Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die neue Groko

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich habe heute den jahresrückblick mit harald schmidt und gregor gysi gesehen.

Thema war insbesondere auch Politik und GroKo.
Auch wenn ich kein Fan von Gysi, hat der doch im vergleich zu einigen anderen verstanden, dass Meckern alleine nicht hilft. Insgesamt ansonsten ein amüsanter kurzer Auftritt der beiden alten Herren, sicher auch bei Youtube abrufbar.
Die neue GroKo lautet nach aktuellen Umfragen CDU/Grüne tönte es.

Interessant am Meckern finde ich, dass meist die größten Ungerechtigkeiten gar nicht benannt werden. Es ist oft viel leichter sich auf Minderheiten oder klar abgrenzbare Grüppchen zu beziehen und die großen Missstände als naturgegeben hinzunehmen.

Mein Gott, was haben wir damals auf Schlecker geschimpft, die mit Leiharbeit Arbeitskräfte systematisch ausgebeutet haben. Die Caritas machte lange Zeit genau das gleiche aber das wurde lange nicht kritisiert, weil die Caritas sind ja die "Guten" - außerdem gab es bei der Caritas ja noch einen Bonus: Gotteslohn 🙄

Ja die Beamten - das muss man das gegen tun. Kann ja nicht angehen, dass Beamte ausreichend Pension bekommen! Hallo? Seit 1990 ist die Wirtschaft um ein Drittel gewachsen. Die Reallöhne der Arbeitnehmer konnten da nicht annähernd mithalten. Sie sind kaum nennenswert gewachsen, haben in manchen Jahren sogar stagniert. Wo also ist das zusätzlich erwirtschaftete Geld geblieben? Bei den Beamten nicht.

Den Zugewinn haben sich die oberen zehn Prozent beinahe komplett gesichert, genau genommen nur die oberen vier bis fünf Prozent: die Eigentümer der Unternehmen und ihre treuesten und teuersten Angestellten, die Topmanager. Die Deutschen erlebten eine gewaltige Umverteilung aus der Mitte nach ganz oben. Noch 1970 besaßen die reichsten 10 Prozent etwa 40 Prozent des gesamten Vermögens. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ihr Anteil inzwischen jedoch auf fast 70 Prozent angewachsen.

Nun könnte man meinen, die Menschen würden gegen diese "Reichen" aufstehen!? Mitnichten, wir kloppen uns um soziale Umverteilungskämpfe in der Unter- und Mittelschicht.

Wehe jemand hat mehr als Mindestlohn oder gar Erspartes! Das ist dann "sozial ungerecht".

Dann kommen so Slogans wie "Kapitalerträge höher besteuern!", weil es unfair sei, dass Erwerbseinkommen höher als Kapitaleinkommen besteuert würde. Ja ne, super geile Idee, damit sich das Investieren am besten gar nicht mehr lohnt.

Macht ne Vermögenssteuer und lasst die wirklich HOCH anfangen, meinetwegen bei ein paar Millionen. DAS wär mal was!
Lasst den Spitzensteuersatz nicht schon bei 52.000 € enden, sondern erhöht den nochmal bei 100.000 und 500.000 €.
Schafft Leiharbeit ab, entlastet den Mittelstand, macht hartz 4 gerechter, ganz viel wäre denkbar!
Greift da zu, wo 70% des Vermögens ist!

Mein Gott, ich bin doch keinem Menschen aus der Privatwirtschaft neidisch, der mehr verdient als ich. Und auch nicht einem Hartz 4 Empfänger wenn der Morgen 100 € mehr bekommt. Was soll der Neid?
 
Ja dazu habe ich auch mal einen Bericht gesehen, diese Topmanager machen dann mit Aktien Cum-Ex oder Cum-Cum-Deals, wobei die ihre Erträge vom Fiskus auch noch absetzen können um noch reicher zu werden.
Das geht recht trickreich vonstatten und funktioniert auch nur mit deutschen Aktien. Ob das illegal ist, ist hier umstritten.

Ein Hartz oder ALG II Empfänger der mal 100 € Verdienst verspätet angibt, landet beim Strafgericht und wird aufgrund von angeblichen Betrug zu einer Geldstrafe (die das ggf. noch übersteigt) verurteilt und muss die 100 E auch der Behörde nachzahlen . Bzw. überhaupt wird diesem (auch wenn er alles richtig angibt) bewusst und nicht zuletzt über die Medien ein schlechtes Gewissen gemacht, die Steuerzahler zahlen ja für ihn, usw.

