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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Wenn wir die heutige Welt mal von 7 Milliarden Menschen runterskalieren auf eine kleine Familie von 7 Leuten oder eine kleine Gemeinschaft von 70 Leuten, dann ist es doch klar, dass einige leistungsfähiger/produktiver sind, als andere, und es gleichfalls sozial und sinnvoll ist, dass jedes Mitglied der Gemeinschaft ein "Grundeinkommen" hat.
Diese Rechnung verstehe ich nicht. Wieso ist der eine leistungsfähiger als der andere? Rechnest du heranwachsende und Hausfrauen ohne Einkommen mit ein, weil du das nun auf eine Familie umlegst?
 
Sinnlose Diskussion hier. Die Leute die dagegen sind mit ihren "dann geht doch keiner mehr arbeiten blabla" wird eh Niemand von irgendwas überzeugen. Ist einfach diese giftige Mischung aus Katastrophendenken, Konservativismus und Ignoranz. Unheilbar.
Die gibt/gab es schon immer, sie prophezeien bei jeder größeren gesellschaftlichen Veränderung den Untergang des Abendlandes solange bis es dann umgesetzt wird und nichts passiert. Dann sind sie plötzlich ganz still. Siehe Abschaffung der Sklaverei, Frauenwahlrecht, Homosexualität... etc. Die Geschichte ist voll davon.

Zeitverschwendung. Ganz besonders übers Internet.
 
Dann sind sie plötzlich ganz still. Siehe Abschaffung der Sklaverei, Frauenwahlrecht, Homosexualität... etc. Die Geschichte ist voll davon.

Zeitverschwendung. Ganz besonders übers Internet.

Na, mit solchen Leuten lasse ich mich nicht in einen Topf werfen. Ich bin total dafür, dass Homosexuelle heiraten dürfen und nicht diskriminiert werden. Ich bin überhaupt dafür, dass Menschen gleichberechtigt behandelt werden und eine Unterstützerin des Themas Inklusion.

Und trotzdem gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Da pauschalisierst du jetzt ganz schön.
 
Und trotzdem gegen ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Da pauschalisierst du jetzt ganz schön.

Nein tue ich nicht. Das waren nur unterschiedliche Beispiele für Dinge die als unumstößlich oder gottgegeben galten.
Nirgends habe ich gesagt, dass jeder Verteidiger der Leistungsgesellschaft auch zwangsläufig gegen Homosexuelle sein muss. Das ist aber ein ohnehin schon sehr aufgeweichtes Dogma. Das Thema der Arbeit aber eben nicht.

Es geht auch nicht darum sich nicht sicher zu sein ob oder wie es funktionieren würde. Das ist ja völlig verständlich.
Aber diese Phrasen von wegen "dann geht keiner mehr arbeiten ...etc." sind einfach eine durch nichts zu belegende Behauptung und deuten eben auf ein gewisses Menschenbild oder auch Ideologie hin und auf eine sehr beschränkte Vorstellung davon was Arbeit ist und was nicht. Aber egal ...

Es geht darum, dass diese Leute die früher gegen die von mir angeführten Dinge waren, sich auch nicht als ignorante oder schlechte Menschen gesehen haben. Wer tut das denn bitte? Aber bedeutet das jetzt, dass es diese Menschen nicht gab/gibt?
Sie können ja nicht wirklich etwas dafür, sie sind/waren einfach nur Produkte ihrer Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie können ja nicht wirklich etwas dafür, sie sind/waren einfach nur Produkte ihrer Zeit.

Oh, ich denke, das gilt auch für die Verfechter des BGE. Wie ich schonmal sagte, die glühendsten Vertreter dieser Ideen sind gehäuft Individuen, die bisher nichts bzw. so gut wie nichts zur Finanzierung der sozialen Systeme beigetragen haben, aber allen anderen gerne erzählen wollen, dass sie jetzt die Brotsuppe neu erfunden haben.

Und aus irgendeinem, sich mir nicht erschliessendem Grund, sich moralisch und intelektuell über alle anderen erhaben fühlen. Selbstverständlich kommen ihnen aber keinerlei Bedenken, wenn es um Inanspruchnahme von Leistungen geht, die ihnen das bisherige System bietet. Nun ja.

Deviance
 
Die wiederum könnten sich dann schwer wundern, wenn das bedingunslose Grundeinkommen auf Hartz4-Niveau liegt (was ja das Existenzminimum abdecken soll), aber da es alle bekommen, die Verbrauchssteuern sich zu Finanzierung des Grundeinkommens ins unermessliche hochschrauben, sie durch das Grundeinkommen keine weiteren Sozialleistungen mehr bekommen und nachher schlechter dastehen als vorher.
 
Das Bedingungslose Grundeinkommen halte ich für keine Lösung.

Das Grundeinkommen ist eine gewaltfreie Lösung zur Befriedigung menschlicher Grundbedürfnisse durch die geordnete Verteilung lebensnotwendiger Ressourcen an alle in einem begrenzten System beheimateten Menschen.

Die Grundvoraussetzungen für die Einführung eines Grundeinkommens ist die hinreichende Verfügbarkeit an Lebensraum und Ressourcen sowie die Einigung der Gemeinschaft die einen Lebensraum bewohnt darauf, dass jedem Bewohner grundsätzlich der selbe Anspruch auf die Nutzung eines Lebensraums und seiner Ressourcen zugestanden wird.

Nur durch die Erfüllung der beiden genannten Grundvoraussetzungen hat jedoch noch Niemand irgendein Einkommen!
Denn diese Welt ist kein Schlaraffenland, sondern ein Lebensraums dessen Nutzung mit Arbeit verbunden ist.

Die Forderung nach einem "bedingungsloses" Grundeinkommen ist also vollkommener Schwachsinn, weil unser Dasein unabwendbar an eine Vielzahl zu erfüllender Bedingungen geknüpft ist die irgendjemand zu erfüllen hat, bevor irgendwer auch nur ein einziges Stück Brot zwischen die Zähne bekommt oder eine Hose am Hintern trägt oder ein Dach über dem Kopf hat .....

Denn von Nichts kommt Nichts.

Grundeinkommen: Ja!
Denn jeder Mensch hat dasselbe Recht auf die Nutzung seines Lebensraums und seiner Ressourcen und daher auch einen Anspruch auf Teilhabe an Allem, was in seinem Lebensraum von Anderen erwirtschaftet wird, wenn er selbst dazu keine Möglichkeiten hat.

Bedingungslos: Nein!
Denn jeder Mensch der die Energie aufbringt irgendetwas zu erwirtschaften an dem er seine Mitmenschen teilhaben lässt, der hat auch einen Anspruch auf eine Gegenleistung derer, die von seinem Energieeinsatz profitieren.
 
Oh, ich denke, das gilt auch für die Verfechter des BGE. Wie ich schonmal sagte, die glühendsten Vertreter dieser Ideen sind gehäuft Individuen, die bisher nichts bzw. so gut wie nichts zur Finanzierung der sozialen Systeme beigetragen haben, aber allen anderen gerne erzählen wollen, dass sie jetzt die Brotsuppe neu erfunden haben.

Oho also wird jetzt schon den noch nicht oder nicht genug Arbeitenden die Fähigkeit aberkannt eine gute Idee zu haben im Bezug auf Arbeit? Du kannst mir sicherlich erklären wie irgendein 0815 Bürojob einen eher zu so etwas befähigen sollte?
Wie viel muss man denn so einzahlen um sich eine Meinung erlauben zu dürfen bzw. ernst genommen zu werden? Mindestens so viel wie du nehme ich mal an, nicht wahr?
Reicht auch 1 Mal ganz viel oder müssen es über Jahrzehnte kleine Kleckerbeträge sein?
Du merkst hoffentlich, dass das ziemlich Banane ist.

Und aus irgendeinem, sich mir nicht erschliessendem Grund, sich moralisch und intelektuell über alle anderen erhaben fühlen. Selbstverständlich kommen ihnen aber keinerlei Bedenken, wenn es um Inanspruchnahme von Leistungen geht, die ihnen das bisherige System bietet. Nun ja.

1.Dir ist schon klar, dass du im ersten Teil Anderen im Prinzip die Fähigkeit zu denken aufgrund ihrer mangelhaften Steuerzahlungen absprichst? Du beurteilst Menschen nach Geldzahlungen. Aber das ist natürlich was ganz anderes.🙄

2.Wieso sollte man da auch bedenken haben? Man ist von Geburt an daran gewöhnt und befindet sich eh immer in irgendeiner Art Abhängigkeitsverhältnis. Außerdem gibt es keine Alternative. Oder wie sollte diese bitte aussehen?

Die wiederum könnten sich dann schwer wundern, wenn das bedingunslose Grundeinkommen auf Hartz4-Niveau liegt (was ja das Existenzminimum abdecken soll), aber da es alle bekommen, die Verbrauchssteuern sich zu Finanzierung des Grundeinkommens ins unermessliche hochschrauben, sie durch das Grundeinkommen keine weiteren Sozialleistungen mehr bekommen und nachher schlechter dastehen als vorher.

Und du meinst ernsthaft das hat Niemand bisher bedacht?
Hartz 4 wäre wenn man es alles auszahlt so ca. 1000€. Wieso sollten plötzlich die Anteile für die Versicherungen wegfallen? Das macht doch keinen Sinn.

Erinnert irgendwie alles immer sehr stark an die Panikmache vor der Einführung der ersten Sozialsysteme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber diese Phrasen von wegen "dann geht keiner mehr arbeiten ...etc." sind einfach eine durch nichts zu belegende Behauptung und deuten eben auf ein gewisses Menschenbild oder auch Ideologie hin und auf eine sehr beschränkte Vorstellung davon was Arbeit ist und was nicht. Aber egal ...
Die Aussagen derer, wie zb. meine mit einigen Beispielen aus dem Alltag hat aber immer noch deutlich mehr argumentativen Inhalt, als dein gegenteiliges geplärre. Ich habe von dir nicht ein Argument gelesen, weshalb dies nicht so kommen könnte. Solltest du dementsprechend deine gegenteilige Behauptung nicht auch belegen können, so wie du dies von anderen erwartest? 😉
 
Oho also wird jetzt schon den noch nicht oder nicht genug Arbeitenden die Fähigkeit aberkannt eine gute Idee zu haben im Bezug auf Arbeit?
Wie viel muss man denn so einzahlen um sich eine Meinung erlauben zu dürfen bzw. ernst genommen zu werden?


1.Dir ist schon klar, dass du im ersten Teil Anderen im Prinzip die Fähigkeit zu denken aufgrund ihrer mangelhaften Steuerzahlungen absprichst? Du beurteilst Menschen nach Geldzahlungen. Aber das ist natürlich was ganz anderes.🙄

2.Wieso sollte man da auch bedenken haben? Man ist von Geburt an daran gewöhnt und befindet sich eh immer in irgendeiner Art Abhängigkeitsverhältnis. Außerdem gibt es keine Alternative. Oder wie sollte diese bitte aussehen?

Wo Du gelesen haben willst, dass ich anderen die Fähigkeit zu denken abspreche, bleibt wohl Dein Geheimnis. Auch beurteile ich Menschen nicht nach Geldzahlungen, bin aber durchaus in der Lage, mir bei solchen Vorschlägen die Frage zu stellen: Qui bono? Und mir kommt da einfach der Verdacht, dass die Begünstigten hier eher scheinheilig erzählen wollen, dass es ihnen um eine Verbesserung der Gesellschaft geht, wo sie doch eigentlich nur eine Verbesserung ihrer eigenen Situation meinen.

Ich habe geschrieben, dass sich genau solche offensichtlich aufgrund ihrer Meinung zum BGE aus irgeneinem Grund moralisch und intelektuell erhaben fühlen. Du scheinst da auch keine Ausnahme zu machen. Mich erinnert deine Sachlichkeit an Diskussionen wie Raucher/Nichtraucher, Vegetarier/Fleischesser.

Aber es ist dann schon ok für Dich, mir und anderen hier die Fähigkeit "richtig" zu denken abzusprechen. Du kannst mir bestimmt auch erklären, warum denn Deine Meinung "besser" ist als meine.

Und was die Bedenken angeht: Na klar, wir sind ja eh alle in irgendeinem Abhängigkeitsverhältnis. Das rechtfertigt natürlich, sich alimentieren zu lassen. "Man ist von Geburt daran gewöhnt, und es gibt keine Alternative" ...
Sicher doch....

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