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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Was tun, wenn die Ängste einen ständig auffressen?

@Black-Bird85

Danke für deine Antwort. So habe ich das ehrlich gesagt noch nie gesehen, meine Angst anzunehmen. Ich hasse sie. Ich würde sie am liebsten in die Luft sprengen oder anzünden, oder vor ihr weglaufen oder sie wegsperren ... Sie bremst mich in so vielen Dingen aus und sorgt dafür, dass ich oft nur weine und mich schlecht fühle. 🙁 Begleiten tut sie mich sowieso und sitzt tatsächlich neben mir, wenn ich mit Freunden unterwegs bin. "Wir" gehen auch ins Kino, sehen zusammen fern, gehen miteinander einkaufen und besuchen meine Eltern :/.

Ich war schon als Kind furchtbar ängstlich. Später habe ich dann viele meiner Ängste verdrängt und unterdrückt, aber ich hatte auch zum Teil andere Probleme. Die Liste meiner Ängste ist ziemlich lang. Aber um es grob zusammenzufassen: Ich habe Angst davor, zurückzubleiben, nicht akzeptiert, verstanden oder geliebt zu werden, ich habe Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen, Chancen zu verpassen, nicht okay zu sein, zu sterben und zu leben, ich fürchte mich vor der Zukunft, davor, älter zu werden, ja sogar oft allein davor, dass die Zeit vergeht, nicht zu wissen, was richtig oder falsch ist, oder von anderen hintergangen, belogen und betrogen zu werden ... die Liste kann beliebig fortgeführt werden.



Da ich selbst weiblich bin, kann ich das schwer beurteilen 😀.

Vielen Dank übrigens für dein Lied. Es gefällt mir sehr gut.

Liebe Grüße

Findefuchs

in dem punkt kann ich auch nur mit theporie glänzen ich weiß das es so ist, das die mädels so ticken allerdings hab ich seit 6 jahren keine freundin mehr gehabt 😉 also wie in der physik theorie und praxis sind manchmal zweierlei... ich versuch auch immer zu flirten nur schauen die meisten mädels weg (muss sagen hab mitunter voll das zorngesicht.. duch blockaden und verspannungen ...) obwohl mich einige als süß bezeichnen würden.. das andere extrem ist ich werde oft für viel zu jung gehalten meißtens 21 oder so weil ich noch ziemlich kindlich ticke ... ich müsste glaube ich ein wenig hartneckiger werden obwohl manche tage ist es so, da lächelt einen jede frau an und dann gibts wieder die anderen tage wo alle wegschauen ...
wer weiß wird schon werden ...

mit angst im kino ^^

du : angst möchtest du ein stück popcorn
angst : das bleibt mir dann wieder im halse stecken ^^
du :wie wärs mit nachos?
angst : ihgitttt das ist zu ungesund
du: ok um so mehr für mich

angst beim einkaufen ^^
du: hey lass uns mal das probieren...
angst: nö das ist doch von der lebensmittelmafia
du: ach komm nimm jetz
angst nein ich möchte nicht tiksch tiksch
du: angst jetz reiß dich mal zusammen einmal wird dich nicht umbringen...
angst: der tot kommt schleichend ^^
du : ich nehm das jetz mit dann bekommst du eben nix davon!
angst:an dem zeug wäre ich eh erstickt ^^
du: na gut dann nimmst du mir das auch nicht übel...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Fragende

Dein Gedankengang beruhigt mich wirklich. Es gibt mir innerlich besseren Halt, wenn ich mir sage, dass ich mit 25 noch gut 60 Jahre vor mir habe, wenn mir das Glück hold ist. Ich habe seit einem Jahr penetrant das Gefühl, "nicht mehr genügend Zeit zu haben". Es fühlt sich schrecklich an. Oft denke ich an wirklich schöne Erlebnisse und Phasen zurück und werde dann echt richtig niedergeschlagen und verzweifelt, wenn mir kommt, dass es schon z. B. 2 Jahre her ist und dass es mir eher wie ein paar Monate vorkommt 🙁. Die Zeit rast, die letzten 2 Jahre sind so furchtbar schnell vergangen und ich habe das Gefühl, dass ich dazwischen nicht mal hatte Luftholen können. So empfinde ich auch wieder seit einigen Wochen. Ich würde mir so sehr wünschen, dass das Leben einfach mal inne hält, stehen bleibt, damit ich durchatmen kann. Weil sehr viel so kompliziert geworden ist, viel zu viele angsteinflößende und einengende Entscheidungen, und ich irgendwie mehr Zeit brauche.


@ Mittendurch

Deine Geschichte hat mich sehr berührt. Mir kommt es so vor, als hättest du als Kind und Jugendliche schon sehr viel Angst gehabt. Das hatte ich auch. Schon als ich ganz klein war, hatte ich für ein Kind viel zu große Ängste. Ich war auch oft mit der Verantwortung überfordert, die ich schon sehr früh mehr oder weniger auf mich nehmen musste. Meine Mutter hatte nämlich eine sehr schlimme Zeit in ihrem Leben und ich habe angefangen, alles für sie zu tun, damit es ihr besser geht, was ich aber niemals hätte schaffen können. Mein Vater war auch ziemlich überfordert mit der Gesamtsituation.

Ich frage mich oft, ob ich ein ähnliches Erlebnis wie du bräuchte, damit mir bewusst wird, wirklich bewusst, wie kostbar das Leben ist. Ich bin während meiner schlimmsten Magersuchtszeit fast verhungert und trotzdem war ich ziemlich gleichgültig. Noch heute denke ich mir oft, dass mir zu viel fehlt, als dass ich mich voll und ganz am Leben festhalten wollen würde. Ich lebe sehr im Jetzt, denn die Zukunft macht mir schreckliche Angst.


@Monarose

Du hast recht, vielleicht muss ich mir nur mehr Zeit geben. Etwas, was sich über so viele Jahre entwickelt hat, verändert sich nicht so schnell 🙁. Ich habe viel nachgedacht und ich glaube auch, dass das Lächeln meine Überlebensstrategie war, weil meine schwierige Familie eigentlich nur Disziplin und Diplomatie von mir gefordert hat. Mit meiner Wut kann ich auch nicht so wirklich umgehen und so balanciere ich es vielleicht durch das unbewusste Lächeln, gerade wenn ich wütend bin, aus?

Als Kind war ich sehr aufbrausend, ich war dafür bekannt, richtig schimpfen zu können und mir Luft zu machen. Als es meiner Mutter dann immer schlechter ging, hat das aufgehört. Deswegen liegst du ganz richtig, ich habe mir Gefühle, die unangenehm werden könnten, abtrainiert oder abtrainieren lassen. Dieser Zusammenhang ist mir erst durch deinen Beitrag richtig in den Sinn gekommen.

"Aber was man erlernt hat, kann man auch wieder verlernen." Diesen Satz werde ich mir innerlich einrahmen und zu einem meiner Leitsätze machen!


@Black-Bird85

Mir geht es oft ähnlich wie dir, zumindest glaube ich, dass es mir ähnlich geht. Ich fühle mich oft komplett fehl am Platz. Mir fehlt die Zeit und Selbstliebe, um auch mal innezuhalten und durchzuatmen. Andere Menschen haben mich sehr oft im Stich gelassen und es war oft sehr schwer für mich, loszulassen. Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und akzeptiere auch Seiten an meinen Freunden, die wahrscheinlich nicht so einfach sind. Gerade weil ich so bin, bekomme ich viel zurück. Wir leben in einer Spaßgesellschaft und viele machen sich selbst etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Die Wahrheit tut nunmal oft weh. Sieh dir doch an, wie voll die Foren mit offenen Gedanken und Gefühlen sind, wie einsam viele Menschen sind, die sich im Alltag dann ganz anders geben. Was mich am meisten fertig macht, ist dieser schreckliche Schönheits- und Jugendwahn. Oder dass viele Menschen sofort beurteilt werden nach Oberflächlichkeiten oder ihren Fehlern. Jetzt kann man natürlich auch sagen, dass man seinen Weg selbst wählt und nicht mitziehen muss. Aber ein beachtlicher Teil Welt schreit es mir oft regelrecht entgegen. So fühlt es sich zumindest an. Ich habe aber für mich mit den Jahren Menschen gefunden, bei denen ich mich irgendwie ein wenig "zuhause" fühle und dir mir zum Teil das geben, was meine Familie mir nie hat geben können.

Vielleicht bist du ein ähnlicher Mensch wie ich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe einen großen Beschützerinstinkt. Ich bin einfach sehr beherrscht und diplomatisch, weil ich diese Eigenschaften aber so drin habe, kann ich mich auch selten emotional mal fallen lassen oder das rauslassen, was sich in mir anstaut. In meiner Kindheit wurde mir schon Verantwortung und Vernunft aufgedrückt. Das ist alles andere als fair, weil ein Kind ist ein Kind. Ging es dir so ähnlich?

So ähnlich wie in deinen Beispielen laufen die inneren Dialoge mit meinen Ängsten schon ab (soweit man mit seinen Ängsten einen Dialog führen kann), nur ist es viel beklemmender. Und sie versuchen mich aufzufressen und krallen sich an mir fest, um es bildlich zu machen. Es ist oft eine reine Kopfsache, aber da rauszukommen, das habe ich bis jetzt kaum geschafft.


Liebe Grüße

Findefuchs
 
@ Fragende

@Black-Bird85

Mir geht es oft ähnlich wie dir, zumindest glaube ich, dass es mir ähnlich geht. Ich fühle mich oft komplett fehl am Platz. Mir fehlt die Zeit und Selbstliebe, um auch mal innezuhalten und durchzuatmen. Andere Menschen haben mich sehr oft im Stich gelassen und es war oft sehr schwer für mich, loszulassen. Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und akzeptiere auch Seiten an meinen Freunden, die wahrscheinlich nicht so einfach sind. Gerade weil ich so bin, bekomme ich viel zurück. Wir leben in einer Spaßgesellschaft und viele machen sich selbst etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Die Wahrheit tut nunmal oft weh. Sieh dir doch an, wie voll die Foren mit offenen Gedanken und Gefühlen sind, wie einsam viele Menschen sind, die sich im Alltag dann ganz anders geben. Was mich am meisten fertig macht, ist dieser schreckliche Schönheits- und Jugendwahn. Oder dass viele Menschen sofort beurteilt werden nach Oberflächlichkeiten oder ihren Fehlern. Jetzt kann man natürlich auch sagen, dass man seinen Weg selbst wählt und nicht mitziehen muss. Aber ein beachtlicher Teil Welt schreit es mir oft regelrecht entgegen. So fühlt es sich zumindest an. Ich habe aber für mich mit den Jahren Menschen gefunden, bei denen ich mich irgendwie ein wenig "zuhause" fühle und dir mir zum Teil das geben, was meine Familie mir nie hat geben können.

Vielleicht bist du ein ähnlicher Mensch wie ich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe einen großen Beschützerinstinkt. Ich bin einfach sehr beherrscht und diplomatisch, weil ich diese Eigenschaften aber so drin habe, kann ich mich auch selten emotional mal fallen lassen oder das rauslassen, was sich in mir anstaut. In meiner Kindheit wurde mir schon Verantwortung und Vernunft aufgedrückt. Das ist alles andere als fair, weil ein Kind ist ein Kind. Ging es dir so ähnlich?

So ähnlich wie in deinen Beispielen laufen die inneren Dialoge mit meinen Ängsten schon ab (soweit man mit seinen Ängsten einen Dialog führen kann), nur ist es viel beklemmender. Und sie versuchen mich aufzufressen und krallen sich an mir fest, um es bildlich zu machen. Es ist oft eine reine Kopfsache, aber da rauszukommen, das habe ich bis jetzt kaum geschafft.


Liebe Grüße

Findefuchs

@ Fragende




@Black-Bird85


Mir geht es oft ähnlich wie dir, zumindest glaube ich, dass es mir ähnlich geht. Ich fühle mich oft komplett fehl am Platz. Mir fehlt die Zeit und Selbstliebe, um auch mal innezuhalten und durchzuatmen. Andere Menschen haben mich sehr oft im Stich gelassen und es war oft sehr schwer für mich, loszulassen. Ich nehme die Menschen so, wie sie sind und akzeptiere auch Seiten an meinen Freunden, die wahrscheinlich nicht so einfach sind. Gerade weil ich so bin, bekomme ich viel zurück. Wir leben in einer Spaßgesellschaft und viele machen sich selbst etwas vor. Ich schließe mich da nicht aus. Die Wahrheit tut nunmal oft weh. Sieh dir doch an, wie voll die Foren mit offenen Gedanken und Gefühlen sind, wie einsam viele Menschen sind, die sich im Alltag dann ganz anders geben. Was mich am meisten fertig macht, ist dieser schreckliche Schönheits- und Jugendwahn. Oder dass viele Menschen sofort beurteilt werden nach Oberflächlichkeiten oder ihren Fehlern. Jetzt kann man natürlich auch sagen, dass man seinen Weg selbst wählt und nicht mitziehen muss. Aber ein beachtlicher Teil Welt schreit es mir oft regelrecht entgegen. So fühlt es sich zumindest an. Ich habe aber für mich mit den Jahren Menschen gefunden, bei denen ich mich irgendwie ein wenig "zuhause" fühle und dir mir zum Teil das geben, was meine Familie mir nie hat geben können.


Vielleicht bist du ein ähnlicher Mensch wie ich, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen. Ich habe einen großen Beschützerinstinkt. Ich bin einfach sehr beherrscht und diplomatisch, weil ich diese Eigenschaften aber so drin habe, kann ich mich auch selten emotional mal fallen lassen oder das rauslassen, was sich in mir anstaut. In meiner Kindheit wurde mir schon Verantwortung und Vernunft aufgedrückt. Das ist alles andere als fair, weil ein Kind ist ein Kind. Ging es dir so ähnlich?


So ähnlich wie in deinen Beispielen laufen die inneren Dialoge mit meinen Ängsten schon ab (soweit man mit seinen Ängsten einen Dialog führen kann), nur ist es viel beklemmender. Und sie versuchen mich aufzufressen und krallen sich an mir fest, um es bildlich zu machen. Es ist oft eine reine Kopfsache, aber da rauszukommen, das habe ich bis jetzt kaum geschafft.




Liebe Grüße


Findefuchs


ja du durchlebst genau das was ich auch so durchgelebt habe und teils auch noch so sehe...
ich versuche mich gar nicht großartig um äüßere zu kümmern mein badspiegel hab ich abgebaut, denn zum zähne putzen kann ich auch in der wohnung laufen und dann klecker ich eben mal...
mir wurden solche kleinigkeiten eingetrichtert, nicht kleckern, ordentlich aufessen, teller ganz sauber mache, alles was ander auch beigebracht bekommen was allerdings total unatürlich.. ist !
frag dich mal warum du vom teller ist ? meine eltern würden mich auslachen wenn ich aus ner schüssel essen würde
also ich ab so ne vorahnung ich bin auch der beschützer ... meine mutter wollte das sogar so... ich hab meine eltern noch nie gefragt warum sie es so streng durchgezogen haben ich weiß nur, sie waren selber ängstlich und ähnlich wie wir...
nach außen hin perfekt inner lich zerfressen... bei mir ist das irgendwie anders ich fühl mich mit meinem inneren wohl doch meine hülle hat überall risse weil ich nie ne maske getragen habe... das liergt aber auch daran, das ich mich seit ich 15 geworden bin wirklich nicht mehr unterkriegen lassen wollte und das hat alles schlimmer gemacht, mein vater wollte unbedingt sehen wie ich gebrochen am boden liege und ich wollts ihm nie zeigen ...
ich hab ihm mal geholfen und meinte ne ich mach des anders .. ende vom lied war er hat den hammer nach mir geschmissen ...
n kumpel war mal zu besuch und er hat mich mit dem kopf gegen den betontürahmen gehauen und danach hat er sich köstlich amüsiert mein kumpel allerdings auch ... einmal weil ich so wiederspenstisch war hatte er mir fast die augen ausgestochen ... und zwar hatten wir uns gezofft ich lag auf der couch und er hat seinen schlüssel genommen und vor meine augen gehalten und ich meinte nur noch stich doch zu traust dich doch eh nicht... hab ihn sogar noch provoziert ich hab gehoft er könnte es nicht... tja ende vom lied er hat knap verfehlt ging paar milimeter am auge vorbei ...
dann kamen das schreckliche abendbrot mit familie usw.. wo man mich ständig runtergemacht hat weil mein handeln ja so absonderbar war ... das ging dann soweit, das ich angefangen hab zu heulen, ich hab auch nie wirklich das maul aufgemacht und die wut in mich reingefressen weil ich eh keine chance gegen meinen vater hatte...
ich war als jugendlicher eigentlich völlig raus doch ich wollte nie schwach sein ... ich hab angefangen tiere zu quälen und mich dann dabei totgelacht weil mir alles zu viel wurde... ( mit igel fußball gespielt, oder nem gel ne zigarette in den schlunt gesteckt, absichtlich ne katze überfahren ... also ich war da einfach nicht mehr ich selbst
und hab mich dan immer mehr darum bemüht, die gesellschaftlichen normen abzulegen.. und hat bis zu einem gewissen maß geholfen und ich möchte diese korsett auch gar nicht mehr tragen zumindest nicht wenn es nicht freiwilig ist !