Was für seltsame Sichtweisen. Ist das politische Schizophrenie ? Ich meine, eine Einsicht, dass da auch mal was falsch gesehen wird, besteht ja scheinbar nicht.

Cum-Cum-Deals haben gesetzliche Schlupflöcher genutzt, waren als genau genommen legal. Aber du hast im Prinzip Recht. Die richtig großen Verstöße kommen immer irgendwie durch.

Schau dir den Diesel Skandal an. Bis heute kaum Konsequenzen, bestenfalls ein paar Umweltprämien, die hinten rum aber nur wieder die Autokäufe ankurbeln sollen.

Aktien, Vermögen und Kapitalanlagen? Statt konsequent Reiche zur Kasse zu bitten, wird darüber diskutiert, ob jemand ab 200 € steuerfreie Erträge danach alles für knapp 50% versteuern muss. Ob der Erbschaftsfreibetrag für Großmutters Häuschen bei 200.000 oder 400.000 liegen soll während Großindustrielle problemlos Milliarden steuerfrei vererben können.

Man darf in Deutschland nichts besteuern was Arbeitsplätze bringt, wohl aber alles und jeden doppelt und dreifach, der auch nur einen Euro mehr als Hartz 4 bekommt 🙄
 
Zudem schreibst du nur Vorurteile und Halbwissen.
Einen Lehrer, der sich 30 Jahre nicht weitergebildet hat, kann es übrigens gar nicht geben!
Weiterbildung sind Pflichtveranstaltungen!
Und Lehrerwechsel werden nicht von der Schule, sondern von vorgesetzten Ämtern beschlossen und angeordnet.
Ach ja halbwissen? Wie wärs, mal den Tonfall ein bißchen anzupassen: Wir sind hier nicht auf dem Bolzplatz und ich bitte um den nötien Respekt, sonst brauchen wir da garnicht weiterzureden: Ich rede normalerweise nicht mit Leuten, die sich nicht respektvoll äußern können! Das muss ich mir echt nicht geben.

Zu Deiner Info. ich selber habe Lehramt studiert und arbeite regelmäßig an div Schulen. Habe mich aber bewusst und freiwillig gegen eine Beamtenlaufbahn entschieden (aus verschiedenen Gründen): Jedoch habe ich durch meine Arbeit, mein Studium, und auch einen Großteil meiner Freunde (die verbeamtete Lehrer sind) durchaus mehr als nur "Halbwissen" (wie Du so herablassend zu urteilen pflegst, ohne mich genauer zu kennen🙄- schon interessant, was Du Dir da für eine Deutungshoheit zutraust- oder bist Du selber Lehrer und siehst regelmäßig Klassenzimmer von innen.)

Dass Schulen den Lehrerwechsel anordnen habe ich nie geschrieben (bitte wieder mal genau lesen, bevor Du zu urteilen beginnst- das Thema hatten wir schon mal!): Aber sie können sehr wohl einen Antrag stellen, dass ein gewisser Lehrer wegversetzt wird. Solche Anträge sind kompliziert und langwierig aber mitunter werden sie genehmigt und dann passiert das, was ich weiter geschrieben habe.
und zu den Weiterbildungen: Warst Du mal auf einer Weiterbildung für Lehrer? hast Du Dir das mal angeschaut? Nein? Dann schreibe DU lieber kein Halbwissen!
Es gibt durchaus Mittel und Wege, diese angeordneten Fortbildungen so gut es geht zu umgehen oder einfach nur abzusitzen (und die werden auch fleissig genützt, denn kaum ein Lehrer- selbst ein motivierter- hat Bock darauf!). Je nach Schule (bzw Schulleitung) sind diese Fortbildungen auch mehr oder weniger "für den A".
Ich habe selber bereits Fortbildungen für Lehrer gegeben und wenn ich mir so angeschaut habe, wie unterschiedlich motiviert die Lehrer waren...naja...
Wirkliche Weiterbildung (die einen Lehrer echt weiterbringt) erfordert sehr viel Eigeninitiative: Und viele Lehrer haben diese auch. Manche jedoch nicht und die kommen genauso durch!

Da hast Du zB Musiklehrer, die ihre gesamte Laufbahn mit dem Auflegen von CDs verbringen und andere schreiben nächtelang Klassensätze um ein Lied mit einem Klavier, 10 Blockflöten, einem Hackbrett, Gartenschlauch und Gießkanne aufzuführen.
Und trotzdem bleibt die berufliche Situation für beide gleich- zumindest für die verbeamteten lehrer ist es egal, zu welcher Gruppe sie gehören: Von der desolaten Lage der nicht verbeamteten Lehrer schreibe ich jetzt hier mal nicht).
Sinnvoll?
Naja, für die Schüler jedenfalls nicht!

Also,ich denke, ich habe durchaus einen guten Überblick, was in den Klassenzimmern so los ist. Solange Du nicht selber Lehrer bist und solange Unterricht zu filmen verboten ist, würde ich mich an Deiner Stelle hüten, darüber zu urteilen wer von unser beiden hier Halbwissen hat. Überhaupt: Wenn Du weiter mit mir diskutieren willst, dann bitte in einem angemessenen Ton- mag sein, dass dads sonst von Deiner Umwelt als akzeptabel empfunden wird, von mir jedenfalls nicht. Du kannst es auch gerne sein lassen, mir zu antworten (wenn es nicht respektvoll geht, würde ich darum sogar sehr bitten)
 
Ich habe heute den jahresrückblick mit harald schmidt und gregor gysi gesehen.

Thema war insbesondere auch Politik und GroKo.
Auch wenn ich kein Fan von Gysi, hat der doch im vergleich zu einigen anderen verstanden, dass Meckern alleine nicht hilft. Insgesamt ansonsten ein amüsanter kurzer Auftritt der beiden alten Herren, sicher auch bei Youtube abrufbar.
Die neue GroKo lautet nach aktuellen Umfragen CDU/Grüne tönte es.

Interessant am Meckern finde ich, dass meist die größten Ungerechtigkeiten gar nicht benannt werden. Es ist oft viel leichter sich auf Minderheiten oder klar abgrenzbare Grüppchen zu beziehen und die großen Missstände als naturgegeben hinzunehmen.

Mein Gott, was haben wir damals auf Schlecker geschimpft, die mit Leiharbeit Arbeitskräfte systematisch ausgebeutet haben. Die Caritas machte lange Zeit genau das gleiche aber das wurde lange nicht kritisiert, weil die Caritas sind ja die "Guten" - außerdem gab es bei der Caritas ja noch einen Bonus: Gotteslohn 🙄

Ja die Beamten - das muss man das gegen tun. Kann ja nicht angehen, dass Beamte ausreichend Pension bekommen! Hallo? Seit 1990 ist die Wirtschaft um ein Drittel gewachsen. Die Reallöhne der Arbeitnehmer konnten da nicht annähernd mithalten. Sie sind kaum nennenswert gewachsen, haben in manchen Jahren sogar stagniert. Wo also ist das zusätzlich erwirtschaftete Geld geblieben? Bei den Beamten nicht.

Den Zugewinn haben sich die oberen zehn Prozent beinahe komplett gesichert, genau genommen nur die oberen vier bis fünf Prozent: die Eigentümer der Unternehmen und ihre treuesten und teuersten Angestellten, die Topmanager. Die Deutschen erlebten eine gewaltige Umverteilung aus der Mitte nach ganz oben. Noch 1970 besaßen die reichsten 10 Prozent etwa 40 Prozent des gesamten Vermögens. Nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist ihr Anteil inzwischen jedoch auf fast 70 Prozent angewachsen.

Nun könnte man meinen, die Menschen würden gegen diese "Reichen" aufstehen!? Mitnichten, wir kloppen uns um soziale Umverteilungskämpfe in der Unter- und Mittelschicht.

Wehe jemand hat mehr als Mindestlohn oder gar Erspartes! Das ist dann "sozial ungerecht".

Dann kommen so Slogans wie "Kapitalerträge höher besteuern!", weil es unfair sei, dass Erwerbseinkommen höher als Kapitaleinkommen besteuert würde. Ja ne, super geile Idee, damit sich das Investieren am besten gar nicht mehr lohnt.

Macht ne Vermögenssteuer und lasst die wirklich HOCH anfangen, meinetwegen bei ein paar Millionen. DAS wär mal was!
Lasst den Spitzensteuersatz nicht schon bei 52.000 € enden, sondern erhöht den nochmal bei 100.000 und 500.000 €.
Schafft Leiharbeit ab, entlastet den Mittelstand, macht hartz 4 gerechter, ganz viel wäre denkbar!
Greift da zu, wo 70% des Vermögens ist!

Mein Gott, ich bin doch keinem Menschen aus der Privatwirtschaft neidisch, der mehr verdient als ich. Und auch nicht einem Hartz 4 Empfänger wenn der Morgen 100 € mehr bekommt. Was soll der Neid?

Gut gesagt!

Dann kommen so Slogans wie "Kapitalerträge höher besteuern!", weil es unfair sei, dass Erwerbseinkommen höher als Kapitaleinkommen besteuert würde. Ja ne, super geile Idee, damit sich das Investieren am besten gar nicht mehr lohnt.

Also ich habe damit aber auch Probleme, weil der Kapitalertrag auch von Menschen Arbeit generiert wurde und IHREN Lohn drückt.

Also wäre denkbar - und nun begehst du vielleicht den gleichen Fehler, wie die, die du kritisierst - dass man das Eine tun könnte, ohne das Andere zu lassen.
Und das wird ja auch halbherzig gemacht.

Also ich meine, und so taten es in Europa viele Staaten, die Sozialkassen sollten weitgehend vom Faktor Arbeit abgekoppelt werden.
Daher auch mein Werben für das Bedingungslose Grundeinkommen.

Andere Staaten machten das zum Bestandteil der Verbrauchssteuern.
Was aber auch wieder zu einer Ungleichbesteuerung mit Mehrbelastung der Wenigverdiener führt.
Diese ungerechten Steuern finden wir sehr häufig!

In Deutschland machte man mit Blick auf diese Länder etwas ganz Perfides! Man nahm die hohen Steuern anderswo, die jedoch Rentenversicherungsbeiträge sind, zum Anlass ebenfalls die Mehrwertsteuern und Verbrauchssteuern zu erhöhen, ohne jedoch die Zweckbindung zu schaffen.

Warum also Verbrauchssteuern und andere sehr unsozial sind macht ein kleines Beispiel deutlich.
Jemand bekommt bei einem Verkehrsverstoß ein Ordnungswidrigkeitsbescheid - sagen wir über 70€.
Für einen Menschen in Hartz und Mindestlohn eine harte Strafe!
Für jemand mit viel Kohle - nichts!

Und so setzt sich das fort! Ausgelöst durch den skandalösen Spitzensteuersatz und Verbrauchssteuern, die unten hart zuschlagen und oben Reiche immer reicher werden lassen.

Übrigens, Gutachter kommen zu dem Ergebnis, dass die Beamtenbesoldungen zumindest bis in die Mitte hinein, tendenziös gegen die Verfassung verstößt.
Denn Sonderopfer, minimalste Erhöhungen, Kürzungen bei der Bemessung um den Staatshaushalt zu stützen sind Verfassungswidrig.
Bei Heranziehung der Inflationsrate, Mehrbelastung durch Krankenversorgung und Pflegeversicherung sowie Nullrunde und gestreckte Besoldungserhöhungen, haben seit 2010 nicht einmal die Teuerungsrate und Inflationsrate erreicht.
 
Was ich total unsozial finde - und das hilft auch die Mietpreisbremse nicht - ist es , dass wenn ich 20 % unter der ortsüblichen Miete vermiete Ärger mit dem Finanzamt bekomme und nicht mehr alles absetzen kann.

Daran sollte man mal arbeiten.
 
Die Woche kam eine Sendung über Beamte.

Bis 2030 gehen 1, 5 Millionen Beamte in Pension.

Wo kann man uns noch Geld wegnehmen um die Beamten bezahlen zu können?!

48 Prozent Rente bekommen wir dann nicht mehr, wir müssen ja die 70 Prozent der vielen zukünftigen pensionäre von unserer eh mickrigen rente bezahlen!

80 Prozent der Deutschen wollen das beamtentum bis auf Polizei, Gericht... abschaffen.

Warum passiert nichts gegen diese unglaubliche soziale Ungerechtigkeit ?!

Wer soll das bezahlen?!

Am Besten ist man fällt voher tot um, um diese Schmach nicht zu ertragen...

[h=2]Drohende Altersarmut Fast jede zweite Rente liegt unter 800 Euro[/h] Wer in Deutschland in den Ruhestand geht, der droht nach Angaben der Linken künftig immer öfter, in Armut abzurutschen. 48 Prozent der Rentner bekommen schon jetzt weniger als 800 Euro im Monat.

