Qui bono? Und mir kommt da einfach der Verdacht, dass die Begünstigten hier eher scheinheilig erzählen wollen, dass es ihnen um eine Verbesserung der Gesellschaft geht, wo sie doch eigentlich nur eine Verbesserung ihrer eigenen Situation meinen.
Natürlich wollen viele Befürworter auch ihre eigene Lage verbessern. Was soll daran verkehrt sein?
Ich habe geschrieben, dass sich genau solche offensichtlich aufgrund ihrer Meinung zum BGE aus irgeneinem Grund moralisch und intelektuell erhaben fühlen. Du scheinst da auch keine Ausnahme zu machen. Mich erinnert deine Sachlichkeit an Diskussionen wie Raucher/Nichtraucher, Vegetarier/Fleischesser.
Ach bitte jeder "fleißige Arbeiter" stellt sich moralisch über alle die seiner Meinung nach faul sind und nicht wenige meinen auch die Arbeitswelt besser bzw. überhaupt beurteilen zu können, also auch intellektuell. Tausendfach im Forum zu lesen.
Und ich habe gar nicht angefangen über dieses Thema zu diskutieren, sondern über die Diskussion an sich und über unbekehrbare Persönlichkeiten und wiederkehrende Muster.
Die Antifraktion tut so als würde es tatsächlich ein Argument geben, dass sie überzeugen könnte. Dass sie dazu bewegt ihre Meinung zu ändern. Das glaube ich aber mittlerweile nicht mehr.
Ist das gleiche Prinzip wie bei der Cannabislegalisierungsdebatte. Da kommen auch immer und immer die gleichen alten Sprüche von wegen, dass dann die Zahl der Kiffer massiv ansteigen wird und wir alle nur noch breit sind und das obwohl es da sogar reale Gegenbeispiele gibt.
Das ist eine emotionale Scheindebatte. Denn eine gesunde Skepsis ist durchaus verständlich aber von etwas felsenfest überzeugt zu sein, was man noch gar nicht wissen kann (keiner geht mehr arbeiten) und sogar mehr als unwahrscheinlich ist, hat nichts mit Sachlichkeit zu tun sondern mit Ideologie. Und da ist jede Diskussion sinnlos.
Aber es ist dann schon ok für Dich, mir und anderen hier die Fähigkeit "richtig" zu denken abzusprechen. Du kannst mir bestimmt auch erklären, warum denn Deine Meinung "besser" ist als meine.
Die Frage kann ich genauso zurück geben. Aber was soll das bringen? Aber ganz kurz, weil unter meiner Meinung Niemand leidet. Ich hetze nicht gegen Minderleister und "Schmarotzer" sondern lediglich gegen die Hetzer und Ja das empfinde ich als "besser".
Das rechtfertigt natürlich, sich alimentieren zu lassen. "Man ist von Geburt daran gewöhnt, und es gibt keine Alternative" ...
Sicher doch....
Das Bedürfnis nach Lebenserhaltung rechtfertigt sich alimentieren zu lassen. Tust du doch genauso wenn du mal schwer krank bist. Oder denkst du deine kleinen Beiträge gleichen deine Kosten wirklich wieder aus? Am Ende bleibst auch du ein Kostenfaktor und deine Leistungen sind nicht mehr als eine Geste.
Aber da du dir ja so sicher bist wie sieht sie denn aus die Alternative?