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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Wenn es keine Christen wären, würde es dich nicht interessieren?

Warum die Unterscheidung? Wäre es nicht eine korrektere Einstellungs- und Ausdrucksweise, dass NIEMAND in ein Arbeitslager gesteckt werden sollte?

Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, fühle ich mit jedem verfolgten Menschen und niemand sollte wegen seines Glaubens oder seiner Weltanschauung verfolgt werden. Wenn ich mich besonders für Christen stark mache, dann vielleicht deswegen, weil ich mich zu ihnen gehörig fühle.
 
Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, fühle ich mit jedem verfolgten Menschen und niemand sollte wegen seines Glaubens oder seiner Weltanschauung verfolgt werden. Wenn ich mich besonders für Christen stark mache, dann vielleicht deswegen, weil ich mich zu ihnen gehörig fühle.

Und genau das mag dich "blind" für alles andere machen. Du siehst dann eben vielleicht nicht mehr Menschen in einer homogenen Weise, sondern lässt alles durch einen Filter "Christ/Nicht-Christ" laufen, was nahezu zwingend zu einer ungerechten Bewertung führt, weil eben Christen nicht wertvoller oder schützenswerter als alle anderen Menschen auf dieser Welt sind.
 
Und genau das mag dich "blind" für alles andere machen. Du siehst dann eben vielleicht nicht mehr Menschen in einer homogenen Weise, sondern lässt alles durch einen Filter "Christ/Nicht-Christ" laufen, was nahezu zwingend zu einer ungerechten Bewertung führt, weil eben Christen nicht wertvoller oder schützenswerter als alle anderen Menschen auf dieser Welt sind.

Da widerspreche ich Dir. Auch bewerte ich Menschen nicht. Für mich sind Christen so eine Art große Familie. Da gehöre ich hin. Das macht mich nicht blind für die Not von Nicht-Christen. Das wäre insofern widersprüchlich, weil Nächstenliebe keine Grenzen zu Weltanschauung oder Religion zieht. Und Nächstenliebe ist nun mal für Christen wichtig.
 
Da widerspreche ich Dir. Auch bewerte ich Menschen nicht. Für mich sind Christen so eine Art große Familie. Da gehöre ich hin. Das macht mich nicht blind für die Not von Nicht-Christen. Das wäre insofern widersprüchlich, weil Nächstenliebe keine Grenzen zu Weltanschauung oder Religion zieht. Und Nächstenliebe ist nun mal für Christen wichtig.

Gut. Magst du verraten, wie du zum "Missionierungsauftrag" der Bibel stehst?
 
man muss diese Geisteshaltung bekämpfen, die zu diesen Verbrechen geführt hat.

Ja, aber muss es nicht ein recht friedvoller Kampf sein, damit man nicht schon wieder diese, Deine angesprochenen Grenzen überschreitet? Und wie sieht dieser, neben geistigen Kritiken aus? Und wenn es dann zu köperlichen Angreifern führt - aus den kritisierten Lagern, wer lässt sich Verprügeln und auch noch töten, damit man nicht zu Gleichem wird? Dann weitergedacht, wie erfolgreich kann möglichst friedvoller Kampf überhaupt sein?

Würde ausnahmslos JEDER das bewusstsein in sich tragen, dass die freiheitlichen Rechte einer jeden Person unantastbar sind, egal welcher Herkunft dieser Mensch ist, oder welchem Glauben er angehört, hätten wir all diese Probleme doch garnicht.

Ja, aber die Wurzel des Bösen ist damit nicht benannt, nur die offensichtlichen Ursachenfolgen. An dieser Stelle will ich noch mal mit der Schmerzensmedizin winken: Der optionale böse Wille des Menschen ist von uns unauslöschlich, und dieser kann auch in der friedvollsten Gegend garantiert ohne andere größere Probleme erwachsen/entstehen, sich auswirken/zu Tage treten.

Die Wahrheit, auch wenn es nur meine Überzeugung sein kann, ist, wir sind unlösbaren Problemen gegenüber gestellt und müssen uns geschlagen geben, auch wenn das viele einfach nicht akzeptieren wollen und können.

M.K.Ghandi ist einer, der wenigstens das kapiert hat, friedvollen Kampf auch in direkter Kontrontation bestärkt hat.

Jesus hat es gelehrt und sich ebenso verhalten und auch dafür eingesetzt. Das heißt auch nicht unbedingt, das man zu einer wirkungslosen Standpuppe werden muss, es geht um das Begreifen dahinter und das im gleichen Zuge, das nie alle Menschen so denken werden, eher im Gegenteil, die wenigeren, denn dazu bedarf es sehr großer Disziplin! Ein Wort, wo es im Gegensatz in unserer heutigen ellenbogen Gesellschaft immer diziplinloser, offener - schön geredet - moderner wird... "mach doch was Du wills", "wenn ich keinen Bock drauf habe, dann habe ich halt keinen Bock drauf", "ist doch scheißegal", "ich muss nur sterben sonst nichts", "scheiß Religion", "scheiß Politik", "scheiß Ampeln", etc...

Grüße,
peace
 
Zuletzt bearbeitet:
Gut. Magst du verraten, wie du zum "Missionierungsauftrag" der Bibel stehst?

natürlich positiv. Es ist ein Auftrag, den Jesus seinen Jüngern erteilt hat. Viele - vor allem Nicht-Christen, stellen sich darunter vor, dass man diesen Auftrag nur so erfüllt, in dem man z.B. wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür zieht. Christen, so auch ich, verstehen darunter i.d.R. die Führung eines Lebens, voller Freude und Sinn, mit einem liebenden Herzen für den Nächsten, welches sich in Wort und Tat ausdrückt.
 
natürlich positiv. Es ist ein Auftrag, den Jesus seinen Jüngern erteilt hat. Viele - vor allem Nicht-Christen, stellen sich darunter vor, dass man diesen Auftrag nur so erfüllt, in dem man z.B. wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür zieht. Christen, so auch ich, verstehen darunter i.d.R. die Führung eines Lebens, voller Freude und Sinn, mit einem liebenden Herzen für den Nächsten, welches sich in Wort und Tat ausdrückt.

Dann bin ich ja beruhigt, wenn das bei dir so ist.
 
Ja. Sicher. Neid schränkt immer Toleranz und Akzeptanz ein. Tolerante Menschen haben nicht die Absicht, Andersdenkende im Meer zu ertränken.

Wer GENAU will denn andere im Meer ertränken?

Genau das meine ich: Diese Polemik, mit der Du ganz selbstverständlich gern mal in einem Nebensatz Andersgläubige in einen Topf wirfst und sie demnach nicht mehr als MENSCHEN beurteilst sondern als Masse. Wer nicht mehr den Menschen sieht, sondern nur noch die Masse begeht meiner Meinung damit schon ein Unrecht. Zumindest aber ist er extrem anfällig dafür, Unrecht zu rechtfertigen.
Unrecht, Gewalt und Verfolgung geht IMMER mit der Geisteshaltung einher, nicht mehr den Menschen zu sehen, sondern eine undefinierte Masse: Einem Menschen Unrecht zu tun ist viel schwerer, als einer Masse! Einem Menschen musst Du in die Augen schauen- einer Masse nicht!

Wie steht das bitteschön im Einklang damit, einen JEDEN Menschen als wertvoll zu anzuerkennen und ihm seine Freiheitlichen Grundreche rückhaltlos zuzugestehen? (ich gehe jetzt mal davon aus, dass wir in dieser Diskussionsrunde ALLE der Meinung sind, dass JEDER Mensch die freiheitlichen Grundrechte JEDES Menschen zu achten hat und dass es keine Menschen gibt, die aufgrund ihrer Religion oder Hautfarbe weniger wert sind, oder weniger Rechte haben.)

Also WER genau will denn nun andere im Meer ertränken?
Ich denke ich kenne Deine Antwort-
DIE Moslems? Wer sind denn DIE Moslems? Hat dir ein Moslem gesagt, er will jemanden ertränken? Dann ist DER ein verückter Irrer, aber nicht DIE Moslems.
Im alten Testamen der Bibel stehen auch so ein paar Dinge zum Umgang mit Ungläubigen, die nicht so die feine Engliche Art sind? Sind dann auch DIE Christen keine toleranten Menschen...in der Bibel steht ja, dass sie den Ungläubigen ordentlich einheizen sollen? (denn Menschen mit Toleranz haben ja nicht die Absicht, andere zu vernichten)

ich kann es einfach nicht glauben, wie sehr Du immer forderst, Christen differenziert zu sehen und sich ja bloß nicht über einen Kamm zu scheeren, aber auf der anderen Seite munter Atheisten, Moslems und was sonst noch nicht deinem Weltbild entspricht in einen Topf wirfst und Dich sogar zu polemischen Aussagen hinreißen lässt.
Dir fällt dieser Widerspruch noch nicht mal auf: Ein Thread nach dem anderen, wo Du Dich dafür stark machst, Christen differenziert zu sehen und auch wenn es schlimme Christen gab, das Gute zu sehen usw: Aber bei anderen Gruppierungen ist das plötzlich nicht nötig?
Wirklich das finde ich schon sehr schockierend- gerade wo Du Dich immer als einen reflektierten Menschen bezeichnest, sollten sich solche Entgleisungen eigentlich verbieten!
 
Viele - vor allem Nicht-Christen, stellen sich darunter vor, dass man diesen Auftrag nur so erfüllt, in dem man z.B. wie die Zeugen Jehovas von Tür zu Tür zieht. Christen, so auch ich, verstehen darunter i.d.R. die Führung eines Lebens,...
Sind Zeugen Jehovas denn keine Christen?😕
 
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