Rente: Fast jede zweite Rente liegt unter 800 Euro - drohende Altersarmut - SPIEGEL ONLINE
 
Heute gelesen: 13,7 Millionen Deutsche leben in Armut. Ca. 3/4 der über 25-jährigen darunter haben ein haben ein mittleres oder sogar hohes Qualifikationsniveau. Jeder Vierte davon ist in Rente. Ein Drittel der von Armut betroffenen arbeitet. Und jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. (Analyse vom Paritätischen Wohlfahrtsverband)

https://www.presseportal.de/pm/53407/4142356

Das bedeutet, dass Armut neue Gesichter hat - weder Bildung und Arbeit sind heutzutage ein Beleg für einen soliden Lebensstandard. Also, das war natürlich klar und wurde auch immer wieder thematisiert. Das bekommt man ja mit. Aber ich finde es wichtig, dass das mal in einer Analyse festgehalten wird mit Zahlen.

Ich denke aber, wie so oft, wird unsere Politik nichts dagegen unternehmen. 🙄
 
Heute gelesen: 13,7 Millionen Deutsche leben in Armut. Ca. 3/4 der über 25-jährigen darunter haben ein haben ein mittleres oder sogar hohes Qualifikationsniveau. Jeder Vierte davon ist in Rente. Ein Drittel der von Armut betroffenen arbeitet. Und jedes fünfte Kind wächst in Armut auf. (Analyse vom Paritätischen Wohlfahrtsverband)

https://www.presseportal.de/pm/53407/4142356

Das bedeutet, dass Armut neue Gesichter hat - weder Bildung und Arbeit sind heutzutage ein Beleg für einen soliden Lebensstandard. Also, das war natürlich klar und wurde auch immer wieder thematisiert. Das bekommt man ja mit. Aber ich finde es wichtig, dass das mal in einer Analyse festgehalten wird mit Zahlen.

Ich denke aber, wie so oft, wird unsere Politik nichts dagegen unternehmen. 🙄


Warum sollte sie auch? Uns geht es doch gut. Jeder hat doch das was er zum leben braucht. Hahahahahahahah 🙄
 
Ja. Während wir oft kaum unsere Mieten bezahlen können, bzw. ein Großteil unserer Gehälter dafür draufgeht, können wir ja in Aktien investieren. Um unsere Rente zu sichern. 🙄
 
Natürlich wird sie nichts unternehmen: Denn- wer ist denn DIE Politik? Das ist doch auch eine Sammlung verschiedener Einzelpersonen, die eben leider meist nicht gerade einen besonders hohen moralischen Standard haben (wahrscheinlich eben eher Durchschnitt oder darunter) und solche Leute wollen eben vor allem IHRE Schäfchen ins Trockene bringen.
Wenn auf der einen Seite die Autolobby mit vielen Scheinchen winkt und auf der anderen Seite ein paar Umweltverbände rummotzen: naja, da fällt solchen Leuten die Wahl offenbar nicht schwer.
Es gibt eben Leute, die entscheiden sich eben eher für ihren privaten Luxus, als an irgendeine alte Omma zu denken und ob die mit ihren 800,- klar kommt oder nicht. Die sehen sie ja nicht: Aber den Konzernchef sehen sie halt schon.
ich glaube, es ist allzu menschlich, zu sagen: "Das machen doch alle so" vor allem, wenn Du Dich in einem Umfeld bewegst, wo es halt tatsächlich ALLE so machen.
ich glaube, niemand wird ernsthaft davon ausgehen, dass zB Jens Spahn mal eine Nacht darüber wachliegt, weil er Mitgefühl mit den alten Leuten im Heim hat und dass er wirklich mal ernsthaft darüber brütet, wie man deren Lage verbessern kann. Niemand wird ernsthaft annehmen, dass er (und Leute seines gleichen) sich darüber großartig graue Haare wachsen lassen.

Es gibt ja immer wieder momente, wo die Politik vor Einzelentscheidungen steht und wo sie quasi ein Zeichen setzen könnten: "Für das Volk" oder "Für die Lobby" und mal ehrlich: ist schon ne Weile her, dass es in solchen "entweder-oder" Fällen wirklich große Entscheidungen für das Volk gegeben hätte.
Ich kann mich gerade ehrlich gesagt nicht erinnern, wann unsere Regierung mal eine Entscheidung getroffen hätte, die die Konzerne und Lobbyisten wirklich in die Röhre gucken ließen:
Glyphosat, Dieselskandal,...ach bei all solchen Dingen weiß man doch schon vorher, wer sich da wieder durchsetzen wird.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
H Neue Elterngeldgrenze Gesellschaft 17
Bücherpuppe Bitte beachten- neue GF- Regelung! Gesellschaft 0

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben