Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ah, ok, das heißt, dass man theoretisch auch getauft werden kann, ohne für eine Kirchenmitgliedschaft eingetragen zu werden?
 
Das Christentum ganz besonders zu hinterfragen und wachsam im Auge zu behalten, solange es noch irgendwo Macht über Menschen ausüben kann?
Denn, wie ein altes afrikanisches Sprichwort sagt, der Leopard wechselt seine Flecken nicht.
Und Gelegenheit macht Diebe.

Das gilt aber für alle Menschen und ihre Organisationen.

Aber ich finde es gut, dass Du besonders das Christentum wachsam im Augen hast. Vielleicht entdeckst Du dann auch mal gute Seiten, für Dich ganz persönlich.
 
Ah, ok, das heißt, dass man theoretisch auch getauft werden kann, ohne für eine Kirchenmitgliedschaft eingetragen zu werden?

Bei Freikirchen, die selber nicht als rechtliche Organisationen (sprich mit Kirchensteuerberechtigung) eingetragen sind auf jeden Fall. Bei den Großkirchen allerdings hängt gern die Moral/Taufe am Profit, da hängt es wohl am zuständigen Pfarrer und dessen Kommunikation mit den Eltern, ob er einer Taufe ohne rechtliche Kirchenzugehörigkeit zustimmt oder nicht. Ist schließlich eine Dienstleistung der Kirche, die diese nach eigenem Gusto gewähren oder verweigern kann.
 
Wie das formal läuft weiß ich nicht: Ob man erst die Taufe macht und dann beim Standesamt das ganze einträgt, oder umgekehrt: Keine Ahnung. Aber da es sich ja um ein Kind handelt, das eh keine Kirchensteuer zahlt, hätte eine Eintragung auf dem Standeamt ja zunächst auch keine Folgen: Später dann, wenn das Kind mal steuern zahlt, ist es sicher schon über diesen entscheidungsprozess hinaus und hat sich entschieden.
 
Ich glaube, einer der Eltern muss in der Kirche sein, um sein Kind taufen lassen zu können.



Was anderes, ich lese gerade ein wenig herum, und hat schon jemand von der Amazonassynode 2019 gehört?
 
Dann lies mal Deinen eigenen Beitrag:




Vorausgehend war mein Hinweis, dass Juden aktuell in Deutschland wieder bedroht werden. Und Du schiebst das einfach nur auf einen Konflikt zwischen Religionen. Dass rechtsradikale Gruppierungen dabeisein könnten, kommt Dir scheinbar nicht in den Sinn.

Und wenn Du die Ausführungen von Daoga siehst, scheint es nur die kath. Kirche zu sein, die sich etwas hat zuschulden kommen lassen. Und wenn ich die threads von Rose lese, dann ist die Kirche immer dann eine gute, wenn sie die Interessen von Homosexuellen unterstützt. Wehe aber, sie tut es nicht.

Mein Eindruck ist, dass manchmal in diesem Forum die Religion, speziell die christliche, instrumentalisiert wird, um von eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.

Selbstverständlich kann man nicht erwarten, dass Atheisten die Religionen verstehen. Jedoch ist mein Eindruck, dass in manchen threads auf den Gefühlen von Christen leichtfertig herumgetrampelt wird. Das hat nichts mehr mit "ich will doch nur Fakten präsentieren" zu tun.


Es hat nichts mit unterstützen zu tun, wenn es einfach aufhören soll Homosexuelle als minderwertige Menschen anzusehen und öffentlich zu diskreditieren und zu demütigen. Mir persönlich tut das weh, weil ich sehr viele gläubige und christliche Lesben und Schwule kenne.

Es tut sich wieder was: Es ist ein Schritt in die richtige Richtung....
Erster katholischer Bischof für Segnung homosexueller Paare


Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode, der auch stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, fordert eine Debatte über die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Beziehungen.

Erster katholischer Bischof für Segnung homosexueller Paare - queer.de

Die Segnung von Schwulen und Lesben hat in der katholischen Kirche im übrigen viele Anhänger. Vor der Angst des Amtes enthoben zu werden, haben bisher alle segnungswilligen Bischöfe dann lieber ihren Mund gehalten. Bode war immer schon liberal und weltoffen auch gegenüber Schwulen und Lesben, weswegen er von anderen immer mal wieder angegriffen wurde. Seine jetzige Forderung sollte man uneingeschränkt unterstützen :daumen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne noch weiter in die Tiefe zu gehen, weise ich mal ganz nebenbei darauf hin, dass in der römischen Kirche die sogenannte Segnung schon lange zu einem nicht selten mechanischem Brimborium verkommen ist. Da ziehen Priester mit ihrem Gerät an Menschen und Gegenständen vorbei und segnen alles, was ihnen in die Quere kommt, darunter auch tote Gegenstände wie Gebäude, Autos und andere tote und leblose Dinge. Theologisch erschließt sich mir das schon lange nicht mehr.

Burbacher
 
Diese Segnungen von Gegenständen haben ja hier in Bayern geradezu Tradition. Hier wird alles jedes gesegnet, insbesondere technische Einrichtungen, Straßenabschnitte, Brücken, etc. Auf mich wirkt das wie ein Aberglaube, der das Unheil von den betroffenen Gegenständen abhalten soll.
 
Diese Segnungen von Gegenständen haben ja hier in Bayern geradezu Tradition. Hier wird alles jedes gesegnet, insbesondere technische Einrichtungen, Straßenabschnitte, Brücken, etc. Auf mich wirkt das wie ein Aberglaube, der das Unheil von den betroffenen Gegenständen abhalten soll.
Bayern war früher besonders stark ländlich geprägt, und Bauern waren früher extrem abergläubisch. Eben weil sie extrem vom Wetter (Petrus), Klima und dem guten Willen ihrer Oberherren (häufig Klerus, viele Bauern waren früher unfrei) abhängig waren, da versuchte man eben alles, um sich wenigstens des guten Willens der "überirdischen Mächte" zu versichern, wenn die irdischen nicht immer wollten.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben