Findefuchs
Sehr aktives Mitglied
KoreFe, das beantwortet aber immer noch nicht die Frage, wie das System funktionieren soll. Du scheinst ja die Versicherungen durch den Staat zu ersetzen wollen, der z. B. Behandlungskosten bezahlt. Irgendwer muss das Geld dafür abdrücken, wenn es Unfälle, Krankheiten und Behinderungen gibt. Ist das in deinem System der Mensch selbst oder der Staat, oder macht der Staat Abstriche, für wen er Geld gibt?
Die Behinderten, alten Menschen, dauerhaft Kranken und Unfallopfer kannst du nicht irgendwo abstellen und gut ist. Wenn es hart auf hart kommt, müssen die versorgt und betreut werden, oder brauchen zumindest Hilfe.
Meine Cousine ist Ärztin. Und die bemüht sich wirklich und arbeitet extrem viel. Sie schießt sich weder mit Drogen weg, noch übersieht sie die Menschen, die sie behandelt. Eine Bekannte von mir studiert auch, um Ärztin zu werden. Sie hängt sich extrem rein, ist engagiert und sieht nicht weg. Kommt aber interessanterweise auch ohne Betäubungsmittel aus, mit denen sie sich abschießt.
Es kann doch auch Menschen geben, die einfach nur faul sind, aber auch welche, die Gründe dafür haben. Genauso wenig wie es zu 100% nur die von dir beschriebenen jungen Ärzte gibt. Du sagst ja auch, dass es freie Berufswahl für jeden geben sollte (die es in meinen Augen auch gibt), sagst aber nichts dazu, was passiert, wenn irgendeine unausgebildete Kraft da auf einmal ran möchte oder jemand, der einfach keine Fähigkeiten und Talente dafür hat.
Es steht dir ja zu, so über Ärzte, medizinische Versorgung und Berufswahl zu denken, aber du solltest meiner Meinung nach kein System fordern, ohne zu überdenken oder abzuklären, was passiert, wenn Leute trotzdem eine gesicherte medizinische Versorgung und Betreuung wollen, ohne allein 100% dafür bezahlen zu müssen. Die nicht gegen OPs sind, wenn die gerechtfertig sind und sie diese brauchen. Denen ein Versicherungssystem wichtig ist, weil es nicht nur ausbeuterisch und schlecht ist. Auch diese Bedürfnisse und Stimmen musst du für das System miteinbeziehen. Die Leute sind ja trotzdem da. Genauso wie es in diesem System Leute gibt, die eben Leistungsdenker sind und für die Geld auch eine positive Anerkennung oder Entlohnung ihrer Arbeit ist, für die sie in ihren Augen mehr leisten und tun müssen, als andere Berufsgruppen.
Edit: Mir sind alternative Behandlungsmethoden zum Thema Krebs bekannt. Ich finde sie nicht richtig. Es steht dir ja absolut frei, eine andere Meinung zu haben und sie ist nicht schlechter, als andere. Aber du kannst nicht die Leute rausstreichen, die allgemein OPs, Medikamente und eine ärztliche Betreuung wollen, wenn sie krank sind, oder Unfälle hatten und nichts von diesen Alternativen wollen. Darum geht es. Es geht hier nicht um das Richtig oder Falsch bei Behandlungsmethoden von Krebs. Und um die Finanzierung dieser Behandlungen und dieser Versorgung, wenn es das Bedingungslose Grundeinkommen geben soll.
Die Behinderten, alten Menschen, dauerhaft Kranken und Unfallopfer kannst du nicht irgendwo abstellen und gut ist. Wenn es hart auf hart kommt, müssen die versorgt und betreut werden, oder brauchen zumindest Hilfe.
Meine Cousine ist Ärztin. Und die bemüht sich wirklich und arbeitet extrem viel. Sie schießt sich weder mit Drogen weg, noch übersieht sie die Menschen, die sie behandelt. Eine Bekannte von mir studiert auch, um Ärztin zu werden. Sie hängt sich extrem rein, ist engagiert und sieht nicht weg. Kommt aber interessanterweise auch ohne Betäubungsmittel aus, mit denen sie sich abschießt.
Es kann doch auch Menschen geben, die einfach nur faul sind, aber auch welche, die Gründe dafür haben. Genauso wenig wie es zu 100% nur die von dir beschriebenen jungen Ärzte gibt. Du sagst ja auch, dass es freie Berufswahl für jeden geben sollte (die es in meinen Augen auch gibt), sagst aber nichts dazu, was passiert, wenn irgendeine unausgebildete Kraft da auf einmal ran möchte oder jemand, der einfach keine Fähigkeiten und Talente dafür hat.
Es steht dir ja zu, so über Ärzte, medizinische Versorgung und Berufswahl zu denken, aber du solltest meiner Meinung nach kein System fordern, ohne zu überdenken oder abzuklären, was passiert, wenn Leute trotzdem eine gesicherte medizinische Versorgung und Betreuung wollen, ohne allein 100% dafür bezahlen zu müssen. Die nicht gegen OPs sind, wenn die gerechtfertig sind und sie diese brauchen. Denen ein Versicherungssystem wichtig ist, weil es nicht nur ausbeuterisch und schlecht ist. Auch diese Bedürfnisse und Stimmen musst du für das System miteinbeziehen. Die Leute sind ja trotzdem da. Genauso wie es in diesem System Leute gibt, die eben Leistungsdenker sind und für die Geld auch eine positive Anerkennung oder Entlohnung ihrer Arbeit ist, für die sie in ihren Augen mehr leisten und tun müssen, als andere Berufsgruppen.
Edit: Mir sind alternative Behandlungsmethoden zum Thema Krebs bekannt. Ich finde sie nicht richtig. Es steht dir ja absolut frei, eine andere Meinung zu haben und sie ist nicht schlechter, als andere. Aber du kannst nicht die Leute rausstreichen, die allgemein OPs, Medikamente und eine ärztliche Betreuung wollen, wenn sie krank sind, oder Unfälle hatten und nichts von diesen Alternativen wollen. Darum geht es. Es geht hier nicht um das Richtig oder Falsch bei Behandlungsmethoden von Krebs. Und um die Finanzierung dieser Behandlungen und dieser Versorgung, wenn es das Bedingungslose Grundeinkommen geben soll.
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