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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Auch für "positiven" Aberglauben gibt es Beispiele, etwa der Glaube an "Glücksbringer". Kleeblätter, Hufeisen, Glückspfennige, Glücksschwein sind europäische Versionen ... gläubige Juden und Muslime tragen stattdessen Zettel mit Zitaten aus Tora und Koran, zusammengerollt in einem kleinen Röhrchen, um den Hals, und Amulette aus Blei mit Segens- oder Fluchsprüchen (letztere gegen Feinde) hat man schon aus Römerzeiten bei Ausgrabungen gefunden.
 
Kleine Anekdote: Aus dem jüdischen Segen, den ein Rabbi mit einem ganz bestimmten Handzeichen seiner Gemeinde spendet, hat sich übrigens der vulkanische Gruß entwickelt. Leonard Nimoy war Jude. 🙂
 
Glaube hat eben mit Gott zu tun, Aberglaube mit irgendwas anderem.

Wenn ich "glaube", daß morgen die Sonne wieder aufgeht, oder daß das Licht angeht, wenn ich den Schalter drücke, dann hat das nichts mit einem Gott zu tun, sondern mit Erfahrungswerten und Wahrscheinlichkeiten. Weil es nämlich ziemlich unwahrscheinlich ist, daß die Sonne nicht aufgeht, und das Licht gestern noch funktioniert hat und kein Grund besteht, warum es das heute nicht tun sollte.

Der Glaube an Gott/Götter, und was einem dieser Glaube persönlich bringen soll, ist auch so ein Spiel mit Wahrscheinlichkeiten. Gläubige halten die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes für sehr hoch, und auch daß dieser Glaube ihnen etwas einbringt, Ungläubige für sehr niedrig bis nicht vorhanden, und für keines von beiden gibt es überzeugende Beweise,
allerdings sagt einem ganz simpel die persönliche Lebenserfahrung, daß die Welt kein Wunschkonzert ist und deshalb ein Glauben, der stark mit persönlichen Wunschträumen durchsetzt ist, wahrscheinlich ziemlich unrealistisch ist.

Und auf etwas, was ziemlich unrealistisch ist - wie der große Gewinn beim Glücksspiel - sollte man lieber nicht sein ganzes Geld setzen oder allzuviel Lebenszeit darauf verschwenden, denn das Risiko zu verlieren ist immens, viel höher als jede Gewinnchance.

In Kurzfassung, lieber der (reale) Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach, die wohl kaum tot herunterfallen wird, nur weil ich mir das wünsche. Das Leben ist kein Wunschkonzert.
 
Diese Segnungen von Gegenständen haben ja hier in Bayern geradezu Tradition. Hier wird alles jedes gesegnet, insbesondere technische Einrichtungen, Straßenabschnitte, Brücken, etc. Auf mich wirkt das wie ein Aberglaube, der das Unheil von den betroffenen Gegenständen abhalten soll.

Mein Gott, schaden kann es doch auch nicht. Wer daran glaubt tut es und wer nicht daran glaubt lässt es eben, es gibt doch bestimmt weis Gott schlimmeres, oder.
Und dem lieben Gott ist es eh Wurscht, er hat doch sowieso seine eigenen Pläne du weist doch " der Mensch denkt und Gott lenkt".😉
 
Mein Gott, schaden kann es doch auch nicht. Wer daran glaubt tut es und wer nicht daran glaubt lässt es eben, es gibt doch bestimmt weis Gott schlimmeres, oder.

Ich kann mich auch nicht entsinnen, geschrieben zu haben, dass es schaden würde. Meine Absicht war, zu schildern, was ich wahrgenommen habe, und dass es AUF MICH (gemeint ist also mein persönlicher Eindruck) mit einem Aberglauben vergleichbar sei.

Der mit "Mein Gott" eingeleitete Beitrag wirkt auf mich wie eine Erwiderung auf eine ungerechtfertigte Empörung, was aber gar nicht meine Absicht war. An eine Empörung hatte ich gar nicht gedacht, es war einfach eine Schilderung dessen, was ich hier in Bayern eben diesbezüglich wahrnehme. Nicht mehr und nicht weniger.

Somit gebe ich dir vollkommen recht. Wer daran glaubt, tut es, und wer nicht daran glaubt, tut es nicht. Ganz exakt meine Ansicht. Auch mit der Ansicht, dass es Schlimmeres gäbe, kann ich voll und ganz übereinstimmen.

Vielleicht konnte ich hiermit ein wenig klarstellen, wie es gemeint war?
 
Ich kann mich auch nicht entsinnen, geschrieben zu haben, dass es schaden würde. Meine Absicht war, zu schildern, was ich wahrgenommen habe, und dass es AUF MICH (gemeint ist also mein persönlicher Eindruck) mit einem Aberglauben vergleichbar sei.

Der mit "Mein Gott" eingeleitete Beitrag wirkt auf mich wie eine Erwiderung auf eine ungerechtfertigte Empörung, was aber gar nicht meine Absicht war. An eine Empörung hatte ich gar nicht gedacht, es war einfach eine Schilderung dessen, was ich hier in Bayern eben diesbezüglich wahrnehme. Nicht mehr und nicht weniger.

Vielleicht konnte ich hiermit ein wenig klarstellen, wie es gemeint war?

Somit gebe ich dir vollkommen recht. Wer daran glaubt, tut es, und wer nicht daran glaubt, tut es nicht. Ganz exakt meine Ansicht.

Weist du wenn man sowas in einem Forum schreibt dann beschäftigt einem das schon, auf die eine oder andere Art.😉
 
Solange der Glaube an Gott eine persönliche Einstellung und die Ausrichtung der Lebensgestaltung nach diesem Glauben eben ein persönlicher Lebensstil ist, ist auch alles tutti. Damit meine ich, dass man diese Lebensgestaltung bitte nicht als die einzig Richtige hinstellt und die Lebensgestaltung anderer nicht schlecht- und die Menschen dafür niedermacht, abwertet, etc.
Leben und leben lassen.
 
Weist du wenn man sowas in einem Forum schreibt dann beschäftigt einem das schon, auf die eine oder andere Art.😉

Du meinst, die Segnungen von Gegenständen? Naja, es war halt angesprochen worden, und weil ich es immer wieder mitbekomme, dass alles Mögliche gesegnet wird (Brücken, Mehrzweckhallen, Bagger, etc.), habe ich halt meinen Eindruck niedergeschrieben, ohne dass es mich im sonstigen Leben übermäßig beschäftigen würde.

Ich nehme die Threads hier manchmal einfach als Folge von Gedanken wahr. Jemand schreibt etwas, dem nächsten fällt was dazu ein, was wieder zu neuen Ideen und Erinnerungen führt etc. Und so kam es, dass ich eben über diese Segnungen etwas geschrieben hatte. Nicht weiter dramatisch, überhaupt nicht..... Keinerlei Empörung oder tiefere emotionale Beteiligung bei diesem Thema (zumindest nicht bei mir).
 
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