal einen Panzer steuern..... 🙄
 
Die Woche kam eine Sendung über Beamte.

Bis 2030 gehen 1, 5 Millionen Beamte in Pension.

Wo kann man uns noch Geld wegnehmen um die Beamten bezahlen zu können?!

48 Prozent Rente bekommen wir dann nicht mehr, wir müssen ja die 70 Prozent der vielen zukünftigen pensionäre von unserer eh mickrigen rente bezahlen!

80 Prozent der Deutschen wollen das beamtentum bis auf Polizei, Gericht... abschaffen.

Warum passiert nichts gegen diese unglaubliche soziale Ungerechtigkeit ?!

Wer soll das bezahlen?!
 
Die Woche kam eine Sendung über Beamte.

Bis 2030 gehen 1, 5 Millionen Beamte in Pension.

Wo kann man uns noch Geld wegnehmen um die Beamten bezahlen zu können?!

48 Prozent Rente bekommen wir dann nicht mehr, wir müssen ja die 70 Prozent der vielen zukünftigen pensionäre von unserer eh mickrigen rente bezahlen!

80 Prozent der Deutschen wollen das beamtentum bis auf Polizei, Gericht... abschaffen.

Warum passiert nichts gegen diese unglaubliche soziale Ungerechtigkeit ?!

Wer soll das bezahlen?!

Da mache dir keine Sorgen!
Die Beamten haben durch Lohnverzicht für sich selbst gezahlt und zahlen mit ihrer vollen Besteuerung ihrer Pensionen auch für Dich mit!

Ich sehe da also absolut keine soziale Ungerechtigkeit, außer einer anhaltenden Neiddiskussion gegen Leistungsträger der Gesellschaft.

Und dir ist schon klar, ne wahrscheinlich nicht, dass die Entbeamtung exorbitant teurer für die Gesellschaft würde.
Und Fakt ist auch, weil eben sooo viiiel Geld nicht verdient wird, dass es erheblichen Nachwuchsmangel bzw. vielfach nur unqualifizierte Bewerber gibt, die früheren Anforderungen an das Amt nicht mehr gerecht werden.
Die gehen nämlich in gut bezahlte Jobs in die Wirtschaft!

80 Prozent der Deutschen wollen das beamtentum bis auf Polizei, Gericht... abschaffen.

Jow!
Welche Beamten sollen das denn sein, die nicht in diesen Sparten wären?
Und im Vergleich, Beamte zu öffentlich Bediensteten, verdienen die Beamten eh viel weniger Geld.

Also meine Folgerung: 80% der Deutschen wissen halt nicht so viel über das Berufsbeamtentum...
So einfach ist es erklärt!

Ja man kann ja auch privatisieren...
England machte es teilweise rückgängig, weil es lebensgefährlich wurde.
 
Ich habe jetzt aus Interesse mal eine ungefähre Zahl eingeholt: sagenhafte ca. 2,90 Euro stehen an Budget für ein Kind pro Tag für Essen zur Verfügung - Getränke und Brotzeit mit inbegriffen, also nicht nur ein Mittagessen (als Getränke haben wir Tee und ab und zu Saft oder Milch - und immer gibt es Leitungswasser). Also für die Ganztagsbetreuung für Kinder, die aus sehr schwierigen Familienverhältnissen kommen oder aus sehr armen Familien. Der Witz: von der Portionsgröße, die jedem Kind zugestanden wird, wird für einen Jugendlichen genauso viel berechnet, wie für den Erstklässler.

Und da sollst du jetzt den 14-jährigen Jungen, der isst wie ein Scheunendrescher, genauso gesund und vielseitig ernähren wie das Kind aus der 1. Klasse. :schulterzucken:

Während die Kosten für die Diäten und den Bundestag an sich immer weiter steigen:

https://www.faz.net/aktuell/politik...t-2019-fast-eine-milliarde-euro-15826881.html

Ich frage mich immer, wie man auf die Idee kommt, so etwas zu vergleichen?
Solltest du nicht in deine Überlegungen mit einbeziehen, dass ein Kind Vater und Mutter hat, welche für das Kind sorgen und bezahlen müssten?

Die angegebenen Sätze sind reine Rechenwerte, die angesetzt werden.
Wie man das Geld in der Familie verteilt, ob neueste Smartphone z.B. wichtiger sind, Computerspiele usw. Das bleibt der jeweiligen Bedarfsgemeinschaft selbst überlassen.

Aber ich sah auch einen Film...
Wo zwei arbeitsfähigen Menschen, in Serie Kinder bekamen.
Diese Kinder in Pflegefamilien kamen (sehr teuer) und die beiden Herrschaften nicht einmal ansatzweise bereit waren, zu arbeiten.
 
Die Woche kam eine Sendung über Beamte.

Bis 2030 gehen 1, 5 Millionen Beamte in Pension.

Wo kann man uns noch Geld wegnehmen um die Beamten bezahlen zu können?!

48 Prozent Rente bekommen wir dann nicht mehr, wir müssen ja die 70 Prozent der vielen zukünftigen pensionäre von unserer eh mickrigen rente bezahlen!

80 Prozent der Deutschen wollen das beamtentum bis auf Polizei, Gericht... abschaffen.

Warum passiert nichts gegen diese unglaubliche soziale Ungerechtigkeit ?!

Wer soll das bezahlen?!
Das Problem ist ja nicht das Beamtensystem an sich (das hat ja auch Vorteile: Nicht nur für den Beamten sondenr für alle), sondern dass Beamten nicht in gleicher Weise in die Sozialabgaben eingebunden werden wie alle anderen.
Was hindert den Staat zB daran, Beamten genauso in die Rentenkasse zahlen zu lassen (und nicht über "Umwege"), wie Angestellte und was hindert den Staat daran, Beamten genauso gesetzlich versichern zu lassen, wie Angestellte?

Gerade das mit der Versicherung ist doch absurd: Wieso werden ausgerechnet staatliche Beamten PRIVAT versichert? Dazu gibt es keinen logischen Grund: Doch einen: Es ist einzig und allein eine staatliche Subveniton der privaten Kassen: Der Staat garantiert den Kassen sozusagen einen Kundenstamm, den sie sich nicht durch Leistung erobern müssen.
Welches privatwirtschaftliche Unternehmen hat diesen Luxus schon, dass der Staat die Kunden quasi zwangsweise zu Kunden macht? Sehr praktisch für die Kassen, denn so sind sie nicht dem Wettbewerb unterworfen, dem sie sonst als freie Firma unterworfen wären und müssten ihre Kunden durch attraktive Angebote überzeugen. Und genau deswegen können die Privaten Kassen weiter so wirtschaften wie bisher und deswegen haben wir ja letztlich die Zweiklassenmedizin, unter der wir dann am Ende alle leiden.

SOLCHE Ungerechtigkeiten gehören abgeschafft: Das Beamtensystem an sich wäre da nicht das Problem!
Aber da hat Vater Staat offenbar kein Interesse dran: Und der Bürger anscheinend auch nicht: Sonst würden wir nicht seit gefühlten 100 Jahren von Parteien regiert werden, die an erster Stelle das Wohl der "oberen Zehntausend" sehen: Da "verscheißt" man es sich lieber mit den Bürgern, als mit den Lobbyisten, Managern, Aufsichtsräten und den Kumpels vom Golf Club.:mad::mad::mad:

Aber das ist es, was letztlich WIR gewählt haben- obwohl es ja kein Geheimnis ist, WAS wir da wählen:
Aktuelles Beispiel: Die Union diskutiert gerade darüber, der Dt. Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen: Klar, sowas wie die Umwelthilfe ist ja dort im Weg, wo man großes Geld machen möchte: Wen überraschts? KEINEN! Wer diese Brüder trotzdem wählt, ist dann wirklich selber schuld!
 
Gerade das mit der Versicherung ist doch absurd: Wieso werden ausgerechnet staatliche Beamten PRIVAT versichert?

Ich muss doch immer schmunzeln wenn angedeutet wird, der Staat würde den Beamten etwas schenken 😀 Dass der Staat seine Beamten privat versichert, ist vor allem im Interesse des Staates.

Staat und Beamter stehen in einem gegenseitigem Abhängigkeitsverhältnis. Wird ein Beamter arbeitsunfähig, trägt der Staat trotzdem lebenslang seine Krankenkosten. Es ist für den Staat wichtiger als für jeden anderen Arbeitgeber, dass seine Leute gesund bleiben, AUCH vor dem Hintergrund, dass viele Beamte existenzielle Aufgaben für die Aufrechterhaltung des Staates wahrnehmen.

Kritisieren möchte ich weniger die Privatversicherungen als vielmehr die gesetzliche Versicherung, die auch als Bürgerversicherung für alle eben kein Allheilmittel ist.

Sehen wir nach Frankreich, dort gibt es eine Krankenversicherung für alle:
- Versicherte zahlen die erbrachten Leistungen direkt an den Arzt (wie heute Privatpatienten in Deutschland)
- Patienten bekommen von den Versicherungen dann Beiträge zurück, allerdings nur 70%

Ergebnis ist, dass jeder, der es sich leisten kann eine private Zusatzversicherung schließt und somit eine zwei Klassen-Gesellschaft entsteht. Der Witz ist: Nicht mal die 70% der Leistungen sind durch Krankenkassenbeiträge gegen finanziert. Das System ist unterfinanziert.

Es ist sicherlich eine Überlegung wert, dass auch Topverdiener sich nicht durch eine Privatversicherung von einer sozial gestaffelten gesetzlichen Krankenversicherung "frei kaufen" können.

Ich mahne nur vor der Erwartungshaltung, was dabei raus käme.
Meine private KV als Beamter inklusive Beihilfe kostet den Staat rund 550 €.
Wenn ich gesetzlich versichert wäre, würde dies ca. 350 € kosten.

Was ich damit sagen will?
1. Eine große Finanzspritze für das Versicherungssystem sind nicht die kleinen Beamten, sondern eher Topverdiener, Spitzenbeamte, gut verdienende Selbstständige.
2. Ein alternatives Versicherungssystem (siehe Frankreich) ist nicht automatisch gerechter
3. ein Grundproblem unseres Gesundheitssystem ist die alternde Gesellschaft - und das zahlen wir alle über Steuern, egal ob Angestellter, Beamter, Rentner oder sonstwer.


Ich persönlich könnte mir mit Blick auf 3. vorstellen, das Geld eher über eine sozialere Besteuerung reinzuholen. Warum greift der Spitzensteuersatz schon ab einem jährlichen zu versteuernden Einkommen von 54.950 Euro? Das erreichen doch schon viele Normalos. Das sind netto vielleicht 2.400 € monatlich. Und ab 2.401 € zahle ich dann den gleichen Steuersatz wie jemand der 50.000 € im Monat verdient??? 🙄
 
Ich muss doch immer schmunzeln wenn angedeutet wird, der Staat würde den Beamten etwas schenken 😀 Dass der Staat seine Beamten privat versichert, ist vor allem im Interesse des Staates.

Staat und Beamter stehen in einem gegenseitigem Abhängigkeitsverhältnis. Wird ein Beamter arbeitsunfähig, trägt der Staat trotzdem lebenslang seine Krankenkosten. Es ist für den Staat wichtiger als für jeden anderen Arbeitgeber, dass seine Leute gesund bleiben, AUCH vor dem Hintergrund, dass viele Beamte existenzielle Aufgaben für die Aufrechterhaltung des Staates wahrnehmen.

Da muss ich jetzt wirklich etwas schmunzeln... Du traust den privaten Kassen und dem Staat aber viel zu...
Natürlich ist es im Interesse des STAATES!
Aber sicher nicht aus dem Grund den Du hier nennst und wenn, dann wäre es ja eine Riesenschweinerei: Frei nach dem Motto: Unsere Beamten sind uns mehr wert als unsere Bürger, deswegen sollen die die bessere Medizinische Versorgung kriegen..
ich glaube kaum, dass sich unser Staat in dieser Weise eingestehen würde, dass die gesetzliche Versicherung nichts taugt und er sie deshalb seinen eigenen Leuten nicht zumuten würde😀.
Nein, das ist sicher nicht der Punkt, sondern hier geht es ganz offenbar nur um wirtschaftliche Überlegungen, zumal die Private Versicherung nicht zwangsläufig die bessere medizinische Versorgung (sprich besseren Gesundheitszustand der Versicherungsnehmer) gewährleistet.
Das würde ja bedeuten, dass es bewiesen ist, dass Privatpatienten gesünder sind und das ist ja nicht der Fall (zumindest habe ich nie etwas derartiges gehört: Der Gesundheitszustand scheint sich da nicht groß zu unterscheiden. Es gibt da glaub ich zwar Anhaltspunkte, aber die sind sich nicht ganz klar darüber, ob dieser Aspekt nicht andere Gründe hat: Also eindeutige Beweise, die den Staat ausreichend überzeugen könnten gibt es wohl nicht)

Wäre also ein seltsames Argument, dass der Staat aus Sorge um die Gesundheit seiner Mitarbeiter ihnen die bessere Versorgung zuteil werden lassen würde, wenn noch nicht mal wirklich bewiesen ist, dass die Versorgung besser ist.
Es ist dann wohl eher so, dass der Staat schlicht die Interessen der Privaten Kassen "füttert" (und auch der Pharma- und Ärztelobby).

Die meisten Beamten die ich kenne, WOLLEN übrigens gar nicht so unbedingt privat versichert sein: Das bringt ja auch Nachteile mit sich.
Und für Selbständige usw ist das sowieso eine recht zweischneidige Sache.
Warum zB lässt man den Beamten nicht die Wahl, welche Kasse sie wählen? OK, "offiziell" haben sie die Wahl, jedoch nur auf dem Papier- das wissen wir ja.
(wären die privaten Kassen wirklich so viel besser, würden die Beamten doch sowieso in die privaten Kassen gehen,oder? Dann könnte man ihnen doch ruhig die Wahl lassen, oder?🙄 Dann würde doch niemand freiwillig die "schlechtere" Versorgung nehmen- Wird schon nen Grund haben, warum man sie sozusagen zwingt🙄.)


Wie wäre es denn, die Privatversicherungen- ganz im Sinne einer freien Marktwirtschaft- auch WIRKLICH wie ein Unternehmen der freien Wirtschaft dem allgemeinen Wettbewerb zu unterwerfen? Dann müssten sie die Kunden (auch die Beamten) gewinnen und könnten sich nicht darauf ausruhen, dass Vater Staat schon für Kunden sorgt.

Zudem würde das dazu führen, dass auch die Leistungen der gesetzlichen Kassen völlig neu überdacht werden müssten: Denn dann könnten sich Ärzte ja nicht mehr wie bisher hauptsächlich von den Privaten Patienten finanzieren und die Kassenpatienten nebenher laufen lassen: Dann müssten andere Maßsstäbe her und die scheut man offenbar auch. Lieber alles so lassen und weggucken, wenn was schief läuft.


Es ist sicherlich eine Überlegung wert, dass auch Topverdiener sich nicht durch eine Privatversicherung von einer sozial gestaffelten gesetzlichen Krankenversicherung "frei kaufen" können.
EBEN! Denn auch dieses geld wird im "großen Topf" gebraucht: Das ist ja das Ding mit dem Sozialstaat: Der funktioniert nur, wenn ALLE mitmachen: Wenn sich gerade die bessergestellten da raushalten, bekommen wir die Probleme, die wir ja eben jetzt haben.
Das gleiche gilt für Rente (warum sollen nicht auch selbständige in die Rente einzahlen MÜSSEN) usw.
 
Das Problem ist ja nicht das Beamtensystem an sich (das hat ja auch Vorteile: Nicht nur für den Beamten sondenr für alle), sondern dass Beamten nicht in gleicher Weise in die Sozialabgaben eingebunden werden wie alle anderen.
Was hindert den Staat zB daran, Beamten genauso in die Rentenkasse zahlen zu lassen (und nicht über "Umwege"), wie Angestellte und was hindert den Staat daran, Beamten genauso gesetzlich versichern zu lassen, wie Angestellte?

Das ist einfach beantwortet:
Die viel höheren Kosten für Staat hindern ihn daran.

Und fangen wir mal mit einer Klarstellung an.
Die meist für Beamte gehaltenen Mitarbeiter/innen im Öffentlichen Dienst, sind keine Beamte, sondern Verwaltungsangestellten.
Sie verdienen viel mehr als Beamte.

Beamte können nicht an vielen Sozialabgaben (soweit sie Versicherungsleistungen sind) beteiligt werden, weil sie auch keine Zahlungen daraus erhalten können.
Du zahlst auch keine Autoversicherung, wenn du kein Auto hast, was versichert werden müsste!

Beamte haben teilweise sehr wohl in die Rentenversicherung einbezahlt vor ihrer Verbeamtung.
Allerdings haben sie daraus kaum Vorteile, weil das die Pension kürzt.

Da wir die paritätische Sozialversicherung haben, würde die Aufnahme in die Gesetzlichen Kassen dem Staat die Hälfte der Versicherungsleistung abverlangen. Also weitaus mehr, als der Dienstherr jetzt zahlt.
Zudem stützt der Beamte mit dem 2,3 fachen Satz im Gesundheitswesen das allgemeine Gesundheitswesen.
Es ist also keine echte Privatleistung!
Zumal der Beamte nicht hälftig vom Dienstherrn seine Krankenkosten bezahlt bekommt.
Er zahlt also 2,3-fach, wo du einfach bezahlst und bekommt etwa 15 bis 20% weniger erstattet.
Dazu kommt die Vorausleistung aller Kosten im Gesundheitswesen.
Während der Beamte durchaus tausende € vorauszahlt, zücken du und andere das Kärtchen und gut ist es.

Der Beamte bangt, dass er sein Geld teilweise erstattet bekommt.

Jetzt nehmen wir an, man folgt Deinem Vorschlag.
Der Beamte zahlt alle Versicherungsleistungen der Sozialkassen Rente und Krankenversicherung, wie auch Pflegeversicherung hälftig.
Die andere Hälfte kommt vom Staat... Das möchte ich im Finanzministerium erleben! 🙂

Die Ärzte und Krankenhäuser, Apotheker, Therapeuten usw. werden ihre Honorare kräftig für alle erhöhen müssen!
Also auch für Dich!

Dem Beamten selbst, müsste kräftig die Bruttobesoldung angehoben werden, weil eben sein Anteil bisher schon abgezogen wurde und Bestandteil der gekürzten Besoldung ist.
In der Altersversorgung Pension fiele weitgehend die Besteuerung weg, was weniger Steuereinnahmen bedeuten würde. Dazu bezahlt der Beamte jetzt eh noch eine Art Sonder-Soli.
Und, und, und!

Gerade das mit der Versicherung ist doch absurd: Wieso werden ausgerechnet staatliche Beamten PRIVAT versichert? Dazu gibt es keinen logischen Grund: Doch einen: Es ist einzig und allein eine staatliche Subveniton der privaten Kassen: Der Staat garantiert den Kassen sozusagen einen Kundenstamm, den sie sich nicht durch Leistung erobern müssen.
Auch das ist weitgehend falsch.
Die meisten Beamten sind in Eigeneinrichtungen (Sozialwerke) versichert, wenn überhaupt!
Du vergisst bei deinem Eifer die s.g. "Beihilfe", welche dem Beamten viel Papierkram, jedoch keine Privatkasse abverlangt.
Aber auch das Einreichen von Rechnungen verlangt einem Beamten viel Tarifrecht ab, weil er ansonsten auf vielen Leistungen selbst sitzen bleibt. Er also selbst trägt.

Da würden sicher viele Beamte lieber in eine gesetzliche Kasse wechseln. Denn Vorteile hat der Beamte im Gesundheitswesen kaum.
Daher sind viele Politiker in der gesetzlichen Kasse.

Welches privatwirtschaftliche Unternehmen hat diesen Luxus schon, dass der Staat die Kunden quasi zwangsweise zu Kunden macht? Sehr praktisch für die Kassen, denn so sind sie nicht dem Wettbewerb unterworfen, dem sie sonst als freie Firma unterworfen wären und müssten ihre Kunden durch attraktive Angebote überzeugen. Und genau deswegen können die Privaten Kassen weiter so wirtschaften wie bisher und deswegen haben wir ja letztlich die Zweiklassenmedizin, unter der wir dann am Ende alle leiden.

Ich denke, dass du da einem großen Trugschluss unterliegst. Ich führte es ja aus.
Die Privatkassen, die du im Auge hast, bezahlen dem Arzt noch mehr!
Und je nach Tarif, bezahlt der Versicherte auch sehr viel Beitrag und Eigenanteil.

Was du auch nicht weißt, denn sonst verstehe ich dich nicht, ist, dass man nicht in die Gesetzliche Kasse wechseln darf.
Das würden sicher sehr viele tun!
Das wollte ich erleben, was die anschließend sagen würden, die für die Auflösung von Privatkassen sind!
Wenn sie also anschließend viel mehr Beitrag für die Gesetzliche Kassen zahlen sollen.

Ach ja! Während deine Kinder und Ehepartner beitragsfrei in der GKV versichert sind, ist das beim Beamten nicht so.

SOLCHE Ungerechtigkeiten gehören abgeschafft: Das Beamtensystem an sich wäre da nicht das Problem!
Aber da hat Vater Staat offenbar kein Interesse dran: Und der Bürger anscheinend auch nicht: Sonst würden wir nicht seit gefühlten 100 Jahren von Parteien regiert werden, die an erster Stelle das Wohl der "oberen Zehntausend" sehen: Da "verscheißt" man es sich lieber mit den Bürgern, als mit den Lobbyisten, Managern, Aufsichtsräten und den Kumpels vom Golf Club.

Ich denke, das einfach nur Vorurteile.
Reiche wird es immer geben, seit Adam und Eva an.
Beamte sind nicht reich.

Aber das ist es, was letztlich WIR gewählt haben- obwohl es ja kein Geheimnis ist, WAS wir da wählen:
Aktuelles Beispiel: Die Union diskutiert gerade darüber, der Dt. Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen: Klar, sowas wie die Umwelthilfe ist ja dort im Weg, wo man großes Geld machen möchte: Wen überraschts? KEINEN! Wer diese Brüder trotzdem wählt, ist dann wirklich selber schuld!

Nicht nur die CDU auch die AfD.
Ich habe auch was gegen "Nebenregierungen" im Staat, die nie gewählt wurden, denn die Umwelthilfe finanziert sich millionenschwer aus Abmahnungen. Und lässt sich von ausländischen Firmen finanzieren, die hier ein bisschen Sand ins Getriebe der deutschen Volkswirtschaft streuen.

Weiß jemand die Vorstandsgehälter der Umwelthilfe? 🙂 🙄
Das wäre doch zuerst ein Aufreger!
 
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