@ Fragende
@Black-Bird85
Mir geht es oft ähnlich wie dir, zumindest glaube ich, dass es mir ähnlich geht. Ich fühle mich oft komplett fehl am Platz. Mir fehlt die Zeit und Selbstliebe, um auch mal innezuhalten und durchzuatmen. Andere Menschen haben mich sehr oft im Stich gelassen und es war oft sehr schwer für mich, loszulassen. Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und akzeptiere auch Seiten an meinen Freunden, die wahrscheinlich nicht so einfach sind. Gerade weil ich so bin, bekomme ich viel zurück. Wir leben in einer Spaßgesellschaft und viele machen sich selbst etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Die Wahrheit tut nunmal oft weh. Sieh dir doch an, wie voll die Foren mit offenen Gedanken und Gefühlen sind, wie einsam viele Menschen sind, die sich im Alltag dann ganz anders geben. Was mich am meisten fertig macht, ist dieser schreckliche Schönheits- und Jugendwahn. Oder dass viele Menschen sofort beurteilt werden nach Oberflächlichkeiten oder ihren Fehlern. Jetzt kann man natürlich auch sagen, dass man seinen Weg selbst wählt und nicht mitziehen muss. Aber ein beachtlicher Teil Welt schreit es mir oft regelrecht entgegen. So fühlt es sich zumindest an. Ich habe aber für mich mit den Jahren Menschen gefunden, bei denen ich mich irgendwie ein wenig "zuhause" fühle und dir mir zum Teil das geben, was meine Familie mir nie hat geben können.
Vielleicht bist du ein ähnlicher Mensch wie ich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe einen großen Beschützerinstinkt. Ich bin einfach sehr beherrscht und diplomatisch, weil ich diese Eigenschaften aber so drin habe, kann ich mich auch selten emotional mal fallen lassen oder das rauslassen, was sich in mir anstaut. In meiner Kindheit wurde mir schon Verantwortung und Vernunft aufgedrückt. Das ist alles andere als fair, weil ein Kind ist ein Kind. Ging es dir so ähnlich?
So ähnlich wie in deinen Beispielen laufen die inneren Dialoge mit meinen Ängsten schon ab (soweit man mit seinen Ängsten einen Dialog führen kann), nur ist es viel beklemmender. Und sie versuchen mich aufzufressen und krallen sich an mir fest, um es bildlich zu machen. Es ist oft eine reine Kopfsache, aber da rauszukommen, das habe ich bis jetzt kaum geschafft.
Liebe Grüße
Findefuchs
@ Fragende
@Black-Bird85
Mir geht es oft ähnlich wie dir, zumindest glaube ich, dass es mir ähnlich geht. Ich fühle mich oft komplett fehl am Platz. Mir fehlt die Zeit und Selbstliebe, um auch mal innezuhalten und durchzuatmen. Andere Menschen haben mich sehr oft im Stich gelassen und es war oft sehr schwer für mich, loszulassen. Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und akzeptiere auch Seiten an meinen Freunden, die wahrscheinlich nicht so einfach sind. Gerade weil ich so bin, bekomme ich viel zurück. Wir leben in einer Spaßgesellschaft und viele machen sich selbst etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Die Wahrheit tut nunmal oft weh. Sieh dir doch an, wie voll die Foren mit offenen Gedanken und Gefühlen sind, wie einsam viele Menschen sind, die sich im Alltag dann ganz anders geben. Was mich am meisten fertig macht, ist dieser schreckliche Schönheits- und Jugendwahn. Oder dass viele Menschen sofort beurteilt werden nach Oberflächlichkeiten oder ihren Fehlern. Jetzt kann man natürlich auch sagen, dass man seinen Weg selbst wählt und nicht mitziehen muss. Aber ein beachtlicher Teil Welt schreit es mir oft regelrecht entgegen. So fühlt es sich zumindest an. Ich habe aber für mich mit den Jahren Menschen gefunden, bei denen ich mich irgendwie ein wenig "zuhause" fühle und dir mir zum Teil das geben, was meine Familie mir nie hat geben können.
Vielleicht bist du ein ähnlicher Mensch wie ich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe einen großen Beschützerinstinkt. Ich bin einfach sehr beherrscht und diplomatisch, weil ich diese Eigenschaften aber so drin habe, kann ich mich auch selten emotional mal fallen lassen oder das rauslassen, was sich in mir anstaut. In meiner Kindheit wurde mir schon Verantwortung und Vernunft aufgedrückt. Das ist alles andere als fair, weil ein Kind ist ein Kind. Ging es dir so ähnlich?
So ähnlich wie in deinen Beispielen laufen die inneren Dialoge mit meinen Ängsten schon ab (soweit man mit seinen Ängsten einen Dialog führen kann), nur ist es viel beklemmender. Und sie versuchen mich aufzufressen und krallen sich an mir fest, um es bildlich zu machen. Es ist oft eine reine Kopfsache, aber da rauszukommen, das habe ich bis jetzt kaum geschafft.
Liebe Grüße
Findefuchs
ja du durchlebst genau das was ich auch so durchgelebt habe und teils auch noch so sehe...
ich versuche mich gar nicht großartig um äüßere zu kümmern mein badspiegel hab ich abgebaut, denn zum zähne putzen kann ich auch in der wohnung laufen und dann klecker ich eben mal...
mir wurden solche kleinigkeiten eingetrichtert, nicht kleckern, ordentlich aufessen, teller ganz sauber mache, alles was ander auch beigebracht bekommen was allerdings total unatürlich.. ist !
frag dich mal warum du vom teller ist ? meine eltern würden mich auslachen wenn ich aus ner schüssel essen würde
also ich ab so ne vorahnung ich bin auch der beschützer ... meine mutter wollte das sogar so... ich hab meine eltern noch nie gefragt warum sie es so streng durchgezogen haben ich weiß nur, sie waren selber ängstlich und ähnlich wie wir...
nach außen hin perfekt inner lich zerfressen... bei mir ist das irgendwie anders ich fühl mich mit meinem inneren wohl doch meine hülle hat überall risse weil ich nie ne maske getragen habe... das liergt aber auch daran, das ich mich seit ich 15 geworden bin wirklich nicht mehr unterkriegen lassen wollte und das hat alles schlimmer gemacht, mein vater wollte unbedingt sehen wie ich gebrochen am boden liege und ich wollts ihm nie zeigen ...
ich hab ihm mal geholfen und meinte ne ich mach des anders .. ende vom lied war er hat den hammer nach mir geschmissen ...
n kumpel war mal zu besuch und er hat mich mit dem kopf gegen den betontürahmen gehauen und danach hat er sich köstlich amüsiert mein kumpel allerdings auch ... einmal weil ich so wiederspenstisch war hatte er mir fast die augen ausgestochen ... und zwar hatten wir uns gezofft ich lag auf der couch und er hat seinen schlüssel genommen und vor meine augen gehalten und ich meinte nur noch stich doch zu traust dich doch eh nicht... hab ihn sogar noch provoziert ich hab gehoft er könnte es nicht... tja ende vom lied er hat knap verfehlt ging paar milimeter am auge vorbei ...
dann kamen das schreckliche abendbrot mit familie usw.. wo man mich ständig runtergemacht hat weil mein handeln ja so absonderbar war ... das ging dann soweit, das ich angefangen hab zu heulen, ich hab auch nie wirklich das maul aufgemacht und die wut in mich reingefressen weil ich eh keine chance gegen meinen vater hatte...
ich war als jugendlicher eigentlich völlig raus doch ich wollte nie schwach sein ... ich hab angefangen tiere zu quälen und mich dann dabei totgelacht weil mir alles zu viel wurde... ( mit igel fußball gespielt, oder nem gel ne zigarette in den schlunt gesteckt, absichtlich ne katze überfahren ... also ich war da einfach nicht mehr ich selbst
und hab mich dan immer mehr darum bemüht, die gesellschaftlichen normen abzulegen.. und hat bis zu einem gewissen maß geholfen und ich möchte diese korsett auch gar nicht mehr tragen zumindest nicht wenn es nicht freiwilig ist !
heute mach ich das anders wenn mir was nicht passt, dann sag ich es und zur not geh ich einfach und gut
deswegen hab ich heute vermutlich auch schwierigkeiten mich mit anderen auseinander zu setzen...
ich hasse auch diskutieren, weil ich meine festgelegte meinung habe und es dann im sinnlosen streit enden würde
menschen mit normalen erlebnissen ist da egal, sie haben dafür keine konsequenzn gezeigt bekommen... und untermauern ihre ausagen auf untersuchungen fremder ... und fühln sich im recht... man selbst hat dann nur die option zu streiten oder zu gehen oder eben zu sagen ja verdammt du hast recht ... einen ehrlichen kampf wird es nicht geben die leute wollen meist nix ändern sie wollen einfach nur die dämmliche diskusion gewinnen und der der kämpft zeigt in unser gesellschaft schwäche, weil er sich nicht unterordnet
😉
ic