heute mach ich das anders wenn mir was nicht passt, dann sag ich es und zur not geh ich einfach und gut
deswegen hab ich heute vermutlich auch schwierigkeiten mich mit anderen auseinander zu setzen...
ich hasse auch diskutieren, weil ich meine festgelegte meinung habe und es dann im sinnlosen streit enden würde
menschen mit normalen erlebnissen ist da egal, sie haben dafür keine konsequenzn gezeigt bekommen... und untermauern ihre ausagen auf untersuchungen fremder ... und fühln sich im recht... man selbst hat dann nur die option zu streiten oder zu gehen oder eben zu sagen ja verdammt du hast recht ... einen ehrlichen kampf wird es nicht geben die leute wollen meist nix ändern sie wollen einfach nur die dämmliche diskusion gewinnen und der der kämpft zeigt in unser gesellschaft schwäche, weil er sich nicht unterordnet 😉


ic
 
@Black-Bird85

Also erst einmal finde ich, dass du diese Typen, die dir das angetan haben, nicht wirklich als "Freunde" oder "Kumpel" bezeichnen solltest. Man will doch eigentlich, dass die eigenen Freunde glücklich sind und man will ihnen Gutes tun 😕. Du scheinst die Wut und Verzweiflung, die ich zu 95% gegen mich selbst richte, nach außen gerichtet zu haben. Ich habe beim Lesen deines Beitrages das Gefühl gehabt, dass deine Eltern sich an dir abreagiert und ihre eigenen Schwächen auf dich übertragen haben. Auch wenn es sich wahrscheinlich gemein anhört, aber das ist einer der Gründe, warum man eine Therapie durchziehen sollte, bevor man Kinder bekommt. Hast du heute andere Wege gefunden, um mit deiner Wut und Verzweiflung umgehen zu können?

Liebe Grüße

Findefuchs
 
@Black-Bird85

Also erst einmal finde ich, dass du diese Typen, die dir das angetan haben, nicht wirklich als "Freunde" oder "Kumpel" bezeichnen solltest. Man will doch eigentlich, dass die eigenen Freunde glücklich sind und man will ihnen Gutes tun 😕. Du scheinst die Wut und Verzweiflung, die ich zu 95% gegen mich selbst richte, nach außen gerichtet zu haben. Ich habe beim Lesen deines Beitrages das Gefühl gehabt, dass deine Eltern sich an dir abreagiert und ihre eigenen Schwächen auf dich übertragen haben. Auch wenn es sich wahrscheinlich gemein anhört, aber das ist einer der Gründe, warum man eine Therapie durchziehen sollte, bevor man Kinder bekommt. Hast du heute andere Wege gefunden, um mit deiner Wut und Verzweiflung umgehen zu können?

Liebe Grüße

Findefuchs
hab sie auch meißt gegen mich gerichtet ...
ja ich hab alternativen gefunden, skateboarden funktionierte ganz gut, pc spielen ist nicht zu empfehlen...
aber eigentlich hilft es nicht, wenn man etwas als ventil benutzen will dann geht man da mit zuviel druck ran ... das einzige was es braucht ist zeit und ruhephasen,dann wieder ansporn und optimissmus tut ganz gut, und nicht zu vergessen musik
und sich daran zu erinnern was man als kind gerne gemacht hat und das war in der regel viel bewegen und auf bäumen rumklettern...

heute mach ich öfter sport, roll mich in der gegend rum, longboard fahren, zu musik mitsingen,n paar karate kicks und es geht dann auch bisl besser... also in der regel alles was einem gut tut und wie es jeder beliebig haben möchte
heute hab ich n kind, welches mich mit nem schneeball beworfen hat, eingeseift 😀 tut auch ganz gut naja ich verhalte mich in der regel eigentlich ziemlich locker, und mach das wonach mir gerade ist... aso öfter raus in die natur gehen hilft ...

aso zu dem punkt mit der therapie durchziehen, das gabs in der ddr nicht einfach so... und sie waren 18 jahre alt als sie mich bekommen haben...

aso mit dem kumpel der war halt mit im raum, der hat nix gemacht vlt auch nur gelacht weil er so erschrocken war und ir waren 13 oder 14...

so ich wünsch di noch was gutes nächtle 🙂
 
Hallo ihr Lieben,

an dieser Stelle wollte ich einfach mal schreiben, wie es mir aktuell geht, weil einiges davon mich verwirrt. Zuerst möchte ich aber Mittendurch danken, denn ihre Strategien haben mir geholfen, zwei sich anbahnende Angstattacken zu erleichtern. Dieses sich selbst immer wieder sagen, dass man in Sicherheit ist, hilft wirklich total. Ich habe es anfangs nicht so richtig glauben können, weil das ja auch eine ziemliche Kopfsache ist. Aber, wenn man es sich immer wieder und wieder vorsagt, flaut die Angst immer mehr ab. Doch auch die Gedanken und Beiträge der anderen haben mir wirklich mehr Mut gemacht, mich mit bestimmten Dingen außeinanderzusetzen und ja, auch das Gefühl, nicht ganz allein damit zu sein, tut mir gut. Ich achte jetzt auch ein wenig mehr auf meine Erschöpfung und gebe mir Zeit, wenn die Angst mich mal wieder überrollt hat und ich dem entsprechend müde bin.

Ich habe auch angefangen, wenigstens den Versuch zu starten, meine Ängste anders zu betrachten und ihnen "ins Auge zu blicken". So ganz gelingt mir das leider noch nicht, aber ich komme bis jetzt immer wieder zu dem Schluss, dass es viel mit Verlassenheitsangst zu tun hat, oder dass ich nicht verstanden und akzeptiert werde. So ganz annehmen kann ich die Ängste noch nicht, aber bei den vielen Jahren, in denen sie sich angesammelt haben, ist das auch kein Wunder.

Aber jetzt kommt der Punkt, der mich verwirrt. Vorgestern hatte ich eben wieder eine Angstattacke. Es war wieder diese seltsame Sache, dass ich bereits vorher am frühen Abend dieses Gefühl hatte, weinen zu wollen, es aber nicht zu können. Da steckt irgendwie ein ganz krasses Gefühl in mir, das nicht raus kann, aber auch nicht tiefer in mir reingeht, damit ich es erfassen oder in mir vergraben könnte. Ich habe dann auch wirklich immer einen regelrechten Kloß im Hals. So geht es mir öfters und dann begreife ich mich selbst nicht. Einfach so beklommen. Meistens geht mir dann auch viel im Kopf rum oder es ist etwas passiert (auch vielleicht eine Kleinigkeit), was mich aus dem Tritt gebracht hat. Ich habe mir also gesagt, dass ich in Sicherheit bin und versucht, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Alles ist dann abgeflaut und ich bin langsam wieder runtergekommen und irgendwann bin ich dann auch zum Glück eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe ich mich total platt gefühlt. Und innerlich sehr leer. Auch einen Tag später war ich dann noch total müde und kaputt, einfach total antriebslos. Und trotzdem waren da so viele Gefühle in mir, die nicht raus konnten. Ich könnte sie jetzt auch nicht genauer benennen, nur dass sie sehr stark sind und dafür sorgen, dass ich mich wie gesagt beklommen und hoffnungslos fühle. Ja, richtig hoffnungslos. Ich habe nur irgendwie funktioniert. Am Donnerstag war ich dann so ausgepowert, dass ich total fertig war nach einem Treffen mit einer Freundin, obwohl ich mich sehr gerne mit ihr treffe. Am Freitag bin ich dann nach der Arbeit komplett müde und kaputt gewesen. Sobald wieder irgendein winzigkleiner Gedanke kam oder eine Erinnerung an etwas, was mir Angst macht, war ich körperlich total fertig.

Kennt ihr das auch, also dass ihr Gefühle in euch habt, die nicht wirklich raus können? Die ihr nicht genauer benennen könnt, außer, dass sie euch aus der Bahn werfen und beklommen machen? Was tut ihr, um die Emotionen dann wenigstens abzubauen, wenn das überhaupt geht? Wie haltet ihr euch bei einer derartigen Antriebslosigkeit trotzdem fit? Den ganzen Tag verpennen kann man ja nicht 🙁. Das macht mich gerade irgendwie am meisten fertig, dass ich einfach so müde und antriebslos bin.


Liebe Grüße

Findefuchs
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr Lieben,

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Aber jetzt kommt der Punkt, der mich verwirrt. Vorgestern hatte ich eben wieder eine Angstattacke. Es war wieder diese seltsame Sache, dass ich bereits vorher am frühen Abend dieses Gefühl hatte, weinen zu wollen, es aber nicht zu können. Da steckt irgendwie ein ganz krasses Gefühl in mir, das nicht raus kann, aber auch nicht tiefer in mir reingeht, damit ich es erfassen oder in mir vergraben könnte. Ich habe dann auch wirklich immer einen regelrechten Kloß im Hals. So geht es mir öfters und dann begreife ich mich selbst nicht. Einfach so beklommen. Meistens geht mir dann auch viel im Kopf rum oder es ist etwas passiert (auch vielleicht eine Kleinigkeit), was mich aus dem Tritt gebracht hat. Ich habe mir also gesagt, dass ich in Sicherheit bin und versucht, mich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Alles ist dann abgeflaut und ich bin langsam wieder runtergekommen und irgendwann bin ich dann auch zum Glück eingeschlafen. Am nächsten Morgen habe ich mich total platt gefühlt. Und innerlich sehr leer. Auch einen Tag später war ich dann noch total müde und kaputt, einfach total antriebslos. Und trotzdem waren da so viele Gefühle in mir, die nicht raus konnten. Ich könnte sie jetzt auch nicht genauer benennen, nur dass sie sehr stark sind und dafür sorgen, dass ich mich wie gesagt beklommen und hoffnungslos fühle. Ja, richtig hoffnungslos. Ich habe nur irgendwie funktioniert. Am Donnerstag war ich dann so ausgepowert, dass ich total fertig war nach einem Treffen mit einer Freundin, obwohl ich mich sehr gerne mit ihr treffe. Am Freitag bin ich dann nach der Arbeit komplett müde und kaputt gewesen. Sobald wieder irgendein winzigkleiner Gedanke kam oder eine Erinnerung an etwas, was mir Angst macht, war ich körperlich total fertig.

Kennt ihr das auch, also dass ihr Gefühle in euch habt, die nicht wirklich raus können? Die ihr nicht genauer benennen könnt, außer, dass sie euch aus der Bahn werfen und beklommen machen? Was tut ihr, um die Emotionen dann wenigstens abzubauen, wenn das überhaupt geht? Wie haltet ihr euch bei einer derartigen Antriebslosigkeit trotzdem fit? Den ganzen Tag verpennen kann man ja nicht 🙁. Das macht mich gerade irgendwie am meisten fertig, dass ich einfach so müde und antriebslos bin.


Liebe Grüße

Findefuchs

Hallo Findefuchs,
du schreibst, dass wenn du in diesem Gefühl sitzt, Angst - Trauer, denn du hast das Gefühl du müsstest weinen, was aber nicht geht, dass dir dann auch meist viel im Kopf rum geht, schaffst du es dieses in Worte zu fassen und auf Papier zubringen, wenn nicht schreiben geht, weil die Worte fehlen oder es einfach stockt, dann kannst du es vielleicht dann malen. Einen Ausdruck finden für das was in deinem Kopfe schwirrt. Es scheint dich tief im innern etwas sehr stark zu beschäftigen, was viel Kraft und Energie kostet, was aber, so wie es aussieht nicht nach draußen kommen darf.
Wenn du solch kleine fetzen hast, notiere sie, packe sie weg und wenn irgend möglich nimm sie mit in deine Therapie. Auch wenn es erst einmal nur Fetzen sind, Bruchstücke, so wird nach und nach etwas ganzes drauß. Wichtig auch hier, egal was es ist, egal was einst mal war es ist vorbei und du bist heut in Sicherheit, auch bei diesen, was jetzt dich sehr beschäftig, wohl am Tag und auch die Nacht, es zehrt an den Kräften und der Energie, doch immer wieder betone du befindest dich in Sicherheit.
Mir tut es gut rauszugehen an die Luft, ins Freie, weil ich mich dort immer sicher fühle, doch auch damit hatte ich mal Mühe, als ich gar nicht wusste, was gerade mit mir war. Schreiben und malen, sind Wege die ich nutzte und immer noch nutze.
Du fühlst dich sicher in deinen Vier Wänden? Dann gebe deinem Inneren die Sicherheit die es braucht. Jetzt wirst du vielleicht fragen, wie du es tun kannst. Durch wie schon gesag,t dem immer wieder betonen und indem du dir eine Umgebung, ein zu Hause vorstellst, für die Kleine, die verletzt worden war. Höre rein in dir, frage was Sicherheit bringen würde und versuche diese für dich im Kopf oder auf Papier entstehen zu lassen.
Den ganzen Tag schlafen, das bringt es auch nicht, das hast du wohl richtig erkannt. Doch wenn du dich sicherer fühlen tust, und dir sonst nichts fehlt an Vitaminen, Minarielien oder sonst noch was, was du bei einem Arzt abklären lassen kannst, dann wird esmit der Müdigkeit auch wieder besser werden. Wenn du dich sehr müde fühlst, dann kann es sein, dass es ein Schutz ist, vor dem was noch nicht erinnert werden kann.
So viel erst mal ich hoffe ich konnte damit deine Frage ein wenig beantworten und du kannst ein wenig damit anfangen.
LG
Mittendurch
 
Hui Findefuchs,

das was du schreibst, erinnet mich an etwas, das ich neulich gelesen habe:

Fragt der Schüler seinen Meister: "Sag mir, großer Meister, gibt es ein Wundermittel gegen Müdigkeit und Antriebslosigkeit?" Darauf antwortet der Meister: "Schlaf." 🙂

Und dazu dein Satz: "Den ganzen Tag verpennen kann man ja nicht..."

Mhm.....wer ist "man"?..und wer sagt, was "man" kann oder nicht?....

Was wäre denn, wenn du mal den ganzen Tag ( oh Schreck) liegen bleiben würdest? Einen Tag..von 365...du liegst einfach nur rum und gammelst vor dich hin. Einfach so...

Mal schauen, was da dein Verstand für Sätze raushaut.

Un deine Signatur sagt ziemlich viel darüber aus, wie du es vielleicht nicht mehr weitermachen solltest.

Und noch ein Tipp von mir: Lies dir mal alles, was du selbst in deinem Thread geschrieben hast, noch einmal aufmerksam durch. Ich finde, Findefuchs, du bist schon sehr nah an dir selbst dran; du sagst dir eigentlich schon selbst, wo und warum es hackt..du solltest anfangen auf dich selbst zu hören..und ich mein jetzt nicht deinen gut ausgebildetet Verstand sondern dieses innere Empfinden, dass du trotz aller Gegenmaßnahmen dir dennoch erhalten konntest.

Es piepste leise, die Haubenmeise.
 
@ Mittendurch

Stimmt, ich könnte aufschreiben, was an Fetzen in mir rumschwirrt. Ich hatte heute Nacht wieder durchgehend schlimme Träume. Richtig schlimme Träume. Was mich dabei wieder etwas verstört ist, dass es wieder die gleichen Träume sind. Früher war es so, dass ich wirklich immer wieder in meinen Träumen von dem selben gleichen Mädchen geträumt habe. Es war sehr schrecklich und unheimlich. Wie aus einem Horrorfilm. Es sind wirklich furchtbare Dinge in meinen Träumen passiert. Oft habe ich mich mit Absicht wach gehalten, um nicht wieder einzuschlafen, weil die Albträume sofort wieder losgingen. Meine Therapeutin hat dann gesagt, das kleine Mädchen in meinen Träumen bin eigentlich ich. Das typische Kind, das in jedem von uns steckt. Erst dann kam raus, dass ich vieles nicht akzeptieren und annehmen kann, was mir in der Kindheit gefehlt oder mir zu schaffen gemacht hat. Aus diesem Grund zerstört mein erwachsenes Ich mein kindliches Ich immer wieder in den Träumen. Ein paar Jahre haben die Träume zum Glück aufgehört und das Mädchen ist aus meinen Träumen verschwunden. Seit ein paar Träumen ist sie aber wieder da und heute hat sie sich in meinem Albtraum selbst ertränkt. Ich bin in diesen Träumen immer eine Beobachterin. Es ist wie in einem Film, ich kann nur zusehen und nichts tun, obwohl ich mir dann immer denke "Um Himmels Willen, das ist so furchtbar!". Genauso fühlt sich diese festsitzende Emotion an. Als würde ich ertrinken und wenn man sie zeichnen müsste, wäre sie ganz festes, hartes Wasser, das in mir klemmt und mich verschlingt. So ein Ort, in dem jedes Geräusch verläuft und man nichts greifen kann, weil es ja Wasser ist.


@ Haubenmeise

Ich finde deinen Gedankengang sehr interessant. Meistens nehme ich es einfach nur hin, dass ich so fertig bin, denke mir aber ständig "Mein Gott, kannst du nicht so wie andere einfach fitter sein? Musst du immer wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängen?". Schon als Teenie war ich körperlich oft ziemlich müde und kaputt. Wenn ich dann im Bett rumgelegen habe, haben mich meine Eltern immer deswegen ausgelacht oder gesagt, dass ich faul bin. :/ Ich glaube, das steckt noch so drin. Mir fällt es zum Beispiel seit 3 Wochen oder so sehr schwer, meinen Haushalt durchzuziehen. Aber ich mag das gar nicht, wenn meine Wohnung verstaubt und unordentlich ist. Heute ist auch so ein Tag, da will ich eigentlich keine Wäsche waschen und den ganzen liegengebliebenen Kram erledigen. Wenn ich es nicht tue, fühle ich mich total chaotisch. Vielleicht sind es auch meine Ansprüche an mich selbst, die mich noch mehr auslaugen? Anstatt mit mir liebevoller umzugehen, tadele ich mich meistens selbst, auch unbewusst.

Mit meiner Signatur hast du ganz recht. Ich bin an einem Punkt in meinem Leben angelangt, an dem es nicht so weitergehen kann. Ich schaffe das nicht mehr so. Früher war es mir egal und auch aktuell ist es das noch häufig, aber ich weiß, dass ich etwas ändern muss.

Danke für deinen Hinweis. Ich werde mal wieder alles durchlesen, was ich hier geschrieben habe. Ich bin dank euch und diesem Thread meinen Emotionen näher gekommen. Das fühlt sich etwas komisch an, da ich ansonsten ein Mensch bin, der Gefühle und Verstand strikt trennt und der Gefühle gerne ignoriert. Meine Therapeutin sagt, dass ich manchmal richtig grausam zu mir selbst bin, aber ich empfinde das nicht so. Für mich ist es normal. Ich glaube, auch hier liegt ein wichtiger Knackpunkt.


Liebe Grüße

Findefuchs
 
@ Mittendurch

Stimmt, ich könnte aufschreiben, was an Fetzen in mir rumschwirrt. Ich hatte heute Nacht wieder durchgehend schlimme Träume. Richtig schlimme Träume. Was mich dabei wieder etwas verstört ist, dass es wieder die gleichen Träume sind. Früher war es so, dass ich wirklich immer wieder in meinen Träumen von dem selben gleichen Mädchen geträumt habe. Es war sehr schrecklich und unheimlich. Wie aus einem Horrorfilm. Es sind wirklich furchtbare Dinge in meinen Träumen passiert. Oft habe ich mich mit Absicht wach gehalten, um nicht wieder einzuschlafen, weil die Albträume sofort wieder losgingen. Meine Therapeutin hat dann gesagt, das kleine Mädchen in meinen Träumen bin eigentlich ich. Das typische Kind, das in jedem von uns steckt. Erst dann kam raus, dass ich vieles nicht akzeptieren und annehmen kann, was mir in der Kindheit gefehlt oder mir zu schaffen gemacht hat. Aus diesem Grund zerstört mein erwachsenes Ich mein kindliches Ich immer wieder in den Träumen. Ein paar Jahre haben die Träume zum Glück aufgehört und das Mädchen ist aus meinen Träumen verschwunden. Seit ein paar Träumen ist sie aber wieder da und heute hat sie sich in meinem Albtraum selbst ertränkt. Ich bin in diesen Träumen immer eine Beobachterin. Es ist wie in einem Film, ich kann nur zusehen und nichts tun, obwohl ich mir dann immer denke "Um Himmels Willen, das ist so furchtbar!". Genauso fühlt sich diese festsitzende Emotion an. Als würde ich ertrinken und wenn man sie zeichnen müsste, wäre sie ganz festes, hartes Wasser, das in mir klemmt und mich verschlingt. So ein Ort, in dem jedes Geräusch verläuft und man nichts greifen kann, weil es ja Wasser ist.


@ Haubenmeise

Ich finde deinen Gedankengang sehr interessant. Meistens nehme ich es einfach nur hin, dass ich so fertig bin, denke mir aber ständig "Mein Gott, kannst du nicht so wie andere einfach fitter sein? Musst du immer wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängen?". Schon als Teenie war ich körperlich oft ziemlich müde und kaputt. Wenn ich dann im Bett rumgelegen habe, haben mich meine Eltern immer deswegen ausgelacht oder gesagt, dass ich faul bin. :/ Ich glaube, das steckt noch so drin. Mir fällt es zum Beispiel seit 3 Wochen oder so sehr schwer, meinen Haushalt durchzuziehen. Aber ich mag das gar nicht, wenn meine Wohnung verstaubt und unordentlich ist. Heute ist auch so ein Tag, da will ich eigentlich keine Wäsche waschen und den ganzen liegengebliebenen Kram erledigen. Wenn ich es nicht tue, fühle ich mich total chaotisch. Vielleicht sind es auch meine Ansprüche an mich selbst, die mich noch mehr auslaugen? Anstatt mit mir liebevoller umzugehen, tadele ich mich meistens selbst, auch unbewusst.



Findefuchs

hmm kommt mir irgendwo bekannt vor geht mir mit dem abwasch ähnlich allerdings hab ich mal so nen typentest gemacht und da ist das ganz normal für diesen typ ich lasse sachen einfach längere zeit liegen und wenn ich die muse/ notwendigkeit habe erledige ich sie... sprich aufräumen abwaschen... normal liegt der abwasch bei mir so lange bis ich das geschir brauche ... dürfte allerdings relativ normal sein... zum thema bequemlichkeit der mensch an sich ist laut ner untersuchung dafür ausgelegt 30 km am tag zu laufen... was wir uns aneigen sollten sind so sachen wie betätigung, entspannung, dann vlt irgendwo wissen anhäufen dann mal wieder bisl abschalten, dann wieder sportliche betätigung also irgendwie so im wechsel und am besten draußen... nur was mir dafür fehlt ist irgendwie das ziel, es kommt einen so vor al würde man nur sinnlos draußen rumlaufen ich mene durch meine sportliche bewegung unterstütze ich meinen körper... allerdings wenn ich 3 km lauf frage ich mich dann öfter auch mal wozu und warum ich meine ich laufe und komm dann wider an nur der grund warum ich gelaufen bin ist mir nicht ersichtlich ... man läuft ja eigentich nicht der bewegung wegen sondern weil man damit ja etwas bewirken will... bevor ich loslaufe hab ich doch in der regel ein ziel. wenn man kein ziel hat bleibt man automatisch liegen... nur bei uns ist das mit den zielen schwer umzusetzen, und a behindert mich meine bereitschschaft... z.b. bewerbungen man hat zig mitbewerber und wenn die zeugnissse nicht gerade optimal sind fällt man in der regel schon raus...
mir geht es nicht darum der bessere bewerber zu sein ich will einfach nur das was ich mache gern umsetzen doch und da glreiftt diese prinzip schon einfach viel zu zufällig oder man muss extremst strebsam sein und das lag mir noch nie... ich kann für ne kurze zeit viel energie in etwas legen nur in der regel muss mir das was ich mache leicht fallen + ab und zu kleien hürden ,dami es nicht zu langweilig wird ... allerdings benotungssysteme find ich dämlich a) weil meine noten selbst bescheiden sind und b) weil ich noch so viel zeit investieren müsste um sie zu verbessern
was mich dann wieder von dem eigentlichen was ich mir vorgenommen habe abhält...

sprich jagd, flucht, entspannung(nur laufen) ok wenn man als ziel mal hat nen marathon zu gewinnen ist das für mich allerdings ein sinnloses ziel da wenn man ihn einmal erreicht hat höhrer anforderungen an sich stellt ... allerdings normal ollte es doch sein ein ziel zu ereichen ohne zu wissen ob das nächste genau der selben größe entspricht oder ob es überhaupt eins giebt einfach der suche wegen ... würd ich mir ständig nur die selben ziele setzen und immer größere verfolgen .. hätte ich dann vlt gar keine verwendung mehr dafür... ich hab nen bären erledigt doch der zweck für mich ist minimal das meiste was der hergibt ist prestige.
ich nenn jetz mal n bsp... ne kleine hobbyband freut sich wenn sie mal in kleinen clubs auftritt und gibts sich dabei auch meist große mühe ... ne große band von den die leute von vornherein perfektion erwarten steht doch letzendlich ständig unter leistungsdruck... sie sind dazu angespornt sich große mühe geben zu müssen vlt geht da etwas die leichtläufigkeit verloren ...
für einen selber ist es doch eigentlich wichtiger mehrere verschiedene kleine ziele zu ereichen um über die runden zu kommen denn wenn ich weiß ich kann jeden tag was anders essen lebe ich doh wesentlich leichter...
wenn ic jetz jeden tag nen noch größeren bären fangen müsste um in aller munde zu bleiben steht man ja auch ständig unter eiem gewissen erwartungsdruck
ist jetz gerade phylosophisch ausgeartet hab gerade so ne art eingebung und selbstreflektion gehabt
was mir auch auffällt ich geh zur öfter gern nachts raus.. war letzen um 2 mit meinen hunden spazieren ...

achso ich glaube einfach wir sind so leute die ihre inerren leidvollen anliegen lieber verstecken und dadurch unenpfindlicher und unangreifbare werden gerade weil wir so leicht zu verletzen sind...
 

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